DE1063014B - Panzerung von Schlagradmuehlen - Google Patents

Panzerung von Schlagradmuehlen

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DE1063014B
DE1063014B DED27901A DED0027901A DE1063014B DE 1063014 B DE1063014 B DE 1063014B DE D27901 A DED27901 A DE D27901A DE D0027901 A DED0027901 A DE D0027901A DE 1063014 B DE1063014 B DE 1063014B
Authority
DE
Germany
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armor
corner
wear
pieces
armored
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Pending
Application number
DED27901A
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Kerstges
Richard Beelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG filed Critical Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Publication of DE1063014B publication Critical patent/DE1063014B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/282Shape or inner surface of mill-housings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Panzerung von Schlagradmühlen mit spiralförmigem Gehäuse, die aus mehreren achsparallelen Panzerelementen besteht, von denen das die Ecke zwischen dem Gehäuse und dem Austrittskanal bildende Panzerelement etwa dreieckigen Querschnitt hat und mittels einer in der der Ecke abgewendeten Seitenfläche vorgesehenen Nut auf einer Tragschiene gehalten ist.
Dieser Eckpanzer ist besonders starkem Verschleiß ausgesetzt und muß daher öfter ersetzt werden als andere Teile der Mühlenpanzerung. Damit diese Auswechselung leicht erfolgen kann, wird dieser Eckpanzer auf eine Tragschiene aufgeschoben, welche ihn auch dann noch gegen Durchbiegung sichert, wenn infolge fortgeschrittenen Verschleißes der Eckpanzer selbst nicht mehr genügend biegungssteif ist. Dieser Eckpanzer ist gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß sich die ihm benachbarten Panzerelemente auf einem außerhalb des Eckpanzerelementes liegenden Flansch der Tragschiene abstützen. Dadurch wird das Eckpanzerelement von den anderen Panzer element en unabhängig und kann, ohne deren Lage zu stören, ersetzt werden, wobei für den Ein- und Ausbau des Eckpanzerelementes in mindestens einer Gehäuseseitenwand eine verschließbare öffnung vorgesehen ist. Der Eckpanzer wird nicht gleichmäßig verschleißen. Da er durch die Schiene genügend versteift ist, kann er aus einzelnen, quer zur Mühlenachse unterteilten Stücken zusammengesetzt sein, welche nach Bedarf ersetzt oder miteinander vertauscht werden können.
Es sind Schlagradmühlen mit auswechselbarer unterteilter Panzerung bekannt, bei welchen die quer zur Mühlenachse unterteilten Panzerelemente auf Tragschienen aufgeschoben sind. Bei diesen bekannten Anordnungen steht der Eckpanzer in Berührung mit den benachbarten Panzerelementen, obwohl sie gesondert gelagert sind, und wird durch die auf sie einwirkenden Stöße mit beeinflußt. Die Panzerelemente unterliegen nicht nur dem Verschleiß, sondern auch Verformungen, wobei die Gefahr besteht, daß sie auf den Eckpanzer drücken, was zu dessen Bruch führen kann. Durch die Erfindungsmaßnahme werden diese Kräfte auf ein statisch bestimmtes und widerstandsfähiges System abgeleitet, das keinem Verschleiß unterliegt.
In Abb. 1 ist eine Schlagradmühle im Symmetrieschnitt dargestellt;
Abb. 2 und 3 zeigen den Eckpanzer in größerem Maßstabe im Längs- und Querschnitt;
Abb. 4, 5, 6, 7 geben die der Abb. 2 entsprechende Ansicht des Eckpanzers jeweils im Verschleißzustande wieder.
In der Abb. 1, die eine Schlagradmühle mit spiraligem Gehäuse darstellt, ist der Eckpanzer 1 zu er-
Panzerung von Schlagradmühlen
Anmelder:
Deutsche Babcock & Wilcox-Dampfkessel-
Werke Aktien-Gesellschaft, Oberhausen (Rhld.), Duisburger Str. 375
Richard Beelmann und Johannes Kerstges1 Oberhausen (Rhld.), sind als Erfinder genannt worden
kennen, welcher an der Stelle liegt, an welcher die Spirale dem Schlagrade am nächsten ist. Dieser Panzer besteht gemäß Abb. 2 und 3 aus vier gleichen, etwa dreieck-prismatischen Schleiß stücken 2, 3, 4, 5, welche eine ISTut 6 besitzen, mittels der sie auf die Tragschiene 7 aufgeschoben sind. Diese Schiene ist an den S ei ten wänden 8, 9 der Mühle befestigt und dient mit ihrem oberen Flansch, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist, zugleich zur Abstützung der Umfangspanzerung 10, 11. Zur Verminderung der Reibung sind an der Tragschiene Bolzen 12 befestigt, auf welchen Rollen 13 drehbar gelagert sind, oder es laufen Spurkranzrollen in einen Schlitz der Tragschiene.
Die Seitenwände 8, 9 haben im Bereiche der Tragschiene 7 öffnungen 14 mit angesetzten Flanschstutzen 15, welche mit Hilfe eines Deckels 16 mit zwischengelegten Dichtungen 17 verschlossen sind. In der Abbildung besteht die Verschlußvorrichtung aus einer an dem Seitenschild befestigten Konsole 18, an welcher mittels Bolzen 19 der Andrückhebel 20 angelenkt ist. Dieser ist durch Bolzen 21 mit dem an dem Deckel 16 befestigten Scharnier 22 gelenkig verbunden. Der Hebel 20 endet in einer Gabel 23, welche die mittels Bolzen 24 an dem Scharnier 25 schwenkbar befestigte Schwenkachse 26 umfaßt. Durch die mit einem GrifEhebel 28 versehene Schraubenmutter 27 wird der Hebel 20 und damit der Deckel 16 angepreßt. Damit unabhängig von dem dichten Abschluß auch die Schleiß stücke verspannt werden, trägt der eine Deckel 16 einen Klotz 29, an den sich das letzte Schleißstück abstützt, wenn die Schleißstücke von der anderen Seite mit Hilfe der in dem Deckel 16 angebrachten Andrückschraube 30 angepreßt werden.
In den Abb. 4 bis 6 ist die zweckmäßige Unterteilung des Eckpanzers in Abhängigkeit von der Breite
■·. 909 580/231

Claims (4)

des Schlagrades angedeutet. Abb. 4 zeigt den Panzer nach Neubestückung im verschlissenen und ersatzreifen Zustande mit den Schleiß stücken 2, 3, 4, 5. Der Ersatz wird gemäß Abb. 5 in der Weise durchgeführt, daß Stück 2 weggenommen und an der anderen Seite angesetzt sowie Stück 3 entfernt wird und statt seiner an der anderen Seite ein neues Stück 31 aufgeschoben wird. Nach neuerlichem Verschleiß hat der Eckpanzer die in Abb. 6 gezeigte Form. Es w%rden nun die Stücke 4 und 5 entfernt und gemäß Abb. 7 die Stücke 32 und 33 nachgeschoben. Die Auswechselung vollzieht sich dann weiterhin in der in Abb. 6 und 7 angegebenen Weise. : . Patentansprüche:
1. Panzerung von Schlagradmühlen mit spiralförmigem Gehäuse, die aus mehreren achsparallelen Panzerelementen besteht, von denen das die Ecke zwischen dem Gehäuse und dem Austrittskanal bildende Panzerelement etwa dreieckigen Querschnitt hat und mittels einer in der der Ecke abgewendeten Seitenfläche vorgesehenen Nut auf einer Tragschiene gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Eckpanzerelements (1) so gewählt ist, daß sich die diesem Panzerelement benachbarten Panzerelemente auf einem
außerhalb des Eckpanzerelementes liegenden Flansch der Tragschiene (7) abstützen, wobei im Bereich des Eckpanzerelementes in mindestens einer Gehäuseseitenwand (8, 9) eine verschließbare öffnung (14) für den Ein- und Ausbau des Eckpanzerelementes vorgesehen ist.
2. Panzerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Panzerelement (1) in gleich lange Schleiß stücke (2 bis 5) so unterteilt ist, daß mehrere Schleißstücke fast auf ihre ganze axiale Länge einem gleichmäßig starken Verschleiß unterliegen, während die danebenliegenden Schleißstücke wenig angegriffen werden.
3. Panzerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den einander gegenüberliegenden Seitenwänden (8, 9) zwei Türen (16) vorgesehen sind, deren eine ein Widerlager (29) und deren andere eine von außen verstellbare Druckschraube (30) trägt.
4. Panzerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschiene (7) mit Führungsrollen (13) versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 556 938;
britische Patentschrift Nt. 418 514.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 580/231 7.59
DED27901A 1958-04-18 1958-04-18 Panzerung von Schlagradmuehlen Pending DE1063014B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3341865A1 (de) * 1983-11-19 1985-05-30 Deutsche Babcock Werke AG, 4200 Oberhausen Panzerung einer ventilatormuehle

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE556938C (de) * 1927-08-27 1932-08-17 App De Manutention Et Fours St Mahlvorrichtung mit einer Mahlbahn, die durch einzelne auswechselbare Verschleissstuecke gebildet ist
GB418514A (en) * 1933-04-26 1934-10-26 Harry Owen Jones Improvements in or relating to impact breaking machines

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