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Verfahren zur Umwandlung von Kaolinton in technisch verwendbare adsorptionsfähige
Kontaktmassen Bisher wurden viele im Handel erhältliche adsorptionsfähige Kontaktmassen
aus Sub-Bentonit durch Aufschluß mit Silure und anschließendes Auswaschen der löslichen
Bestandteile hergestellt ; dieses bekannte Verfahren wird im folgenden als » nasse
« Aktivierung bezeichnet. Die so erhaltenen Kontaktmassen wurden z. B. als Adsorptionsmittel
bei der Entfärbung von pflanzlichen Clen und Mineralölen und als Katalysatoren in
katalytischen Krackverfahren zur Herstellung von Benzin durch Spaltung von Petroleumkohlenwasserstoffen
verwendet.
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Außer diesen Sub-Bentoniten wurden Hydrosilikate des Aluminiums,
die Kaolinit als Haupttonbestandteil enthalten, ebenfalls auf verschiedene Weise
behandelt, um ihre Entfärbungs-und Krackeigenschaften zu verbessern. Diese Behandlungen
bestehen zum größten Teil aus » nassen « Aktivierungsverfahren mit Saure, die den
bei Sub-Bentoniten angewendeten Verfahren ähneln und bei denen man Ton und Säure
(gewöhnlich Schwefelsäure) miteinander reagieren läßt und die löslichen Reaktionsprodukte
anschließend auswäscht. Hierbei wird ein Material zurückgelassen, dessen chemische
Zusammensetzung von der des ursprünglichen Tons verschieden ist und das größere
katalytische Wirksamkeit besitzt als der ursprüngliche Ton. Es ist bekannt, daß
Kaolin wegen gewisser ihm eigener Eigenschaften und seiner leichten Zugänglichkeit
ein sehr vorteilhaftes Ausgangsmaterial für die Katalysatorherstellung bilden würde,
wenn man seine Aktivität, Härte und Lebensdauer als Katalysator auf wirtschaftliche
Weise ausreichend erhöhen könnte. Obgleich man, wie vorstehend angegeben wurde,
bereits versucht hat, die Aktivität und die Härte von Kaolintonen zu verbessern,
wurde bis jetzt noch kein Verfahren zur Herstellung technisch verwendbarer Krackkatalysatoren
aus Kaolintonen gefunden.
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Es ist also bekannt, für die Herstellung von Katalysatoren Tone mit
Säuren zu behandeln. Dabei geht man, wie erwähnt, so vor, daß man nach der Säurebehandlung
lösliche Reaktionsprodukte mit Wasser auswäscht und das Produkt durch gelinde Wärmeeinwirkung
trocknet. Man hat auch schon das mit Säure behandelte Produkt ohne vorhergehendes
Auswaschen erhitzt, jedoch nicht kalziniert. Nach der vorliegenden Erfindung werden
die Katalysatoren in einem » trockenen « Verfahren aktiviert, d. h. saurebehandelt,
und ohne Auswaschen kalziniert, wodurch in vorteilhafter Weise die chemische Bruttozusammensetzung
des Tons unverändert bleibt und die schädlichen Sulfate trotzdem aus dem Reaktionsprodukt
entfernt werden.
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Die katalytische Aktivität eines adsorptionsfähigen Kontaktmaterials
steht gewöhnlich ziemlich genau mit
seiner Oberfläche in Beziehung, d. h. je größer
die Oberfläche, desto grõßer die Wirksamkeit. Diese gegenseitige Abhängigkeit von
Aktivität und Oberfläche könnte erklären, warum die vorstehend erwähnte Löslichmachung
und Auswaschung eines Teils des Tongefüges zu einer größeren Aktivität des zurückbleibenden
Teils führt. Die Härte ist für Katalysatoren vielleicht ebenso wichtig wie ihre
Aktivität, da sie zu einem geringeren Abrieb der Katalysatorteilchen während ihrer
Verwendung in Krackverfahren führt.
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Der Abrieb ist hauptsächlich aus zwei Gründen von Nachteil : er führt
zu einem Verlust an Katalysator, da die feinen Katalysatorteilchen von den abziehenden
Dämpfen mitgeschleppt werden, und bewirkt eine Verkleinerung der Katalysatorteilchen.
Die Verringerung der Größe der Katalysatorteilchen infolge Abrieb hat eine Veränderung
der Hohlräume innerhalb der Schicht zur Folge, die ihrerseits die Strömungsgeschwindigkeit
der Dämpfe durch den Reaktor beeinträchtigt, die somit vom festgesetzten Optimum
abweichen kann. Die Härte ist also offensichtlich bei nicht bewegten Katalysatorschichten
zur Bekämpfung des Abriebs wesentlich.
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Bei Wanderschichtverfahren wird eine bewegte Schicht von Katalysatorteilchen
mit einer Größe von etwa 4, 76 bis etwa 2 mm verwendet, die gewöhnlich die Form
von Körnchen oder Perlen haben. Die
Katalysatorbewegung verläuft
nach unten in Richtung auf den unteren Teil des Reaktors, von wo die Teilchen durch
Fördervorrichtungen zu einem Regenerator und nach der Regenerierung für einen weiteren
Durchgang zurück in den oberen Teil der Reaktionszone gebracht werden. Die umzuwandelnden
Reaktionsteilnehmer, z. B. Kohlenwasserstoffdämpfe, strömen entweder im Gleichstrom
oder Gegenstrom zum bewegten Katalysator durch die Reaktionszone. Auch bei diesem
Verfahren ist die Härte der Teilchen von großer Bedeutung.
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Der feste Katalysator in mit Wirbelschichten arbeitenden katalytischen
Verfahren besitzt eine solch kleine Teilchengröße, daß er im Strom der Dämpfe, mit
denen er in Berührung gebracht wird, suspendiert werden kann, so daß das sich ergebende
Feststoff-Gas-Systerm das Aussehen einer Flüssigkeit annimmt.
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Die Erfahrung hat gezeigt, daß Wirbelschichtkatalysatoren eine Teilchengröße
von vorzugsweise zwischen etwa 20 und etwa 150, a Durchmesser haben sollten ; auf
jeden Fall sollen nicht mehr als 20 Gewichtsprozent der Katalysatorteilchen kleiner
als 201l sein.
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Feine Katalysatorteilchen, die von den abziehenden Dämpfen mitgeschleppt
werden, können in Cyklonabscheidern und elektrostatischen Abscheidern abgetrennt
werden ; diese Vorrichtungen erzielen jedoch keine wirksame Entfernung von Teilchen
mit einem Durchmesser unter etwa 101l, so daß derartige, durch Abrieb entstandene
feine Teilchen dem System verlorengehen. Eine ausreichende Härte bei Wirbelschichtkatalysatoren
ist für eine weitgehende Verringerung des Abriebs sehr erwünscht, damit die Katalysatorverluste
verhältnismäßig niedrig gehalten werden.
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Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Umwandlung von
Kaolinton in technisch brauchbare adsorptionsfähige Kontaktmassen bereit, die sich
z. B. als Krackkatalysatoren eignen. Der Ton wird mit Schwefelsäure und gewünschtenfalls
mit einer kleinen Menge eines inerten brennbaren Füllstoffs gemischt und mit der
Säure umgesetzt ; danach wird das Gemisch, ohne die wasserlöslichen Bestandteile
des Gemisches auszuwaschen, erhitzt. Das Neue besteht darin, daß man das gealterte
und geformte oder ungeformte Gemisch bei so hoher Temperatur kalziniert, daß das
Sulfat im wesentlichen entfernt wird.
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Als kalziniertes Produkt wird ein technisch brauchbares adsorptionsfähiges
Kontaktmaterial erhalten, das dem ursprünglichen Ton bezüglich katalytischer Aktivität
und Härte weit überlegen ist. Die erfindungsgemäß erhältlichen Kontaktmassen eignen
sich besonders für die Verwendung bei verschiedenen bekannten Kohlenwaserstoffumwandlungen,
z. B. bei katalytischen Krackverfahren, die mit unbewegten Katalysatorschichten
arbeiten, bei katalytischen Krackverfahren mit Wanderschichten sowie bei katalytischen
Wirbelschichtkrackverfahren.
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Die beim erfindungsgemäßen Verfahren als Ausgangsmaterial verwendeten
Kaolintone sind solche natürlich vorkommenden Tone, die Kaolinit als hauptsächlichen
mineralischen Bestandteil enthalten. Die chemische Zusammensetzung des Kaolinits
wird durch die Formel A12 Os 2 Si O xH ? O wiedergegeben, in der x gewöhnlich 2
bedeutet. Das in dieser Formel angegebene Gewichtsverhältnis von SiO2 zu A1203 beträgt
1, 18. Kaolintone besitzen normalerweise ein Verhältnis von SiO2 : A1203 von 1,
0 bis 1, 5.
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Ohne sich auf eine bestimmte Theorie festlegen zu wollen, scheint
die folgende Deutung eine Erklärung für die im Kaolinton durch die erfindungsgemäße
Behandlung bewirkten Veränderungen zu sein. Nach dieser Auffassung setzt sich Schwefelsäure
mit den Aluminium-und Sauerstoffatomen des Tons unter Bildung von Aluminiumsulfaten,
deren Hydraten und Wasser um, wodurch Aluminiumoxyd aus der Kaolinitstruktur entfernt
wird ; bei der Kalzinierung des erhaltenen Gemisches zersetzen sich das Aluminiumsulfat
und seine Hydrate zu Aluminiumoxyd und Schwefeloxyden, wobei die letzteren als Dampf
entweichen. Das Endprodukt des erfindungsgemäßen » trockenen « Verfahrens ist, unter
der Annahme, daß die vorstehende Theorie zutrifft, ein Material mit der gleichen
von flüchtigen Stoffen freien chemischen Bruttozusammensetzung wie der als Ausgangsmaterial
verwendete Ton, besitzt jedoch eine andere Kristallstruktur, da Aluminium-und Sauerstoffatome
durch die Reaktion mit der Säure aus dem Gitter vedrängt und während des Kalzinierens
an anderen Stellen wieder abgelagert wurden. Die Umgruppierung des Aluminiumoxyds
erfolgt dergestalt, daß das als Endprodukt erhaltene Material eine größere Oberfläche
(demzufolge eine größere Aktivität) und eine größere Härte besitzt als der ursprüngliche
Ton. Zum Beispiel könnte das Aluminiumoxyd in Form von » verstärkenden Säulen «
zwischen benachbarten Lamellen des nichtgelösten Kaolinits abgelagert worden sein.
Röntgenuntersuchungen an Kaolintonen vor und nach der erfindungsgemäßen Behandlung
stützen die vorstehende Theorie.
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Das Verfahren der Erfindung ist zwar » trocken « in dem Sinne, daß
keine Auslaugung des mit Saure behandelten Kaolintones zur Entfernung löslich gemachter
Teile stattfindet, dies schließt jedoch nicht die Möglichkeit aus, daß dem System
Wasser zu einem anderen Zweck als zur Auslaugung zugesetzt wird.
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Beispielsweise könnte Wasser verwendet werden, um das Ton-Säure-Gemisch
leichter strangpreßbar zu machen oder das Gemisch auf eine für die Behandlung in
einem Sprühtrockner geeignete Konsistenz zu verdünnen. Die Sprühtrocknung stellt
eine brauchbare Maßnahme dar, um den Ton in eine für Wirbelschichtverfahren geeignete
Teilchengröße und-form zu bringen.
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Die Umsetzung des Kaolintones mit der Schwefelsäure kann durchgeführt
werden, indem man die Säure und den Ton in irgendeinem für diesen Zweck geeigneten
üblichen Mischer, beispielsweise einem Mischkollergang, bis zur Erreichung eines
homogenen Aussehens mischt und die Reaktionsteilnehmer dann unter solchen Zeit-und
Temperaturbedingungen in inniger Berührung miteinander hält, daß sich ein wesentlicher
Teil der Säure umsetzt. Während sich die Reaktionsteilnehmer in innigem Kontakt
befinden, ist es orteilhaft, sie vor der Einwirkung der Atmosphäre zu schützen,
um Veränderungen des Feuchtigkeitsgehaltes weitgehend auszuschalten. Derartige Veränderungen
wirken sich nachteilig auf die Härte des Endproduktes aus. Im nachfolgenden wird
die für die weitere Umsetzung nach dem Mischen erforderliche Zeit als Altern bezeichnet.
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Ton, der so weit gereinigt wurde, daß er von Kies, Fremdkörpern und
Klumpen undispergierten Tons frei ist, der jedoch keiner anderen Vorbehandlung unterworfen
wurde, wird als Ausgangsmaterial für das erfindungsgemäße Verfahren bevorzugt. Tone,
die anderen Vorbehandlungen, bei denen keine merkliche Entfernung von Aluminium
stattfindet, unterworfen
wurden, können nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren behandelt werden. Beispiele für Vorbehandlungen, die in diese Kategorie
fallen, sind Eisenentfernung durch physikalische oder chemische Maßnahmen, übliche
Sortierungsverfahren u. dgl. Es wurde gefunden, daß die Kalzinierung des Kaolintons
vor der Behandlung mit Säure den Ton für das erfindungsgemäße Verfahren weniger
geeignet macht. Wenn beispielsweise der Ton bei Temperaturen oberhalb von 815° C
kalziniert wird, hat der gekörnte Katalysator keine guten Abriebeigenschaften. Weiterhin
sollte der Gehalt des als Ausgangsmaterial verwendeten Tons an flüchtigen Materialien
nicht so hoch sein, daß ein für optimale Behandlungs-und Alterungsbedingungen zu
verdünntes Gemisch von Saure und Ton anfällt. Es wurde gefunden, daß ausgezeichnete
Ergebnisse erhalten werden, wenn man als Ausgangsmaterial einen Ton mit einem Gehalt
von etwa 14°/o an fliichtigem Material verwendet.
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Als Schwefelsäure verwendet man vorzugsweise eine konzentierte Schwefelsäure,
z. B. die im Handel erhältliche Saure mit 66° Be (etwa 930/oigne H2 S 04).
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Dann wird, falls erforderlich, zur Verbesserung der Bearbeitbarkeit
dem Gemisch Wasser zugesetzt.
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Innerhalb des Bereiches der Erfindung kann jedoch jede Säurestärke,
die bei der verwendeten Dosierung mit der für die Weiterverarbeitung geeigneten
Geschmeidigkeit des Gemisches vereinbar ist, verwendet werden. Die Anwendung von
Dosierungen von etwa 60 bis etwa 125 /o wird bevorzugt. Unter Säuredosierung wird
das Gewicht 100°/oiger Säure je 100 Gewichtsteile von flüchtigen Stoffen freien
Tons verstanden, wobei mit von flüchtigen Materialien freiem Ton ein Ton gemeint
ist, der bis zur Erzielung eines im wesentlichen konstanten Gewichts bei 927° C
erhitzt wurde. Bei Dosierungen von unter 60°/o sinkt die Tonumwandlung allmählich
in für die Petroleumkrackung unwirksame Bereiche ab ; normalerweise ist eine Dosierung
von 125/ofüreine im wesentlichen vollständige Umsetzung mit der im Ton erhaltenen
Tonerde geeignet. Auf experimenteller Basis wurde festgestellt, daß die optimalen
Alterungstemperaturen der erfindungsgemäßen Ton-Säure-Gemische zwischen etwa 104
und 163° C und die optimalen Alterungszeiten zwischen 6 und 300 Stunden liegen.
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Die Kalzinierungsstufe des vorliegenden Verfahrens sollte vorzugsweise
bei einer Temperatur zwischen 815 und 870° C und so lange stattfinden, daß im wesentlichen
alles Material entfernt wird, das innerhalb dieses Temperaturbereiches flüchtig
ist, wobei 6 bis 8 Stunden in vielen Fällen ausreichen. DieDauer der Kalzinierung
kann zwischen 3 und 24 Stunden liegen. Es ist besonders wichtig, daß praktisch alle
Sulfate unter gleichzeitigem Verlust an Schwefeloxyden während der Kalzinierung
zersetzt werden, wenn das Endprodukt als Krackkatalysator verwendet werden soll,
da in diesem Sulfate sehr unerwünscht sind. Werden Kalzinierungstemperaturen von
wesentlich unter 815° C angewandt, so ist die Zersetzung unvollständig ; übersteigen
die Kalzinierungstemperaturen 870° C, so wird die letztlich erhaltene Oberfläche
verringert. Es sind jedoch nicht sämtliche Kalzinierungstemperaturen außerhalb des
zwischen 815 und 870° C liegenden Bereiches von dem erfindungsgemäßen Verfahren
auszuschließen, da sich bei der Kalzinierung bei Temperaturen unterhalb von 815°
C, beispielsweise um etwa 788° C, und bei Temperaturen oberhalb von 870° C (etwa
bis zu 980° C) gewisse Vorteile ergeben, wenn die erhaltenen Kontaktmaterialien
für
andere Verwendungszwecke als für Katalysatoren vorgesehen sind. Solche Massen können
als Absorptionsmittel zum Entfärben von solen dienen.
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Die erfindungsgemäßen Kontaktmassen können in Form von Körnern, die
besonders für die Verwendung in Krackverfahren mit nicht bewegten Katalysatorschichten
und in Verfahren mit Wanderschichten geeignet sind, oder in Form feiner Teilchen,
die für mit Wirbelschichten arbeitende katalytische Krackverfahren besonders vorteilhaft
sind, verwendet werden. Die Uberführung der Kontaktmassen in diese Formen kann vor
der Kalzinierungsstufe an verschiedenen Stufen des erfindungsgemäßen Verfahrens
nach einem in der Technik bekannten Verfahren erfolgen.
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Beispielsweise kann das Ton-Sãure-Gemisch unmittelbar nach dem Mischen
und vor dem Altern oder nach dem Altern und unmittelbar vor dem Kalzinieren unter
Bildung von Körnern stranggepreßt werden.
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Bei der Herstellung von Wirbelschichtkatalysatoren kann der Ton mit
Säure umgesetzt und das Produkt vor der Kalzinierung angeschlämmt und durch Versprühen
getrocknet werden. Ein inerter, brennbarer Füllstoff, z. B. Holzmehl, Maismehl,
Sägemehl, Kohle od. dgl., kann in die Ton-Säure-Masse einige Zeit vor der Kalzinierung,
z. B. bei der Säurezugabe gerade vor der Alterung oder nach der Alterung, falls
das Strangpressen dieser Stufe nicht vorausgegangen ist, eingearbeitet werden. Der
Füllstoff dient zur Erhöhung der Porosität der Kontaktmassen, da er in der Kalzinierungsstufe
verbrennt und Hohlräume hinterläßt. Erforderlichenfalls kann dem Ton Wasser zugegeben
werden, um seine Misch-und/oder Strangpreßbarkeit zu verbessern, ohne daß der Rahmen
der Erfindung verlassen wird.
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Beispiel 1 Dieses Beispiel zeigt, welche Verbesserungen bezüglich
der Oberfläche, Härte und Aktivität durch die erfindungsgemäße Behandlung einer
Kaolintonprobe erzielt wurden. Der Kaolinton dieses Beispiels stammte aus Georgia
; er war vorbehandelt worden, um Sand, Glimmer und wasserlösliche Salze zu entfernen,
und enthielt etwa 14°/o flüchtige Materialien. Die Analyse ergab, ausgedrückt in
Gewichtsprozent des Gesamtgewichts, folgende Werte : SiOg............................
44, 20 A12 40, 14 Fe2 03......................... Spuren CaO............................
0, 02 MgO........................... 0, 02 Ti 02......................... 0, 40
Alkalimetalloxyde................ 0, 5 Eine Dosierung von 891)/o konzentrierter
Schwefelsäure (etwa 93°/oige H2SO4) wurde einer Probe des vorstehenden Tons zugesetzt,
die, bezogen auf das Gewicht des keine flüchtigen Materialien enthaltenden Tons,
5"/o Aktivkohle enthielt. Der Ton und die Säure wurden zusammengeknetet, bis ein
homogenes Aussehen erreicht war ; dann wurde die Mischung ohne Wasserzusatz unter
Bildung von Körnchen mit einem Durchmesser von 4, 76 mm und einer Länge von etwa
4, 76 mm stranggepreßt. Die Körnchen wurden etwa 35 Stunden bei 107 bis 116° C gealtert
und dann bei 815° C bis zur Sulfatfreiheit kalziniert ; die Oberflache, Härte und
Katalysatoraktivität der kalzinierten Kügelchen wurde untersucht.
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Die Oberfläche wurde nach dem Verfahren von Brunauer, Emmet und Teller
(J. Am. Chem.
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Soc., Bd. 60, 1938, S. 309 bis 319) bestimmt, wobei nach dem Vorschlag
von H. F. Livingston (J. Colloid Sci., Bd. 4, 1949, S. 447 bis 458) eine Querschnittsfläche
von 15, 4 A2 für das Stickstoffmolekül verwendet wurde.
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Die Körnchenhärte wurde nach einer Abwandlung des sogenannten Union
Hardness Tests bestimmt. Für diese Bestimmung wurde eine Probe der Körnchen zuerst
durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 6, 73 mm und dann durch eines
mit einer lichten Maschenweite von 4, 0 mm gesiebt. Die innerhalb dieser Werte liegende
Fraktion (3/5) wurde für den Versuch verwendet, die größeren und kleineren Teilchen
wurden verworfen. 25 g dieser zwischen 6, 73 und 4, 0 mm großen Körnchen wurden
zusammen mit acht Stahlkugeln mit einem Durchmesser von 15, 85 mm in einen Stahlzylinder
gegeben. Der die Körnchen und Stahlkugeln enthaltende Zylinder wurde 10 Minuten
mit einer Geschwindigkeit von 18 U/min kopfüber gedreht und der Inhalt dann auf
ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 2, 38 mm gekippt. Die Körnchenteile
wurden in eine Fraktion mit einer Größe unter 2, 38 mm und eine solche mit einer
Größe über 2, 38 mm getrennt und die Härte auf die nachstehende Weise errechnet
: Gewicht derüber 2,38 mm großen Teilchen # 100 = %Härte Gesamtgewicht beider Fraktionen
Für die Bestimmung der Katalysatoraktivität wurde ein von J. Alexander und H. G.
Shimp (S. R 537 der National Petroleum News, Technical Section vom 2. August 1944)
beschriebenes Verfahren angewendet.
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Bei diesem Verfahren wird ein übliches leichtes Gasöl aus Osttexas
mit einer Geschwindigkeit von 5 ccm je Minute 10 Minuten lang bei 427° C mit 200
ccm Katalysatorkörnchen zusammengebracht, die 5 Stunden bei vollkommen trockener
Luft bei 566° C kalziniert worden waren. Das bei diesem Krackversuch erhaltene flüssige
Produkt wird bei einer Temperatur von 15, 5° C aufgefangen. Die katalytische Wirksamkeit
wird in Volumprozent der Benzinausbeute (Endkochpunkt 210° C) unter Außerachtlassung
von Verlusten (U. A. V.-Benzinausbeute) gemessen. Außerdem wird das Gewicht der
auf dem Katalysator abgelagerten Kohle, das Gewicht des entstandenen Gases und das
spezifische Gewicht des Gases bestimmt. Die Koks-und Gasgewichte werden in Prozent
des eingesetzten Gasöls ausgedrückt. Es werden zwei Arbeitsgänge zur Bestimmung
der Katalysatoraktivität durchgeführt, verwendet werden jedoch nur die Daten des
zweiten Arbeitsganges, da die Erfahrung zeigte, daß diese Daten richtig sind. Im
allgemeinen sollte das Verhältnis der U. A. V.-Benzinausbeute zur Koksausbeute über
etwa 9 : 1 oder 10 : 1 liegen ; das spezifische Gewicht des Gases sollte mindestens
1, 2 oder mehr betragen.
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Die erhaltenen Versuchsergebnisse sind nachfolgend aufgefiihrt.
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Tabelle 1 Ol3erfläche 93 m2/g Härte.......................... 78°/o
Katalysatoraktivität U. A. V.-Benzinausbeute...... 29, 3 °/o Koks........................
2, 4 °/e Gas.......................... 5, 8°/o Spezifisches Gewicht des Gases...
1, 26
Für Vergleichszwecke folgen Daten, die bei einem mit rohem Kaolinton durchgeführten
Versuch erhalten wurden : Tabelle 2 Oberfläche..................... 20 m2/g Härte..............
30% Katalysatoraktivität U. A. V.-Benzinausbeute....... 10. 9 °/o Koks.................
3, 6 °/o Gas.............. 3, 3 °/o Spezifisches Gewicht des Gases... 0, 43 Der
Vergleich der Tabellen 1 und 2 zeigt deutlich die große Verbesserung, die mit dem
erfindungsgemäßen Verfahren bei allen untersuchten Wirksamkeitskriterien des Kontaktstoffes
erzielt wurde. Es ist besonders zu beachten, daß das Verhältnis von dem U. A. V.-Benzin
zu Koks und das spezifische Gewicht des Gases, die mit rohem Kaolin erzielt wurden,
durch das erfindungsgemäße Verfahren auf industriell annehmbare Werte erhöht wurden.
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Außer den vorstehenden Versuchen wurde eine sogenannte 6, 8-1-Bestimmung
mit dem Katalysator dieses Beispiels vorgenommen. Diese Bestimmung wird in einer
Krackanlage mit nicht bewegter Katalysatorschicht bei einer Katalysatorkapazität
von 6, 81 durchgeführt. In dieser Krackanlage wurden zwei Krackversuche durchgeführt
; bei dem einen wurde der zu untersuchende Katalysator und bei dem anderen ein handelsüblicher,
nach dem eingangs beschriebenen, bekannten Verfahren hergestellter Sub-Bentonit-Katalysator
verwendet. Die zur Erzielung einer 55volumprozentigen Umwandlung in C5-Benzin erforderliche
Raumgeschwindigkeit wurde für jeden der beiden Katalysatoren festgestellt, und das
Verhältnis der Raumgeschwindigkeiten (wobei die des handelsüblichen Sub-Bentonit-Katalysators
als Nenner dient) wird, ausgedrückt in Prozent, als Maß für die Wirksamkeit des
untersuchten Katalysators verwendet. Die nach diesem Verfahren festgestellte Wirksamkeit
des Katalysators betrug 132 °/o, was zeigt, daß dieser Katalysator dem im Handel
erhältlichen Standardkatalysator bezüglich der Umwandlungswirksamkeit beträchtlich
überlegen ist. Die Wirksamkeit von Körnchen, hergestellt aus entkiestem, aber sonst
unbehandeltem Kaolin der Art, wie er zur Herstellung der Kügelchen dieses Beispiels
verwendet wurde, betrug im 6, 8-1-Verfahren nur 32"Ah Die unbehandelten Kaolinkügelchen
wurden aus einem plastischen Gemisch aus Ton und Wasser hergestellt und bei einer
Temperatur zwischen 121 und 149°C getrocknet.
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Beispiel 2 Dieses Beispiel zeigt, daß der erfindungsgemäße Katalysator
gegen Dampfbehandlung, bei der der Katalysator 4 Stunden bei 732° C der Einwirkung
von Wasserdampf (100 °/o) ausgesetzt wird, sehr widerstandsfähig ist. Die Wirkung
dieses Versuchs wird gewöhnlich als Kriterium für die Fähigkeit des untersuchten
Katalysators verwendet, wiederholter Regenerierung ohne Verlust an Aktivität zu
widerstehen.
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Die Kügelchen wurden aus einem Gemisch von Kaolinton, Schwefelsäure,
Holzmehl und Wasser (zur Ermöglichung des Strangpressens) wie im Beispiel 1 durch
Strangpressen hergestellt. An diesen Bestandteilen wurden verwendet : 100 Teile
keine flüchtigen Materialien enthaltender Kaolin, 60 Teile 96%ige
Schwefelsäure,
5 Teile Holzmehl und 55 Teile Wasser.
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Die Körnchen hatten einen Durchmesser von 4, 76 mm und eine Länge
von etwa 4, 76 mm. Der verwendete Kaolin hatte die folgende Zusammensetzung : SiO2......
45, 42 °/o A12 03.. 38, 790/o CaO ................ 0, 350/o Fe2 °s........ 0, 31
°/o TiOg.... 1, 59"/o Alkalimetalloxyde... 0, 150/o Die vorstehenden Prozentsätze
beziehen sich auf nicht kalzinierten Ausgangsstoff. Der Gehalt des Kaolins an flüchtigen
Materialien betrug etwa 14"/o.
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Die durch Strangpressen erhaltenen Körnchen wurden bei 104° C 24
Stunden gealtert und dann 8 Stunden bei 815°C in einem Muffelofen kalziniert. Die
Untersuchung auf zurückgebliebenes Sulfat verlief negativ. Die Untersuchung auf
Sulfatgehalt bestand darin, daß man die Körnchen in einem Mörser mit einem Stößel
zerkleinerte, ein bestimmtes Gewicht des erhaltenen Pulvers in destilliertes Wasser
gab und das Gemisch 10 Minuten kochte, die Suspension auf Zimmertemperatur abkühlte
und sie mit 0, 1 n-NaOH-Lösung unter Verwendung von Phenolphthalein als Indikator
titrierte.
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Die bei den Körnchen vor und nach der vorstehend beschriebenen Wasserdampfbehandlung
(Dampfbeständigkeitsversuch) erhaltenen Katalysatoraktivitäten sind nachfolgend
aufgeführt.
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Tabelle 3
| Vor der Nach der |
| Dampf-Dampf- |
| behandlung behandlung |
| % % |
| Katalysatoraktivität |
| U. A. V.-Benzinausbeute 27 27 |
| Koksausbeute.. 2, 5 2, 4 |
| Gasausbeute... 5, 6 3, 6 |
| Spezifisches Gewicht des |
| Gases....... 1, 27 1, 30 |
Die vorstehenden Ergebnisse zeigen, daß bei diesen Körnchen eine gute Aktivität
erhalten wurde und daß die Körnchen eine außerordentlich hohe Wasserdampfbeständigkeit
besitzen.
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Beispiel 3 Dieses Beispiel erläutert die Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens unter Anwendung einer Kalzinierungstemperatur von 843°C.
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Eine Probe des gleichen Kaolintons wie im Beispiel 2 wurde mit 96%iger
Schwefelsäure, Dosierung 65°/o, vermischt und die erhaltene Masse wie in den vorstehenden
Beispielen durch Strangpressen in 4, 76 76-mm-Körnchen geformt. Die Körnchen wurden
bei 104° C 24 Stunden gealtert und dann bei 843°C 6 Stunden kalziniert. Die fertigen
Kügelchen enthielten 0, 05°/o Sulfat, besaßen eine Oberfläche von 91 m2/g und wiesen
eine Härte von 84% auf. Durch Kalzinierung bei 843°C wurde also ein Kontaktmaterial
mit niedrigem Sulfatgehalt erhalten, dessen Oberfläche der des Katalysators aus
Beispiel 1 etwa gleich kam und dessen Härte der dieses Katalysators iiberlegen war.
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Beispiel 4 Das folgende Beispiel zeigt die Anwendung der Erfindung
auf die Herstellung von feinteiligen Wirbelschichtkatalysatoren.
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Unkalzinierter Kaolinton wurde so gemahlen, daß er durch ein Sieb
mit einer Maschenweite von 2, 00 mm ging. Nach 3stündigem Trocknen bei 110°C wurde
er erneut, und zwar so fein gemahlen, daß er durch ein Sieb mit einer Maschenweite
von 0, 149 mm ging.
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Der dieses Sieb passierende Ton wurde mit einer Dosierung von 105"/o
84%iger Schwefelsäure vermischt und das Gemisch dann 24 Stunden bei 110° C gealtert.
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Das gealterte Material wurde dann mit Wasser zu einem 25 ouzo Feststoffe
enthaltenden Schlamm (bezogen auf das Gewicht eines ursprünglich keine flüchtigen
Materialien enthaltenden Tones) verarbeitet und der Schlamm unter Bildung von feinen
Teilchen (kleine kugelig geformte Teilchen mit einer für die Verwendung als Wirbelschichtkatalysator
geeigneten Größenverteilung) getrocknet. Die feinen Teilchen wurden 6 Stunden bei
815° C kalziniert.
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Die Oberfläche der feinen Teilchen betrug 114 m2/g.
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Außerdem wurde eine Probe der Teilchen in einer TeilchengrolBen-Analysiervorrichtung,
einer Standardvorrichtung, untersucht, die von der American Instrument Company hergestellt
wird und zur Bestimmung der Abriebverluste als Maßstab für die Härte verwendet werden
kann. Diese Vorrichtung ist in » Proceedings of the American Society for Testing
Materials «, Bd. 32, Teil II (1932), S. 609 bis 611, beschrieben. Bei diesem Versuch
zeigten die Teilchen nach 20stündiger Versuchsdauer einen Gewichtsverlust von nur
5, 2 °/o, was für eine ausgezeichnete Härte spricht. Roher Kaolin war zu weich,
um in einer » Roller «-Analysiervorrichtung untersucht zu werden ; die Oberfläche
einer Probe dieses Materials betrug 11 m2/g. Das vorliegende Beispiel zeigt also,
daß nach dem erfindungsgemäßen Verfahren aus Kaolin ein Wirbelschichtkatalysator
mit ausgezeichneter Härte erhalten werden kann, dessen Aktivität der des ursprünglichen
Tones weit überlegen ist.