DE10324314A1 - Lüfterantrieb für Kraftfahrzeuge - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Lüfterantrieb durch einen Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges mittels einer Flüssigkeitsreibungskupplung und mit Mitteln zur Erhöhung der Lüfterdrehzahl, wobei der Lüfter koaxial zur Kurbelwelle des Verbrennungsmotors und achsparallel zur Kurbelwelle Nebenaggregate angeordnet sind, die über einen gemeinsamen ersten Riementrieb mit einer Übersetzung ins Schnelle vom Verbrennungsmotor antreibbar sind.
Es wird vorgeschlagen, dass der Lüfter über einen ersten Antriebsstrang mit Flüssigkeitsreibungskupplung direkt von der Kurbelwelle und alternativ - zur Erhöhung der Lüfterdrehzahl - über einen zweiten Antriebsstrang antreibbar ist, der einen zweiten Riementrieb von einem Nebenaggregat auf die Flüssigkeitsreibungskupplung umfasst und über eine Schaltkupplung zu- oder abschaltbar ist.
Es wird vorgeschlagen, dass der Lüfter über einen ersten Antriebsstrang mit Flüssigkeitsreibungskupplung direkt von der Kurbelwelle und alternativ - zur Erhöhung der Lüfterdrehzahl - über einen zweiten Antriebsstrang antreibbar ist, der einen zweiten Riementrieb von einem Nebenaggregat auf die Flüssigkeitsreibungskupplung umfasst und über eine Schaltkupplung zu- oder abschaltbar ist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Lüfterantrieb, antreibbar durch einen Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges, insbesondere eines Nutzfahrzeuges, mittels einer Flüssigkeitsreibungskupplung und mit Mitteln zur Erhöhung der Lüfterdrehzahl, wobei der Lüfter koaxial zur Kurbelwelle des Verbrennungsmotors und achsparallel zur Kurbelwelle Nebenaggregate angeordnet sind, die über einen gemeinsamen ersten Riementrieb mit einer Übersetzung ins Schnelle vom Verbrennungsmotor antreibbar sind.
- Lüfterantriebe, insbesondere für Nutzfahrzeuge sind im Allgemeinen auf der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors befestigt und werden über eine Flüssigkeitsreibungskupplung von der Kurbelwelle, d. h. mit Motordrehzahl angetrieben. Bei niedriger Motordrehzahl und hoher Belastung des Motors (großes Drehmoment) reicht oft die durch den Lüfter geförderte Kühlluft zur Kühlung des Motors nicht aus. Man hat daher für diesen Fall der unzureichenden Kühlung bereits so genannte Hochtriebe vorgeschlagen, d. h. Lüfterantriebe mit der Möglichkeit einer Übersetzung der Motordrehzahl ins Schnelle. Diese Lösungen mit festen, also nicht zuschaltbaren Hochtrieben haben den Nachteil, dass bei maximaler Drehzahl des Verbrennungsmotors die Leistungsaufnahme des Lüfters und das erforderliche Drehmoment für eine Flüssigkeitsreibkupplung extrem hoch sind. Dies führt dann zu sehr hohen thermischen Belastungen der Flüssigkeitsreibkupplung, die durch eine Positionierung in der Lüfternabe auch sehr schlecht gekühlt wird. Gleichzeitig bedingt ein nicht zuschaltbarer Hochtrieb eine extreme mechanische Belastung des Lüfters bei maximaler Drehzahl des Verbrennungsmotors oder im Bremsbetrieb. Lösungen für eine Drehzahlerhöhung mittels eines Elektromotors sind bekannt. So zeigt beispielsweise die
der Anmelderin einen so genannter Hybridantrieb für einen Lüfter, bei welchem der Lüfter einerseits vom Verbrennungsmotor über eine Flüssigkeitsreibungskupplung und andererseits über einen zusätzlichen Elektromotor mit höherer Drehzahl angetrieben werden kann. Dieser Elektromotor wird also bei geringer Motordrehzahl zugeschaltet und treibt über einen Riementrieb und einen Freilauf den Lüfter mit erhöhter Drehzahl an, so dass mehr Kühlluft gefördert wird. Dieser Hybridantrieb erfüllt zwar die Kühlungsanforderungen, allerdings ist er wegen des zusätzlichen Elektromotors kostenaufwendig und belastet zudem das elektrische Bordnetz, insbesondere bei Nutzfahrzeuganwendungen müssten extrem hohe Leistungen für den Elektromotor zur Verfügung gestellt werden.DE-A 44 01 979 - Ein ähnlicher Antrieb wurde in der
der Anmelderin für einen so genannten Tandemlüfter vorgeschlagen, bei welchem zwei Lüfter über einen Riementrieb miteinander verbunden und entweder über einen Elektromotor oder mittels einer Flüssigkeitsreibungskupplung vom Verbrennungsmotor des Kraftfahrzeuges angetrieben werden. Auch hier kann der Elektromotor die Kühlung bei niedriger Motordrehzahl übernehmen.DE-C 195 45 390 - Schließlich wurde in der
ein so genannter Hochtrieb für einen Lüfter vorgeschlagen, bei dem der Lüfter vom Verbrennungsmotor alternativ über zwei Riementriebe unterschiedlicher Übersetzung in Verbindung mit einer Flüssigkeitsreibungskupplung antreibbar ist. Für das Umschalten von einem auf den anderen Riementrieb ist eine Schaltkupplung vorgesehen. Auch dieser Lüfterantrieb ist wegen der zwei Riementriebe zwischen Motorwelle und Lüfterantriebswelle konstruktiv aufwendig und bedingt eine Verlagerung der Lüfterachse weg von der Kurbelwelle. Diese Verlagerung ist aber bei Nutzfahrzeuganwendungen nicht erwünscht.DE-A 198 21 097 - Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Lüfterantrieb der eingangs genannten Art zu schaffen, der einfach im Aufbau, kostengünstig in der Herstellung und ausreichend in der Kühlwirkung bei hohen Motorbelastungen ist.
- Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Erfindungsgemäß kann der Lüfter einerseits mit Motordrehzahl – über einen ersten Antriebsstrang – angetrieben werden und andererseits mit erhöhter Drehzahl – über einen zweiten Antriebsstrang. Letzterer geht aus von einem Nebenaggregat, z. B. der Kühlmittelpumpe, die mit höherer Drehzahl als die Kurbelwelle läuft. Die Kühlmittelpumpenwelle kann daher mittels einer Schaltkupplung und eines Riementriebes den Lüfter bzw. die mit ihm verbundene Flüssigkeitsreibungskupplung antreiben. Damit wird ohne einen zusätzlichen Hochtrieb ein Antrieb des Lüfters mit erhöhter Drehzahl erreicht, womit bei niedrigerer Motordrehzahl und hoher Motorbelastung ein hinreichender Luftdurchsatz durch den Kühler des Kühlmittelkreislaufes erreicht wird. Der konstruktive und kostenmäßige Aufwand ist somit vergleichsweise gering.
- In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann der Riementrieb zwischen Nebenaggregat und Lüfter entweder auf die Antriebswelle der Flüssigkeitsreibungskupplung oder auf deren Gehäuse erfolgen – letzteres hat den Vorteil, dass die Verlustleistung (Schlupfleistung) der Flüssigkeitsreibungskupplung bei Antrieb über den Hochtrieb entfällt.
- Das Problem der thermischen Belastung der Kupplung bei Hochtrieben, wird durch die Merkmale des nebengeordneten Patentanspruches 9 gelöst. Erfindungsgemäß wird der Lüfter nur über einen Antriebsstrang angetrieben, und zwar nicht von der Kurbelwelle, sondern von einem Nebenaggregat, auf dem auch die Flüssigkeitsreibungskupplung angeordnet ist. Der Lüfter wird somit bei niedriger Motordrehzahl mit erhöhter Drehzahl angetrieben und kann bei erhöhter Motordrehzahl infolge der Flüssigkeitsreibungskupplung abregeln. Die Anordnung der Flüssigkeitsreibungskupplung am Nebenaggregat hat den Vorteil, dass die Flüssigkeitsreibungskupplung besser gekühlt wird, weil sie mit höherer Drehzahl läuft und besser von Kühlluft beaufschlagt wird, als wenn sie in die Lüfternabe integriert wäre. Dieser vereinfachte Lüfterantrieb ist somit besonders kostengünstig.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
-
1 ein erstes Ausführungsbeispiel für einen Lüfterantrieb in einer Ansicht von vorn, -
2 das Ausführungsbeispiel gemäß1 in einer Ansicht von hinten, -
3 einen Axialschnitt durch den Lüfterantrieb mit Freilauf in Flanschwelle integriert, -
4 einen Axialschnitt durch den Lüfterantrieb mit Freilauf in Kupplung integriert, -
5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Lüfterantriebes in einer Ansicht von vorn und -
6 das Ausführungsbeispiel gemäß5 in einer Ansicht von hinten. -
1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel für einen Lüfterantrieb1 mit einem Lüfter2 , der auf einer Flüssigkeitsreibungskupplung3 montiert ist, die über einen Riementrieb4 angetrieben wird. -
2 zeigt den Lüfterantrieb1 in einer Ansicht von hinten. Der Riementrieb4 läuft über zwei Riemenscheiben, d. h. eine erste, antreibende Riemenscheibe5 , die über eine Schaltkupplung6 an einem Antriebsaggregat oder Nebenaggregat7 , z. B. einer Kühlmittelpumpe befestigt ist und von diesem angetrieben wird. Dieses Nebenaggregat7 bzw. die Kühlmittelpumpe wird durch einen nicht dargestellten Riementrieb vom Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges angetrieben oder anderweitig angetrieben. Die zweite, abtreibende Riemenscheibe8 ist mit einem integrierten Freilauf drehbar auf einer Kurbelwelle9 eines nicht dargestellten Verbrennungsmotors angeordnet und treibt die Flüssigkeitsreibungskupplung3 an, auf der der Lüfter2 befestigt ist. Der Lüfter2 , Flüssigkeitsreibungskupplung3 und Riemenscheibe8 sind somit koaxial zur Kurbelwelle9 angeordnet. -
3 zeigt den Lüfterantrieb beispielsweise gemäß1 und2 in einer ersten Ausführungsform10 , wobei der Riementrieb4 eine Riemenscheibe11 (die der Riemenscheibe8 in2 entspricht) antreibt. In diesem Ausführungsbeispiel treibt der zuschaltbare Hochtrieb die Primärseite der Flüssigkeitsreibungskupplung an. Die Flüssigkeitsreibungskupplung3 , die hier ohne den Lüfter2 dargestellt ist, besteht aus einer Antriebswelle12 und einer drehfest auf ihr befestigten Antriebsscheibe13 , die in einem Gehäuse14 umläuft, welches über ein Lager15 drehbar auf der Antriebswelle12 befestigt ist. Dieser Typ von Flüssigkeitsreibungskupplung3 – hier temperaturgeregelt – ist aus dem Stand der Technik bekannt. Die Antriebswelle12 weist ein aus dem Gehäuse14 herausragendes Ende16 auf, welches als Hohlwelle ausgebildet ist und in sich das Ende einer Flanschwelle17 aufnimmt, die Teil eines Kurbelwellenflansches18 ist, der mit der hier nicht dargestellten Kurbelwelle9 verbunden ist. Das Ende der Flanschwelle17 ist über einen Freilauf19 in der Hohlwelle16 aufgenommen, die ihrerseits fest mit der Riemenscheibe11 verbunden ist. - Der Antrieb des Gehäuses
14 , d. h. des Lüfters erfolgt solange über die Flanschwelle17 , den Freilauf19 auf die Antriebswelle16 bzw. 12, wie die Drehzahl der Flanschwelle17 größer als die Drehzahl der Riemenscheibe11 ist, also die Schaltkupplung6 aus1 ausgeschaltet ist. Wird die Kupplung6 zugeschaltet, und die Drehzahl der Riemenscheibe11 größer als die Drehzahl der Flanschwelle17 , dann wird der Antrieb zwischen Flanschwelle17 und Hohlwelle16 aufgrund des Freilaufes19 unterbrochen, d. h. die Hohlwelle16 wird nunmehr durch die Riemenscheibe11 mit erhöhter Drehzahl angetrieben. Die Drehzahl der Riemenscheibe11 wird dann größer als die Drehzahl der Flanschwelle17 , wenn der Riementrieb4 durch die in2 dargestellte Schaltkupplung6 zugeschaltet wird, d. h. mit der Antriebswelle (z. B. der Kühlmittelpumpenwelle) des Nebenaggregats7 (z. B. Kühlmittelpumpe) verbunden wird. -
4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Lüfterantriebs1 beispielsweise gemäß2 in einer Variante20 mit der Flüssigkeitsreibungskupplung3 , die hinsichtlich ihres Antriebes etwas abgewandelt ist: sie weist eine Antriebswelle21 auf, die einstöckig mit einer Flanschwelle22 ausgebildet ist. Ein Kupplungsgehäuse23 ist über ein Lager24 drehbar auf der Antriebswelle21 gelagert. In diesem Ausführungsbeispiel treibt der zuschaltbare Hochtrieb das Gehäuse der Flüssigkeitsreibungskupplung an. Die Antriebswelle21 ragt mit einem Ende21a in das Kupplungsgehäuse23 und treibt eine Antriebsscheibe25 über einen Freilauf26 an, d. h. der Freilauf26 ist zwischen dem Stirnende21a der Antriebswelle21 und der Antriebsscheibe25 angeordnet. Letztere treibt in an sich bekannter Weise das Gehäuse23 der Flüssigkeitsreibungskupplung3 an. Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel gemäß3 ist hier eine über den Riementrieb4 angetriebene Riemenscheibe27 drehfest mittels Schrauben28 mit dem Gehäuse23 bzw. einem Gehäusedeckel23a verbunden und über ein Lager29 drehbar auf der Antriebswelle21 abgestützt. Somit erfolgt der Antrieb vom Riementrieb4 direkt auf das Gehäuse23 , d. h. die Abtriebsseite der Kupplung3 . - Die Funktion dieses Antriebes
20 ist die Folgende: Sofern die Drehzahl der Antriebswelle21 ,22 niedriger ist als die der Riemenscheibe27 , treibt die Antriebswelle21 über den Freilauf26 die Antriebsscheibe25 und damit das Gehäuse23 einschließlich Lüfter an. Der Riementrieb4 ist infolge ausgeschalteter Kupplung6 (vgl.2 ) im Leerlauf. Wird der Riementrieb4 über die Kupplung6 zugeschaltet, ist die Drehzahl der Riemenscheibe27 größer als die der Antriebswelle21 , was zur Folge hat, dass das Gehäuse23 direkt von der Riemenscheibe27 mitgenommen und die Antriebswelle21 infolge des Freilaufs26 überholt wird; es erfolgt also kein Antrieb mehr von der Flanschwelle22 . Der Lüfter läuft somit mit erhöhter Drehzahl. Die Lüfterdrehzahl ergibt sich aus dem Produkt zweier Übersetzungsverhältnisse, nämlich erstens dem Übersetzungsverhältnis zwischen Kurbelwelle9 und Nebenaggregat7 (vgl.2 ) und zweitens aus dem Übersetzungsverhältnis des Riementriebs4 , d. h. zwischen den Riemenscheiben5 ,8 . -
5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines abgewandelten Lüfterantriebes30 , und zwar in einer Ansicht von vorn. Ein Axiallüfter31 weist einen Ringflansch32 auf, mit dem der Lüfter31 in hier nicht dargestellter Weise drehbar gelagert ist. Der Lüfter31 wird über einen Riementrieb33 von einer achsparallel zum Lüfter31 versetzt angeordneten Flüssigkeitsreibungskupplung34 angetrieben. In diesem Ausführungsbeispiel wird die Kupplung außerhalb des Gehäuses der Flüssigkeitsreibungskupplung angeordnet. -
6 zeigt die Rückseite des Lüfterantriebes30 . Der Lüfter31 ist – wie oben erwähnt – auf einer festen Welle, hier auf einer Kurbelwelle35 eines nicht dargestellten Verbrennungsmotors gelagert, d. h. der Lüfter selbst wird nicht von der Kurbelwelle35 angetrieben. Vielmehr erfolgt der Antrieb über den Riementrieb33 auf eine Riemenscheibe36 , die ebenfalls auf der Kurbelwelle35 gelagert, allerdings drehfest mit dem Lüfter31 verbunden ist, z. B. über dessen Ringflansch32 . Der Riementrieb33 wird von einer weiteren Riemenscheibe37 angetrieben, welche koaxial zu einer Antriebswelle38 eines nicht dargestellten Nebenaggregats angeordnet ist. Die Antriebswelle38 kann beispielsweise die Kühlmittelpumpenwelle einer Kühlmittelpumpe sein, welche über einen nicht dargestellten Riementrieb von der Motorwelle mit erhöhter Drehzahl angetrieben wird, d. h. die Drehzahl der Welle38 liegt höher als die der Kurbelwelle35 . Die Flüssigkeitsreibungskupplung34 wird von der Antriebswelle38 angetrieben und treibt ihrerseits die Riemenscheibe37 an, die über den Riementrieb33 den Lüfter31 antreibt. Insofern wird der Lüfter31 mit gegenüber der Drehzahl der Motorwelle erhöhter Drehzahl angetrieben. Die Flüssigkeitsreibungskupplung34 läuft somit selbst auch mit erhöhter Drehzahl und wird daher frontseitig (vgl.5 ) besser gekühlt, d. h. sie kann eine höhere Verlust- bzw. Schlupfleistung abführen. Dies ist bei der Abregelung der Lüfterdrehzahl bei hohen Motordrehzahlen von Vorteil. Dieser Lüfterantrieb30 weist also nur einen Antriebsstrang, d. h. den Riementrieb33 in Verbindung mit der Flüssigkeitsreibungskupplung34 auf, so dass der Lüfter31 bei niedrigen Motordrehzahlen mit erhöhter Drehzahl angetrieben und bei hohen Motordrehzahlen infolge der Flüssigkeitsreibungskupplung34 abgeregelt wird, d. h. mit einer niedrigeren Drehzahl als der Motordrehzahl läuft.
Claims (10)
- Lüfterantrieb, antreibbar durch einen Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges, insbesondere eines Nutzfahrzeuges, mittels einer Flüssigkeitsreibungskupplung und mit Mitteln zur Erhöhung der Lüfterdrehzahl, wobei der Lüfter koaxial zur Kurbelwelle des Verbrennungsmotors und achsparallel zur Kurbelwelle Nebenaggregate vorsehbar sind, die über einen gemeinsamen ersten Riementrieb mit einer Übersetzung ins Schnelle vom Verbrennungsmotor antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter (
2 ) über einen ersten Antriebsstrang (17 ,16 ,12 ;22 ,21 ), in den die Flüssigkeitsreibungskupplung (3 ), bestehend aus Antriebswelle (12 ;21 ), Antriebsscheibe (13 ;25 ) und Gehäuse (14 ;23 ), sowie ein Freilauf (19 ;26 ) geschaltet sind, direkt von der Kurbelwelle (17 ;22 ) und alternativ – zur Erhöhung der Lüfterdrehzahl – über einen zweiten Antriebsstrang antreibbar ist, der einen zweiten Riementrieb (4 ) von einem Nebenaggregat (7 ) auf die Flüssigkeitsreibungskupplung (3 ) umfasst und über eine Schaltkupplung (6 ) zu/oder abschaltbar ist. - Lüfterantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltkupplung (
6 ) auf dem Nebenaggregat (7 ) angeordnet ist. - Lüfterantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Riementrieb (
4 ) eine abtriebseitige Riemenscheibe (11 ) umfasst, die mit der Antriebswelle (16 ,12 ) der Flüssigkeitsreibungskupplung (3 ) verbunden ist. - Lüfterantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Riementrieb (
4 ) eine abtriebseitige Riemenscheibe (27 ) umfasst, die mit dem Gehäuse (23 ,23a ) der Flüssigkeitsreibungskupplung (3 ) verbunden ist. - Lüfterantrieb nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Freilauf (
19 ) zwischen Antriebswelle (16 ,12 ) und Kurbelwelle geschaltet ist. - Lüfterantrieb nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Freilauf (
26 ) zwischen Antriebswelle (21 ,21a ) und Antriebsscheibe (25 ) angeordnet ist. - Lüfterantrieb nach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (
21 ) der Flüssigkeitsreibungskupplung (3 ) einstückig mit einer mit der Kurbelwelle verbundenen Flanschwelle (22 ) ausgebildet ist, auf der das Gehäuse (23a ) der Flüssigkeitsreibungskupplung (3 ) und die Riemenscheibe (27 ) drehbar gelagert sind. - Lüfterantrieb nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (
12 ) der Flüssigkeitsreibungskupplung (3 ) antriebsseitig als Hohlwelle (16 ) ausgebildet und über den Freilauf (19 ) auf einer mit der Kurbelwelle verbunden Flanschwelle (17 ) gelagert ist. - Lüfterantrieb, antreibbar durch einen Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges, insbesondere Nutzfahrzeuges, mittels einer Flüssigkeitsreibungskupplung und mit Mitteln zur Erhöhung der Lüfterdrehzahl, wobei der Lüfter koaxial zur Kurbelwelle des Verbrennungsmotors und achsparallel zur Kurbelwelle Nebenaggregate vorsehbar sind, die über einen gemeinsamen ersten Riementrieb mit einer Übersetzung ins Schnelle vom Verbrennungsmotor antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter (
31 ) drehbar auf der Kurbelwelle (35 ) gelagert ist, dass die Flüssigkeitsreibungskupplung (34 ) koaxial zu einem Nebenaggregat (Kühlmittelpumpe38 ) angeordnet und von diesem antreibbar ist und dass der Lüfter (31 ) über einen weiteren Riementrieb (33 ) von der Flüssigkeitsreibungskupplung (34 ) antreibbar ist. - Lüfterantrieb nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Riementrieb (
33 ) je eine mit der Flüssigkeitsreibungskupplung (34 ) und mit dem Lüfter (31 ) verbundene Riemenscheibe (37 ,36 ) umfasst.
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