DE105220C - - Google Patents
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- shaft
- flywheel
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- conical
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C3/00—Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
- F16C3/04—Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
- F16C3/06—Crankshafts
- F16C3/10—Crankshafts assembled of several parts, e.g. by welding by crimping
- F16C3/12—Crankshafts assembled of several parts, e.g. by welding by crimping releasably connected
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl05220 -
KLASSE A-T: Maschinenelemente.
BORIS. LOUTZKY in BERLIN. Mehrtheilige Kurbelwelle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. September 1898 ab.
Bei Motoren mit sehr bedeutender Umlaufszahl der Hauptwelle ist es von Vortheil,
wenigstens dem Kurbelzapfen eine gehärtete Lauffläche zu geben, um die Abnutzung desselben
auf ein geringes Mafs zurückzuführen. Da die genannte Welle in der Regel mit Abkröpfung
versehen wird, um den im Kurbelzapfen auftretenden Druck auf zwei Endzapfen
α und b vertheilen zu können und auf solche Art die Welle günstig zu belasten, so
ist es wegen der Möglichkeit des Verziehens mit nicht geringen Schwierigkeiten verbunden,
die Zapfenhärtung vorzunehmen, ohne dais die axiale Stellung der Wellenschenkel sich
dadurch ändert.
Es wird deshalb zur Beseitigung dieses Mifsstandes eine derartige Welle aus einzelnen
Theilen in solcher Weise zusammengesetzt, dafs eine vollkommen solide Verbindung zwischen
dem für sich gehärteten Kurbelzapfen 1 und den beiden W.ellenschenkeln 2 und 3, welch
letztere unter sich axial und parallel zum Zapfen 1 liegen müssen, entsteht. Der Zapfen 1
ist zweckmäfsigerweise mit dem Arm 5 aus einem Stück hergestellt und wird nach vorausgegangenem
Abdrehen in der vollen Ausdehnung seiner Lauffläche gehärtet und cylindrisch
geschliffen. Das konische Loch in dem weichgebliebenen Theil des Kurbelarmes wird
alsdann nachträglich genau parallel zum abgeschliffenen Zapfen ausgebohrt und die Verbindung
zwischen Wellenschenkel 2 und Arm 5 durch Keilung und Verschraubung vorgenommen.
Als Verbindungskörper zwischen dem Zapfen 1 und dem Wellenschenkel 3 ist
das gufseiserne Schwungrad 4 verwendet.
Die Hauptschwierigkeit besteht nun darin, dasselbe mit der konischen Endigung e des
Zapfens 1 ausreichend sicher zu verbinden. Bei schnell laufenden Maschinen, namentlich
bei Viertakt-Explosionsmotoren reicht die directe Befestigung in dem Gufseisenkörper niemals
aus; der Zapfen wird vielmehr auch bei gleichzeitiger Anwendung einer Keilung und
Verschraubung bald gelockert, so dafs durch gegenseitige Verschränkung der Wellenschenkel 2
und 3 die Maschine zum Stillstand kommen kann. Um diesen Uebelstand zu beseitigen,
erfolgt nun die Vereinigung mit dem Schwungrad in nachstehender Weise:
An der Befestigungsstelle ist in den Radkörper eine stählerne Büchse 6 eingelassen und
mit demselben fest verkeilt. Diese Büchse eignet sich durch ihren beträchtlich gröfseren
Durchmesser sehr gut dafür, die auftretenden starken Drucke ohne Schaden für die Befestigung
auf die Bohrung in dem sehr viel weicheren Gufseisen zu übertragen^, und sie ist
andererseits selbst durch gröfsere Härte mehr geeignet, in ihrer eigenen konischen Bohrung
ein sicheres Festhalten des Zapfenendes e zu ermöglichen.
Der Vortheil, der somit aus der Verwendung der eben genannten Einsatzbüchse einerseits
und der vorhin beschriebenen Verbindung des gehärteten Kurbelzapfens 1 mit dem Wellenstumpf 2 andererseits hervorgeht, ist der, eine
abgekröpfte Welle mit gehärteter Kurbelzapfen-
lauffläche zwischen der Kröpfung in gleichzeitiger Verbindung mit einem gegossenen
Schwungrad aus mehreren Theilen als solides Ganzes hergestellt zu erhalten.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Mehrteilige Kurbelwelle, dadurch gekennzeichnet, dafs der an einem Arm 5 sitzende Kurbelzapfen 1 durch diesen Arm mit dem einen Wellenschenkel 2 . und durch das in das Schwungrad 4 eingelassene kegelförmige Ende e mit dem anderen Wellenschenkel 3 verbunden ist.Ausführungsform einer Kurbelwelle nach Anspruch !,,dadurch gekennzeichnet, dafs zur Erzielung einer dauerhaften Verbindung des kegelförmigen Zapfenendes e mit dem Schwungrade in dieses eine stählerne Büchse 6 eingelassen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE105220C true DE105220C (de) |
Family
ID=375527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT105220D Active DE105220C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE105220C (de) |
-
0
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