DE1069308B - - Google Patents
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- DE1069308B DE1069308B DENDAT1069308D DE1069308DA DE1069308B DE 1069308 B DE1069308 B DE 1069308B DE NDAT1069308 D DENDAT1069308 D DE NDAT1069308D DE 1069308D A DE1069308D A DE 1069308DA DE 1069308 B DE1069308 B DE 1069308B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23H—WORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
- B23H7/00—Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
- B23H7/14—Electric circuits specially adapted therefor, e.g. power supply
- B23H7/18—Electric circuits specially adapted therefor, e.g. power supply for maintaining or controlling the desired spacing between electrode and workpiece
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Electrochemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
Description
Bei Maschinen, die nach dem Prinzip der elektrischen Entladung zwischen einer Elektrode und dem
Werkstück arbeiten und die als sogenannte Funkenerosionsmaschinen bekannt sind, ist es erforderlich,
zur Aufrechterhaltung des Bearbeitungsspaltes, in welchem die elektrischen Funken überspringen,
Regelsysteme vorzusehen, die in Abhängigkeit von den elektrischen und geometrischen Größen des Bearbeitungsspaltes
den erforderlichen Abstand zwischen Elektrode und Werkstück aufrechterhalten. Die
bekannten Einrichtungen dieser Art arbeiten unter Verwendung von Gleichstrommotoren, die ihre Steuerspannungen
gegebenenfalls über Verstärker aus den Entladespannungen am Bearbeitungsspalt erhalten.
Zur Erzielung einer trägheitsarmen Regelung ist es erforderlich, Motore zu verwenden, die ein sehr geringes
Trägheitsmoment aufweisen, d. h, einen sehr kleinen Ankerdurchmesser besitzen. Die bisher für
derartige Zwecke verwendeten Gleichstrommotore haben aber vor allem dann, wenn sie infolge der beabsichtigten
trägheitsarmen Regelung des Systems sehr klein aufgebaut werden müssen, eine verhältnismäßig
geringe Lebensdauer. Außerdem müssen die Kohlebürsten dieser Motore ständig gewartet werden, was
vor allem dann Schwierigkeiten mit sich bringt, wenn infolge notwendiger konstruktiver Maßnahmen an die
Motore nachträglich nur schwer heranzukommen ist.
Ein Ausweg aus diesen Schwierigkeiten besteht nun darin, an sich bekannte Wechselstromasynchronmotore
für die Vorschubregelung in Funkenerosionsmascliinen heranzuziehen. Diese Motore haben den Vorteil, daß
sie keinerlei Wartung bedürfen, viel trägheitsarmer aufgebaut werden können und außerdem nur einem
sehr geringen Verschleiß unterliegen. Nun können aber derartige Asynchronmotore nicht ohne weiteres
zur Steuerung der Elektrode herangezogen werden, da am Bearbeitungsspalt zwischen Elektrode und
Werkstück keine wohldefinierten Wechselspannungen auftreten, wie sie zur Bewegung derartiger Motore
erforderlich sind.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Regelung des Elektroden-Vorschubes an Funkenerosionsmaschinen,
und sie besteht darin, daß die Regelabweichungen des Bearbeitungsspaltes zwischen Elektrode
und Werkstück mittels eines Meßumformers in eine Wechselspannung veränderlicher Amplitude und Phase
umgeformt und, gegebenenfalls nach Verstärkung, zur Steuerung eines den Elektroden-Vorschub bewirkenden
Asynchronmotors herangezogen werden. Dabei ist es zweckmäßig, die den Regelabweichungen
entsprechenden elektrischen Größen in an sich bekannter Weise unmittelbar am Bearbeitungsspalt abzunehmen
und einem als Meßumformer dienenden an sich bekannten Modulator zuzuführen. Dieser Modu-Anordnung
zur Elektroden-Vorschubregelung
an Funkenerosionsmaschineri
zur Elektroden-Vorschubregelung
an Funkenerosionsmaschineri
Anmelder:
Deutsche Edelstahlwerke
Aktiengesellschaft,
Aktiengesellschaft,
Krefeld, Oberschlesienstr. 16,
und Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft, Berlin-Grunewald, Hohenzollerndamm 150
und Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft, Berlin-Grunewald, Hohenzollerndamm 150
Dipl.-Ing. Hans Schierholt, Remscheid-Hasten,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
lator hat die Aufgabe, die elektrische Spannung mit einer vorgegebenen Sollspannung zu vergleichen und
die Differenz beider Spannungswerte in eine Wechselspannung entsprechender Amplitude und Phase umzuformen.
Diese umgeformte Wechselspannung kann dann über einen Verstärker an die Steuerwicklung
des den Elektroden-Vorschub bewirkenden Asynchronmotors angeschlossen werden. Zur Verbesserung der
Charakteristik des Regelsystems kann es zweckmäßig sein, mit dem Stellmotor in an sich bekannter Weise
einen Tachogenerator zu kuppeln, dessen Ausgangsspannung in den Steuerkreis des Verstärkers zurückgeführt
wird. Diese Art Rückkopplung kann in der Weise geschehen, daß die wSpannungswicklung des
Tachogenerators gegebenenfalls über elektrische Siebglieder an irgendeiner Stelle in den Steuerkreis des
Verstärkers, beispielsweise in eine Gitterleitung oder eine Kathodenleitung, eingeschaltet ist.
Die erfindungsgemäße Anordnung zeichnet sich durch einen besonderen Vorteil aus, der darin besteht,
daß durch die Verwendung von Asynchronmotoren die Ansprechzeiten der Regelung wesentlich herabgesetzt
werden können und somit eine feinfühligere Vorschubregelung erzielt wird, als dies mit den bisher
bekannten Mitteln möglich war.
In der Zeichnung ist eine bevorzugte Schaltanordnung schematisch wiedergegeben.
Der im Prinzip dargestellte Funkengenerator 1 ist mit dem Werkstück 2 und der Elektrode 3 verbunden.
Die Elektrode 3 steht mit dem einen Steuergitter der Röhre 5 über den Widerstand 4 in elektrisch
909 649/358
Claims (4)
1. Anordnung zur Regelung des ElektrodenVorschubes an Funkenerosionsmaschinen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Regelabweichung des Be-
arbeitungsspaltes zwischen Elektrode und Werkstück mittels eines Meßumformers in eine Wechselspannung
veränderlicher Amplitude und Phase umgeformt und, gegebenenfalls nach Verstärkung,
zur Steuerung eines den Elektroden-Vorschub bewirkenden Asynchronmotors herangezogen wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, bei der die der Regelabweichung entsprechenden proportionalen
elektrischen Größen unmittelbar am Bearbeitungsspalt abgenommen werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Regelabweichung einem als Meßumformer dienenden an sich bekannten Modulator zugeführt
werden, der die elektrische Spannung in an sich bekannter Weise mit einer vorgegebenen
Sollspannung vergleicht, wobei der Modulator diese elektrischen Größen in eine Wechselspannung
entsprechender Amplitude und Phase umformt und diese Wechselspannung, gegebenenfalls
nach Verstärkung, einem den Elektroden-Vorschub bewirkenden Asynchronmotor zugeführt wird.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Verstärkers
für die den Stellmotor steuernde Spannung der Stellmotor in an sich bekannter Weise
mit einem Tachogenerator gekuppelt ist, dessen Ausgangsspannung zur Verbesserung der Kennlinie
des Regelsystems in den Steuerkreis des Verstärkers zurückgeführt wird.
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode (3) über ein
Integrationsglied in elektrisch leitender Verbindung mit dem Steuergitter einer kathodenseitig
mit Wechselspannung beaufschlagten Doppeltriode (5) steht, während die Sollspannungsquelle (18)
mit dem zweiten Steuergitter und dem Werkstück (2) verbunden ist und beide Anoden der Doppeltriode
über einen Gegentakttransformator (8) zusammengeschaltet sind, wobei der Ausgang dieses
Transformators über einen Verstärker (9) mit der Steuerwicklung (13) des Asynchronmotors in Verbindung
steht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 136 907;
»Schriftenreihe des Verlages Technik SVT 186«. . 29, 30.
Französische Patentschrift Nr. 1 136 907;
»Schriftenreihe des Verlages Technik SVT 186«. . 29, 30.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/358 11.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED0029586 | 1958-12-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069308B true DE1069308B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=7040146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069308D Pending DE1069308B (de) | 1958-12-13 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH409175A (de) |
| DE (1) | DE1069308B (de) |
| FR (1) | FR1237613A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1294795B (de) * | 1959-07-27 | 1969-05-08 | Ingersoll Milling Machine Co | Verfahren und Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung des Elektrodenvorschubes bei der Funkenerosion |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1136907A (fr) * | 1955-10-11 | 1957-05-21 | Air Liquide | Perfectionnement aux procédés et dispositifs de soudage automatique à l'arc avec électrode fusible |
-
0
- DE DENDAT1069308D patent/DE1069308B/de active Pending
-
1959
- 1959-07-30 CH CH7638059A patent/CH409175A/de unknown
- 1959-10-16 FR FR807643A patent/FR1237613A/fr not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1136907A (fr) * | 1955-10-11 | 1957-05-21 | Air Liquide | Perfectionnement aux procédés et dispositifs de soudage automatique à l'arc avec électrode fusible |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1294795B (de) * | 1959-07-27 | 1969-05-08 | Ingersoll Milling Machine Co | Verfahren und Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung des Elektrodenvorschubes bei der Funkenerosion |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1237613A (fr) | 1960-07-29 |
| CH409175A (de) | 1966-03-15 |
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