DE102010018839A1 - Plattenelement - Google Patents

Plattenelement

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DE102010018839A1
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Daniel Bieber
Stefan Elbers
Matthias Wolff
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PARADOR GMBH & CO. KG, DE
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Huelsta-Werke Huels & Co KG GmbH
Huelsta Werke Huls GmbH and Co KG
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    • E04F2201/0153Joining sheets, plates or panels with edges in abutting relationship by rotating the sheets, plates or panels around an axis which is parallel to the abutting edges, possibly combined with a sliding movement

Abstract

Dargestellt und beschrieben ist ein Plattenelement (1), wie Paneel oder Diele, insbesondere Parkett-, Laminat- oder Massivholzdiele, mit einem Anschlussprofil auf wenigstens einer ersten Außenseite (2) des Plattenelementes und mit einem zweiten Anschlussprofil auf wenigstens einer in einem Eckbereich (10) des Plattenelementes an die erste Außenseite (2) angrenzenden zweiten Außenseite (4) des Plattenelementes, wobei jedes Anschlussprofil zum Anschluss des Plattenelementes an ein komplementär ausgebildetes Anschlussprofil wenigstens eines weiteren Plattenelementes ausgebildet ist und wenigstens durch eine seitliche Einfräsung (6, 7) in dem Plattenelement gebildet wird. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass sich das Anschlussprofil auf wenigstens einer Außenseite (2) lediglich über einen Teilbereich des Plattenelementes (1) erstreckt und von dem Eckbereich (10) beabstandet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Plattenelement, wie ein Paneel oder eine Diele, insbesondere eine Parkett-, Laminat- oder Massivholzdiele, mit einem Anschlussprofil auf wenigstens einer ersten Außenseite des Plattenelementes und mit einem zweiten Anschlussprofil auf wenigstens einer in einem Eckbereich des Plattenelementes an die erste Außenseite angrenzenden zweiten Außenseite des Plattenelementes, wobei jedes Anschlussprofil zum Anschluss des Plattenelementes an ein komplementär ausgebildetes Anschlussprofil wenigstens eines weiteren Plattenelementes ausgebildet ist und wenigstens durch eine die Gesamtmaterialstärke des Plattenelementes im Bereich des Anschlussprofils verringernde seitliche Einfräsung des Plattenelementes gebildet wird.
  • Das technische Gebiet der Erfindung betrifft vorrangig Boden-, Wand- oder Deckenpaneele oder -dielen, kann jedoch auch sonstige plattenförmige Elemente betreffen, die miteinander verbunden werden sollen. Die in Rede stehenden Plattenelemente der erfindungsgemäßen Art können beispielsweise aus Holz, Holzwerkstoffen oder auch aus Kunststoff bestehen. Die Verbindung von zwei Plattenelementen der erfindungsgemäßen Art erfolgt über Anschlussprofile an den Längs- und/oder Queraußenseiten der Plattenelemente, wobei die Anschlussprofile beispielsweise eine Verriegelung in einer Richtung senkrecht zur Plattenoberfläche ermöglichen, was bei Nut- und Feder-Paneelen verwirklicht ist. Darüber hinaus ist eine Verriegelung auch derart möglich, dass eine Bewegung in einer Richtung im Wesentlichen parallel zur Oberfläche des Plattenelementes und senkrecht zu den miteinander verriegelten Kanten verhindert wird.
  • Beispielsweise sind aus der WO 97/47834 A1 Paneele bekannt, bei denen die Verriegelung senkrecht zur Paneeloberfläche im Wesentlichen durch eine Nut- und Feder-Kontur erfolgt. Für eine Verriegelung in einer zur Paneeloberfläche parallelen und zur betrachteten Kante senkrechten Richtung ist die Feder an ihrer Unterseite mit einem Vorsprung versehen, der in eine in der unteren Nutwange ausgebildeten Vertiefung derart einrastet, dass eine Bewegung in der beschriebenen zweiten Richtung im Wesentlichen verhindert wird. Die genannten Konturen sind derart beschrieben, dass zwei Paneele sowohl durch im Wesentlichen horizontales Aufeinanderzuschieben als auch durch ein Einschwenken eines zu verlegenden in ein bereits verlegtes Paneel verbunden werden können.
  • Aus der DE 100 01 076 C1 der Anmelderin gehen Paneelelemente hervor, die an den Längskanten durch Einschwenken miteinander verbindbar sind. Die Verriegelung an den Kurzkanten kann zum einen dadurch erfolgen, dass ein zu verbindendes, an der Längskante eingeschwenktes Paneel entlang der Längskante derart im Wesentlichen horizontal verschoben wird, dass eine an der Kurzkante ausgebildete Verriegelungskontur in eine im Wesentlichen komplementäre, an der Kurzkante eines bereits verlegten Paneels ausgebildeten Verriegelungskontur einrastet. Zum anderen kann die Verriegelung an der Kurzkante derart erfolgen, dass beim Einschwenken an der Längskante geeignete Verriegelungskonturen an der Kurzkante in komplementäre Verriegelungskonturen, die an einem bereits verlegten Paneel ausgebildet sind und nachfolgend für die Verriegelung sorgen, einrasten. Es versteht sich, dass dem Fachmann aus dem Stand der Technik alternative Möglichkeiten bekannt sind, Anschlussprofile zur Verbindung von Plattenelementen der in Rede stehenden Art auszubilden.
  • Zur Ausbildung entsprechender Nut- und Federgeometrien als Anschlussprofile ist es in der Regel vorgesehen, die Plattenelemente wenigstens auf einer Längsseite und wenigstens auf einer angrenzenden Querseite bzw. Stirnseite einzufräsen, wobei sich die Einfräsung über die gesamte Länge der Längsseite bzw. der Querseite erstreckt. Unter bestimmten klimatischen Bedingungen kommt es bei den bekannten Plattenelementen mit Nut- und Federgeometrien jedoch zur Ausbildung einer ungenaue Bündigkeit im Eckbereich von miteinander verbundenen Plattenelementen. Bereits ein geringfügiges Aufstellen des Plattenmaterials auf der Oberseite des Plattenelementes im Eckbereich kann beim Betreten oder Überfahren des Plattenelementes leicht zu Beschädigungen des Eckbereiches führen und gegebenenfalls eine vorhandene Versiegelung der Oberfläche der miteinander verbundenen Plattenelemente unterbrechen, so dass Feuchtigkeit leichter von oben in das Plattenmaterial eindringen kann. Im Übrigen wird die ungenaue Bündigkeit im Eckbereich der Plattenelemente leicht von einem Betrachter wahrgenommen und kann zu einer Beeinträchtigung des äußeren Erscheinungsbildes des Plattenverbundes führen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Plattenelement der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, bei dem im Plattenverbund eine höhere Bündigkeit im Eckbereich des Plattenelementes gewährleistet ist.
  • Die vorgenannte Aufgabe ist bei einem Plattenelement der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass sich das Anschlussprofil auf wenigstens einer Außenseite lediglich über einen Teilbereich des Plattenelementes erstreckt und vom Eckbereich beabstandet ist. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Ursache für eine ungenaue Bündigkeit im Eckbereich von Plattenelementen im Plattenverbund auf das Einbringen von Nut- und Federgeometrien in das Plattenelement über den Eckbereich zurückzuführen ist. Im Eckbereich der bekannten Plattenelemente überschneiden sich die zum Teil unterschiedlichen Fräsgeometrien, was zu einem Bereich mit sehr dünner Materialstärke und zu einer Destabilisierung des Plattenelementes im Eckbereich führen kann. Der Eckbereich mit dünner Materialstärke stellt sich auf der Oberseite des Plattenelementes leicht geringfügig auf, so dass nicht ausgefluchtete Kantenübergänge im Plattenverbund entstehen. Durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Verkürzung des Anschlussprofils auf wenigstens einer Außenseite wird der genannte Eckbereich durch eine größere Materialstärke stabilisert, ohne dass die Verbindung der Plattenelemente miteinander im Plattenverbund geschwächt wird. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass sich das Anschlussprofil auf wenigstens einer Außenseite nicht über die gesamte Länge dieser Außenseite erstreckt, so dass im Eckbereich eine größere Materialstärke erhalten bleibt, was zu einer höheren Stabilität des Plattenelementes im Eckbereich führt.
  • In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, dass das Anschlussprofil auf wenigstens einer Außenseite an einen Stabilisierungsabschnitt des Plattenelementes angrenzt, wobei die Gesamtmaterialstärke des Plattenelementes im Bereich des Stabilisierungsabschnitts größer ist als im Bereich des Anschlussprofils. Die Gesamtmaterialstärke im Bereich des Anschlussprofils ergibt sich aus der Dicke des Plattenelementes abzüglich der Breite bzw. der Öffnungsweite der Einfräsung. Die Einfräsung stellt eine Materialwegnahme an den Seitenflächen des Plattenelementes dar, die zu einer Verringerung der Materialstärke des Plattenelementes in diesem Bereich führt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird der Stabilisierungsabschnitt gebildet durch einen nicht-eingefrästen Bereich des Plattenelementes mit voller bzw. nicht verringerter Materialstärke. Der Anschlussbereich mit der Einfräsung endet vor dem Stabilisierungsabschnitt, was durch Einsetzfräsen ohne weiteres zu realisieren ist. Dadurch bleibt die volle Materialstärke im Eckbereich erhalten, was zu einer hohen Stabilität des Plattenelementes im Eckbereich führt.
  • Weiter vorzugsweise kann sich das Anschlussprofil auf wenigstens einer Außenseite lediglich über einen mittleren Teilbereich dieser Außenseite und über den Teilbereich vorzugsweise durchgehend erstrecken, wobei Stabilisierungsabschnitte auf dieser Außenseite an beiden gegenüberliegenden Ecken des Plattenelementes vorgesehen sind. Der Erfindung liegt an dieser Stelle der Grundgedanke zugrunde, auf wenigstens einer Außenseite die destabilisierende Einfräsung nicht über die gesamte Erstreckung des Plattenelements auszuführen, sondern lediglich im mittleren Bereich des Plattenelements. Dadurch kann eine hohe Materialstärke an beiden Ecken des Plattenelementes auf dieser Außenseite bereitgestellt werden, was zu einer hohen Bündigkeit der angrenzenden Plattenelemente im Plattenverbund führt.
  • Um eine hohe Stabilität der Verbindung benachbarter Plattenelemente zu gewährleisten, kann sich das Anschlussprofil auf wenigstens einer Außenseite über die gesamte Länge des Plattenelementes erstrecken. Durch eine sich über die gesamte Länge einer ersten Außenseite erstreckende Einfräsung kommt es jedoch zu einer Materialwegnahme im Eckbereich des Plattenelementes auch auf einer angrenzenden zweiten Außenseite. Hier kann der Stabilisierungsabschnitt auf der zweiten Außenseite gebildet werden durch einen Abschnitt des Plattenelementes zwischen der randnahen Einfräsung des Plattenelementes auf der zweiten Außenseite, die Folge des sich über die gesamte Länge des Plattenelementes erstreckenden Einfräsung auf der ersten Außenseite ist, und der das Anschlussprofil auf der zweiten Außenseite bildenden mittleren Einfräsung des Plattenelementes.
  • Grundsätzlich ist es aber auch möglich, dass sich die Anschlussprofile auf beiden angrenzenden Außenseiten lediglich über einen Teilbereich des Plattenelementes erstrecken und beabstandet zum Eckbereich angeordnet sind, so dass auf keiner der beiden angrenzenden Außenseiten eine durchgehende Einfräsung vorgesehen ist. Dadurch lässt sich in noch höherem Maße eine hohe Bündigkeit im Eckbereich von Plattenelementen der erfindungsgemäßen Art sicherstellen.
  • Der Erfindung kommt insbesondere eine hohe Bedeutung zu, wenn die Anschlussprofile auf den beiden angrenzenden Außenseiten unterschiedliche Fräsgeometrien aufweisen. Im Eckbereich der Plattenelemente kommt es nämlich bei durchgehender Einfräsung des Plattenelementes auf beiden angrenzenden Außenseiten zu einer Überschneidung der unterschiedlichen Fräsgeometrien, was zu Bereichen mit sehr dünner Materialstärke führen kann. Durch die unvollständige Geometrie im Eckbereich kommt es zu einer Abnahme der Stabilität der Verbindung zwischen benachbarten Plattenelementen, so dass das nachteilige Aufstellen des Plattenmaterials in den Eckbereichen vereinfacht stattfinden kann.
  • Der Stabilisierungsabschnitt kann eine Erstreckung in Längsrichtung der Außenseite von vorzugsweise 5 bis 25 mm, insbesondere von 5 bis 10 mm, aufweisen. Die angegebenen Intervalle erfassen sämtliche Zwischenwerte, also nicht nur die Intervallgrenzen, ohne dass dies einer ausdrücklichen Erwähnung der Zwischenwerte bedarf.
  • Die Plattenelemente der erfindungsgemäßen Art können vorzugsweise rechteckig und länglich ausgebildet sein. Sie können jedoch auch andere Konturen aufweisen und beispielsweise quadratisch ausgestaltet sein. In Anlehnung an die übliche, rechteckige Formgebung kann vorgesehen sein, dass sich das Anschlussprofil auf wenigstens einer Längsseite über die gesamte Länge des Plattenelementes erstreckt. Das Anschlussprofil auf wenigstens einer angrenzenden Kopf- bzw. Stirnseite des Plattenelementes kann sich lediglich und vorzugsweise durchgehend über einen mittleren Teilbereich des Plattenelementes erstrecken. Das Anschlussprofil der Kopfseite endet vor der durch das Anschlussprofil auf der Längsseite gebildeten Einfräsung des Plattenelementes auf der Kopfseite. Diese bevorzugte Ausführungsform weist eine hohe Stabilität im Eckbereich des Plattenelementes auf.
  • Zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe kann bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung alternativ oder ergänzend vorgesehen sein, dass das Anschlussprofil auf wenigstens einer Außenseite eine Einfräsung mit in Richtung des Eckbereichs kontinuierlich oder diskontinuierlich abnehmender Breite bzw. Öffnungsweite aufweist. Die Breite bzw. Öffnungsweite der Einfräsung ist bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform nicht über die gesamte Länge des Anschlussprofils konstant, sondern nimmt in Richtung des Eckbereichs ab, so dass das Plattenelement im Eckbereich eine größere Materialstärke aufweist als im Bereich des Anschlussprofils. Hierdurch lässt sich wiederum eine höhere Stabilität in den Eckbereichen von Plattenelementen der in Rede stehenden Art erreichen.
  • Die vorgenannten Aspekte und Merkmale der vorliegenden Erfindung sowie die nachfolgend beschriebenen Aspekte und Merkmale der vorliegenden Erfindung können unabhängig voneinander, aber auch in einer beliebigen Kombination realisiert werden, ohne dass dies im Einzelnen beschrieben ist.
  • Weitere Vorteile, Merkmale, Eigenschaften und Aspekte der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen anhand der Zeichnung. Es zeigen:
  • 1 eine Ansicht auf eine erste Ausführungsform eines Plattenelementes der erfindungsgemäßen Art in einer Ansicht schräg von oben,
  • 2 eine Ansicht des in 1 dargestellten Plattenelementes von unten,
  • 3 eine Stirnansicht des in 1 dargestellten Plattenelements auf einer Nutseite des Plattenelementes,
  • 4 eine Längsseitenansicht des in 1 dargestellten Plattenelements auf einer Federseite des Plattenelementes,
  • 5 eine Ansicht auf eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Plattenelementes schräg von oben,
  • 6 eine Draufsicht auf das in 5 dargestellte Plattenelement,
  • 7 eine Ansicht des in 5 dargestellten Plattenelementes von unten,
  • 8 eine Stirnansicht des in 5 dargestellten Plattenelements auf einer Nutseite des Plattenelementes und
  • 9 eine Längsseitenansicht des in 5 dargestellten Plattenelements auf einer Federseite des Plattenelements.
  • In den 1 bis 4 ist eine erste Ausführungsform eines als Diele ausgebildeten Plattenelementes 1 dargestellt, das an den Kopfseiten als Außenseiten 2, 3 und an den Längsseiten als Außenseiten 4, 5 jeweils ein Anschlussprofil aufweist, wobei die auf den Außenseiten 2, 4 vorgesehenen Anschlussprofile Nutgeometrien und die auf den Außenseiten 3, 5 vorgesehenen Anschlussprofile Federgeometrien aufweisen. Die auf den Außenseiten 2, 4 vorgesehenen Anschlussprofile werden gebildet durch jeweils eine seitliche sich längs der Außenseite 2, 4 erstreckende Einfräsung 6, 7 in dem Plattenelement 1. An den Außenseiten 3, 5 sind komplementär ausgebildete Federn 8, 9 vorgesehen. Auch mehrfache Einfräsungen können vorgesehen sein, um ein Anschlussprofil zu bilden. Zudem kann ein Anschlussprofil auch eine kombinierte Nut-Feder-Geometrie aufweisen. Die Anschlussprofile an den Längsseiten sind komplementär zueinander ausgebildet. Gleiches gilt für die Anschlussprofile an den Kopfseiten.
  • Wie sich insbesondere aus den 2 und 3 ergibt, erstreckt sich das Anschlussprofil bzw. die Einfräsung 6 auf der Außenseite 2 des Plattenelementes 1 lediglich über einen mittleren Teilbereich des Plattenelementes 1 und endet vor den Eckbereichen 10, 11, in denen die Außenseite 2 an die sich in Längsrichtung erstreckenden Außenseiten 4, 5 angrenzt. Die Anschlussprofile auf den beiden angrenzenden Außenseiten 2, 4 weisen dabei unterschiedliche Fräsgeometrien auf.
  • Wie sich aus 3 weiter ergibt, ist auf der Außenseite 2 zwischen der Einfräsung 7, die das Anschlussprofil auf der Außenseite 4 bildet und über die gesamte Länge der Außenseite 4 geführt ist, und der Einfräsung 6, die das Anschlussprofil auf der Außenseite 2 bildet, ein Stabilisierungsabschnitt 12 vorgesehen, der durch einen nicht-eingefrästen Bereich des Plattenelementes 1 mit voller Materialstärke gebildet wird. Im Ergebnis überschneiden sich die Einfräsungen 6, 7 im Eckbereich 10 des Plattenelementes 1 nicht, so dass durch den Stabilisierungsabschnitt 12 eine hohe Stabilität des Eckbereiches 10 gewährleistet ist. Dies trägt dazu bei, dass ein Aufstellen des Plattenmaterials im Eckbereich 10 in einem Verbund mit einer Mehrzahl von Plattenelementen 1 sicher ausgeschlossen werden kann. Der Stabilisierungsabschnitt 12 sollte dabei eine Erstreckung 1 von 5 bis 25 mm, vorzugsweise von 5 bis 10 mm, aufweisen.
  • Wie sich insbesondere aus 3 ergibt, wird ein weiterer Stabilisierungsabschnitt 13 im Eckbereich 11 gebildet, was zu einer weiteren Stabilisierung beiträgt.
  • Die Gesamtmaterialstärke des Plattenelementes 1 auf der Außenseite 2 ist im Bereich der Stabilisierungsabschnitte 12, 13 größer als im Bereich des Anschlussprofils bzw. der Einfräsung 6, wobei die Gesamtmaterialstärke im Bereich der Stabilisierungsabschnitte 12, 13 der Dicke d des Plattenelementes 1 entspricht und wobei sich die Gesamtmaterialstärke im Bereich des Anschlussprofils bzw. der Einfräsung 6 aus der Dicke d des Plattenelementes 1 abzüglich der Breite b bzw. der Öffnungsweite der Einfräsung 6 ergibt.
  • In den 5 bis 9 ist eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Plattenelementes 1 dargestellt, das auf den Kopf- bzw. Stirnseiten als Außenseiten 2, 3 und auf den Längsseiten als Außenseiten 4, 5 ebenfalls komplementäre Anschlussprofile zum Anschluss des Plattenelementes 1 an wenigstens ein weiteres Plattenelement 1 aufweisen. Das Plattenelement 1 weist auf den Außenseiten 2, 4 jeweils eine Einfräsung 6, 7 auf, die Teil des Anschlussprofils der jeweiligen Außenseite 2, 4 ist. Auf der Außenseite 3 ist ein Anschlussprofil vorgesehen, das eine Federgeometrie mit einer Feder 8 aufweist. Auf der Außenseite 5 ist ein Anschlussprofil vorgesehen, das ebenfalls eine Federgeometrie mit einer Feder 9 und einer weiteren Einfräsung 14 aufweist.
  • Die Anschlussprofile auf den kurzen Außenseiten 2, 3 sind komplementär zueinander ausgebildet. Das gleiche gilt für die Anschlussprofile auf den langen Außenseiten 4, 5.
  • Wie sich insbesondere aus 8 ergibt, erstreckt sich das Anschlussprofil auf der Außenseite 2 wiederum lediglich über einen mittleren Teilbereich der Außenseite 2 und endet vor den Eckbereichen 10, 11, in denen die Außenseite 2 an die sich in Längsrichtung erstreckenden Außenseiten 4, 5 angrenzt. Zur Erhöhung der Stabilität in den Eckbereichen 10, 11 sind wiederum zwei Stabilisierungsabschnitte 12, 13 vorgesehen, die jeweils durch einen nicht-eingefrästen Bereich des Plattenelementes 1 mit voller Materialstärke gebildet werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • WO 97/47834 A1 [0003]
    • DE 10001076 C1 [0004]

Claims (10)

  1. Plattenelement (1), wie Paneel oder Diele, insbesondere Parkett-, Laminat- oder Massivholzdiele, mit einem Anschlussprofil auf wenigstens einer ersten Außenseite (2) des Plattenelementes und mit einem zweiten Anschlussprofil auf wenigstens einer in einem Eckbereich (10) des Plattenelementes an die erste Außenseite (2) angrenzenden zweiten Außenseite (4) des Plattenelementes, wobei jedes Anschlussprofil zum Anschluss des Plattenelementes an ein komplementär ausgebildetes Anschlussprofil wenigstens eines weiteren Plattenelementes ausgebildet ist und wenigstens durch eine seitliche Einfräsung (6, 7) in dem Plattenelement gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Anschlussprofil auf wenigstens einer Außenseite (2) lediglich über einen Teilbereich des Plattenelementes erstreckt und von dem Eckbereich (10) beabstandet ist.
  2. Plattenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussprofil auf wenigstens einer Außenseite (2) an einen Stabilisierungsabschnitt (12, 13) angrenzt, wobei die Gesamtmaterialstärke des Plattenelementes im Bereich des Stabilisierungsabschnitts (12) größer ist als im Bereich des Anschlussprofils.
  3. Plattenelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stabilisierungsabschnitt (12, 13) gebildet wird durch einen nicht-eingefrästen Bereich des Plattenelementes mit voller Materialstärke.
  4. Plattenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Anschlussprofil auf wenigstens einer Außenseite (2) lediglich über einen mittleren Teilbereich des Plattenelementes und vorzugsweise durchgehend erstreckt, wobei Stabilisierungsabschnitte (12, 13) auf dieser Außenseite (2) in beiden gegenüberliegenden Eckbereichen (10, 11) des Plattenelementes vorgesehen sind.
  5. Plattenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Anschlussprofil auf wenigstens einer Außenseite (4) über die gesamte Länge des Plattenelementes erstreckt.
  6. Plattenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Anschlussprofile auf beiden angrenzenden Außenseiten lediglich über einen Teilbereich des Plattenelementes erstrecken und jeweils vor dem gemeinsamen Eckbereich enden.
  7. Plattenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussprofile auf den beiden angrenzenden Außenseiten (2, 4) unterschiedliche Fräsgeometrien aufweisen.
  8. Plattenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stabilisierungsbereich (12, 13) eine Erstreckung in Längsrichtung der Außenseite (2) von 5 bis 25 mm, vorzugsweise von 5 bis 10 mm, aufweist.
  9. Plattenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Plattenelement eine rechtseckige Grundfläche aufweist, wobei sich das Anschlussprofil auf wenigstens einer Längsseite (4) über die gesamte Länge des Plattenelementes erstreckt und wobei sich das Anschlussprofil auf wenigstens einer angrenzenden Kopfseite (2) lediglich und vorzugsweise durchgehend über einen mittleren Teilbereich des Plattenelementes erstreckt und im Eckbereich (10) von Längsseite (4) und Kopfseite (2) vor der durch das Anschlussprofil auf der Längsseite (4) gebildeten Einfräsung (7) des Plattenelementes auf der Kopfseite (2) endet.
  10. Plattenelement (1), wie Paneel oder Diele, insbesondere Parkett-, Laminat- oder Massivholzdiele, mit einem Anschlussprofil auf wenigstens einer ersten Außenseite (2) des Plattenelementes und mit einem zweiten Anschlussprofil auf wenigstens einer in einem Eckbereich (10) des Plattenelementes an die erste Außenseite (2) angrenzenden zweiten Außenseite (4) des Plattenelementes, wobei jedes Anschlussprofil zum Anschluss des Plattenelementes an ein komplementär ausgebildetes Anschlussprofil wenigstens eines weiteren Plattenelementes ausgebildet ist und wenigstens durch eine seitliche Einfräsung (6, 7) in dem Plattenelement gebildet wird, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussprofil auf wenigstens einer Außenseite eine Einfräsung mit in Richtung des Eckbereichs abnehmender Breite aufweist.
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