DE104010C - - Google Patents

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DE104010C
DE104010C DE1898104010D DE104010DA DE104010C DE 104010 C DE104010 C DE 104010C DE 1898104010 D DE1898104010 D DE 1898104010D DE 104010D A DE104010D A DE 104010DA DE 104010 C DE104010 C DE 104010C
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DE
Germany
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blade
scabbard
sleeve
noses
guns
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DE1898104010D
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B13/00Thrusting-weapons; Cutting-weapons carried as side-arms
    • F41B13/02Sabres; Cutlasses; Swords; Epees
    • F41B13/04Sheaths or scabbards therefor ; Wearing gear therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet einen Sicherheitsverschlufs für Seitengewehre jeder Art, wie Säbel, Degen, Polizei- und Infanterieseitengewehre u. s. w., in der Scheide.
Bei den bisher gebräuchlichen Sicherheitsverschlüssen werden in die Scheide sogenannte Spannfutter eingelegt, welche sich beim Einstecken der Klinge gegen die Klinge klemmen. Diese Sicherungsart hatte zunächst den Uebelstand, dafs die Spannfutter bei öfterem Herausziehen der Klinge sich leicht abnutzen, aufserdem, wenn dieselben nicht genau passen, die Klinge sich zu schwer aus der Scheide ziehen läfst, oder, wenn die Spannfutter abgenutzt sind, die Klinge zu locker in der Scheide sitzt und herausrutscht, was z. B. beim Galoppreiten der Cavallerie zu Unglücksfällen Veranlassung gab.
Diese Uebelstände werden durch vorliegende Erfindung behoben. Die neue Sicherung hält die Klingen von Seitengewehren sicher in der Scheide, ohne dafs die Klinge festgeklemmt wird, ist leicht lösbar und ermöglicht, dafs die Spannfutter fortfallen können.
Auch kann diese neue Sicherung an jedem der bisherigen Seitengewehre angebracht werden.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt eine mit dieser Sicherung versehene Säbelklinge in ihrer Scheide im Längsschnitt;
die Fig. 2 und 3 zeigen dasselbe im Querschnitt und in Seitenansicht;
Fig. 4 zeigt die Sicherung von oben gesehen.
Die Klinge A ist unterhalb des Griffes B von einer am" Korbe befestigten Hülse C umgeben, welche gegenüber dem Rücken und der Schneide der Klinge mit vorspringenden Doppelwandungen α α (Fig. 4) versehen ist.
Die Scheide D ist an ihrer Mündung zur Aufnahme dieser Hülse mit einer Erweiterung E versehen.
Innerhalb der Doppelwandungen α α sind Flachfedern F angeordnet, deren aus der Hülse hervorragende Enden Nasen G G tragen. Diese Nasen werden beim Einstecken des Seitengewehres mittelst der Federn in entsprechende Ausschnitte H der Scheide gedrückt, so dafs sie nach aufsen etwas hervorragen, wodurch die Sicherung der Klinge in der Scheide bewirkt wird.
Um die Klinge aus der Scheide zu ziehen, genügt ein Druck der die Säbelscheide beim Ziehen des Seitengewehres in derselben Weise wie bisher umspannenden Hand auf die Nasen G G, um dieselben zurücktreten zu lassen und die Klinge frei zu geben. Es legen sich dabei die Federn F gegen die Wandungen b der Hülse C, so dafs die Klinge weder berührt noch geklemmt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherheitsverschlufs für Seitengewehre, gekennzeichnet durch eine am Korbe befestigte Hülse (C) mit gegenüber Rücken und Schneide angeordneten Doppelwandungen (a aj-, in denen Flachfedern (F) mit Nasen (G) so angeordnet sind, dafs letztere, in Ausschnitte (H) der Scheide eingreifend, die Klinge in der Scheide sichern und durch einen Druck der umspannenden Hand zurückgedrückt freigeben, ohne dafs die Klinge berührt oder geklemmt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1898104010D 1898-07-05 1898-07-05 Expired - Lifetime DE104010C (de)

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AT2215D AT2215B (de) 1898-07-05 1899-07-05

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