DE1039326B - Plattenventil - Google Patents

Plattenventil

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Publication number
DE1039326B
DE1039326B DEN13821A DEN0013821A DE1039326B DE 1039326 B DE1039326 B DE 1039326B DE N13821 A DEN13821 A DE N13821A DE N0013821 A DEN0013821 A DE N0013821A DE 1039326 B DE1039326 B DE 1039326B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
plate
passage openings
valve plate
valve seat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN13821A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Hoenig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinstahl Nordseewerke GmbH
Original Assignee
Rheinstahl Nordseewerke GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Rheinstahl Nordseewerke GmbH filed Critical Rheinstahl Nordseewerke GmbH
Priority to DEN13821A priority Critical patent/DE1039326B/de
Publication of DE1039326B publication Critical patent/DE1039326B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/10—Adaptations or arrangements of distribution members
    • F04B39/1053—Adaptations or arrangements of distribution members the members being Hoerbigen valves
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24—Bypassing
    • F04B49/243—Bypassing by keeping open the inlet valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Plattenventil mit ringförmig verlaufenden Durchlaßöffnungen im Ventilsitz und in der Ventilplatte, insbesondere zur Verwendung als Einlaßventil für Kompressoren.
Die als Einlaßventile bekannten Plattenventile für Kompressoren, Lüfter, Gebläse u. dgl. haben den Nachteil verhältnismäßig großer Toträume, die den Füllungsgrad wesentlich herabmindern. Diese Nachteile ergeben sich teils durch die auf der Druckseite angeordneten Andrückfedern, teils durch die Art der Dekompression, bei der die Ventilplatte mittels Druckstiften vom Ventilsitz abgehoben werden muß, so daß der für diesen Ventilhub erforderliche Raum als Zylinderraum verlorengeht.
Die Erfindung will dem abhelfen. Dazu verlaufen die ringförmigen Durchlaßöffnungen im Ventilsitz und in der Ventilplatte exzentrisch zum Mittelpunkt der Ventilplatte ringförmig, und die Ventilplatte ist willkürlich zentrisch um ihren Mittelpunkt drehbar.
Somit überdecken im Betriebszustand die Durchlaßöffnungen der Ventilplatte die vollen Felder des Ventilsitzes. Zweckmäßig hat die Ventilplatte einen Führungszapfen mit einer Längsbohrung, die eine aus dem Maschinengehäuse herausragende Drehspindel aufnimmt, die an ihrem Ende mit einem Drehgriff versehen ist, so daß mittels dieses Drehgriffes die Ventilplatte um ihre Drehlagerung verdreht werden kann.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung ist, daß infolge der gegenüber der Ventilplattenmitte exzentrischen Anordnung der ringförmigen Durchlaßöffnungen des Ventilsitzes und der Ventilplatte bei der zentrischen Drehverstellung der Ventilplatte die Durchlaßöffnungen beider Teile sich genau überdecken. Dadurch läßt sich in einfacher Weise eine Dekompression erreichen, wie sie beispielsweise zum Anfahren des Kompressors oder nach Erreichung des Enddruckes erforderlich ist. Dadurch, daß die das Ventil andrückende Feder auf der Saugseite des Ventils angeordnet ist und die Ventilplatte sehr dünn gehalten werden kann und daß die für die Dekompression notwendige Bewegung der Ventilplatte parallel zur Ebene des Ventilsitzes erfolgt, kann der Kolben des Kompressors od. dgl. bei seinem Druckhub bis auf einen sehr kleinen Abstand vor die Ventilplatte gebracht werden, so daß der Totraum sehr gering ist, d. h. ein hoher Füllungsgrad erreicht wird. Eine Versuchsausführung ergab einen 6- bis 10fach kleineren Totraum gegenüber bekannten Ventilen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die Symmetrieachse eines eingebauten Ventils mit dem Kolben in der oberen Totptmktlage,
Anmelder:
Rheinstahl Nordseewerke G.m.b.H.,
Emden, Zungenkai
Rudolf Honig, Emden,
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 2 einen Schnitt entsprechend Fig. 1 mit dem Kolben in Saugstellung,
Fig. 3 eine Ansicht der Ventilplatte in Richtung A-A der Fig. 1 in Betriebsstellung,
Fig. 4 eine Ansicht der Ventilplatte in Richtung B-B der Fig. 2 in Dekompressionsstellung,
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Ventil.
Der in der Zylinderwandung 2 befestigte Ventilsitz 1 hat ringförmige Rippen 3, die um den Abstand α (Fig. 3) exzentrisch zum Mittelpunkt der Ventilplatte 7 verlaufen und die durch Querstege 4 (Fig. 5) miteinander verbunden sind, wobei die freien Zwischenräume die Durchlaßöffnungen 5 bilden. Zweckmäßig sind die Rippen 3 und Stege 4 saugseitig in bekannter Weise stromlinienförmig ausgebildet, während sie druckseitig in bekannter Art einen Flächenschliff aufweisen. In einer Nabe 6 im Zentrum des Ventilsitzes 1 ist die Ventilplatte 7 mit einem in ihrer Mitte liegenden hohlen Führungszapfen 8 gelagert, der aus der Nabe 6 des Ventilsitzes 1 herausragt und oberhalb der Nabe 6 von einer Plattenfeder 9 umfaßt wird, die sich einerseits gegen einen Ansatz oder Seegerring 10 des Führungszapfens 8 anlegt und andererseits sich auf den Ventilsitz 1 aufstützt. Die Ventilplatte 7 wird also gegen die Dichtfläche des Ventilsitzes 1 angedrückt. Die Ventilplatte 7 hat Durchlaßöffnungen 11, die ebenfalls ringförmig und um den Abstand α (Fig. 3) exzentrisch vom Mittelpunkt in sich symmetrischen Feldern verlaufen, derart, daß die Durchlaßöffnungen 11 in der Betriebsstellung des Ventils (Fig. 3) die Rippen 3 des Ventilsitzes 1 überdecken, wodurch eine volle Abdichtung erreicht wird.
Fig. 1 stellt den Kolben 12 in der obersten Totpunktlage dar. Erfolgt der Saughub des Kolbens 12 (Fig. 2), so wird durch das entstehende Vakuum die unter dem Druck der Feder 9 stehende und zentral
809 638/242
geführte Ventilplatte 7 in bekannter Weise vom Ventilsitz 1 abgehoben, so daß die Luft in den Zylinder 2 einströmen kann.
Eine in die Bohrung des Führungszapfens 8 eingesetzte Drehspindel 13 hat einen Keil 14, der beidseitig in Führungsschlitzen 15 des Führungszapfens 8 eingreift. Am äußeren Ende der Spindel 13 ist ein Drehgriff 16 vorgesehen, der mit einer Raste 17, die in das Maschinengehäuse 18 eingreift, und mittels Kerbstift 19, Keil od. dgl., mit der Spindel 13 fest verbunden ist. Somit ist die Ventilplatte 7 gegen ungewollte Drehverlagerung gesichert.
Zum Zwecke einer Dekompression wird die Ventilplatte 7 mittels des Drehgriffes 16 unter Überwindung des Einrastdruckes der Raste 17 verdreht, so daß die Durchlaßöffnungen 11 der Ventilplatte 7 infolge ihrer um den Abstand α exzentrischen Anordnung über den Durchlaßöffnungen 5 des Ventilsitzes 1 liegen (Fig. 4), so daß die bei jedem Kolbenhub angesaugte Luft durch diese öffnungen wieder entweichen kann und ao dadurch eine nicht gewünschte Komprimierung vermieden wird. Die Spindel 13 kann auch in bekannter Art mit einer automatischen Vorrichtung zur Regelung der Förderwirkung verbunden werden.

Claims (7)

25 Patentansprüche:
1. Plattenventil mit ringförmig verlaufenden Durchlaßöffnungen im Ventilsitz und in der Ventilplatte, insbesondere zur Verwendung als Einlaßventil für Kompressoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaßöffnungen (5) im Ventilsitz (1 und 11) in der Ventilplatte (7) exzentrisch zum Mittelpunkt der Ventilplatte ringförmig verlaufen und daß die Ventilplatte (7) zentrisch um ihren Mittelpunkt willkürlich drehbar ist.
2. Plattenventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilplatte (7) durch eine außerhalb des Ventils liegende Feder (9), die auf einen Drehzapfen (8) der Ventilplatte (7) einwirkt, gegen den Ventilsitz (1) angedrückt wird.
3. Plattenventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilhub in den Zylinderraum (2) des Kompressors od. dgl. hinein erfolgt.
4. Plattenventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaßöffnungen des Ventilsitzes (1) von ringförmigen, durch Querstege (4) verbundenen Rippen (3) gebildet werden und daß die Rippen (3) und Querstege (4) zur Saugseite hin stromlinienförmig ausgebildet sind.
5. Plattenventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrische Führungszapfen (8) in einer Bohrung eine Drehspindel (13) mit einem in Führungsschlitzen (15) geführten Keil (14) od. dgl. aufnimmt.
6. Plattenventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehspindel (13) aus dem Maschinengehäuse (18) herausragt und einen Drehgriff (16) hat, der gegen selbsttätige Verstellung gegenüber dem Maschinengehäuse (18) durch eine Federraste (17) od. dgl. gesichert ist.
7. Plattenventil nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehspindel (13) mit einer selbsttätig wirkenden Vorrichtung zur Regelung der Förderwirkung verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 200 669, 853 368:
USA.-Patentschriften Nr. 1 470 077, 1 475 826,
579 667.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 6Ϊ&/242 9.
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