DE1032003B - Gasabsorber - Google Patents

Gasabsorber

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Publication number
DE1032003B
DE1032003B DESCH9879A DESC009879A DE1032003B DE 1032003 B DE1032003 B DE 1032003B DE SCH9879 A DESCH9879 A DE SCH9879A DE SC009879 A DESC009879 A DE SC009879A DE 1032003 B DE1032003 B DE 1032003B
Authority
DE
Germany
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vessel
gas
absorber
central tube
analysis
Prior art date
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Pending
Application number
DESCH9879A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Scholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS SCHOLZ DR ING
Original Assignee
HANS SCHOLZ DR ING
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Publication date
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Publication of DE1032003B publication Critical patent/DE1032003B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L5/00Gas handling apparatus
    • B01L5/04Gas washing apparatus, e.g. by bubbling

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

  • Gasabsorber Für die technische Gasanalyse nach System Orsat wurden die verschiedenartigsten Gasabsorber entwickelt, von denen sich aber bisher nur diejenigen in der Laboratoriumspraxis durchgesetzt haben, welche den Ahsorptionsvorgang des zu analysierenden Gasgemisches durch die jeweilige Absorptionslösung sowohl bei der Einleitung des Gases aus der Meßbürette in den Absorber als auch bei der Rückleitung aus dem Absorber in die Meßbürette ermöglichen.
  • Als Beispiele fiir derartige Absorber seien die nach Klein und nach Tamm erwähnt. Diese Ahsorber weisen ein in zwei Gefäß teile unterteiltes Absorptionsgefäß auf, wobei bei dem Einleiten des zu analysierenden Gases in an sich bekannter Weise das Gas in dem einen Gefäßteil mittels eines Einleitungsrohres eingeführt und ausgewaschen wird. Ein solcher Absorber besitzt aber vier Einschmelzstellen, die seine Herstellung aus Verspannungsgründen bei der Abkühlung erschweren. Insbesondere hat sich gezeigt. daß solche Absorber dadurch unbrauchbar wurden, daß das Einleitungsrohr an der Einschmelzstelle des unteren Gefäßes abbruch. Auch verstopfte sich die die Gefäßteile verbindende Kapillare wegen ihrer geringen Öffnung und insbesondere wegen ihrer Länge sehr schnell.
  • Ferner hat sich gezeigt, daß das Gas bei der Rückleitung in größeren Blasen im anderen Gefäßteil aufsteigt, wodurch Flüssigkeitsteilchen hochspritzen und die Anordnung von Glaskugeln über diesem Gefäßteil notwendig macht.
  • Gemäß der Erfindung werden die Nachteile bei einem Gasabsorber für die technische Gas analyse nach Orsat, bei dem das Absorptionsgefäß aus zwei Gefäßteilen besteht und wobei bei der Einleitung des Analysengases die Absorptionslösung des unteren Gefäß teiles und bei der Rückleitung des Gases die Absorptionslösung des oberen Gefäßteiles durchperlt wird, dadurch vermieden, daß der Gasabsorber ein gerades, in der Mitte der Berührungsfläche beider Gefäßteile eingeschmolzenes Zentralrohr aufweist dessen Enden in den unteren und den oberen Gefäßteil hineinragen, und daß der Gasabsorber Düsen aufweist, die in der Berührungsfläche beider Gefäß teile und außermittig zwischen der Einschmelzstelle des Zentralrohres und der Außenwand des Absorbers vorgesehen sind. Das Zentralrohr ist vorteilhaft in seinem oberen Ende trichterförmig aufgeweitet und kann mit einem Überlaufrand versehen sein. An Stelle von zwei Düsen braucht nur eine Düse oder es können auch mehr als zwei vorgesehen sein.
  • Die Zeichnung zeigt im Längsschnitt in Bild 2 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und in Bild 1, ebenfalls im Längsschnitt, den bekannten Absorber nach Klein und nach Tramm; Bild 2a bis 2c zeigen Einzelheiten zu Bild 2, und zwar in Bild 2 a einen Teilausschnitt mit Zentralrohr und Düsenanordnung, in Bild 2b und 2c waagerechte Schnitte durch den Absorberteil, der die Anordnung des Zentralrohres der (drei bzw. zwei) Düsenstellen zeigt.
  • Die oberen Gefäßteile sind mit A und die unteren mit B bezeichnet. In Bild 1 ist 1 die Anordnung der Glaskugeln. 2, 3, 6 und 7 sind Einschmelzstellen. Das Einleitungsrohr ist mit 5 und die die Gefäße A und B verbindende Kapillare ist mit D bezeichnet.
  • Nach Bild 2 ist ein gerades, in der Mitte der Berührungsfläche beider Gefäßteile A und B bei 13 eingeschmolzenes durchgehend gerades Zentralrohr 8 angeordnet. Dieses Rohr besitzt also nur eine einzige Einschmelzstelle und ragt mit seinen freien und mit Öffnungen versehenen Enden weit in den unteren Gefäßteil B und in den oberen Gefäßteil A hinein. Ferner sind in die Berührungsflächen beider Gefäß teile A und B Düsen 9 und 10 eingeschmolzen. Diese Düsen liegen zwischen der Einschmelzstelle 13 des Zentralrohres 8 und der Einschmelzstelle 14 der Außenwand des Absorbers.
  • Das Zentralrohr 8 besitzt erfindungsgemäß an seinem oberen Ende eine trichterförmige Aufweitung 11 und einen Überlaufrand 12. Die trichterförmige Erweiterung 11 ermöglicht es, daß das Gas leicht bei der Einleitung in den unteren Gefäß teil eintreten kann, während die aufsteigende Absorptionslösung bei der Rückleitung über den Überlaufrand 12 fließt und das Gas in dem Gefäßteil A mit der abfließenden Absorberlösung bespült. Der untere Teil des Zentralrohres 8 endet wie üblich in einen Kugelverteiler.
  • Die Düsen 9 und 10, die auch auf eine vermindert oder auf drei oder mehrere Düsen vermehrt werden können, sind nunmehr imstande, das Gas bei derRückleitung in den Gefäßteil A in klein verteilten Bläschen senkrecht und in Nähe der Gefäßwand aufsteigen zu lassen. Hierdurch wird auch beim Rückleitungsvorgang eine intensive Berührung von Analysengas und Absorptionsmitteln gewährleistet. Zweckmäßig sind die Düsenöffnungen so bemessen, daß sie zwar das Analysengas leicht durchlassen, das Durchfließen der Absorptionslösung aus Gefäßteil 24 nach Gefäßteil B so weit erschweren, daß nicht mehr als die Hälfte des Fassungsraumes von Gefäß teil A nach Gefäß teil ß während des Einleitungsvorganges abfließen kann.
  • Wegen der außermittigen Anordnung der Düsen ist eine Besprühung des oberen Einleitungsrohres unmöglich, so daß die Anordnung von Glaskugeln nach Bild 1 entfallen kann. Bei der Anordnung von mehreren Düsen sind diese so über den Querschnitt verteilt, daß eine gleichmäßige Durchperlung des Absorptionsmittels in Gefäß teil A durch das Analysengas gewährleistet ist. Die vorzeitige Verstopfung der Düsen wird zweckmäßig durch Anordnung eines Schlammabscheiders S verhindert. Die Anordnung eines derartigen Schlammabscheiders gehört zum Stande der Technik.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gasabsorber für die technische Gasanalyse nach Orsat, bei dem das Absorptionsgefäß aus zwei Gefäß teilen besteht, wobei bei der Einleitung des Analysengases die Absorptionslösung des unteren Gefäß teiles und bei der Rückleitung des Analysengases die Absorptionslösung des oberen Gefäß teiles durchperlt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasabsorber ein gerades, in der Mitte der Berührungsfläche beider Gefäß teile einige schmolzenes Zentralrohr aufweist, dessen Enden in den unteren Gefäßteil (B) und in den oberen Gefäßteil (A) hineinragen, und daß der Gasabsorber Düsen (9, 10) aufweist, die in der Berührungsfläche beider Gefäßteile und außermittig zwischen der Einschmelzstelle des Zentralrohres (8) und der senkrechten Außenwand des Absorbers vorgesehen sind.
  2. 2. Gasabsorber nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß das Zentralrohr (8) in seinem oberen Ende trichterförmig aufgeweitet ist und gegebenenfalls einen Überlaufrand (12) besitzt.
DESCH9879A 1952-06-28 1952-06-28 Gasabsorber Pending DE1032003B (de)

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