DE1069190B - Synchronisierende Pufferschaltung - Google Patents
Synchronisierende PufferschaltungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K5/00—Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
- H03K5/153—Arrangements in which a pulse is delivered at the instant when a predetermined characteristic of an input signal is present or at a fixed time interval after this instant
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
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Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Nonlinear Science (AREA)
- Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
Description
In der Hochfrequenztechnik ist es oft erforderlich, eine Impulsfolge einer bestimmten Grundfrequenz in
eine andere Impulsfolge gleicher Impulszahl pro Zeiteinheit, jedoch anderer Grundfrequenz umzuwandeln.
Insbesondere in elektronischen Rechenanlagen tritt die Aufgabe auf, eine Impulsfolge auf eine andere,
vorzugsweise höhere Grundfrequenz zu verwandeln. Oft ist als Nebenbedingung gefordert, daß die neugewonnene
Impulsfolge auch auf die in einer solchen Rechenanlage vorhandene Haupt-Taktfrequenz synchronisiert
ist.
Die erfindungsgemäße Anordnung löst diese Aufgabe unter vorteilhafter Verwendung einfacher Grundschaltelemente,
indem die auf die Taktfrequenz zu synchronisierenden Impulse über einen Impulsdehner
und eine Koinzidenzschaltung, deren zweiter Eingang Impulse der Taktfrequenz empfängt, einen Sperrschwinger
auslösen und daß der vom Sperrschwinger erzeugte Impuls den Impulsdehner abschaltet und
gleichzeitig über einen zweiten Impulsdehner eine unter Steuerung der Taktfrequenz stehende Verzögerungsleitung
betätigt. Für hohe Frequenzen, etwa 1 Megahertz, ist es besonders vorteilhaft, als Verzögerungsleitung
eine Havens-Verzögerungsleitung zu benutzen. Für die Koinzidenzschaltungen werden
sowohl Dioden-TJND-Kreise als auch Vakuumröhren mit zwei Steuergittern benutzt, die an sichbekannt sind.
An Hand eines Beispiels wird nachfolgend die Wirkungsweise der erfmdungsgemäßen Anordnung geschildert:
Fig. 1 zeigt eine Synchronisier-Pufferschaltung, die zur Umwandlung einer Folge von periodischen Impulsen
einer bestimmten Frequenz in der Nähe der Frequenz der Synchronisierstromquelle in eine aperiodische
Folge von Impulsen dient, deren Anzahl gleich der Anzahl der Impulse der periodischen Folge ist;
Fig. 2 zeigt in Blockdarstellung eine Synchronisier-Pufrerschaltung;
Fig. 3 stellt ein Zeitdiagramm für die Umwandlung von 750 Kilohertz in 750 000 Impulse pro Sekunde
dar, die auf eine Impulstaktzeit von 1 Mikrosekunde Dauer, entsprechend 1 Megahertz Grundfrequenz, synchronisiert
sind.
Die synchronisierende Pufferschaltung ist eine elektronische Schaltung, die genau durch die synchronisierenden
und begrenzenden Impulse geregelt wird und die eine periodische Impulsfolge von einer Periodenzahl,
die etwas kleiner als 1 Megahertz ist, in eine gleiche Anzahl von Ausgangsimpulsen in Impulsgruppen
umwandelt. Die Impulse innerhalb jeder dieser Gruppen sind genau synchronisiert, so daß sie
innerhalb der Grenzen der Mikrosekundenabschnitte, die durch die synchronisierenden und begrenzenden
Impulse festgelegt sind, auftreten.
Synchronisierende Pufferschaltung
Anmelder:
1MB Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m.b.H., Sindelfingen (Württ), Tübinger Allee 49
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 25. Januar 1956
Byron L. Havens, Closter, N. J., und Merlin GaIe Smith, West Englewood, N. J.
(V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Je nach dem Verhältnis der Periodenzahl der Eingangsspannung zu der Periodenzahl entsprechend
1 Megahertz werden die Ausgangsimpulse als mannigfaltige Impulsfolgen auftreten. Wenn z. B. die Frequenz
der Eingangsspannung genau 750 000 Hertz beträgt, werden die Ausgangsimpulse in wiederkehrenden
Gruppen von 3 in jeder Gruppe von 4 Mikrosekunden auftreten. Bei geringfügigen Abweichungen
hiervon ändert sich das Muster. Trotzdem wird in einem bestimmten Zeitabschnitt die Anzahl der 1-Mikrosekunden-Ausgangsimpulse
im Durchschnitt der Anzahl der ankommenden Impulse entsprechen.
Die dem Eingang der in Fig. 1 gezeigten Synchronisier-Pufferschaltung
zugeführten scharfen Impulse gelangen an die Diode 93 und laden den Kondensator
94 auf. Dadurch erhöht sich die Spannung des Bremsgitters der Röhre97 der »UND«-Schaltung, das damit
auf positives Potential gegen Masse gelangt. Die aus den Dioden 93 und 95 und aus dem Kondensator 94
aufgebaute Schaltung 96 (Fig. 2) stellt einen Impuls-
dehner dar. Der Kondensator 94 bleibt so lange geladen, bis die Entladeröhre 98 durch die Ausgangsspannung
des Sperrschwingers 99 betätigt wird und den Kondensator 94 entlädt. Damit gelangt auch die
Spannung des Bremsgitters der Röhre 97 in den negativen Bereich.
Die Begrenzungsröhre 98 arbeitet unmittelbar mit dem Sperrschwinger 99 zusammen, und dieser seinerseits
wird unmittelbar durch die Pentode 97, die die UND-Schaltung der Fig. 2 darstellt, gesteuert. Daher
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wird das Bremsgitter der Röhre 97 auf positivem Potential gehalten, bis der nächste, ebenfalls positive
Synchronisier-Zeitimpuls an ihr Steuergitter gelegt wird. Wenn dies erfolgt, schaltet die Röhre 97 über
die parallel geschalteten Anoden den Sperrschwinger 99 um, wodurch dann die Entladungsröhre 98 ihrerseits
den Arbeitsgang des Impulsdehners 96 beendet. Gleichzeitig liefert der Ausgang des Sperrschwingers
99 einen Impuls für den Impulsdehner 100, der aus den beiden Dioden 101 und 102 und aus dem Kondensator
103 besteht. Der Kondensator 103 wird aufgeladen, und das Gitter der Kathodenverstärkerröhre 104
wird positiv. Es bleibt auf diesem Potential, bis durch die Umschaltung eines positiven Zeitbegrenzungsimpulses
ein negativer Impuls an der Anode der Phasenumkehrröhre 105 entsteht, der den Kondensator
103 über die Diode 102 entlädt. Die an der Kathode der Röhre 104 stehende positive Spannung wird zur
Diode 106 weitergeleitet, die einen der Eingänge einer durch die Dioden 106 und 107 gebildeten UND-Schaltung
darstellt. Diese UND-Schaltung liegt vor dem Eingang der geeichten 1-Mikrosekunden-VerzögerungsleitungllO
(Fig. 2), die aus den Röhren 108 und 109 besteht und an sich unter dem Namen »Havens-Verzögerungsleitung«
bekannt ist. Wenn ein Synchronisierimpuls zur Diode 107 gelangt, wird diese
Verzögerungsleitung gesteuert und sendet einen 1 Mikrosekunde langen Impuls von ihrem Ausgang 111
während des nächsten Mikrosekunden-Zeitabschnittes aus.
In Fig. 3 sind die verschiedenen Spitzen der ankommenden Impulse beziffert, und die entsprechenden
Ausgangsimpulse sind mit den gleichen Ziffern kenntlich gemacht.
Aus der Erläuterung der Arbeitsweise der synchronisierenden Pufferschaltung geht hervor, daß die periodische
Impulsfolge oben in Fig. 3 in eine aperiodische Impulsfolge, die am Ende dieses Zeitdiagramms gezeigt
ist, verwandelt wird. Der Einfachheit halber sind die Eingangsimpulse ganz genau mit einer Frequenz
von 750 Kilohertz eingetragen, während für die übrigen Teile des Zeitdiagramms die 1-Mikrosekunden-Basis
gewählt worden ist. Es folgt somit, daß die Zeitabschnitte eingangsseitig auf Mikrosekunden-Zeitabschnitte
übertragen werden. Die Anzahl der Eingangsimpulse wird neu gruppiert, so daß sie als
aperiodische Folge von Impulsen erscheint. Die synchronisierende Pufferschaltung ist daher eine elektronische
Schaltung, die fest durch die Synchronisier- und Begrenzungsimpuise gesteuert wird, die im Beispiel
von einer 1-Megahertz-Stromquelle geliefert werden und die eine periodische Impulsfolge mit einer
Periodenzahl, die etwas kleiner als 1 Megahertz ist, in eine gleiche Anzahl von in Impulsgruppen angeordneten
Impulsen umwandelt. Die Impulse in jeder Gruppe sind fest an ihrem Anfang und Ende auf eine
Periodenzahl von 1 Megahertz synchronisiert.
Je nach dem Verhältnis der Periodenzahl der Eingangsfrequenz zu 1 Megahertz werden diese Gruppen
von Ausgangsimpulsen von ungleicher in einigen Fällen, von gleicher Anzahl in anderen Fällen sein.
Wenn z. B. die Eingangsfrequenz genau gleich 750 Kilohertz ist, werden die Eingangsimpulse in
wiederkehrenden Gruppen von 3 in jeder 4-Mikrosekunden-Gruppe auftreten. Bei einem Abweichen von
diesem Verhältnis wird sich das Muster ändern. Trotzdem wird in einer längeren Zeit die Anzahl der 1 Mikrosekunde
dauernden Ausgangsimpulse im Mittel gleich der Anzahl der ankommenden Impulse sein. Das
gewählte Beispiel von einer 1-Megahertz-Synchronisierfrequenz
stellt keine Beschränkung der Anwendharkeit dar. Bei entsprechender Dimensionierung der
Schaltungsteile ist das hier an einem Beispiel gezeigte neue Prinzip auch auf andere Frequenzen anwendbar.
Claims (1)
- Patentan.spiu'ci:.Synchronisierende Pufferschaltung zur Umwandlung einer Impulsfolge in eine andere Impulsfolge gleicher Impulszahl, jedoch höherer Grundfrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß die zu synchronisierenden Impulse über einen Impulsdehner (96) und eine Koinzidenzschaltung (97), deren zweiter Eingang Impulse der synchronisierenden Frequenz empfängt, einen Sperrschwinger (99) auslösen und daß der vom Sperrschwinger erzeugte Impuls den Impulsdehner (96) abschaltet und gleichzeitig über einen zweiten Impulsdehner (100) eine unter Steuerung der synchronisierenden Frequenz stehende Verzögerungsleitung betätigt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069190B true DE1069190B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594380
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069190D Pending DE1069190B (de) | Synchronisierende Pufferschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069190B (de) |
-
0
- DE DENDAT1069190D patent/DE1069190B/de active Pending
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