DE2128200A1 - Einrichtung zur Kontrolle des Durchmessers von Werkstuecken bei der Bearbeitung - Google Patents

Einrichtung zur Kontrolle des Durchmessers von Werkstuecken bei der Bearbeitung

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DE2128200A1
DE2128200A1 DE19712128200 DE2128200A DE2128200A1 DE 2128200 A1 DE2128200 A1 DE 2128200A1 DE 19712128200 DE19712128200 DE 19712128200 DE 2128200 A DE2128200 A DE 2128200A DE 2128200 A1 DE2128200 A1 DE 2128200A1
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DE
Germany
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encoder
diameter
workpiece
gauge
signal
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DE19712128200
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Sergej Anatolewitsch Below
Boris Grigor'ewitsch Chasin
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TRUDOWEOGO KRASNOGO
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TRUDOWEOGO KRASNOGO
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q15/00Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work
    • B23Q15/007Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work while the tool acts upon the workpiece
    • B23Q15/013Control or regulation of feed movement
    • B23Q15/02Control or regulation of feed movement according to the instantaneous size and the required size of the workpiece acted upon

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Control Of Machine Tools (AREA)

Description

  • sINRICHTUNG ZUR KONTROLLE DES DURCHMESSERS VON WERKSTÜCKEN BEI DER BEARBEITUNG Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vervollkommung der Einrichtungen zum Ausgleich der bei der spanenden Bearbeitung entstehenden Abweichungen der Durchmessergröße des zu bearbeitenden Werkstückes von der vorgegebenen Größe, und zwar eine Vervollkommung von Einrichtung en zur Sontrolle des Durchmessers des Werkstückes bei dessen spanender Bearbeitung, und sie kann sowohl in w 1 stationären wie auch in tragbaren Dreh-oder Innendrehmaschinen, insbesondere bei der Bearbeitung der Werkstücke, die eine hohe BearbeitungsgeMuigkeit erfordern, beispielsweise, bei der Bearbeitung von Schiffsschraubenwellen, zylindrischen Hülsen, Körpern usw., Anwendung finden.
  • Es ist bekannt, daß in Dreh- und Innendrehmaschinen Einrichtungen zur . Kontrolle des Durchmessers des Werkstückes bei dessen spanender Bearbeitung verwendet werden, die einen oder zwei Geber umfassen, welche der zu bearbeitenden Oberfläche folgen. Als Geber können beispielsweise, vibrogeneratorische, induktive, pneumatische und andere geeignete Geber verwendet werden. Bei der Verwendung von zwei Gebern, werden diese an einer Rachenlehre befes- -Öffnungsweite tigt; indem man die v der Rachenlehre reguliert, stellt man die Geber auf den vorgegebenen Durchmesser des Werkstückes ein. Bei der spanenden Bearbeitung wird von den Gebern die Folgeregelung des Durchmessers des Werkstückes vorgenommen. Bei der änderung des Durchmessers ändert sich dementsprechend das Ausgangsaignal der Geber. Die Geber sind über einen Stellstromkreis mit einer Einrichtung für den Quervorschub -des Schneidwerkzeuges zur Steuerung der Bewegung desselben verbunden.
  • Der Nachteil solcher Einrichtungen besteht darin, daß die Bearb eitungsgenauigkeit wesentlich durch Lageänderungen der Rachenlehre mit den Gebern gegenüber- dem zu bearbeitenden Werkstück entlang der Linie des zu kontrollierenden Durchmessers beeinflußt wird.
  • Solche Abweichungen entstehen durch den Verschleiß oder die Verformung der Führungachienen der Maschine, durch das Schrag'laufen der Drehungsachse des We'rksttLckes lind ähnliche technologische Ursachen. Wenn die Geber verschiedene Meßcharakteristiken der Übertragung in dem Sinne haben, daß Abweichung der gleichen t des Durchmessers des Werkstuckes verschiedene Änderungen des Ausgangssignals der Geber enteine sprechen, so wird v Verschiebung der Rachenlehre mit den Gebern, die durch die genannten technologischen Ursachen hervorgerufen wird, von der Einrichtung als eine änderung des Durchmessers des Werkstückes wahrgenommen. Das Stellglied des Quervorschubes wird in diesem Fall das Schneidwerkzeug bewegen, obwohl das nicht erforderlich ist, Im Zusammenhang mit dem Obendargelegten muß man zur Gewährleis1ing einer hohen Genauigkeit der Kontrolle in der Einrichtung Geber nur mit gleichen Meßcharakteristiken verwenden und keine Verschiebung der Rachenlehre in bezug auf das Werkstück zulassen, die den Ärbeitsmeßbereich der Geber übertrifft. Dadurch wird die Wahl der Geber erschwert, uad die Anforderungen an die Präzision der Maschine selbst werden erhöht.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schattung einer Möglichkeit zur Verwendung von Gebern, die ungleiche Meßcharaktiristiken haben, sowie das Herabsetzen der Anforderungen, die an die Präzision der Maschine gestellt werden. Der Erfindung wurde die Aufgabe zugrunde gelegt, eine solche Einrichtung zur Kontrolle des Durchmessers des Werkstückes zu schaffen, in der die Möglichkeit fiir einen Ausgleich der Stellung der Geber in bezug auf das zu kontrollierende Werkstüc bei der Bearbeitung gesichert ist.
  • Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in der erlindungsgemaßen Kontrolleinrichtung die Rachenlehre derart angeordnet ist, daß sich die Geber entlang der Linie der Messung des Durchmessers in einer Ebene bewegen können, die senkrecht zur Werkstiickachse liegt.
  • sowie ein Regler der Lage der Rachenlehre vorgesehen ist, der ein Stellglied umfaßt, elchesmit der Ausgangsseite eines der Geber verbunden ist und die Bewegung der Rachenlehre bei der Änderung des Ausgangssignals des Gebers derart verwirklicht, daß dieses Signal auf den Wert beim Einstellen des Gebers zurückgeführt wird.
  • Bei einer solchen Ausführung der Einrichtung zur Kontrolle wird eine ständige Folgeregelung der Lage der Rachenlehre in bezug zu dem zu bearbeitenden Werksttick verwirklicht und deren Lage in bezug aufeinander ausgeglichen.
  • Bei einer der Ausführungsvarianten umfaßt der Regler der Lage der Rachenlehre ein Element zum Vergleichen der Ausgangssignale der Geber, welches deren Differenzsignal ermittelt und mit einem Stellglied verbunden ist, die die Verschiebung der Rachenlehre bei der Änderung des Differenzsignals derart verwirklicht, daß dieses signal dem Differenzsignal der Geber gleich bleibt, die auf das vorgegebene Maß eingestellt sind.
  • Das Stellglied kann in Form einer Verschiebevorrichtung ausgebildet werden, die durch einen steuernden Elektromotor bewegt wird, desaen SteLierstromkreis mit der Ausgangsseite eines der Geber verbunden ist, und die Rachenlehre kann an dem Werkzeugträger angelenkt werden und, indem sie sich dreht, die Geber entlang der Linie der Messung des Durchmessers in einer Ebene bewegen, die senkrecht zur Werkstdckachse liegt.
  • Bei einer anderen Ausführungsvariante kann die Rachenlehre aa Werkzeugträger in Führungsschienen angeordnet werden und sich in diesen Führungsschienen parallel zu der Linie des zu kontrollierenden Durchmessers bewegen.
  • Ia folgenden wird die Erfindung durch die Beschreibung von Ausführungsbeispielender Einrichtung zur Eontrolle des Durchmessers des Werkstiickes für den Fall der Bearbeitung einer Welle in einer Drehmaschine sowie durch beigefügte Zeichnungen näher erläutert, welche zeigen Fig. 1 konetruktives Prizipschema der erfindungsgemäßen Einrichtung mit einer angelenkten Rachenlehre; Fig.2 Kennlinien der Geber bei der Geber bei der Lageregelung der Rachenlehre bei der spanenden Bearbeitung; Fig.3 elektrische Schaltung für die Einschaltung der Geber bei der Verwendung eines Vergleichselementes; Fig.4 Ausführungsbeispiel fur die Befestigung der Rachenlehre am Werkzeugträger in Führungsschien.
  • Die Einrichtung zur Kontrolle des Durchmessers des zu bearbeitenden Werkstückes 1 enthält eine Meßrachenlehre 2, an deren Backen 2a und 2b Jeweils zwei Geber 3a und 3b befestigt sind, die zur Kontrolle des Durchmessers des Werkstückes 1 bei der spanenden Bearbeitung dienen.
  • Die Rachenlehre 2 ist am Werkzeugträger 5 mittels eines Gelenkes 4 befestigt. Für die Einstellung einer vorgegebenen Abmessung zwischen den Backen 2 a und 2 b der Rachenlehre 2 ist eine Einstellvorrichtung 6 vorgesehen. Außerdem sind die Backen mittels einer Feder 7 miteinander verbunden.
  • Der Backen 2 b ist über ein Stellglied 8 für eine weitere Einstellbewegung mit dem Werkzeugträger 5 verbunden.
  • Das Stellglied 8 stellt einen steuerbaren Elektromotor 9 dar, der mit einem Getriebe 10 und einem Schraubenpaar 11 verbunden ist. Außerdem ist der Backen 2 b mit dem Werkseugtrager 5 mittels der Feder 12 verbunden.
  • Die Ausgänge der Geber 3 a und 3 b sind über Summier*tied @ 13 der pannungen und einen Opera,tionsverstärker 14 mit einer Vorrichtung 15 für den Quersorschub des Schneidwerkzeuges 16 verbunden. Gleichzeitig ist die Ausgangsseite, des Gebers 3 a über den Operationsverstärker 14 a an den Steuerstromkreis des Elektromotors 9 angeschlossen.
  • Der Verstärker 14 a ist derart ausgebildet, daß in Abhängigkeit von dem Vorzeichen und der Größe der XPerung der Spannung am Ausgang des Gebers 3 a ein Signal erzeugt wird, das die Richtung und die Geschwindigkeit der Zustellbewegung des Elektromotors 9, und folglich der Rachenlehre 2 bestimmt. Über den Verstärker 14 a wird also im wesentlichen die Tätigkeit des Elektromotors 9 gesteuert. In einer ähnlichen Weise wird von dem Verstärker 14 die Richtung und die Geschwindigkeit der Bewegung der Vorrichtung 15, und damit des Schneidwerkzeuges 16 gesteuert, und zwar in Abhängigkeit von der Anderung des Summensignals der Geber 3 a und 5 b, die wiederum von dem Vorzeichen und der Größe der Abweichung der Durchmessergröße des Werkstückes 1 von der vorgegebenen abhängt. Der Versttrker 14 a zusammen mit dem Stellglied 8 bildet den Regler der Lage der Rachenlehre 2 in bezug auf das zu bearbeitende Werkstück 1.
  • Die Vorrichtung hat folgende arbeitsweise.
  • Vor dem Beginn der Arbeit werden die Rachenlehre 2 und das Schneidwerkzeug 16 mittels der Stellglieder 6, 8 und 15 auf die vorgegebene Abmessung eingestellt. Dabei werdem die Geber 3 a und 3 b derart an das Werkstück herangeführt, daß die Stellglieder 6, 8 und 15 unbeweglich bleiben. Während der spannenden Bearbeitung ändert sich bei einer Abweichung der Durchmessergröße des zu bearbeitenden Werkstückes 1 von der vorgegebenen Größe das Signal Jedes von den Gebern 3 a und 3 b, und folglich ändert sich das Summensignal an der Ausgangsseite des Summiergliedes 13. Dieses Signal wird über den Verstärker 14 der Vorrichtung 15 für den Quervorschub zugeführt und es steuert die Bewegung dieser Vorrichtung.
  • Die Vorrichtung 15 bewirkt eine Bewegung des Schneidwerkzeuges 16 in Übereinstimmung mit dem Vorzeichen und der Größe einer aufgetretenen Maßabweichung; die Bewegung hört auf, wenn diese Naßabwe i chunurch, die Bearbeitung beseitigt ist.
  • Gleichzeitig mit der Arbeit der Vorrichtung 15 für den bervorschub des Schneidwerkzeuges 16 und unabhangig von diesem arbeitet der Regler der Lage der Rachenlehre 2 in bezug auf das zu bearbeitende Werkstück 1.
  • Durch. seine Arbeit beseitigt der Regler die relative Verschiebung der Rachenlehre 2 mit den Gebern 3a gegenüber dem und 3 b v Werkzeug 1 entlang der Linie der Messung des Durchmessers in der Ebene, die senkrecht zur Werkstückachse 1 liegt. Diese Verschiebung kann, wie es oben dargelegt wurde, während der spanenden Bearbeitung durch Ursachen technologischer Natur, beispielsweise, durch den Verschleiß und die Verformung des Bettes oder der anderen Teile der Maschine, durch Schräglaufen der Drehungsachse des Werkstückes usw. auftreten, Betrachten wir ein Beispiel für die Regelung der Lage der Rachenlehre 2 bei einer vertikalen Verschiebung des Gebers 3 a und dementsprechend des Gebers 3 b in bezug auf das Werkstueck 1 um eine Größe "mn" die beispielsweise durch den Verschleiß oder die Deformation der Fuhrungschienen des Maschinenbettes (in Fig.1 nicht wiedergegeben) hervorgerufen ist.
  • Bei einer solchen Verschiebung der Geber 3 a und 3 h Andern sich die Signale an den Ausgangseiten dieser Geber: am Geber 3a verstärkt sich das Signal und am es Geber 3 b vermindert" sich. Es wird im folgenden angenommen, daß eine positive Verschiebung Jedes der Geber eine Verschiebung @ zu der Oberfläche des Werkstükkes ist. Wenn die Geber 3 a und 3 b verschiedene Empfindlichkeiten (s. Fig.2;. in dieser Zeihhnung sind mit geraden Linien 3 a und 3 b die Abhängigkeiten der Ausgangsspannung der Geber von der Größe ihrer Verschiebung in bezug auf die Oberfläche des Werkstückes 1 dargestellt) aufweisen, so wird sich bei der Verschiebung der Rachenlehre 2 mit den Gebern 3 a und 3 b um eine Größe "mn" das Gesamtsignal dieser Geber an der Ausgangsseite des Vertärkers 14 von dex vorgegebenen Signal bei dem oben beschriebenen Einstellen der Geber und des Schneidwerkzeuges um eine Größe unterscheiden, die dem Produkt aus Verschiebungsgröße "ma" und der Differenz der Empfindlichkeiten der Geber 3 a und 3 b gleich ist.
  • Das au der Ausgangsseite des Verstarkers 14 entstandene Signal könnte beim Fehlen einer Lageregelung der Rachenlehre 2 einen falschen Vorschub des Schneidwerkzeuges 16 durch die Vorrichtung 15 für den Quervorschub bewirken, was die Genauigkeit der Bearbeitung des Werkzeuges vermindert.
  • In der vorliegendsl Vornchtung passiert so was nicht, weil in dieser Vorrichtung ein Regler der Lage der Bachenlehre 2 vorgesehen ist, der folgende Arbeitsweise hat: Bei der Anderung des Ausgangssignals des Gebers 3 a ändert sich das Aussangssignal des Operationsverstärkers 14 a.
  • Dieses Signal wird dem Steuerstroinkreis des Elektromotors 9.
  • zugeführt, wonach dieser aus der Mittellage gebracht wird.
  • Der Elektromotor 9 bewegt über das Getriebe 10 und das Schraubenpaar 1t die Rachenlehre 2, indem er die Drehung der Rachenlehre um die Gelenklagerung 4 bewirkt; dadurch wird auch die Bewegung des Gebers 3a und dementsprechend des Gebers 3b entlang der Linie der Messung in der Ebene verwirklicht, die senkrecht zti der Werkstückachse 1 liegt.
  • Die Richtung und die Geschwindigkeit dieser Bewegung werden, wie das schon gesagt wunie, durch aie Richtung und die Geschwindigkeit der Drehung des Motors 9 vorgegeben, die von dem Vorzeichen und der Größe des Ausgaiigssignais des Operationsverstärkers 14 a abhängig ist. Auf diese Weise wird die Änderung des Ausgangssignais des Gebers 3 a, und folglich des Ausgangssignals des Verstärkers 14 a,durch die Bewegung der Rachenlehre 2 hervorgerufen, Dadurch wird allmählich die Geschwindigkeit der Verschiebung der Rachenlehre 2 mit den Gebern 3 a und 3 b vermindert; nachdem diese die Ausgangsstellung erreicht haben, wird das Signal an der Ausgangsseite des Gebers 3 a im wesentlichen dem Signal dieses Gebers beim Einstellen auf das vorgegebene Maß gleich sein. Das entspricht auch der Mittellage des Stellgliedes 8.
  • Wenn die re la tive Verschiebung der Rachenlehre 2 mit gegenüber dem den Gebern 3 a und 3 b @ Werkstück 1 mit einem gewissen Genauigkeitsgrad "#" ausgeglichen sein wird, der durch den zulässigen Fehler der Bearbeitung des Werkstückes bestimmt ist, so kann man in der erfindungsgemäßen Einrichtung Geber mit wesentlich ungleichen Charakteristiken verwenden und die Anforderungen herabsetzen, die, an die Genauigkeit der Metallbe«reitungsmaschinen für die Bearbeitung von Präsizionswerkstücken gestellt werden.
  • Die Lage der Rachenlehre 2 mit den Gebern in bezug das zu bearbeitende Werkstück 1 kann man auch nach der linderung des Differenzsignals der Geber 3 a und 3 b regeln, das von dem Vergleichselement 17 (s. Fig.3) erzeugt wird, welches mit der Eingangsseite des Verstärkers 14 a verbun den ist.
  • Bei der Verwendung dos Differenzsignals, das von dem Vergleichselement 17 er@eugt wird, arbeitet der Regler so, wie das oben beschrieben wurde. Der Unterschied besteht lediglich darin, daß die Bewegung der Rachenlehre 2 solange erfolgt, bis das Differenzsignal der Geber 3 a und 3 b verschwindet oder auf den anfänglichen Wert bei der Einstellung zurückgeführt ist.
  • Fig.4 zeig@t ein Ausfükirungsbeispiel für die Anordnung der Backen 2 a und 2 b der Rachealehre 2 in iaührungschienen des Werkzeugträgers 5 (beispielsweise Wälz-£ührungen).Unter der Einwirkung der Änderung des Signals des Gebers 3 .a oder unter der Einwirkung der Änderung des Difterensignals der Geber 3 a und 3 b, das von dem Vergleichselement 17 erzeugt wird, wird die Rachenlehre 2 von dem Stellglied 8 in den Führungen - des Werkzeugträgers 5 parallel zu der Linie der Messung des Durchmessers in der Ebene, die senkrecht zur Achse des-Werkstückes liegt, bewegt.
  • Bei der Bearbeitung der Innenflächen von Zylindem in den Drehmaschinen werden die Rachenlehre 2 mit den Gebern 3 a und 3 b sowie die Stellglieder 6, 8 und 15 an einer fliegenden Bohrstange (in Fig, .1 nicht wiedergegeben) befestigt, die am Werkzeugträger 5 der Maschine abgestützt ist.
  • Bei der Bearbeitung von Hülsen, Gehäusen und Phnlichen Werkstücken in Innendrehiaschinen katationären oder tragbaren) werden die Rachenlehre 2 mit aen Gebern 3 a und 3 b sowie die Stellglieder 6, 8 und 15 dzmentsprechend an einer auf zwei Lagerungen abgestützten Bohrstange (in Fig. nicht Wiedergegeben) angeordnet.
  • Die Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung gestattet es, Geber mit wesentlich unterschiedlichen Meßcharakteristiken zu verwenden, sowie auch die Anforderungen, die an die Genauigkeit der Maschine selbst-gestellt werden, herabzusetzen.

Claims (4)

PAN'SPRt1OBE :
1. Einrichtung zur Kontrolle des Durchmessers von Werkstücken bei spanender Bearbeitung, die eine Rachenlehre umfaßt, an welcher Geber befestigt sind, die auf die vorgegebene Abmessung eingestellt werden, eine Folgeregelung der Änderung des Werkstückdurchmessers verwirklichen und über einen Stellstromkreis mit der Vorrichtung für den Quervorschub des Schneidwerkzeuges zur Steuerung der Vorscbubgröße verbunden sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die- Rachenlehre (2) zusammen mit den Gebern (3 a, 3 b) entlang der Linie der Messung des Durchmessers in der Ebene bewegbar angeordnet ist, die senk-recht zur Achse des Werkstückes (1) liegt, sowie ein Regler der Lage der Rachenlehre vorgesehen ist, der ein Stellglied (8) enthält das mit einemder Geber (3a) verbunden ist, und die Bewegung der Rachenlehre (2) bei der Änderung des Ausgangssignals dieses Gebers derart verwirklicht, daß sein Signal im wesentlichen auf Gebers den Wert beim Einstellen des 2 auf das vorgegebene Maß zurückgeführt wird
2. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Regler der Lage der Rachenlohre ein Element (17) zum Vergleich der susgangeßignale der Geber (3 a, 3 b) umfaßt, das ein Differenzsignal dieser Geber erzeugt und mit dem Stell glied verbunden ist, das die Bewegung der Rachenlehre bei der Änderung des Differenzsignals derart verwirklicht, daß disses Signal dem Differenzsignal der Geber bei deren Einstellung auf das vorgegebene Kaß gleich bleibt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Stellglied eine Verschiebevorrichtung darstellt, die durch einen steuerbaren Elektromotor (9) in Bewegung gesetzt wird, dessen Steuerstromkreis mit der Ausgangsseite (14 a) eines der Geber oder mit der Ausgangsseite des Vergleichs-(17) elementesvverbunden ist, und die Rachenlehre an dem Werkzeugträger (5) mittels eines Gelenkes (4) befestigt ist, und durch ihre Drehung die Geber entlang der Linie der Messung des Durchmessers in der Ebene bewegt, die senkrecht zur Werkstückachse liegt.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Stellglied eine Verschiebevorrichtung darstellt, die durch einen steuerbaren Elektromotor in Bewegung gesetzt wird, dessen Steuerstromkreis mit der Ausgangsseite (14 a).
eines der Geber oder mit der iusgaseite des Vergleichs-(17) elementeserbunden ist, und die Rachenlehre an dem Werkzeugträger (5) in Fffhrungen angeordnet ist und sich in diesen parallel zu der Linie des zu kontrollierenden Durchmessers in der Ebene bewegt, die senkrecht zur Werkstückachse liegt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3026352A1 (de) * 1979-07-24 1981-02-12 Finike Italiana Marposs Messinstrument zur ueberpruefung der linearen abmessungen von mechanischen teilen
DE3121800A1 (de) * 1981-06-02 1982-12-23 Ulrich Ing.(grad.) 4703 Bönen Böcker Verfahren zum bestimmen von innen- und aussenabmassen von werkstuecken, insbesondere an rundschleifmaschinen, und vorrichtung zum durchfuehren des verfahrens
DE102021209658A1 (de) 2021-08-31 2023-03-02 Zf Friedrichshafen Ag Verfahren und Bearbeitungswerkzeug zur Herstellung eines Werkstücks

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DE102021209658A1 (de) 2021-08-31 2023-03-02 Zf Friedrichshafen Ag Verfahren und Bearbeitungswerkzeug zur Herstellung eines Werkstücks

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FR2143605A1 (fr) 1973-02-09

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