DE10522C - Glimmerblaker ohne Metallklammern oder Federn - Google Patents

Glimmerblaker ohne Metallklammern oder Federn

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DE10522C
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blaker
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metal clips
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DENDAT10522D
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M. raphael in Breslau
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0058Reflectors, cover glasses, chimneys; Smoke-removing devices; Preheaters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

1880.
Klasse 4.
MAX RAPHAEL in BRESLAU. GM mmerblaker ohne M etall klam m ern oder Federn.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1880 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt, Glimmerblaker herzustellen, welche auf Lampencylinder, Gascylinder, Gasglocken etc. angebracht werden können, ohne dafs die Befestigung, wie bisher üblich, durch Federn oder Klammern aus Metall bewirkt wird.
Die neue Befestigung der Blaker besteht vielmehr aus einer Art Träger, welcher gleichfalls aus Glimmer, aus einem oder mehreren Theilen angefertigt wird, und der so geformt ist, dafs er auf dem äufseren oberen Rande des Cylinders oder der Glocke ruht, und dafs der Blaker in Verbindung mit demselben sich selbst trägt. Durch die Ausladungen, die dieser Träger seiner Form wegen besitzt, ist dafür gesorgt, dafs die Blaker bei ungleicher Glasstärke der Cylinder oder Glocken dennoch auf dieselben passen müssen. Die Träger, sofern dieselben nur aus einem Theile bestehen und im Cylinder oder in der Glocke hängen, müssen zum mindesten dasselbe Gewicht haben wie die auf ihnen sitzenden Blaker, damit letztere nicht umkippen können. Das Gleichgewicht des Trägers mufs daher durch dickeren Glimmer oder durch Stücke, welche zur Verzierung dienen, hergestellt werden. Für die Träger, die nicht aus einem Stück bestehen, fällt dieses fort, und es ist nur darauf zu achten, dafs die Ausladungen der Glimmerträger so angefertigt sind, dafs dieselben gut auf den Cylinder oder auf die Glocke passen. Dies kann man dadurch einrichten, dafs man die Ausladungen mehr schräg oder mehr gerade zuschneidet.
Der Glimmerblaker im allgemeinen hat nicht nur den Zweck, den Blak aufzufangen und das Schwarzwerden der Decke zu verhindern, sondern als schlechter Wärmeleiter auch das Anbrennen der in der Nähe der Lampe befindlichen Gegenstände zu verhüten.
Fig. ι stellt einen Blaker mit dem die Stelle der bisherigen Metallfedern vertretenden Träger, auf einem gewöhnlichen Lampencylinder sitzend, dar.
Fig. 2 ist ein Blaker zu Lampen mit dem daran befestigten Träger. Der Blaker ist auf bisherige Weise angefertigt. Der Träger A B CD wird durch ein Fagoneisen in der Form, wie Zeichnung zeigt, geschnitten. Die Befestigung des Trägers an den Blaker wird durch kleine Oesen α α, durch welche ein feiner Metalldraht gezogen ist, bewirkt; der Metalldraht wird an der Stelle bei b b umgebogen, so dafs die Oesen sich stramm anspannen und der Zusammenhang des Blakers mit dem Träger hergestellt ist. Die mit ede bezeichneten Stücke des Trägers sind kleine umgelegte Splinte, welche dazu dienen, die einzelnen Glimmerlagen zusammen zu halten, da dieser sich sonst bei längerem Gebrauche spalten würde. F stellt die aus Glimmer oder Metall angefertigte Platte dar, welche zur Erlangung des für den Träger nöthigen Gewichtes dient. Die in den Cylinder ragende Spitze des Trägers wird beliebig verkürzt oder verlängert, je nachdem sich in der Praxis herausstellen wird, wie sie am zweckmäfsigsten zu gestalten ist.
Fig. 3 stellt die Oese dar.
Fig. 4 ist ein Blaker für Glocken, in Detailausführung gezeichnet, mit dem Unterschiede, dafs der die Stelle der Metallfedern vertretende Glimmerträger aus drei Theilen zusammengesetzt ist, die an den Enden durch einen Metallfalz oder durch eine Oese oder durch einen Splint A zusammen gehalten werden. Blaker und Träger werden wie bei ABCDE zu einem Ganzen vereinigt.
Fig. 5 stellt den soeben beschriebenen Blaker in verkleinertem Mafsstabe, auf einer Glocke sitzend, dar.
Die Construction des Trägers kann auch für Glocken verwendet werden, sowie der Träger auch für Cylinder in Anwendung gebracht werden kann, je nachdem sich in der Praxis die Vortheile der einen oder der anderen Construction herausstellen werden. Die Träger können auch mit den verschiedensten Verzierungen versehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Glimmerblaker (Rauchfänger) für Beleuchtungszwecke aller Art derart herzustellen, dafs die Metallklammer oder Feder, welche bisher zur Befestigung an die Cylinder oder Glocken dienten, fortfallen und durch einen Glimmerträger ersetzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT10522D Glimmerblaker ohne Metallklammern oder Federn Active DE10522C (de)

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