DE1068397B - - Google Patents

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DE1068397B
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resonators
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05HPLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
    • H05H9/00Linear accelerators

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Particle Accelerators (AREA)

Description

  • Mehrstufiger Beschleuniger zur Beschleunigung elektrisch geladener Teilchen Die Erfindung bezieht sich auf die Erzeugung von Höchstfrequenzfeldern von sehr hoher Spannung mittels Resonatoren zwecks Beschleunigung von Elektronen oder von anderen Trägern elektrischer Ladungen.
  • Gemäß einer bekannten Anordnung dieser Art werden die zu beschleunigenden Träger, z. B. Elektronen, durch hehrere Beschleunigungsstrecken nacheinander geschickt, die alle von einer gemeinsamen Hochfrequenzquelle gespeist werden. Wenn die Ladungsträger aus der einen Strecke herauskommen, müssen sie so lange im feldfreien Raum fliegen, bis in der nächstfolgenden Strecke die Schwingung in der Phase so ist, daß sie erneut ein beschleunigendes Feld vorfinden. Jedes Feld hat etwa den Betrag der HF-Speisespannung; alle Teilbeschleunigungen sind daher ungefähr gleich groß, so daß sie sich nur addieren. Die Elektronengeschwindigkeit steigt mit jeder Teilbeschleunigung und damit auch die Leerlaufstrecke zwischen zwei Beschleunigungsfeldern; die Einspeisung der HF-Energie muß daher bei jeder Strecke in der Phase mit der variierenden Elektronenlaufzeit abgestimmt werden.
  • Die Erfindung gestattet demgegenüber die Erzeugung sehr hochgespannter Beschleunigungswechselfelder sowie von Strecke zu Strecke eine multiplikative Zunahme der Beschleunigung bei Phasen- und Spannungsunabhängigkeit der einzelnen Felder gegeneinander. Es wird vorgeschlagen, den Elektronen direkt zu Beginn der Beschleunigung aus einer fremden Energiequelle (Hochitequenz oder Gleichstrom) einen Energiebetrag in der Größe zuzuführen, daß er gleich der Nutzenergie zuzüglich aller während der Beschleunigung auftretenden Verluste ist. Das Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß mehrere räumlich hintereinander angeordnete Hohlraumresonatoren vorgesehen sind, die ohne elektrische energieführende Verbindungen untereinander stehen, die keine Energiezufuhr von außen erfahren und welche von den Teilchen so durchlaufen werden, daß in ihnen die Bewegungsenergie eines Teils der Teilchen in Feldenergie, welche der weiteren Beschleunigung der restlichen Teilchen dient, umgewandelt wird.
  • Die Wechselwirkung zwischen Teilchenstrahl und Hohlraumresonatoren vollzieht sich in zwei Richtungen. Ein Teil der Energie wird vom Teilchenstrom als Hochfrequenzschwingungsenergie an die Resonatoren abgegeben und von dort nach Zwischenspeicherung und Umwandlung an die verbleibenden Teilchen zwecks Beschleunigung wieder ganz abgegeben. Die HF-Energie wird darum zu Beginn der Beschleunigung vollständig in den modulierten Teilchenstrom als Bewegungsenergie hineingegeben und nicht z. B. von einer HF-Quelle über abgestimmte Leitungen von außen auf die Resonatoren verteilt; es besteht also im Gegensatz zu bekannten Anordnungen dieser Art, außer einer gemeinsamen Erdung, keine elektrische Verbindung zwischen den Resonatoren, und zwar weder galvanisch noch hochfrequenzmäßig; es besteht also auch keine Rückkopplung. Dadurch ergeben sich folgende Vorteile: Da insbesondere keine Phasenbeziehungen zwischen den Schwingungen der einzelnen Resonatoren bestehen, treten die Teilchenbündel stets phasenrichtig in die Hoblraumresonatoren ein. Da ferner der Abstand der einzelnen Resonatoren untereinander innerhalb weiter Grenzen praktisch beliebig wählbar ist, hat man bei der vorgeschlagenen Anordnung keine Schwierigkeiten infolge Veränderung der Phasenbedingungen entlang der Beschleunigungsstrecke, sei es auf Grund von Formausdehnungen oder auf Grund zu großer Fertigungstoleranzen. Da auch keine Amplitudenbeziehung direkt zwischen den einzelnen Resonatorspannungen besteht, kann sich für jeden Resonator eine andere Amplitude einstellen, und zwar gemäß einem Kennzeichen der Erfindung vervielfacht sich die Spannungsamplitude mit wachsender Ordnungszahl, wenn man die Resonatoren in Strahlrichtung abzählt.
  • Als Maßnahme zur Erzielung der beabsichtigten Wirkung gilt, daß, wie bei Fig. 3, die ein Ausführungsbeispiel der Resonatoren in Fig. 2 darstellt, die Apertur des Hohlraumes 1 größer als die des Hohlraumes 2 ist unter der Voraussetzung, daß der Teilchenstrom von links eintritt.
  • Zur Vermeidung einer unkontrollierten Selbsterregung ist es vorteilhaft, zwischen der Ladungsquelle und dem ersten ohne Energiezufuhr arbeitenden Resonator einen Resonator einzufügen, der mit einem Hochfrequenzgenerator gekoppelt ist. Die Modulation kann sowohl vor als auch nach der vollständigen Beschleunigung des Teilchenstroms erfolgen.
  • Bei einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Anordnung gibt in stufenweiser Umwandlung ein Teil der Elektronen die Enerzie derselben über Schwingungskreise an die restlichen Elektronen ab. Dieser Vorgang sei im folgenden für eine Stufe näher erläutert.
  • Angenommen, ein Elektronenbündel mit E, Elektronen verlassen die n-te Beschleunigungsstrecke mit der Geschwindigkeit va, also der Energie wo Uo die Beschleunigungsspannung und e die Ladung eines Elektrons ist. In der folgenden Strecke werde zunächst der Betrag N, dadurch ausgekoppelt, daß die Hälfte der Elektronen gezwungen wird, gegen ein elektrisches Feld der Größe U, anzulaufen. Die restliche Hälfte der Elektronen kann dann mit der so zwischengespeicherten Energie beschleunigt werden, so daß dieser Rest die Stufe angenähert mit derselben Gesamtenergie verläßt, die der ungeteilte Elektronenstrahl vorher besaß, also mit der Energie So wird Stufe um Stufe die Geschwindigkeit der Elektronen auf Kosten ihrer Anzahl erhöht.
  • Da bei einer solchen Methode, bei der gemäß einem Kennzeichen der Erfindung den Elektronen, nachdem sie die Energie NO zu Anfang aufgenommen haben, in den nachfolgenden Stufen keine weitere Energie von außen mehr zugeführt wird, die Elektronenenergie des eintretenden Bündels insgesamt höchstens gleich der des austretenden sein kann, und da ein Elektron mit der Energie gerade noch gegen ein Feld der Größe U, anlaufen kann, so ergibt sich als obere Grenze der Austrittsenergie für das einzelne Elektron nach jeder Stufe der doppelte Betrag der Eintrittsenergie, d. h. nach n Stufen als Energie des einzelnen Elektrons go daß die Elektronengeschwindigkeit beträgt. Hierbei ist gleichbleibende Gesamtenergie des Elektronenstroms bei Vernachlässigung der Verluste vorausgesetzt. Mit der Anordnung nach Fig. 1 sei ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, gemäß dem eine multiplikative Beschleunigung vorgenommen werden kann.
  • Ein Elektronenbündel El mit der Energie N, bewegt sich auf den Resonator 1 zu. Dort findet es gerade ein bremsendes Feld vor, an das es seine Energie ganz abgibt. Ein um später folgendes Bündel EZ (das wie auch die nachfolgenden Bündel E3, E4 usw. an Zahl der Elektronen gleich El sei) nimmt diese Energie vom Resonator wieder auf, wenn letzterer infolge seiner Schwingungen der Frequenz f = inzwischen wieder ein beschleunigendes Feld aufgebaut hat. Das mit der Energie 2 - N, weiter-'fliegende Bündel gibt nun seine Energie an den Resonator 2 ab, damit dieser in die Lage versetzt wird, das nach zwei weiteren Schwingungsperioden ankommende Bündel E4, das mit 2 - N, in den Resonator 2 eintritt .(einmal N, als Anfangsenergie, zum anderen N, von E3 über 1) noch einmal um den Betragt - N, zu beschleunigen. E4 tritt nun mit der Energie 4 - N, in den Resonator 3 ein; daraus folgt, daß das Elektronenbündel E2 n mit der -fachen Geschwindigkeit aus der (n +1)-ten Stufe austritt.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung kann der eben beschriebene Vorgang auch mit einer Anordnung nach Fig. 2 erzielt werden. Hier wird die von einem Teil der Elektronen abgegebene Energie in einem Doppelresonator zwischengespeichert und von anderen Elektronen während der gleichen Schwingungsperiode wieder aufgenommen. Der Doppelresonator ist gekennzeichnet durch einen die Elektronen bremsenden, d. h. energieaufnehmenden und einen elektronenbeschleunigenden, d. h. energieabgebenden Teil. Beide Teile sind so miteinander gekoppelt, daß die Energie sofort von dem einen zum anderen weitergegeben wird. Diese Kopplung kann beispielsweise darin bestehen, daß, wie in Fig. 3 gezeigt, beide Resonatoren einen Teil des schwingungsfähigen Gebildes gemeinsam haben. Da die Schwingungen nur in den Hohlräumen 1 und 2 auftreten können und stationär sind, ist jeder Doppelresonator, der zur Anordnung nach Fig.2 gehört, spannungsmäßig von den andern unabhängig. Mit dieser Anordnung kann ein Elektron maximal nach Durchlaufen von n Doppelresonatoren das 2n-fache seiner Anfangsenergie aufgenommen haben. Das geschieht dadurch, daß von den Elektronen, die in einen der Doppelresonatoren eintreten, ein Teil gegen das bremsende Feld anlaufen muß und dabei ihre Energie abgeben; die anderen Elektronen, die während der gleichen Schwingungsperiode in das beschleunigende Feld des Doppelresonators eintreten, nehmen dann diese Energie auf.
  • Will man hohe Energien in einem Elektronenstrahl konzentrieren, dann müssen hohe Stromdichten angewendet werden. Um zu verhindern, daß dann der Strahl divergiert und dadurch Verluste entstehen, wird in einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen, die Doppelresonatoren so auszubilden, daß deren Elektroden, zwischen denen die Hochspannung erzeugt wird, eine sammelnde oder eine zerstreuende Wirkung auf die Elektronen haben. Die Hohlraumresonatoren wirken also in dieser Anordnung als elektrische Linsen, die hochfrequenten elektrischen Felder beeinflussen die Elektronenbahnen und geben dadurch den Resonatoren ihre elektronenoptische Wirkung.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Teilchenbeschleuniger mit mehrstufiger Beschleunigung zur Beschleunigung elektrisch geladener freier Teilchen mit Hilfe elektrischer Felder von hoher Feldstärke und hoher Frequenz, bei dem die Teilchen mit einer Anfangsenergie eingeschossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, räumlich hintereinander angeordnete Hohlraumresonatoren vorgesehen sind, die ohne elektrische energieführende Verbindungen untereinander stehen, keine Energiezufuhr von außen erfahren und von den Teilchen so durchlaufen werden, daß in ihnen die Bewegungsenergie eines Teils der Teilchen in Feldenergie, welche der weiteren Beschleunigung der restlichen Teilchen dient, umgewandelt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Resonator zwei miteinander gekoppelte Hochfrequenzschwingungsräume aufweist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem den ankommenden Ladungsträgern zugekehrten Hohlraum die Öffnung für den Eintritt der Ladungsträger einen größeren Durchmesser als die Austrittsöffnung hat.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Elektroden der Resonatoren so geformt sind, daB sie auf die Träger sammelnd oder zerstreuend wirken.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Ladungsträgerquelle und dem ersten, ohne Energiezufuhr arbeitenden Resonator ein Resonator eingefügt ist, der mit einem Hochfrequenzgenerator gekoppelt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 556 978, 2 582186; Phil. Techn. Rundschr. 15 (1954), S. 269 bis 298.
DENDAT1068397D Pending DE1068397B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138872B (de) 1959-06-05 1962-10-31 Varian Associates Teilchenbeschleuniger fuer Ladungstraeger, in dem ein Energieaustausch zwischen den Ladungstraegern und einer hochfrequenten elektromagnetischen Wanderwelle stattfindet
US4594530A (en) * 1983-05-20 1986-06-10 Cgr Mev Accelerating self-focusing cavity for charged particles

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2556978A (en) * 1948-10-07 1951-06-12 Bell Telephone Labor Inc Linear accelerator for charged particles
US2582186A (en) * 1945-11-14 1952-01-08 Gen Electric Co Ltd Apparatus for accelerating charged particles, especially electrons, to very high-velocity

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