DE1027595B - Schaelzentrifuge mit mehreren die Schleudertrommel bildenden Ringkammern - Google Patents

Schaelzentrifuge mit mehreren die Schleudertrommel bildenden Ringkammern

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DE1027595B
DE1027595B DEK29845A DEK0029845A DE1027595B DE 1027595 B DE1027595 B DE 1027595B DE K29845 A DEK29845 A DE K29845A DE K0029845 A DEK0029845 A DE K0029845A DE 1027595 B DE1027595 B DE 1027595B
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DE
Germany
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peeling
annular
chamber
annular chamber
chambers
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Pending
Application number
DEK29845A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Buddeberg
Dr Rer Pol Juergen Intelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
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Publication date
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Publication of DE1027595B publication Critical patent/DE1027595B/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/04Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/08Skimmers or scrapers for discharging ; Regulating thereof

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Schälzentrifuge mit mehreren die Schleudertrommel bildenden Ringkammern Die Erfindung bezieht sich auf eine Schälzentrifuge mit mehreren die Schleudertrommel bildenden Ringkammern zum aufeinanderfolgenden Zentrifugieren des durch Ausschälen von einer Ringkammer in die folgende ausgetragenen Schleudergutes.
  • Bei den bekannten Zentrifugen dieser Art sind die Trommelmäntel der Ringkammern als Siebmäntel mit einem in sämtlichen Ringkammern gleichen Lochdurchmesser ausgebildet. Das Schleudergut wird durch ein Einlaufrohr der üblichen Bauart in die der Trommelnabe benachbarte Ringkammer eingetragen. In jeder Ringkammer ist zum Austragen des Schleudergutes in die nächstfolgende Ringkammer eine pflugscharartige Schaufel angeordnet, die gegenüber der in der in Austragrichtung vorhergehenden Ringkammer angeordneten Schaufel voreilend an einer gegenüber der Trommelwelle mit geringem Drehzahlunterschied nacheilenden und diese einschließenden Hohlwellebefestigt sind. Durch diese Schaufeln wird das Schleudergut kontinuierlich aus einer in die folgende Ringkammer und aus der letzten in ein Auffanggehäuse des Zentrifugengestells ausgetragen.
  • Bei Schleudergütern, deren Beschaffenheit sich während des Austragens oder der Weiterverarbeitung in der Schälzentrifuge ändert, die sich z. B. durch Druckeinwirkung wieder verflüssigen, wie es bei thixotropen Stoffen der Fall ist, und die zum Entfernen der die Verflüssigung bewirkenden Bestandteile eine längere Waschzeit beanspruchen, besteht das Bedürfnis, diese Stoffe in ein die Verflüssigung oder sonstige Änderung der Beschaffenheit bewirkenden Bestandteile nicht mehr enthaltendes, trockenes und reines Endprodukt überzuführen. Mit den bekannten Zentrifugen ist dies jedoch nicht möglich, weil die Verweilzeit dieser Schleudergüter in den Ringkammern deren Eigenschaft nicht angepaßt und eine wirkungsvolle Reinigung, z. B. durch Waschen, infolge der kurzen Verweilzeit in diesen, nicht durchgeführt werden kann.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine solche Zentrifuge so weiterzubilden, daß zum Ausschleudern schwer filtrierbarer Schleudergüter. z. B. thixotroper Stoffe, zum Erzielen eines trockenen und reinen Endproduktes die Verweilzeit des Schleudergutes in den einzelnen Ringkammern beliebig an die Beschaffenheit des Schleudergutes angepaßt und im Bedarfsfall durch ein Behandlungsmedium gereinigt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zum Ausschälen des Schleudergutes aus einer Ringkammer in die folgende eine radial verstellbare Schälvorrichtung mit einer Schurre dient, welche in die jeweils folgende Ringkammer einmündet. Durch diese Maßnahme wird nicht nur die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe in vorteilhafter Weise gelöst, sondern darüber hinaus ein geringer Energiebedarf für den Zentrifugenantrieb erzielt, weil das den größten Teil des Energiebedarfes beanspruchende Ausschälen und Füllen nicht gleichzeitig in sämtlichen Ringkammern erfolgt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt durch eine Schälzentrifuge mit einer in Ringkammern unterteilten Schleudertrommel schematisch dargestellt.
  • Die waagerecht gelagerte Schleudertrommel 1 einer zum Entwässern von thixotropen Schleudergütern dienenden Schälzentrifuge ist in axialer Richtung in drei Ringkammern unterteilt. Die der Trommelnabe 1 a zunächst liegende Ringkarnmer ist, mit einem Vollmantel 2 und mit Überlauföffnungen 3 in der Trommelstirnwand 4 versehen, als Absetzkammer 5 ausgebildet, während die nachfolgenden Ringkammern Siebmäntel 6 mit verschiedenen Lochweiten aufweisen und als Filtrationskammern 7 und 8 dienen. Zum Einbringen des Schleudergutes ist ein in die Absetzkammer 5 mündendes Einlauf rohr 9 der üblichen Bauart vorgesehen. Das Austragen des Schleudergutes aus einer Ringkammer in die folgende bzw. aus der in Austragrichtung letzten Ringkammer in einen im Zentrifugengehäuse 10 angeordneten Auffangraum 11 für das Festgut erfolgt durch eine aus einem Schälmesser 12 und einer an dieses angeschlossene Schurre 13 bestehenden Schälvorrichtung 14. Die Schurre 13 ist so an dein Schälmesser 12 angeordnet bzw. so abgebogen, daß das Schälgut in die zum offenen Trommelende folgende Ringkammer bzw. von der letzten Ringkammer in den Auffangraum ausgetragen wird. Zu diesem Zweck ist die Schälvorrichtung 14 in radialer Richtung verschiebbar ausgebildet, damit diese aus dem Bereich der Ringkammern gebracht werden kann, und axial über die gesamte Trommellänge bewegbar, um das Schleudergut wahlweise aus jeder beliebigen Ringkammer ausschälen zu können. Hierzu ist an der dem offenen Trommelende benachbarten Gehäusestirnwand 15 an deren höchster Stelle eine Konsole 16 mit Gleitführungen 17 angeordnet, in denen ein Schlitten 18 mittels eines hydraulischen Schubzylinders 19 in Achsrichtung- der Trommelwelle 20 verschiebbar ist. Dieser Schlitten ist mit einer lotrecht nach unten sich erstreckenden Parallelführung 21 für einen Tragkopf 22 versehen, an dem ein in waagerechter Richtung -in den Schleuderraum der Schleudertrommel l ragender Arm 23 befestigt ist, der an seinem freien Ende die Schälvorrichtung 14 trägt. Dieser Tragkopf ist mittels einer Schubstange 24 mit einem auf dem Schlitten 18 sitzenden Hubzylinder 25 verbunden. -Die Länge der Konsole 16, der Parallelführung 21 und des Armes 23 sind so bemessen, daß die Schälvorrichtung 14 radial aus dem Bereich einer Ringkammer gezogen und hierauf axial von einer zur beliebigen anderen Ringkammer bewegt werden kann. Die Radial- und Axialbewegung kann auch durch pneumatisch arbeitende Zylinder oder durch Elektromotoren erfolgen. Die der Absetzkammer 5 benachbarte Filtrationskammer 7 ist mit einer Waschvorrichtung 26 der bekannten Bauart versehen.
  • Das in die Absetzkammer 5 eingetragene thixotrope Schleudergut wird zunächst während des Trommelumlaufes von der Mutterlauge getrennt, wobei sich der Feststoff auf dem Vollmantel 2 absetzt und die Mutterlauge durch die Überlauföffnungen 3 in der Trommelstirnwand 4 in den Auffangraum 27 für das flüssige Gut abfließt. Der Gutzulauf wird unterbrochen, sobald die abgesetzte Gutschicht die Überlauföffnungen 3 erreicht hat. Nun wird die Schälvorrichtung 14 in die Absetzkammer 5 eingeführt und das Absetzgut in die nachfolgende Filtrationskammer -7 ausgetragen. Hierbei findet eine Durchmischung und Umschichtung des Schleudergutes statt, durch die das Gut wieder flüssig wird. Nachdem die Gutflüssigkeit die Filtrationskammer 7 durch den Siebmantel 6 verlassen hat, wird die Waschvorrichtung 26 in Tätigkeit gesetzt, und die am Feststoff anhaftenden Laugenreste werden entfernt. Sobald das Filtrat klar abläuft, wird der Zulauf der Waschflüssigkeit unterbrochen und das Schleudergut mittels der in diese Ringkammer eingeführten Schälvorrichtung 14 in die zweite Filtrationskammer 8 gefördert. Hierbei findet nochmals eine teilweise Verflüssigung des Gutes statt. Nachdem die Gutflüssigkeit und Reste der Waschflüssigkeit ausgeschleudert sind, wird das nunmehr getrocknete rieselfähige Festgut durch die in diese Ringkammer eingeführte Schälvorrichtung 14 in den Auffangraum 11 für das Festgut ausgetragen.
  • Für Schleudergüter anderer Beschaffenheit kann es zweckmäßig sein, nicht die der Trommelnabe l a, zunächst liegende Ringkammer als Absetzkammer 5, sondern eine andere als solche auszubilden. Hierzu kann die gleiche Schleudertrommel benutzt werden, wenn sämtliche Ringkammern perforiert ausgebildet werden und die als Absetzkammer vorgesehene Ringkammer an ihrem Außenmantel mit Blechen abgedeckt wird. In diesem Fall sind in den Trommelwänden jeder Ringkammer Überlauföffnungen oder Schälrohre für die abgeschiedene Flüssigkeit oder für die Waschflüssigkeit anzuordnen. Der Ablauf der einzelnen Arbeitsvorgänge in den Ringkammern kann von Hand oder auch hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch gesteuert werden. Hierbei ist es erforderlich, daß jeweils einem Füllvorgang in einer Ringkammer ein Schälvorgang vorausgeht.
  • In der nachstehenden Tabelle ist der Arbeitsablauf in den einzelnen Ringkammern beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel angegeben:
    Absetzkammer 5 1 Filtrationskammer 7 1 Filtrationskammer 8
    Füllen Waschen Ausschälen
    Schleudern Ausschälen Füllen
    Ausschälen Füllen Schleudern
    Hierbei ist unbeachtlich, daß die einzelnen Arbeitsvorgänge nicht gleich lange Zeiten zu ihrer Durchführung beanspruchen. So wird beispielsweise beim Schleudern in der Absetzkammer 5 die benachbarte Filtrationskammer 7 zeitweilig leer laufen, während in der anderen Filtrationskammer 8 die Schleuderdauer verlängert wird. Aus der Tabelle geht auch hervor, daß das Füllen oder Ausschälen stets nur in zwei Ringkammern gleichzeitig erfolgt, wodurch der Energiebedarf verringert wird.
  • Die Erfindung ist nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann an Stelle einer axial verschiebbaren Schälvorrichtung 14 für jede Ringkammer eine besondere Schälvorrichtung vorgesehen werden, die lediglich radial und unabhängig voneinander verstellbar ausgebildet sind. Auch kann jeder Ringkammer eine besondere Waschvorrichtung 26 zugeordnet werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schälzentrifuge mit mehreren die Schleudertrommel bildenden Ringkammern zum aufeinanderfolgenden Zentrifugieren des durch Ausschälen von einer Ringkammer in die folgende ausgetragenen Schleudergutes, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausschälen des Schleudergutes aus einer Ringkammer in die folgende eine radial verstellbare Schälvorrichtung mit einer Schurre (13) dient, welche in die jeweils folgende Ringkammer einmündet.
  2. 2. Schälzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausschälen sämtlicher Ringkammern eine einzige Schälvorrichtung (14) vorgesehen ist, die in an sich bekannter Weise über sämtliche Ringkammern axial verschiebbar ist.
  3. 3. Schälzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ringkammer eine Schälvorrichtung (14) zugeordnet ist, die unabhängig voneinander radial verstellbar sind.
  4. 4. Schälzentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringkammern als Absetz- und Filterkammern (5, 7, 8) ausgebildet sind und mindestens eine Ringkammer eine Waschvorrichtung (26) aufweist.
  5. 5. Schälzentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die als Absetzkammer (5) ausgebildete Ringkammer mit Überlauföffnungen (3) für die Schleudergut- bzw. Waschflüssigkeit versehen ist.
  6. 6. Schälzentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum radialen und axialen Verschieben der Schälvorrichtung (14) sowie zum An- und Abstellen der Waschvorrichtung (26) eine hydraulische, pneumatische oder elektrische Steuervorrichtung dient.
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