DE1024145B - Daempfungspumpe fuer Kraftspeicherantriebe elektrischer Leistungsschalter, insbesondere fuer Loeschkammerfluessigkeitsschalter - Google Patents

Daempfungspumpe fuer Kraftspeicherantriebe elektrischer Leistungsschalter, insbesondere fuer Loeschkammerfluessigkeitsschalter

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DE1024145B
DE1024145B DEV5687A DEV0005687A DE1024145B DE 1024145 B DE1024145 B DE 1024145B DE V5687 A DEV5687 A DE V5687A DE V0005687 A DEV0005687 A DE V0005687A DE 1024145 B DE1024145 B DE 1024145B
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DE
Germany
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damping
energy storage
flow
circuit breakers
electrical circuit
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Pending
Application number
DEV5687A
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English (en)
Inventor
Dr Fritz Frey
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Voigt and Haeffner AG
Original Assignee
Voigt and Haeffner AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/60Mechanical arrangements for preventing or damping vibration or shock
    • H01H3/605Mechanical arrangements for preventing or damping vibration or shock making use of a fluid damper

Landscapes

  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

DEUTSCHES
Für die Regelung der Schaltstiftgeschwindigkeit beim Ausschalten von elektrischen Schaltern mittels Kraftspeicher verwendet man Dämpfungspumpen, die die Schaltstiftgeschwindigkeit auf einen bestimmten zulässigen Wert herabsetzen. Bei Leistungsschaltern, insbesondere Löschkammerschaltern, wird die Schaltstiftgeschwindigkeit bei stromloser Schaltung durch die Kräfte des Antriebs und die Grundeinstellung der Dämpfungspumpe bestimmt. Bei Leistungsabschaltung dagegen wirkt durch den in der Löschkammer erzeugten Druck eine zusätzliche Kraft auf den Schaltstift und bewirkt eine größere Schaltstiftgeschwindigkeit. Diese zusätzliche Kraft ist abhängig von der geschalteten Leistung bzw. den Löschbedingungen des Systems und kann zu: Schaltstiftgeschwindigkeiten führen, welche die sichere Funktion des Schalters gefährden.
Da die zusätzlich wirksame Kraft bei den einzelnen Schaltungen stets verschieden groß ist, ist ihre Berücksichtigung bei der Grundeinstellung der Dämpfungspumpe des Antriebes nicht möglich.
Um zu erreichen, daß stets die gleiche Schaltstiftgeschwindigkeit sowohl bei stromloser Schaltung als auch bei Leistungsschaltungen, bei denen beim Abschaltvorgang durch den entstehenden Kammerdruck eine zusätzliche Kraft auf den Schaltstift einwirkt, vorhanden ist, kann, wie dies bereits in anderen technischen Gebieten, z. B. bei automatischen Türschließern, bekannt ist, im Strömungsweg der Dämpf fiüssigkeit ein unter Federwirkung stehender Strömungswiderstand (Drossel) mit bei Druckerhöhung abnehmendem Durchströmquerschnitt vorgesehen werden.
Es ist bereits eine Anordnung bekannt, bei der die Bewegung des Schaltstiftes in einer Löschkammer bei Auftreten hoher Druckkräfte dadurch gedämpft wird, daß den Beschleunigungskräften des Schaltstiftes während des Ausschaltvorganges Kräfte entgegenwirken, deren Größen mit steigendem Löschkammerdruck anwachsen. Zu diesem Zweck ist der Schaltstift mit einem Gegenkolben versehen, dessen Kraft der auf das Schaltstück ausgeübten Kraft entgegenwirkt. Es handelt sich hier also um eine innerhalb einer Löschkammer angeordnete Dämpfungseinrichtung, wobei das Dämpfungsglied unmittelbar von dem in der Kammer erzeugten Gas- bzw. Flüssigkeitsdruck beaufschlagt wird. Die Unterbringung dieses Gliedes muß daher im Schalterpol selbst erfolgen. Diese Anordnung ist im Gegensatz zu der erfindungsgemäßen an bestimmte Löschkammerbauformen gebunden und kann nicht allgemein angewendet werden.
Zur Geschwindigkeitsregelung eines Schaltstiftes wurden auch schon sogenannte Dämpfungspumpen verwendet, die in den Kraftspeicherantrieb des Lei-Dämpfungspumpe für Kraftspeicher-
antriebe elektrischer Leistungsschalter, insbesondere für Löschkammer-
flüssigkeitsschalter
Anmelder:
Voigt & Haeffner Aktiengesellschaft,
Frankfurt/M., Hanauer Landstr. 142-172
Dr. Fritz Frey, Frankfurt/M.,
ist als Erfinder genannt worden
stungsschalters eingebaut sind. Da diese Pumpen ent fernt von der Schaltkammer angeordnet sind, kann eine Dämpfungseinrichtung mit Gegenkolben nicht verwendet werden. Es wird daher gemäß der Erfindung eine Anordnung vorgeschlagen, bei der bei erhöhtem Innendruck nicht die Bewegung des Schalt-Stiftes unmittelbar beeinflußt wird, sondern bei der die Dämpfung der Pumpe für den Kraftspeicherbetrieb entsprechend der zusätzlich durch den Kammerdruck auf den Schaltstift einwirkenden Kraft verändert wird. Diese Anordnung erfüllt ihre Funktion völlig getrennt vom Schalter, indem sie ein Bauteil des Antriebes darstellt.
Die Erfindung bezieht sich im einzelnen auf eine Dämpfungspumpe für Kraftspeicherantriebe elektrischer Leistungsschalter, insbesondere Löschkammer flüssigkeitsschalter, mit einem Strömungswiderstand im Strömungsweg der Dämpfflüssigkeit. Der Strömungswiderstand soll nun erfindungsgemäß aus zwei ineinanderschiebbaren und mit schlitzartigen Durchströmöffnungen versehenen Teilen bestehen, deren schlitzartige Öffnungen durch das Ineinanderschieben teilweise zugedeckt werden und jeder Teil für sich oder gemeinsam federbelastet ist. Zweckmäßig ist sowohl der Querschnitt einer Durchströmöffnung als auch die Federkraft, die auf die ineinanderschiebbaren Teile einwirkt, einstellbar.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung dargestellt.
Bild 1 zeigt eine Dämpfungspumpe in der üblichen Bauart. 1 ist der Dämpfungskolben, der im Gehäuse 2 verschoben wird. Der Kolben 1 steht über die Stange 3 mit dem Bewegungsgestänge des Schaltstiftes in Verbindung. Für die Räume oberhalb und unterhalb des Kolbens 1 sind Umgehungskanäle 4 und 5 vorgesehen. Durch den Umgehungskanal 4 kann sich der Kolben 1
- ■ ■ ■' 709 879/307
zu Beginn der Ausschaltbewegung ungedämpft in Bewegung setzen. Die Dämpfung setzt erst ein, wenn die untere Öffnung des Umgehungskanals 4 durch den Kolben 1 verschlossen wird. Von diesem Zeitpunkt an wird die Flüssigkeit über den Umgehungskanal 5 geleitet. In diesem befindet sich die erfindungsgemäß ausgebildete Drosselstelle 6.
Bild 2 zeigt diese Drosselstelle in vergrößertem Maßstab. 7 ist die Durchströmdüse, die in der feststehenden Zwischenwand 8 in einem zylindrischen Teil 9 angeordnet ist. In diesem Teil 9 kann sich die Blende
10 verschieben, die gleichfalls an einer Zwischenwand
11 angebracht ist, die verschiebbar ist und unter der Einwirkung der Feder 12 steht. In dem als Blende 10 dienenden Teil sind Durchgangsbohrungen 13 für die Flüssigkeit vorgesehen.
Beim normalen Schaltvorgang wird die Blende 10 ihre Lage gegenüber der Zwischenwand 8 nicht verändern. Damit bleibt auch die Öffnung 7 und die Drosselwirkung der Dämpfungspumpe unverändert. Bewegt sich aber durch erhöhten Druck in der Löschkammer der Schaltstift und damit auch der Dämpfungskolben schneller als vorgeschrieben, so wird die Flüssigkeit auf die Zwischenwand 11 einen erhöhten Druck ausüben, die Feder 12 wird zusammengedrückt und damit auch der Querschnitt der Durchströmdüse 7 verkleinert. Die Folge ist, daß trotz erhöhtem Druck auf den Dämpfungskolben 1 dieser nicht schneller werden kann bzw. daß seine ursprüngliche geringfügige Beschleunigung sofort wieder abgebremst wird. Die erhöhte Druckwirkung in der Druckkammer verändert somit nicht die mittlere Geschwindigkeit des Schaltstiftes.
Bild 3 zeigt die Drosselstelle wie Bild 2, jedoch ist der Gehäuseteil 14 mit dem Gehäuseteil 15 verschraubt, und es kann somit von außen der Durchströmquerschnitt der Düse 7 und auch die Kraft der Feder 12 eingestellt werden.
Während in Bild 3 mit der Vorspannung der Feder 12 gleichzeitig die Grundeinstellung des Querschnitts der Durchströmdüse 7 erfolgt, zeigt Bild 4 eine Anordnung, bei der die Einstellung der Feder 12 und die der Düse 7 getrennt voneinander erfolgen. Zu diesem Zweck ist eine Zwischenwand 16 vorgesehen, gegen die sich die Feder 12 abstützt. Durch ihre Verschiebung wird die Kraft der auf die Zwischenwand 11 wirkenden Feder 12 verändert. Durch Verdrehen des Teils 17 wird die Zwischenwand 8 mehr oder weniger verschoben und damit der Querschnitt der Durchströmdüse 7 verändert. Die Feder 18 hält die Zwischenwand 8 in der eingestellten Lage. Es kann selbstverständlich auch die Zwischenwand 16 fest angebracht sein und durch Verschiebung des Anschlages 19 der Zwischenwand 11 die Einstellung der Feder 12 erfolgen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Dämpfungspumpe für Kraftspeicherantriebe elektrischer Leistungsschalter, insbesondereLöschkammerflüssigkeitsschalter, mit einem Strömungswiderstand im Strömungsweg der Dämpfflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungswiderstand aus zwei ineinanderschiebbaren und mit schlitzartigen Durchströmöffnungen (7, 13) versehenen Teilen (9,10) besteht, deren schlitzartige Öffnungen durch das Ineinanderschieben teilweise zugedeckt werden, und jeder Teil für sich oder gemeinsam federbelastet ist.
2. Dämpfungspumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Querschnitt einer Durchströmöffnung (7) als auch die Federkraft (12,18), die auf die ineinanderschiebbaren Teile einwirkt, einstellbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 648 477, 137 704.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 879/307 2.
DEV5687A 1953-04-17 1953-04-17 Daempfungspumpe fuer Kraftspeicherantriebe elektrischer Leistungsschalter, insbesondere fuer Loeschkammerfluessigkeitsschalter Pending DE1024145B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198908B (de) 1962-12-12 1965-08-19 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Fluessigkeitsdaempfungspumpe fuer elektrische Leistungsschalter
DE1201895B (de) * 1962-09-25 1965-09-30 Licentia Gmbh Hydraulischer Stossdaempfer fuer die Schaltstueck-bewegung von Hochspannungsschaltern
DE1222148B (de) 1960-07-20 1966-08-04 Coq Nv Daempfungspumpe mit verstellbarem Durchflussquerschnitt fuer elektrische Schalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE137704C (de) *
DE648477C (de) * 1935-11-25 1937-08-06 Frida Strauss Geb Ruppel Elektrischer Schalter mit Lichtbogenloeschung durch ein Druckmittel

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