DE106565C - - Google Patents
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- DE106565C DE106565C DENDAT106565D DE106565DA DE106565C DE 106565 C DE106565 C DE 106565C DE NDAT106565 D DENDAT106565 D DE NDAT106565D DE 106565D A DE106565D A DE 106565DA DE 106565 C DE106565 C DE 106565C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F11/00—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
- G01F11/10—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation
- G01F11/26—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation wherein the measuring chamber is filled and emptied by tilting or inverting the supply vessel, e.g. bottle-emptying apparatus
- G01F11/262—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation wherein the measuring chamber is filled and emptied by tilting or inverting the supply vessel, e.g. bottle-emptying apparatus for liquid or semi-liquid
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1899 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Stopfen mit als Mefsraum dienendem Hohlraum,
durch welchen ein Abmessen von Flüssigkeiten, beispielsweise von Heiltränken, ohne
Benutzung eines Löffels, Mefsgefäfses oder sonstigen Hülfsgerä'thes ermöglicht und Verluste
durch Verschütten oder dergl. vermieden werden sollen. Zu diesem Zweck ist der
Schaft b und Kopf α des Stopfens in bekannter Weise hohl ausgebildet, so dafs beim
Neigen des mit dem Stopfen verschlossenen Gefä'fses Flüssigkeit durch den Schaft des
Stopfens in den Kopf desselben eintritt. Der Kopf α des Stopfens ist so ausgebildet, dafs
die Flüssigkeit beim Aufrichten des Gefäfses zurückgehalten wird. Der Stopfen kann alsdann
abgenommen und die in dem Kopf angesammelte Flüssigkeit unmittelbar dem Kranken eingegeben werden, wobei der Schaft des
Stopfens in den Mund des Kranken eingeführt, und der Stopfen so weit geneigt wird, dafs
sein Inhalt ausfliefst. Um die Flüssigkeit in dem Kopf des Stopfens zurückzuhalten, ist am
offenen Ende des Einlafskanales/ des Schaftes eine Scheidewand i vorgesehen, welche den
Eintritt der Flüssigkeit in den Kopf des Stopfens gestattet, ein Ausfliefsen derselben
beim Aufrichten des Gefäfses jedoch verhindert.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein Längsschnitt durch eine mit dem Stopfen versehene Flasche, welcher die Flasche
derart geneigt darstellt, dafs die Flüssigkeit in den Kopf des Stopfens eintritt.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt, welcher die Flasche nach dem Wiederaufrichten darstellt. .
Fig. 3 bis 5 sind' bauliche Einzelheiten.
Der Schaft b kann in den Flaschenhals eingeschliffen sein (Fig. 2) oder mit einem Mantel e
von Kork oder sonst geeignetem Material umgeben werden. Der Stopfen wird zweckmäfsig
aus durchsichtigem Glas hergestellt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1, 2 und 3 sind in dem Schaft des Stopfens zwei
Kanäle/ und g vorgesehen, von denen der eine geringere Weite erhält als der andere,
während bei der Ausführungsform nach Fig. 5 zwei Kanäle f und h von gleicher Weite angeordnet
sind. Der zweite Kanal g bezw. h dient dazu, die Luft aus dem Hohlraum des
Stopfens in das Innere der Flasche entweichen zu lassen.
Für dünnflüssige Flüssigkeiten erscheint die in Fig. 4 dargestellte Einrichtung zweckmäfsig,
da für derartige Flüssigkeiten die Anordnung nur eines Kanales zur Ermöglichung des Abfliefsens
genügt. Ist die verwendete Flüssigkeit aber dickflüssig oder zähe, wie dies häufig
bei Heiltränken vorkommt, so erscheint die Ausführungsform -nach Fig. 1, 2, 3 bezw. 5
zweckmäfsig, bei welcher das Entweichen der Luft aus der Kammer α in das Innere der
Flasche durch den Hülfskanal g bezw. h erleichtert und so ein gutes Abfliefsen bewirkt
wird.
Durch den Erfindungsgegenstand wird ein Abmessen und Eingeben von Heiltränken in
bequemer Weise ermöglicht. Ein Vermischen verschiedenartiger Heilträ'nke oder eine Uebertragung
ansteckender Krankheitsstorfe von einem
Kranken auf einen anderen, wie solches bei Benutzung eines Löffels oder dergl. leicht eintreten
kann, wird hierdurch wirksam vermieden. Die Vorrichtung ist ferner" zur Benutzung auf
Reisen, sowie in allen Fällen von Vortheil, bei welchen die Benutzung eines Löffels, Mefsgefäfses
oder sonstigen Hülfsgeräthes nicht angängig ist.
Claims (1)
- Pa tent-Ansprtjch:Stopfen mit als Mefsvorrichtung dienendem Hohlraum, gekennzeichnet durch eine in dem Hohlraum des Stopfens angeordnete Scheidewand i, welche die Mündung der Kanäle für den Austritt der Flüssigkeit in den Stopfen bezw. für das Entweichen der Luft aus dem Stopfen in die Flasche absperrt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE106565C true DE106565C (de) |
Family
ID=376722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT106565D Active DE106565C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE106565C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4312210C1 (de) * | 1993-04-14 | 1994-09-15 | Martin Dr Tabler | Vorrichtung zur Entnahme von rieselfähigen Feststoffen oder fluiden Stoffen |
| DE102006009699A1 (de) * | 2006-03-02 | 2007-09-06 | Zf Lenksysteme Gmbh | Druckmittelfördereinrichtung |
-
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4312210C1 (de) * | 1993-04-14 | 1994-09-15 | Martin Dr Tabler | Vorrichtung zur Entnahme von rieselfähigen Feststoffen oder fluiden Stoffen |
| WO1994024523A1 (de) * | 1993-04-14 | 1994-10-27 | Martin Tabler | Vorrichtung zur entnahme von rieselfähigen feststoffen oder fluiden stoffen |
| DE102006009699A1 (de) * | 2006-03-02 | 2007-09-06 | Zf Lenksysteme Gmbh | Druckmittelfördereinrichtung |
| DE102006009699B4 (de) * | 2006-03-02 | 2012-02-02 | Zf Lenksysteme Gmbh | Druckmittelfördereinrichtung |
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