DE102444C - - Google Patents
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- DE102444C DE102444C DENDAT102444D DE102444DA DE102444C DE 102444 C DE102444 C DE 102444C DE NDAT102444 D DENDAT102444 D DE NDAT102444D DE 102444D A DE102444D A DE 102444DA DE 102444 C DE102444 C DE 102444C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
Landscapes
- Dairy Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den bisher angewendeten Butterschleudern, bei welchen eine in der Mitte der Schleudertrommel
angebrachte stillstehende Schnecke oder dergl. benutzt wird, um die entweder
allein durch Ausschleuderung oder zugleich durch Anwendung von mechanischen Mitteln
gebildete Butter im Innern der Schleudertrommel nach deren Oberkante hinaufzuschaffen,
haftet der Uebelstand an, dafs die Butter, nachdem sie fertig gemacht worden ist, nicht
schnell genug aus der Trommel fortgeschafft, daher leicht überarbeitet und infolge dessen
von geringer Güte wird.
Eine Hauptbedingung dafür, dafs die Butter wohlschmeckend wird und ein gutes Aussehen
emiilt, ist, dafs sie, sofort nachdem sie gebildet worden ist, aus der Maschine fortgeschafft
wird, ohne noch weiter der Beeinflussung durch die Schleuderkraft und dem daraus
folgenden Zusammenpressen zu lange ausgesetzt zu werden.
Durch die vorliegende Erfindung soll dieser Uebelstand an den bisher benutzten Maschinen
beseitigt werden.
Die-Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung
dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die Schleudermaschine und
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 1-1 der
Fig. i.
Aus einem Behälter A wird der Rahm, welcher gebuttert werden soll, durch einen
Auslaufhahn nach einem Sieb oder Vertheiler geleitet, von welchem er in einen cylindrischen
Behälter C fliefst, um von dessen Boden durch eine Röhre b in die Schleudertrommel α zu gelangen.
Oben in der Röhre b mündet eine aus einem Behälter D kommende Röhre aus, durch
welche während des Butterns Butterfarbe in die Trommel hinuntergeleitet werden kann.
Die Röhre b ist in der Mitte der Trommel angebracht und läfst die Flüssigkeit in eine am
Boden der Trommel angebrachte Röhre c fliefsen. Oben ist die Trommel mit einem Hals d versehen,
welcher einen Flantsch e trägt. Im Behälter a
ist ferner, wie gewöhnlich, eine gebogene, an beiden Enden offene Röhre f angebracht,
deren eines Ende im Behälter in der Nähe von dessen Wand ausmündet, während das andere Ende der Röhre durch den Hals d
hinausgeführt ist.
In der Mitte der Trommel α ragt eine feststehende Schnecke g hinunter. Diese ist oben
am Boden des Cylinders C befestigt, und besitzt an dem in die Trommel hineinragenden
Theil einen oder mehrere Schraubengänge von passendem Querschnitt und geeigneter Steigung.
Das Gewinde reicht bis zum Flantsch e an der Oberkante der Trommel oder ein wenig
darüber hinaus.
Wenn die Trommel sich dreht und Rahm durch die Röhre b zugeführt wird, so wird
derselbe durch die Röhre c in den Behälter a hinausströmen und sich in demselben in eine
cylindrische, mit der Achse des Behälters concentrische Schicht stellen. Das Anfüllen wird
fortgesetzt, bis Buttermilch durch die Röhre f
ausströmt, was ein Zeichen davon ist, dafs die Rahmschicht bis zu den punktirten Linien h
reicht. Wenn man nun das Verhä'ltnifs zwischen dem Rahmzulauf (durch die Röhre b)
und dem Ablauf der Buttermilch (durch die Röhre f) derart regelt, dafs der erstere etwas
gröfser als der letztere wird , so erreicht man, dafs die Rahmschicht in der Trommel, wenn
das Speisen fortgesetzt wird, die Linie /;
überschreitet und sich der Mitte des Behälters und dadurch der' feststehenden Schnecke g
nähert. Hierdurch wird die Zeit, während welcher der Rahm der Beeinflussung der Schleuderkraft ausgesetzt wird, verlängert, und
die Folge hiervon ist dann, dafs das die Butterkugeln umgebende feine Häufchen unter
Beeinflussung des gewaltsamen Druckes, welchem der Rahm ausgesetzt wird, schliefslich
zerplatzt und die Butterkugeln in eine Masse zusammenkleben, d. h., es wird Butter gebildet.
Wenn die so entstandene Masse unter Beeinflussung des Druckes des zuströmenden Rahms
sich der Mitte der Trommel so weit genähert hat, dafs sie mit der stillstehenden Schraube in
Berührung kommt, wird sie von ihr bis zur Mündung der Trommel in die Höhe geschraubt,
und da die Butterbildung ununterbrochen fortgesetzt wird, wird die neu hinzukommende
Buttermasse fortwährend die früher gebildete vor sich längs der Oberfläche der Schnecke g hinaufschieben. Wenn die in
dieser Weise auf den Cylinder g übergeführte Buttermasse nicht, nachdem sie in die Höhe
der Trommelmündung hinaufgeschraubt ist, von der stillstehenden Schnecke sehr schnell
fortgeschafft wird, wird die Butter unter Beeinflussung des von der nachfolgenden Buttermasse
ausgeübten Druckes «überarbeitet«, wodurch sie hinsichtlich der Güte verliert.
Bei einigen der früher angewendeten Schleudern dieser Art wurde die oben erwähnte,
nach oben wandernde Butterschicht nach der Seite hinausgeschleudert, sobald sie mit der
sehr schnell umlaufenden obersten Kante des Behälters α selbst in Berührung kam; dies
hat sich aber nicht bewährt, da es meist auf reinen Zufälligkeiten beruhte, z. B. Temperaturverhältnissen
oder dergl., ob die Butterschicht regelmäfsig nach der Seite hinausgeschleudert
wurde. Bei der vorliegenden Erfindung werden, um die angedeutete Schwierigkeit zu vermeiden,
besondere Schaufeln angewendet, welche an der Trommel angebracht sind, die Buttermasse
ergreifen und sie nach der Seite hinausschleudern, gerade in dem Augenblick, in welchem sie bis
zur Trommelmündung hinaufreicht.
Diese Schaufeln sind dadurch gekennzeichnet, dafs sie oben auf der Trommel rings um deren
Mündung angebracht sind und eine solche Form und Stellung haben, dafs ihre Oberfläche
oder ein Theil derselben einen Winkel (rechten oder spitzen) mit der waagrechten Ebene bildet,
und nahezu tangential zur stillstehenden Schnecke g steht.
Auf der Zeichnung sind diese Schaufeln in der Form von Flügeln oder Messern / gezeigt,
welche am waagrechten Theil des Flantsches e angebracht sind, so dafs sie mit diesem Flantsch
einen rechten Winkel bilden. Aufserdem springen diese Flügel über den inneren Rand
der Mündung hervor, so dafs ihre innere Kante nahe an der Oberfläche der feststehenden
Schnecke g liegt. Da diese Flügel mit dem Behälter zusammen umlaufen (in der vom
Pfeile m (Fig. 2) angegebenen Richtung), schaben ' sie die auf der Schraubenfläche hinaufgeschobene
Butterschicht ab und schleudern sie in Strahlen nach der Seite hinaus, wo sie in passender
Weise aufgefangen werden kann.
Claims (2)
1. Butterschleuder mit stillstehender Schraubenfläche zum Herausbefördern der Buttermasse,
gekennzeichnet durch an der Austrittsöffnung der Schleudertrommel rings um die Schraubenfläche herum angebrachte
Auswurfschaufeln, welche die durch die Schraubenfläche in die Höhe geschraubte
Butter ergreifen und nach der Seite hinausschleudern.
2. Butterschleuder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die oben auf - der
Trommel α angebrachten Auswurfschaufeln aus einem oder mehreren Flügeln oder
Messern / gebildet werden, deren nach innen gekehrte scharfe Schneidkante nahe der Oberfläche der stillstehenden Schnecke g
liegt und die entlang derselben in die Höhe steigende Buttermasse abschält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102444C true DE102444C (de) |
Family
ID=373041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT102444D Active DE102444C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102444C (de) |
-
0
- DE DENDAT102444D patent/DE102444C/de active Active
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