DE1069017B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1069017B
DE1069017B DENDAT1069017D DE1069017DA DE1069017B DE 1069017 B DE1069017 B DE 1069017B DE NDAT1069017 D DENDAT1069017 D DE NDAT1069017D DE 1069017D A DE1069017D A DE 1069017DA DE 1069017 B DE1069017 B DE 1069017B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
handle
threaded
body part
threaded bolts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069017D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1069017B publication Critical patent/DE1069017B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N3/00Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for
    • B60N3/02Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of hand grips or straps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Haltegriff, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf einen Haltegriff, insbesondere für Kraftfahrzeuge, der aus einer mit einem schlauchartigen Überzug aus elastischem Material versehenen Federeinlage besteht, die mit ihren Enden an einem Teil der Kraftfahrzeugkarosserie befestigt wird.
  • Bei bekannten Haltegriffen dieser Art besteht der Haltegriff aus einem Federband.
  • Abgesehen davon, daß bei einer derartigen Ausbildung die Elastizität nur in Richtung auf die Befestigungsstelle, z. B. das Armaturenbrett, oder von dieser hinweg wirkt, ist die Befestigung der Federbandenden an dem betreffenden Teil auch verhältnismäßig schwierig und verwickelt. In der Regel werden die Federbandenden an Flachenden von Gewindebolzen vernietet. Durch die hierfür erforderlichen Lochungen wird aber das Federband naturgemäß geschwächt. Außerdem erhält das Federband infolge seiner wiederholten Bewegungen im Gebrauch, insbesondere an seinen Befestigungsenden, eine sich steigernde Weichheit, welche mit der Zeit zu einem Bruch des Federbandes führen kann.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die angeführten Mängel zu beseitigen und mit einfachen, billig herzustellenden Bauteilen einen soliden Haltegriff zu schaffen, welcher nicht nur eine allseitige Elastizität aufweist, sondern dessen Bügelenden auch ohne Hilfswerkzeuge und besondere Befestigungsmittel auf einfachste Weise mühelos am Karosserieteil derart befestigt werden können, daß der Haltegriff größten Zug- und Druckbeanspruchungen ausgesetzt werden kann.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Federeinlage aus einer Schraubenfeder besteht und in die Enden der Federgänge eingeschraubte Gewindebolzen mit Muttern zum Befestigen am Karosserieteil dienen.
  • Diese Ausbildung eines Haltegriffes besitzt auch den weiteren Vorteil, daß nicht nur Überzüge beliebiger Farbe oder beliebigen Querschnitts leicht ausgewechselt werden können, sondern dem Haltegriff auch ohne Schwierigkeit eine beliebige Länge oder durch entsprechende Verformung der Schraubenfeder eine beliebige Form gegeben werden kann. Hieraus ergibt sich z. B. auch die Möglichkeit, dem Griff eine gestreckte Form zu geben und denselben, je nach den örtlichen Verhältnissen, zwischen zwei Wänden anzuordnen, oder demselben eine Winkelform zu geben.
  • Um einerseits einen nicht sichtbaren Abschluß der Federenden mit ihrem Überzug zu erhalten und andererseits eine solide Befestigung der Gewindebolzen am Karosserieteil zu gewährleisten, sind gemäß der Erfindung die Gewindebolzen unter Zwischenschaltung von Fußstücken an dem Karosserieteil befestigbar, welche von den Gewindebolzen durchsetzt werden, wobei sich die Schraubenfederenden von der einen Seite her gegen die Fußstücke abstützen, während von der anderen Seite Gewindemuttern der Gewindebolzen diese gegenüber den Fußstücken festlegen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Vorderansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Haltegriffes, Fig. 2 je zur Hälfte einen horizontalen Durchschnitt und die Draufsicht des Haltegriffes mit senkrecht zum Karosserieteil befestigten Federenden, Fig. 3 einen gleichen Durchschnitt und die Draufsicht wie Fig. 2, jedoch mit im Winkel zum Karosserieteil befestigten Federenden, Fig. 4 in vergrößertem Maßstab einen in ein Federende eingeschraubten Gewindebolzen und Fig. 5 bis 7 in verkleinertem Maßstab von Fig. 1 bis 3 abweichende Formen des Haltegriffes.
  • In Fig. 1 und 2 besteht der Haltegriff im wesentlichen aus einer bügelartig gebogenen Schraubenfeder 1, welche mit einem schlauchartigen Überzug 2 aus Gummi od. dgl. ummantelt ist. Die Querschnittsform des Überzuges ist ringförmig. Die Querschnittsform desselben kann selbstverständlich auch jede andere zweckentsprechende Gestalt aufweisen. Zur Erhöhung der Griffigkeit kann dieser auch mit entsprechenden Längsrippen oder gegebenenfalls mit einer andersfarbigen Einlage 2' versehen sein. Die Länge des Überzuges entspricht der Länge der Schraubenfeder. In jedes Federende ist ein mit zwei Gewindestrecken versehener Gewindebolzen 3 eingeschraubt, wobei die in die Feder eingeschraubte, mit Kordelgewinde versehene Gewindestrecke den Federgängen angepaßt ist und die andere Gewindestrecke zur, Aufnahme von Muttern mit normalem Gewinde versehen ist, wie insbesondere Fig. 4 zeigt. Dieser freie Teil des Gewindebolzens 3 lagert senkrecht zum Karosserieteil 4 in einem Zwischenboden 5' eines Fußstückes 5, und zwar derart, daß das Federende mit der Umhüllung teilweise in das Fußstück hereinragt und sich gegen den Zwischenboden desselben abstützt. Durch eine gegen den Zwischenboden schraubbare Gewindemutter 6 wird das Federende fest gegen den Zwischenboden angezogen, wodurch das Federende eine solide Befestigung an dem Fußstück 5 erhält. Das Fußstück wird nun seinerseits in der Weise mit dem Karosserieteil 4 verbunden, daß der verlängerte Gewindebolzen den Karosserieteil durchdringt und durch eine gegen die Innenfläche desselben schraubbare Mutter 7 das Fußstück gegen den Karosserieteil anzieht.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.3 lagert der Gewindebolzen 3 nicht senkrecht zum Karosserieteil in dem Fußstück, sondern im Winkel zum Karosserieteil. Dies wird lediglich dadurch erreicht, daß man die Auflagefläche des Fußstückes keilförmig ausbildet. Aus dieser geringfügigen Änderung wird alsdann mit dem gleichen Bügelteil zwangläufig eine abweichende Form des Haltegriffes geschaffen. Die allseitige Durchbiegung des Haltegriffes ist in den Figuren durch strichpunktierte Linien angedeutet.
  • Die in der Zeichnung dargestellten Haltegriffe sind Ausführungsbeispiele, worauf die Erfindung nicht beschränkt ist, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung auch Abweichungen und andere Ausführungen möglich. So z. B. kann bei einem Verzicht auf ein besonders gestaltetes Fußstück an dessen Stelle als Federabschluß eine gewöhnliche, über das Ende des Überzugs gestreifte Blechzwinge 8 verwendet werden, wie Fig. 7 zeigt. Durch die allseitigeVerformbarkeit des Haltegriffes ist man ohne weiteres in der Lage, den Haltegriff ohne Veränderung seiner Bauteile durch eine den örtlichen Verhältnissen angepaßte Verformung fast überall anzubringen. So z. B., wie Fig. 5 zeigt, in gestreckter Form zwischen zwei sich gegenüberliegenden Wandflächen. Außerdem kann der Haltegriff in Fällen, wo die eine Wand winklig zu der anderen Wand verläuft, zur Winkelform verformt werden, wie Fig. 6 zeigt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Haltegriff, insbesondere für Kraftfahrzeuge, der aus einer mit einem schlauchartigen überzug aus elastischem Material versehenen Federeinlage besteht, die mit ihren Enden an einem Teil der Kraftfahrzeugkarosserie befestigt sind, gekennzeichnet durch eine aus einer Schraubenfeder (1) bestehende Federeinlage und in die Enden der Federgänge eingeschraubte Gewindebolzen (3) mit Muttern (7) zum Befestigen am Karosserieteil (4).
  2. 2. Haltegriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebolzen (3) unter Zwischenlage von Fußstücken (5) an dem Karosserieteil (4) befestigt werden, die von den Gewindebolzen durchsetzt werden, wobei sich die Schraubenfederenden von der einen Seite her gegen die Fußstücke abstützen, während von der anderen Seite Gewindemuttern (6) der Gewindebolzen diese gegenüber den Fußstücken festlegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 632 502.
DENDAT1069017D Pending DE1069017B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1069017B true DE1069017B (de) 1959-11-12

Family

ID=594236

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1069017D Pending DE1069017B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1069017B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254495B (de) * 1963-08-29 1967-11-16 Friedrich Voss Fa Haltegriff, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE632502C (de) * 1936-07-09 Heinrich Reisner Dr Ing Haltegriff fuer Fahrzeuge

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE632502C (de) * 1936-07-09 Heinrich Reisner Dr Ing Haltegriff fuer Fahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254495B (de) * 1963-08-29 1967-11-16 Friedrich Voss Fa Haltegriff, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE849657C (de) Zugstange fuer Anhaenger-Kupplungen an Fahrzeugen
DE883399C (de) Fahrgestell, insbesondere fuer Kraftwagen
DE1069017B (de)
DE693842C (de) Drueckerrosette
DE4123319A1 (de) Halsstab fuer saiteninstrumente
DE202004016042U1 (de) Massageroller
DE1974481U (de) Griff, insbesondere haltegriff fuer fahrzeuge.
DE1145505B (de) Haltegriff, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
EP0225312A2 (de) Richtbeschlag zum Geradebiegen verzogener Türen od.dgl.
EP0504338B1 (de) Vorrichtung zur tarnung militärischer geräte
DE2627382A1 (de) Motoraufhaengung
DE1104368B (de) Haltegriff, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2746235A1 (de) Stosstange fuer ein kraftfahrzeug
DE1155990B (de) Haltegriff, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1148148B (de) Haltegriff fuer den Beifahrer in Kraftfahrzeugen
DE1010713B (de) Seilkauscheneinband fuer Foerderkoerbe od. dgl.
DE1254495B (de) Haltegriff, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE844127C (de) Schluessel zum Ausbau des Freilaufs bei Fahrraedern od. dgl.
DE102006019209B4 (de) Griff zur Befestigung in einer hintergreifbaren Öffnung eines Bauteils
DE576332C (de) Befestigungsklemme mit Schraube und Gegenmutter nach Art eines Hammerkopfes fuer Schalttafeln mit Doppelblechwaenden
DE469041C (de) Tastenknopf fuer Schreib-Rechen- und aehnliche Maschinen und Apparate
DE2107751A1 (de) Auf- und Einsteck- Flügelschlüssel
AT231133B (de) Metallprofilstab
AT408568B (de) Anordnung zur anbringung eines formkörpers an einem flachen, mit einer bohrung versehenen ende eines hebels
AT235968B (de) Aufhängevorrichtung für Beleuchtungskörper