DE1069277B - Anordnung zur Erzielung eines einwandfreien Parallelbetriebes eines oder mehrerer selbstregelnder Synchrongeneratoren und vorteilhaft weiterer anders geregelter, z. B. über eine Erregermaschine geregelter Synchrongeneratoren, oder eines anderen Netzes - Google Patents
Anordnung zur Erzielung eines einwandfreien Parallelbetriebes eines oder mehrerer selbstregelnder Synchrongeneratoren und vorteilhaft weiterer anders geregelter, z. B. über eine Erregermaschine geregelter Synchrongeneratoren, oder eines anderen NetzesInfo
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- DE1069277B DE1069277B DENDAT1069277D DE1069277DA DE1069277B DE 1069277 B DE1069277 B DE 1069277B DE NDAT1069277 D DENDAT1069277 D DE NDAT1069277D DE 1069277D A DE1069277D A DE 1069277DA DE 1069277 B DE1069277 B DE 1069277B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
- H02P9/38—Self-excitation by current derived from rectification of both output voltage and output current of generator
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
ANMELDETAG:
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGE S CHRIFT:
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGE S CHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
PATENTSCHRIFT:
DBP 1069277 KL.21d2 9
INTERNAT. KL. H 02 k 20. J A N U A R 1958
19. NOVEMBER 1959 16. FEBRUAR 1961
STIMMT ÜBEREIN MIT AUSLEGESCHRIFT 1 069 277 (H 32196 VIII b / 2ll d 2)
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Erzielung eines einwandfreien Parallelbetriebes eines oder
mehrer selbstregelnder Synchrongeneratoren und vorteilhaft weiterer anders geregelter, z. B. über eine
Erregermaschine geregelter Synchrongeneratoren oder eines anderen Netzes, wobei die Lastströme der jeweils
parallel arbeitenden Generatoren bzw. der Anordnungen, mit denen diese Generatoren parallel arbeiten,
in zwei gegensinnig geschaltete Primärwicklungen von Stromtransformatoren eingespeist werden.
Gemäß dem Hauptpatent werden die von den Sekundärwicklungen der Stromtransformatoren abgegriffenen
Ausgangsleistungen in an sich bekannter Weise als zusätzliche S teuer komponente ausgenutzt
and unmittelbar in die für die Felder der selbstregelnden Generatoren vorgesehenen selbstregelnden
Einrichtungen eingespeist.
Durch eine derartige Anordnung wird die Spannungskonstanz des selbstregelnden Generators verbessert,
wobei zu berücksichtigen ist, daß bei Synchrongeneratoren die Verteilung der Blindlast durch
Einstellung des Erregerflusses erfolgt, während die Wirklast mittels Verstellregler an den Antriebsmaschinen
der Generatoren durchgeführt wird.
Hierdurch wird ferner eine Anordnung geschaffen, die den Parallelbetrieb nicht nur selbstregelnder Generatoren
ermöglicht, sondern auch einen Parallelbetrieb selbstregelnder Generatoren mit anders geregelten
Synchrongeneratoren oder aber auch mit einem anderen Netz. Die vorgesehene Anordnung vermeidet jegliche
Beeinflussung des oder der im Betrieb bleibenden Generatoren, wenn ein Generator oder ein Teil der
Parallelschaltung abgeschaltet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anordnung gemäß dem Hauptpatent zu verbessern.
Hierfür sieht die Erfindung vor, den Verbraucher über Anzapfungen an die Primärwicklungen der
Stromtransformatoren anzuschließen. Auf diese Weise ist eine von der Netzspannung unabhängige Blindlastverteilung
möglich. Zu diesem Zweck sind die Anzapfungen unabhängig voneinander oder in einer
anderen Ausführungsform in gegenseitiger Abhängigkeit verstellbar. Zur Einstellung sind zweckmäßig
Stufenschalter vorgesehen. Vorzugsweise sind drei Stufenschalter für die auf der Seite des Selbstregel-Synchrongenerators
liegenden Primärwicklungen und/ oder für die auf die Seite der Anordnung, mit welcher
dieser Generator parallel arbeitet, liegenden Primärwicklungen zusammengelegt und durch ein Betätigungsorgan
verstellbar.,
Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind in der zugrunde
liegenden Anordnung lediglich die Primärteile der Stromtransformatoren vorgesehen. Diese Primärteile
Anordnung zur Erzielung
eines einwandfreien Parallelbetriebes
eines einwandfreien Parallelbetriebes
eines oder mehrerer
selbstregelnder Synchrongeneratoren
und vorteilhaft weiterer anders geregelter, z.B. über eine Erregermaschine
geregelter Synchrongeneratoren,
oder eines anderen Netzes
Zusatz zum Patent 1065 931
Das Hauptpatent hat angefangen am 4. September 1967
Das Hauptpatent hat angefangen am 4. September 1967
Patentiert für:
Hansa-Motorenfabrik Gustav Altmann,
Hamburg-Bahrenfeld
Hamburg-Bahrenfeld
Dipl.-Ing. Karl-Henry Mattsson, Danderyd, Stockholm,
Dipl.-Ing. Walter Urbach, Hamburg,
und Dipl.-Math. Dr. rer. nat. Hans-Günter Horstmann,
und Dipl.-Math. Dr. rer. nat. Hans-Günter Horstmann,
Hamburg-Blankenese,
„ sind als Erfinder genannt worden
„ sind als Erfinder genannt worden
arbeiten dann als Differenzdrosseln, die durch die erwähnten Abgriffe einstellbar sind, so daß eine Anpassung möglich ist. Die durch die Differenzdrossel
fließenden Lastströme werden infolge der Gegeneinanderschaltung durch die Drosselwirkungen nicht
beeinflußt, da sich diese lediglich auf den Querstrom zwischen den beiden Generatoren auswirken.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In diesem Ausführungsbeispiel ist der selbstregelnde Synchrongenerator mit 1 bezeichnet. Er ist
mit einer Selbstregeleinrichtung aus einer Kondensatoranordnung 3, Drosseln 4, einer Gleichrichterschaltung
6 und in die Netzleitung eingeschalteten Stromtransformatoren 5 ausgerüstet. Der Erregerstrom
wird von der Gleichrichterschaltung 6 der Erregerwicklung 7 zugeleitet.
Dieser Generator arbeitet parallel mit einem Dreiphasennetz 11, das in irgendeiner beliebigen Weise
gespeist sein kann. Beispielsweise kann zu diesem Zweck der Generator 2 vorgesehen sein. Durch den
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Schalter 12 ist angedeutet, daß der Generator 2 abgeschaltet werden und die Speisung des Netzes an
einer anderen, nicht dargestellten Stelle erfolgen kann. Der Anschluß an die Verbraucher erfolgt über
die Leitungen 13, die über Stromtransformatoren 8, 9, 10 sowohl an das Netz 11 als auch an die von dem
Generator 1 kommenden Leitungen angeschlossen sind. Dieser Anschluß erfolgt über jeweils eine
Primärwicklung jedes der Stromtransformatoren 8 bis 10, wobei eine Wicklung in der Zuführungsleitung ίο
von dem Netz 11 und die andere Wicklung in der Zuführungsleitung von dem Generator 1 liegt. In dem
dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Sekundärwicklungen
der Transformatoren 8 bis 10 im Stern geschaltet und mit· der selbstregelnden Erregungsschaltung
des Generators 1 verbunden.
Die an die Primärwicklungen des Stromtransformators 8 angeschlossene, zu dem Verbraucher führende
Leitung ist über einstellbare Anzapfungen 14, 15 angeschlossen, so daß die Abgriffe an den .beiden
Primärwicklungen unabhängig voneinander eingestellt werden können. Entsprechende Anzapfungen 16, 17,
18, 19 sind an den Primärwicklungen der Stromtransformatoren 9 und 10 vorgesehen.
Es wird darauf hingewiesen, daß gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform die Anzapfungen 15, 17,
19 durch einen Stufenschalter gemeinsam einstellbar gemacht werden können. In entsprechender Weise besteht
die Möglichkeit, einen für die Anzapfungen 14, 16, 18 gemeinsamen Stufenschalter vorzusehen.
Claims (5)
1. Anordnung zur Erzielung eines einwandfreien Parallelbetriebes eines oder mehrerer selbstregelnder
Synchrongeneratoren und vorteilhaft weiterer anders geregelter, z. B. über eine Erregermaschine
geregelter Synchrongeneratoren oder
35 eines anderen Netzes, in dem die Lastströme der jeweils parallel arbeitenden Generatoren bzw. der
Anordnungen, mit denen diese Generatoren parallel arbeiten, in zwei gegensinnig geschaltete
Primärwicklungen von Stromtransformatoren eingespeist werden, wobei gemäß Patent 1 065 931
die von den Sekundärwicklungen der Stromtransformatoren abgegriffenen Ausgangsleistungen in
an sich bekannter Weise als zusätzliche Steuerkomponente ausgenutzt werden und unmittelbar
in die für die Felder der selbstregelnden Generatoren vorgesehenen selbstregelnden Einrichtungen
eingespeist werden, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Verbraucher über Anzapfungen (14 bis 19) an die
Primärwicklungen der Stromtransformatoren (8 bis 10) angeschlossen ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzapfungen (15 bis 19) unabhängig voneinander verstellbar sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzapfungen (14 bis 19) in
gegenseitiger Abhängigkeit verstellbar sind.
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Anzapfungen
(14 bis 19) Stufenschalter vorgesehen sind und vorzugsweise drei Stufenschalter für die Anzapfungen (14, 16, 18) der auf der Seite des
selbstregelnden Synchrongenerators (1) liegenden Primärwicklungen und/oder für die Anzapfungen
(15, 17, 19) der ,Primärwicklungen zusammengefaßt und durch ein gemeinsames Betätigungsorgan
verstellbar sind.
5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß von den Stromtransformatoren
(8 bis 10) nur die Primärwicklungen vorgesehen sind, die als Differenzdrossel arbeiten.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 009 288.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 009 288.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 905 649/172 11.59
Publications (1)
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| DE1069277B true DE1069277B (de) | 1961-01-26 |
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