DE1031237B - Strahlungsquellenanordnung - Google Patents

Strahlungsquellenanordnung

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Publication number
DE1031237B
DE1031237B DEN13290A DEN0013290A DE1031237B DE 1031237 B DE1031237 B DE 1031237B DE N13290 A DEN13290 A DE N13290A DE N0013290 A DEN0013290 A DE N0013290A DE 1031237 B DE1031237 B DE 1031237B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
radiation source
carrier
arrangement according
opening
Prior art date
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Pending
Application number
DEN13290A
Other languages
English (en)
Inventor
Simon Johannes Wob Zandvoort
Johannes Marinus Wolkenfelt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1031237B publication Critical patent/DE1031237B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
    • F21S8/02Lighting devices intended for fixed installation of recess-mounted type, e.g. downlighters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Strahlungsquellenanordnung Es ist bekannt, eine auf einem Träger montierte Fassung für eine elektrische Strahlungsquelle in einer durchgehenden Öffnung einer Wand aus Stein oder einem steinartigen Material anzubringen. Es handelt sich bei den bekannten Anordnungen jedoch um eine verwickelte Bauart, bei der die Montage in der Öffnung und deren Bedrabtung verhältnismäßig zeitraubend ist.
  • Die vorliegende Erfindung, die von dieser Bauart ausgeht, beruht auf der Erkenntnis, daß unter Durchführung bestimmter Maßnahmen eine Bauart geschaffen werden kann, die sich ihrer Einfachheit wegen vorzüglich dazu eignet, im Wohnungsbau angewendet zu werden, z. B. zur Erzielung einer einfachen Deckenheizung für Badezimmer, Duschzellen, Küchen, Gänge, Vestibüle, Torbogen u. dgl. oder eine: Beleuchtungssystems für diese Art von Räumen.
  • Die Erfindung weist das Kennzeichen auf, daß der die Öffnung in der Wand abschließende Träger auf einem Tragrand in der Wand ruht und der Träger niit der mit ihm verbundenen Strahlungsquellenfassung, Montagedose und Leitungsumhüllung auf derjenigen Seite der Wand befestigt ist, die von dein zu bestrahlenden Raum abgekehrt ist.
  • Bei einer Wand aus Stein, oder einem steinartigen aterial, wie z. 13. Zement, Beton u.. dgl., ist das 1 Schlagen von Löchern für die Befestigung von Strahlungsquellenfassungen eine zeitraubende Arbeit. Trotzdem werden wegen ihrer vielen Möglichkeiten gegenwärtig Beton und Zement vielfach als Ausgangsmaterial für die Herstellung von Wänden (unter denen auch Fußbäden und Decken zu verstehen sind) angewendet.
  • Man kann aber z. B. während des Schüttens eines Betonfußbodens in einfacher Weise darin Öffnungen aussparen durch Verwendung von auf dem Schütthoden angebrachten Kernen. Nach Erhärtung des Betons können diese Kerne entfernt werden, und irrt betonierten Fußboden bleibt somit an der Stelle der verwendeten Kerne nur eine Öffnung. Auch bei Anwendung von sogenannten Cusveller-Fußböden kann rnan durch Verwendung von im Fußboden angebrachten Spezialelementen, die eine durchlaufende Öffnung aufweisen, direkt im Fußboden Öffnungen erzielen, die dann zum Unterbringen eines Trägers rnit einer Strahlungsquellenfassung dienen können. Wenn dann die bereits miteinander verbundene Strahlungsquellenfassung,Montagedose und Leitungshülle, die mit dein Träger ein: Ganzes bilden und vor dem Einsetzen montiert sein. können, auf den Tragrand in der Öffnung gesetzt und an derjenigen Seite der \Vand befestigt werden, die vom zu bestrahlenden Raum abgekehrt ist, so ist die elektrische Anlage bis auf das Anbringen der Stromzuleitungsdrähte fertiggestellt. Die erwähnte Befestigung erfolgt vorzugsweise mit Hilfe von Zement oder Mörtel.
  • Weitere Vorteile werden an Hand der Zeichnung näher erläutert. In Fig. 1 ist ein Schnitt einer in einem aus Beton bestehenden Fußboden vorhandenen Öffnung mit einer darin angebrachten Strahlungsquellenfassung dargestellt ; Fig.2 stellt die Unteransicht der Decke einer Duschzelle dar, in der drei der Einheiten nach Fig. 1. angeordnet sind; Fig. 3 ist die Draufsicht auf diese Decke; Fig. 4 stellt die Ansicht der örtlichen aus Mörtel bestehenden Aufschüttung auf die Oberseite dieser Decke dar.
  • In Fig. 1 bezeichnet 1 eine Decke, wobei an der Unter- und Oberseite der Betonschicht 1 a. die Abarbeitungsschichteri 2 und 3 angebracht sind. Vor dem Schütten dieser Decke ist an der Stelle 4 eine aus Asbestzement bestehende Hülse 4a auf den Schüttfußboden gesetzt. Diese wird also beim Schütten völlig in den Beton aufgenommen.
  • Ferner «erden vor dein Betonschütten, z. B. in der Werkstätte, an einer kreisförmigen. als Träger dienenden Platte 5 in einer darin vorhandenen mittleren Öffnung 6 mittels eines mit Schraubengewinde versehenen Rohrstücks 7 an einer Seite eine Strahlungsquellenfassung 8 und an der anderen Seite eine mit einem abnehmbarenGummidichtungsring und Decke19a versehene und aus Isoliermaterial bestehende Montagedose9 befestigt. Im Zweigstück 10 der Montagedose 9 ist eine aus Kunststoff bestehende Leitungsumhüllung 11 angebracht.
  • Bei der Montage wird der Träger 5 mit einem Zentrierrand 12 auf die Oberseite der Hülse 4a gesetzt; hierbei nimmt die Lampenfassung 8 selbsttätig die vorgeschriebene- Lage ein.. Die am Träger vorhandene Leitungsumhüllung 11 wird dann lose auf die Oberseite der Wand 1 gelegt und zu einer Öffnung 15 in dieser Wand geführt, durch welche hindurch die Umhüllung (nach einer z. B. im zu beheizenden Raum befindlichen Anschlußdose bzw. Schalter) geführt werden kann. Darauf wird auf die Oberseite der Abdeckschicht 2 der Decke eine Menge Zement oder Mörtel 13 geschüttet und mit der Oberseite des Deckels 9 a der Montagedose 9 glattgestrichen. Die Schicht 13 ist ebenfalls in den Fig. 3 und 4 ersichtlich; die Aufschüttung braucht sich nur über denjenigen Teil der Oberseite der Decke zu erstrecken, wo sich die Träger mit den, zugeordneten Montagedosen, und Leitungsumhüllungen befinden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 hat man der Aufschüttung einfachheitshalber die Form eines Rechtecks gegeben..
  • Wenn auf diese Weise verfahren wird, kann: zum Anbringen und Befestigen der Fassungen für die Strahlenquellen mit den zugeordneten. Montagedosen und Leitungsumhüllungen ungeschultes Personal benutzt werden. Das einzige, was in dieser Bearbeitungsphase geschehen muß, ist das Anbringen der Einheiten und das Schütten und Abstreichen einer Schicht von Zement oder Mörtel. Dabei können die Einheiten vorher in Reihe montiert sein. Wenn die Schicht 13 hinreichend, erhärtet ist, brauchen nur die Montagedosen 9, die Fassungen 8 und die Anschlußdosen oder Schalter geöffnet zu werden., um die; elektrischen Leitungen, anbringen zu können.. Beim Schütten des Zements muß dafür Sorge getragen werden, daß die Ausmündungen der Leitungsumhüllungen 11, die vorzugsweise aus einem plastischen Kunststoff bestehen, von der aufgeschütteten Zementschicht 13 frei bleiben..
  • Auf diese Weise sind in der in Fig. 2 dargestellten Duschzelle drei Strahlungsquellenfassungen 20, 21 und 22 angebracht. Diese können mit Strahlungsquellen in Form von elektrischen Heizlampen und/oder Glühlampen versehen sein. Auf diese Weise ist eine billige und einfache Lösung für das Heiz- und/oder Beleuchtungsproblem in den erwähnten Räumen erzielt.
  • Obwohl man an der Fassung 8 einen, getrennten Reflektor befestigen könnte, wird es im allgemeinen einfacher sein, in der Fassung eine Strahlungsquelle zu verwenden, die mit einem reflektierend ausgebildeten Kolben versehen ist. Man kann dabei, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, den Außendurchmesser des Kolbens 23 gegenüber dem Innendurchmesser der Hülse 4a derart bemessen, da der verbleibende ringförmige Raum 24 so klein ist, daß die Berührung von unter Spannung stehenden Strahlungsquellen- und Fassungsteilen unmöglich wird. Ferner ist es von Wichtigkeit, daß insbesondere das Material der als Träger dienenden Platte 5 hygroskopisch ist, so daß nicht die Gefahr besteht, daß Kondensationswasser von der Platte 5 her auf den Kolben der Strahlungsquelle gelangt.
  • Es ist einleuchtend, daß die Hülse 4d gewünschtenfalls weggelassen werden kann; in diesem Falle ruht also die als Träger dienende Platte 5 unmittelbar auf einer Paßfläche der Decke 1. Aus ästhetischen. Gründen wird man aber im allgemeinen die Verwendung einer Hülse vorziehen, zumal auf den Schüttfußboden für die Decke sowieso Formstücke gesetzt werden müssen, welche die notwendigen Öffnungen. 4 in der Decke beim Betonschütten frei halten. Selbstverständlich kann die Hülse-4a auch eckig, konisch oder auf andere geeignete Weise gestaltet sein. Man kann die Hülse auch weiter aus der Wand hervorragen, lassen. Für Räume beschränkter Höhe ist es aber vielfach vorteilhaft, die Strahlungsquellen möglichst völlig zwischen den Begrenzungsflächen der Wand aufzunehmen.
  • Neben bei durch Schütten. erzielten Wänden ist die Erfindung auch vorteilhaft anwendbar in denjenigen Fällen, in denen die Wand aus vorher gebildeten, aus Stein oder einem steinartigen, Material bestehenden Formstücken aufgebaut ist, wie es z. B. beim sogenannten Cusveller-Fußboden der Fall ist. In diesem Fall kann man an, den dazu bestimmten Stellen ein Formstück aufnehmen, das mit einer von einer Seite der Wand nach der anderen durchlaufenden Öffnung versehen ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Strahlungsquellenanordnung, bei der in ein,eir durchlaufenden Öffnung einer aus Stein oder einem steinartigen :Material bestehenden Wand eine auf einem Träger montierte Fassung für eine elektrische Strahlungsquelle angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der die Öffnung in der Wand abschließende Träger auf einem Tragrand in der Wand ruht und der Träger mit der mit ihm verbundenen Strahlungsquellenfassung, Montagedose und Leitungsumhüllung an derjenigen Seite der Wand befestigt ist, die vom zu bestrahlenden Raum abgekehrt ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger mit den mit ihm verbundenen Teilen mit Hilfe von. Zement oder Mörtel an der Wand befestigt ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger aus einem hygroskopischen Material, insbesondere Asbestzement, besteht.
  4. 4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wand ein hülsenförmiger Körper angebracht ist.
  5. 5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, da.ß der Innendurchmesser der Öffnung in der Wand und der Außendurchmesser der Strahlungsquelle derart bemessen sind, daß die spannungsführenden Teile der Strahlungsquelle und der Fassung berührungssicher sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der breiteste Teil der Strahlungsquelle praktisch mit derjenigen Begrenzung der Wand zusammenfällt, die dem zu bestrahlenden Raum zugekehrt ist.
DEN13290A 1956-02-14 1957-02-09 Strahlungsquellenanordnung Pending DE1031237B (de)

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DEN13290A Pending DE1031237B (de) 1956-02-14 1957-02-09 Strahlungsquellenanordnung

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