DE102015106035A1 - Verbindung für plattenförmige Bauelemente und Feder - Google Patents

Verbindung für plattenförmige Bauelemente und Feder

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Abstract

Offenbart sind eine Verbindung für plattenförmige Bauelemente, beispielsweise Fußbodenpaneele und eine für eine derartige Verbindung geeignete Feder, bei der eine Vielzahl von Rastzungen aufeinanderfolgend in Verriegelungseingriff bringbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verbindung für plattenförmige Bauelemente gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruch 1 und eine für derartige Verbindungen geeignete Feder.
  • Die Erfindung ist nicht auf Fußbodenelemente beschränkt sondern kann im Prinzip auch für jedwede Wand-/Deckenverkleidung oder dergleichen vorgesehen sein.
  • Unter dem Schlagwort „leimlose Verbindung“ oder „Click-Verbindung“ wird derzeit eine Vielzahl von Lösungen angeboten, die insbesondere bei Laminatböden aus HDF/MDF oder bei Parkettböden Anwendung finden.
  • Bei einer aus der EP 0 098 162 B1 bekannten Lösung werden im Bereich der Längskanten und Stirn-/Querkanten von Paneelen Nut-/Federverbindungen ausgeführt. Dabei ist die untere, zu einer Auflagefläche zugewandte Nutwange eines Paneels über eine vertikale Trennebene zwischen den Paneelen hinaus verlängert und hat an seinem Endabschnitt einen Verriegelungsvorsprung, der in eine entsprechende Ausnehmung an der Unterseite eines Verriegelungselements des anderen Fußbodenpaneels eintaucht. Um das Verlegen der Paneele zu erleichtern, ist die Verbindung im Eingriffsbereich der verlängerten Nutwange mit dem Verriegelungselement mit einem Spiel ausgeführt, so dass ein Verschieben entlang der Längskanten möglich ist. Eine spielfreie Verbindung ist mit derartigen Lösungen nicht oder nur mit großem Aufwand herstellbar.
  • In der WO 97/47834 A1 ist eine leimlose Verbindung gezeigt, bei der ähnlich wie bei der vorbeschriebenen Lösung die untere Nutwange eines Fußbodenpaneels über die vertikale Trennebene hinaus verlängert und mit einem Vorsprung versehen ist, der in eine zugeordnete Verriegelungsausnehmung des Verriegelungselements eingreift. Im Unterschied zu der eingangs beschriebenen Lösung ist der Eingriff zwischen der elastisch auslenkbaren verlängerten Nutwange und der zugeordneten Verriegelungsausnehmung des Verriegelungselements spielfrei ausgelegt.
  • Nachteilig bei diesen Lösungen ist, dass die untere Nutwange jeweils elastisch ausgebildet werden muss, um den Verriegelungseingriff herbeiführen zu können. Bei ungünstigen Bedingungen, beispielsweise bei Materialfehlern oder bei einer übermäßigen Belastung der elastisch auslenkbaren unteren Nutwange oder bei Aufquellen durch Feuchtigkeit und Temperatureinfluss kann es vorkommen, dass im Anbindungsbereich der unteren Nutwange Risse auftreten, so dass ihre Verriegelungsfunktion nicht mehr erfüllen kann.
  • In der DE 199 62 830 C2 der Anmelderin wird zur Lösung dieses Problems vorgeschlagen, die horizontale Verriegelung über einen getrennten Verriegelungszapfen durchzuführen, der zusätzlich zu einer herkömmlichen Nut-/Federverbindung ausgebildet ist. Selbst bei einem Bruch dieses Verriegelungszapfens ist die Relativanordnung der Paneele in Vertikalrichtung gewährleistet.
  • Insbesondere die beiden letztgenannten Lösungen werden vorzugsweise durch Aufeinanderzuschieben in Horizontalrichtung miteinander verbunden. Manche Anwender bevorzugen es jedoch, die Paneele durch Einwinkeln zu verbinden, wobei dann an ein bereits verlegtes Paneel ein zu verlegendes Paneel in Schrägstellung entlang der Längskante angesetzt ist, so dass das entsprechende Verriegelungselement des zu verlegenden Paneels in die Nut des verlegten Paneels eintaucht. Anschließend wird das zu verlegende Paneel aus seiner Schrägposition nach unten geklappt (Fold-Down), wobei das Verriegelungselement vollständig in die Nut eintaucht und Horizontalverriegelungseinrichtungen derart in einander eingreifen, dass die beiden Paneele entlang der Längskante sowohl in Horizontalrichtung als auch in Vertikalrichtung verriegelt sind.
  • Problematisch bei einer derartigen Lösung ist, dass die Verriegelung an den kürzeren Stirn- oder Querkanten bei dem vorbeschriebenen Einschwenkvorgang schwierig herzustellen ist, so dass je nach konstruktiver Lösung entlang den Stirnkanten entweder keine Verriegelung erfolgt oder aber diese nur mit erheblichem Aufwand herstellbar ist.
  • So zeigt die DE 299 24 454 U1 eine Lösung, bei der die Fußbodenpaneele entlang ihrer Stirnkanten in Vertikalrichtung über einen oder mehrere stirnseitige Vorsprünge eines Paneels verriegelt werden, die in entsprechende Ausnehmungen des anderen Paneels einrasten. Diese Vorsprünge sind konstruktiv bedingt relativ klein ausgebildet, so dass zum einen die Fertigung Schwierigkeiten bereitet, zum anderen ist das Verlegen mit äußerster Vorsicht durchzuführen, um die kleinen Verriegelungsvorsprünge nicht zu beschädigen.
  • In der DE 201 12 474 U1 und der EP 1 350 904 A1 ist eine leimlose Verbindung offenbart, bei der ein stirnseitiger Vorsprung an einer Federzunge ausgebildet ist, über den eine Elastizität in Horizontalrichtung bereitgestellt wird, so dass das Einrasten des Vorsprungs in eine entsprechende Ausnehmungen des anderen Paneels vereinfacht ist. Bei dieser Lösung ist der in Vertikalrichtung wirksame Teil der Verriegelungsvorsprünge verhältnismäßig klein ausgeführt, so dass beim Verlegen ein besonderes Augenmerk darauf gerichtet werden muss, den Verriegelungsvorsprung beim Herunterschwenken des zu verlegenden Paneels nicht zu beschädigen.
  • Die JP 07300979 zeigt eine leimlose Verbindung, bei der stirnseitig lediglich eine Horizontalverriegelung vorgesehen ist. Eine Verriegelung in Vertikalrichtung ist im Bereich der Stirnkanten bei dieser bekannten Lösung nicht vorgesehen.
  • Zur Verbesserung der Verriegelung wird in der DE 10 2005 002 297 eine Verbindung vorgeschlagen, bei der die Verriegelung über eine elastische Federzunge erfolgt, die als gesondertes Bauteil in den Stirnkantenbereich der Paneele eingesetzt wird. Die Federsteifigkeit dieses Federelementes kann dabei sehr einfach und im Wesentlichen ohne Rücksicht auf das Material der Paneele an die jeweiligen Einsatzbedingungen angepasst werden. Nachteilig bei dieser Lösung ist, dass die Fertigung relativ aufwendig ist, da ein gesondertes Bauteil gestanzt, gebogen und am Paneel festgelegt werden muss.
  • Eine ähnliche Lösung ist bei der EP 1 415 056 B1 gezeigt. Bei dieser Variante stützt sich eine Federzunge eines elastischen Einlegeteils von unten an einer Schulter des anderen Bauelementes ab, um eine Vertikalverriegelung zu bewirken.
  • In der EP 165 375 A1 ist eine Lösung offenbart, bei der zur Verriegelung in eine Gleitnut eines der Bauelemente ein Verriegelungselement in Form einer Feder eingelegt wird, die in der Draufsicht etwa U-förmig ausgebildet ist. Im unverriegelten Zustand steht die Basis dieses U-förmigen Verriegelungselements nach außen vor und wird beim Ansetzen des anderen Bauelementes nach innen in die Gleitnut hinein verformt und schnappt dann nach dem vollständigen Herabschwenken des anderen Bauteils in eine Aufnahme an diesem Bauteil ein, so dass die Elemente lagefixiert sind.
  • Die letztgenannten Lösungen werden auch als „Druckknopfverbindung“ bezeichnet, da der beim Herunterschwenken des zu verlegenden Paneels in eine Verriegelungsausnehmung des anderen verlegten Paneels einrastende Verriegelungsvorsprung ähnlich wie ein Druckknopf wirkt. In der Praxis zeigte es sich allerdings, dass die Herstellung derartiger Druckknopfverbindungen einen relativ hohen fertigungstechnischen Aufwand erfordern, zumal sichergestellt sein muss, dass das Verriegelungselement die aufgrund ihrer Elastizität erforderliche Bewegung innerhalb der Nut durchführen kann.
  • In der DE 20 2007 018 998 U1 ist erstmals eine praktikable Side-Push-Lösung offenbart, bei der ein als Profilschieber ausgeführtes Verriegelungselement entlang der Stirnkante eines Paneels verschiebbar geführt ist und mit einem Endabschnitt in den Bereich einer Längskante des Paneels eintaucht. Bei Ansetzen eines zu verlegenden Paneels an diese Längskante wird der Schieber entlang der Seitenkante in eine Verriegelungsposition verstellt. Auch bei einer derartigen Lösung muss sichergestellt sein, dass die Längsverschiebung des Paneels gewährleistet ist, auf der anderen Seite darf jedoch nicht so viel Spiel vorgesehen werden, dass der Schieber verloren geht.
  • Dem gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Verbindung für plattenförmige Bauelemente und eine für eine derartige Verbindung geeignete Feder zu schaffen, durch die bei einfachem Aufbau eine zuverlässige Verriegelung gewährleistet ist.
  • Diese Aufgabe wird im Hinblick auf die Verbindung durch die Merkmalskombination des Patentanspruchs 1 und im Hinblick auf die Feder durch die Merkmalskombination des nebengeordneten Patentanspruchs 18 gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die erfindungsgemäße Verbindung von plattenförmigen Bauelementen, beispielsweise Fußbodenpaneele hat eine Feder, die in eine Aufnahme eines Bauelementes eingesetzt ist, das entlang zweier benachbarter Kanten mit einem anderen Bauelement verbunden werden soll. Die Feder ist derart ausgelegt, dass beim Abwinkeln (Fold Down) eines Bauelementes hin zu einem bereits verlegten Bauelement die Feder abschnittsweise in eine Verriegelungsausnehmung des anderen Bauelementes einrastet um zumindest eine Vertikalverriegelung zu bewirken. Erfindungsgemäß hat die Feder eine Vielzahl von Rastzungen, die an ihren freien Endabschnitten jeweils einen Verriegelungsvorsprung haben, der zum Verriegeln in Wirkeingriff mit einem Verriegelungselement, beispielsweise einer Verriegelungsausnehmung oder einer Verriegelungsleiste gelangt, so dass die Rastzungen beim Abwinkeln versetzt zueinander in Verriegelungseingriff gelangen können. Dabei werden die Federzungen beim Abwinkeln nacheinander elastisch ausgelenkt und schnappen dann ein. Im Unterschied zu den bekannten Lösungen muss nicht die gesamte Feder gleichzeitig elastisch deformiert werden sondern lediglich ein Teilbereich, der durch eine oder mehrere der Rastzungen gebildet ist – dadurch ist die zum Herstellen des Verriegelungseingriff erforderliche Kraft deutlich geringer als bei herkömmlichen Lösungen. Im verriegelten Zustand wird die Verriegelungskraft durch eine Vielzahl von Federzungen getragen, so dass eine zuverlässige Verriegelung gewährleistet ist. Dies stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber denjenigen Lösungen dar, bei denen die eingelegte Feder lediglich über einen Teilbereich greift.
  • Ein Vorteil gegenüber der eingangs beschriebenen Side-Push-Lösung besteht darin, dass kein Verschieben der Feder innerhalb der Aufnahme erforderlich ist, wobei die Verriegelung auch ohne Ansetzen eines weiteren Bauelementes hergestellt werden kann.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, die elastische Auslegung der Rastzungen über zumindest einen rückseitigen Stützschenkel zu begrenzen, auf den die Rastzunge beim Auslenken auflaufen kann.
  • Der Materialaufwand zur Erstellung der Feder und deren Elastizität ist optimal, wenn jeder Rastzunge ein Stützschenkel zugeordnet ist. Mit anderen Worten gesagt, an der Feder sind eine Vielzahl von nebeneinander liegenden Rastzungen und eine entsprechende Anzahl von Stützschenkeln vorgesehen.
  • Die Stützschenkel können senkrecht zur Großfläche der Bauelemente, d. h., in Auflagerichtung in einer Aufnahme geführt sein.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, im Bereich zwischen den Stützschenkeln und den Rastzungen einen Anlageschenkel auszubilden, entlang dem die Feder entlang eines Stirnflächenabschnittes an dem Bauelement anliegt, in dem die Aufnahme für die Feder ausgebildet ist. Dieser Stirnflächenabschnitt ist vorzugsweise benachbart zur Aufnahme ausgeführt.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel wird es bevorzugt, wenn dann am benachbarten Bauelement eine Stufe zur Aufnahme des Anlageschenkels im verriegelten Zustand vorgesehen ist.
  • Über diesen Anlageschenkel ist eine exakte Positionierung der Feder in der Aufnahme gewährleistet, wobei sich diese Positionierung auch nicht beim Abwinkeln ändert.
  • Die Herstellung der Feder ist besonders einfach, wenn der Anlageschenkel an einem Rahmen ausgebildet ist, der in Horizontalrichtung gesehen die Stützschenkel und die Rastzungen in etwa umgreift.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind der Stützschenkel, der Anlageschenkel und die Rastzungen an einer gemeinsamen Basis ausgebildet, die in der Aufnahme aufgenommen ist.
  • Eine derartige Verbindung wird vorzugsweise bei Bauelementen ausgeführt, die mit einer sogenannten Hakenverbindung ausgeführt. Dabei ist ein Bauelement mit einer verlängerten Verriegelungslippe ausgeführt, die sich hin zum anderen Bauelement erstreckt und die an ihrem Endabschnitt einen Horizontalverriegelungsvorsprung trägt. Dieser taucht im verriegelten Zustand in eine Ausnehmung am anderen Bauelement ein und hintergreift dabei einen Scherblock.
  • Zur weiter verbesserten Lagefixierung der Feder kann in der Verriegelungslippe eine Basisnut ausgebildet sein, in die die Basis der Feder teilweise eintaucht.
  • Die Positionierung der Feder im Bauelement kann noch weiter verbessert werden, wenn der Stützschenkel in Vertikalrichtung federelastisch ausgebildet ist, so dass die Feder in der Aufnahme verspannt ist.
  • Erfindungsgemäß wird es bevorzugt, wenn die Rastzunge im Wesentlichen außerhalb einer Ebene hin zum anderen Bauelement versetzt angeordnet sind, die durch die betreffende Stirn- oder Längskante vorgegeben ist, in der die Aufnahme der Feder ausgebildet ist.
  • Die Feder kann in dem Bauelement ausgeführt sein, das mit einer vorspringenden Verriegelungslippe ausgeführt ist. Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel ist die Feder in dem Bauelement mit einem Scherblock angeordnet.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an demjenigen Bauelement, das nicht mit der Feder ausgeführt ist, eine Verriegelungsleiste ausgeführt, die sozusagen eine Hinterschneidung ausbildet, die von den Rastzungen hintergriffen werden kann. Dabei kann die Verriegelungsleiste in eine Stirnausnehmung eingesetzt sein und eine, vorzugsweise schräge Auflaufkante für die Rastzungen aufweisen. Diese Auflaufkante wird dann im verriegelten Zustand von den Rastzungen hintergriffen.
  • Dabei wird es besonders bevorzugt, wenn die Rastzunge durch eine Einkerbung ausgebildet ist, deren Kontur im Wesentlichen an diejenige der Auflaufkante angepasst ist.
  • Zum besseren Festlegen der Verriegelungsleiste kann diese an einem rückwärtigen Endabschnitt, das heißt an dem von der Auflaufkante entfernten Endabschnitt geschlitzt sein.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung hat die Feder in Absenkrichtung vor dem Verriegelungsvorsprung einen Vorverrastungsvorsprung, der beim Abwinkeln (Fold Down) vor dem Verriegelungsvorsprung in Anlage an die Auflaufkante gelangt.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel ist die mit den Rastzungen ausgeführte Feder scherblockseitig in eine Aufnahme eingesetzt, wobei die Rastzungen im Abstand zur benachbarten Fläche des Scherblocks, vorzugsweise im Parallelabstand zu dieser Fläche verlaufen.
  • Die scherblockseitige Aufnahme ist so ausgebildet, dass sowohl die Auflaufkante als auch die Rastzungen im Wesentlichen in diesem Bereich angeordnet sein können.
  • Bei einem derartigen Ausführungsbeispiel ist somit der Verriegelungseingriff über die stirnseitige Trennebene der beiden Bauelemente hinaus in die scherblockseitige Stirnkante hinein verlegt.
  • Sowohl die Verriegelungsleiste als auch die Federn sind vorzugsweise aus Kunststoff, vorzugsweise im Spritzgießverfahren hergestellt.
  • Die erfindungsgemäße Feder hat eine Vielzahl von Rastzungen, die jeweils einen Verriegelungsvorsprung tragen.
  • Rückwärtig kann die Feder mit einem oder einer Vielzahl von Stützschenkeln ausgebildet sein. Über diese Stützschenkel erfolgt auch eine Lagepositionierung der Feder im betreffenden Bauelement.
  • Wie erläutert, kann die Feder mit einem zusätzlichen Anlageschenkel ausgeführt sein, der im Bereich zwischen den Stützschenkeln und den Rastzungen angeordnet ist.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Prinzipdarstellung eines Fußbodenbelags bestehend aus einer Vielzahl von erfindungsgemäßen Fußbodenelementen;
  • 2 einen Teilschnitt entlang der Linie A-A in 1, wobei die beiden Fußbodenelemente durch Abwinkeln verbunden werden;
  • 3 eine Prinzipdarstellung einer Feder der Verbindung gemäß 2;
  • 4 die Verbindung gemäß 2 in verriegeltem Zustand;
  • 5 eine 2 entsprechende Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels und
  • 6 das Ausführungsbeispiel gemäß 5 in einem Zustand, in dem ein Bauelement stirnseitig auf ein bereits verlegtes Bauelement abgewinkelt wird (Fold Down).
  • 1 zeigt eine schematisierte Draufsicht auf einen verlegten Fußbodenbelag 1, der aus einer Vielzahl von plattenförmigen Bauelementen, im Folgenden Paneele genannt, besteht. Von diesen sind in 1 exemplarisch drei mit Bezugszeichen 2, 4, 6 bezeichnet. In dieser Darstellung liegen die Paneele 2, 4 stirnseitig entlang ihrer Stirnkanten 8, 10 aneinander an. Eine Längskante 12 des Paneels 2 ist mit einer Längskante 14 des Paneels 6 verbunden. Diese Längskante 14 ist auch mit der in 1 nicht mit einem Bezugszeichen versehenen benachbarten Längskante des weiteren Paneels verbunden. Derartige Paneele können für einen vergleichsweise harten Fußbodenbelag, wie beispielsweise einen Parkettboden, einen Laminatboden oder einen Fliesenbelag verwendet werden. Prinzipiell können derartige Paneele auch bei einem elastischen Fußbodenbelag, beispielweise einem PVC-Belag oder einem Belag aus PVC-Ersatzstoffen mit vergleichsweise elastischer, weicher Deckfläche verwendet werden.
  • An den Paneelen sind längsseitig Verriegelungsprofile ausgebildet, die derart ausgeführt sind, dass beispielsweise das Paneel 4 längsseitig durch schräges Ansetzen an das bereits verlegte Paneel 6 und anschließendes Abwinkeln (Fold Down) verbunden wird. Die stirnseitige Verbindung zweier Paneele 2, 4 wird anhand der 2 erläutert, die einen schematisierten Schnitt entlang der Linie A-A in 1 zeigt, wobei allerdings die Paneele nicht im verlegten Zustand dargelegt sind, sondern in dem Zustand in dem beispielsweise das Paneel 4 längsseitig an das Paneel 6 angesetzt ist und dann durch Abwinkeln mit dem bereits verlegten Paneel 2 verbunden wird. Auf den Schichtaufbau der Paneele, beispielsweise den Schichtaufbau eines Laminatbodens, eines Parkettbodens oder dergleichen wird im Folgenden der Einfachheit halber nicht eingegangen.
  • Gemäß dem Schnitt A-A in 2 ist das stirnkantenseitige Verbindungsprofil als sogenanntes Hakenprofil ausgebildet, wobei an dem Paneel 2 eine zum anderen Paneel 4 hin vorspringende Verriegelungslippe 16 ausgebildet, die an ihrem freien Endabschnitt einen Horizontalverriegelungsvorsprung 18 hat. Das andere Paneel 4 ist entsprechend freigeschnitten, wobei eine Ausnehmung 20 gebildet ist, die einen Scherblock 22 begrenzt. Der Verriegelungsvorsprung 18 taucht im verriegelten Zustand (siehe 4) in die Ausnehmung 20 ein und hintergreift dabei den Scherblock 22, so dass die beiden Paneele 2, 4 in Horizontalrichtung, d. h., parallel zur Auflageebene lagefixiert sind. Die Vertikalverriegelung erfolgt im Wesentlichen mittels einer Feder 24, die zumindest abschnittsweise in eine Aufnahme 26 des Paneels 2 eingesetzt ist.
  • Am Paneel 4 ist im Übergangsbereich des Scherblocks 22 zur Stirnkante 10 eine Verriegelungsausnehmung 28 ausgebildet, in die – wie im Folgenden noch näher erläutert – die Feder 24 verriegelnd eingreift. Diese Verriegelungsausnehmung 28 geht zur Stirnkante 10 hin in eine Stufe 30 über, die dann in der Stirnkante 10 ausläuft.
  • Einzelheiten der Feder 24 werden anhand 3 erläutert, die den geschnittenen Teil der Feder 24 gemäß 2 zeigt.
  • Dem gemäß hat diese Feder 24 eine Basis 32, aus der heraus sich eine Vielzahl von Rastzungen erstreckt, von denen in 3 lediglich zwei mit den Bezugszeichen 34, 34’ gekennzeichnet sind. Diese Vielzahl von Rastzungen 34 sind lamellenförmig ausgebildet und tragen an ihrem freien Endabschnitt jeweils einen Verriegelungsvorsprung 36, der in etwa rechtwinklig zur eigentlichen Rastzunge 34 verläuft und sich gemäß 2 hin zum anderen Paneel 4 erstreckt.
  • Rückwärtig, d. h., in der Darstellung gemäß 3 links von den Rastzungen 34 sind eine entsprechende Anzahl von Stützschenkeln 38 ausgebildet, die sich ebenfalls aus der Basis 32 heraus erstrecken. Diese Stützschenkel 38 sind in etwa deckungsgleich (in Horizontalrichtung gesehen) zu den Rastzungen 34 ausgebildet, wobei deren Höhe H (die Basis 32 eingerechnet) der Höhe der Aufnahme 26 entspricht, so dass die Feder 24 mit der Basis 32 und den Stützschenkeln 38 kraft- und/oder formschlüssig in die Aufnahme 26 eingesetzt werden kann. Die Stützschenkel 38 sind mit einem etwas schräg angestellten Winkelabschnitt 40 ausgeführt, der den Stützschenkeln 38 eine gewisse Federelastizität in Vertikalrichtung (3) verleiht, so dass diese mit Vorspannung in der Aufnahme 26 lagefixiert werden können. Aus der Basis 32 heraus erstreckt sich noch ein die Rastzungen 34 umgreifender Rahmen 42, der die Gesamtheit der Rastzungen 34 umgreift und in Vertikalrichtung (3) oberhalb der Rastzungen 34 und der Stützschenkel 38 zu einem Anlageschenkel 44 zurückgestuft ist. Dieser Anlageschenkel 44 liegt im Bereich zwischen den Rastzungen 34 und den Stützschenkeln 38.
  • Zwischen den Stützschenkeln 38 einerseits und dem Rahmen 42 sowie den Rastzungen 34 andererseits ist ein Schlitz 46 ausgebildet, der die Federelastizität der Rastzungen 34 und ggf. auch der Stützschenkel 38 in Horizontalrichtung ermöglicht. Diese Schlitz 46 ist in seinem mittleren Bereich etwas erweitert und erstreckt sich dann verjüngend hin bis zur Basis 32.
  • Winkelt man nun das Paneel 4 gemäß 2 in Richtung auf das bereits verlegte Paneel 2 ab, so gelangen die Verriegelungsvorsprünge 36 der Rastzungen 34 zunächst in Anlage an eine schräg angestellte oder verrundete Auflauffläche 48 des Scherblocks 22, so dass die Rastzungen 34 hin zu den Stützschenkeln 38 elastisch ausgelenkt werden und dabei sozusagen in den Rahmen 42 eintauchen. Die Feder 24 ist dabei in der Aufnahme 26 lagefixiert, wobei die Basis 32 abschnittsweise in eine Basisnut 50 der Verriegelungslippe 16 eintaucht. Der in Horizontalrichtung, d. h., parallel zu den Stirnkanten 8, 10 verlaufende Anlageschenkel 44 liegt dabei an der Stirnkante 8 des Paneels 2 flächig an, so dass die Feder sehr exakt lagepositioniert ist. Beim weiteren Absenken in die in 4 dargestellte Position federn dann die Verriegelungsvorsprünge 36 der Rastzungen 34 zurück und tauchen dabei in die Verriegelungsausnehmung 28 ein, so dass die beiden Paneele 2, 4 auch in Vertikalrichtung zueinander lagepositioniert sind. Dabei sitzt der Scherblock 22 auf der Verriegelungslippe 16 auf, wobei der Horizontalverriegelungsvorsprung 18 in die Ausnehmung 20 eintaucht und dabei den Scherblock 22 hintergreift. Gemäß der Darstellung in 4 taucht im verriegelten Zustand der horizontal verlaufende Anlageschenkel 44 und ein daran angrenzender Horizontalabschnitt 52 des Rahmens 42 in die Stufe 30 an der Stirnkante 10 des Paneels 4 ein, so dass die Stirnkanten 8, 10 flächig aneinander zum liegen kommen und beide Paneele 2, 4 in Horizontalrichtung und in Vertikalrichtung verriegelt sind.
  • Die beschriebene Feder 24 wird vorzugsweise aus Kunststoff durch Extrudieren oder durch Spritzgießen oder dergleichen hergestellt.
  • Eine Besonderheit der erfindungsgemäßen Verbindung besteht darin, dass beim Abwinkeln (2) bereits diejenigen Rastzungen 34 in Verriegelungseingriff mit der Verriegelungsausnehmung 28 bringbar sind, die in dem Bereich liegen, in dem das Paneel 4 mit dem Scherblock 22 auf der Unterlippe 16 aufliegt. Mit anderen Worten gesagt, die Vielzahl von Rastzungen 34 gelangt nacheinander in Verriegelungseingriff, wobei in der Darstellung gemäß 2 die vorne liegenden Rastzungen 34 zuletzt in Eingriff gelangen. D. h., die beiden Paneele 2, 4 sind beim Abwinkeln durch Rasteingriff einiger Rastzungen 34 bereits vorfixiert – dies ist ein wesentlicher Vorteil zu den herkömmlichen Lösungen.
  • Wie aus 4 deutlich hervorgeht, liegen die Rastzungen 34 in etwa in derjenigen Ebene, die durch die Stirnkante 10 des benachbarten Paneels 4 vorgegeben ist. Dem entsprechend ist die Auflauffläche 48 des Scherblocks 22 und die daran angrenzenden Bereiche entsprechend zurückgesetzt, um Raum für die Rastzungen 34 und den Anlageschenkel 44 sowie den Horizontalabschnitt 52 zu schaffen.
  • Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Feder 24 im Übergangsbereich zur Verriegelungslippe 16 ausgebildet. Anhand der 5 bis 7 werden Ausführungsbeispiele erläutert, bei denen die Feder scherblockseitig, das heißt an dem abzuwinkelnden Bauelement angeordnet ist.
  • 5 zeigt den Verbindungsbereich zweier über die erfindungsgemäße Verbindung verriegelter Paneele 2, 4, wobei das Paneel 2 ähnlich wie beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel mit einer über die Trennebene hinaus verlängerte Verriegelungslippe 16 mit einem Horizontalverriegelungsvorsprung 18 ausgeführt ist. Dieser taucht im verriegelten Zustand in eine Ausnehmung 20 des anderen Paneels 4 ein, die durch einen Scherblock 22 begrenzt ist. Dieser wird im verriegelten Zustand von dem Verriegelungsvorsprung 18 hintergriffen.
  • In dem zum Paneel 2 weisenden Stirnflächenbereich des Scherblocks 22 bzw. der Stirnseite des Paneels 4 ist eine Aufnahme 26 für die Feder 24 ausgebildet. Ähnlich wie das zuvor beschriebene Ausführungsbeispiel hat diese Feder 24 eine Basis 32, aus der heraus sich eine Vielzahl von Rastzungen 34 nach unten erstrecken, von denen in der Darstellung gemäß 6 lediglich eine sichtbar ist – die anderen Rastzungen 34 liegen senkrecht zur Zeichenebene hinter der dargestellten Rastzunge 34.
  • Im Stirnflächenbereich der Rastzunge 34 ist eine keilförmige Kerbe 54 ausgebildet, durch die ein Verriegelungsvorsprung 36 ausgebildet ist, der im verriegelten Zustand eine Verriegelungsleiste 56 hintergreift. Diese ist in eine Stirnausnehmung 58 des Paneels 2 klemmend eingesetzt.
  • Zur Verbesserung der Klemmwirkung kann in dem in die Stirnausnehmung 58 eintauchenden Bereich der Verriegelungsleiste 56 ein Schlitz 60 ausgebildet sein, wobei die Dicke (d) der Verriegelungsleiste 56 dann so gewählt ist, dass diese mit einer Vorspannung in der Stirnausnehmung 58 aufgenommen ist. Die Verriegelungsleiste 56 kragt mit einem mit einer Auflaufkante 62 versehenen Endabschnitt in die gestufte Aufnahme 26 hinein, wobei dieser Endabschnitt mit der Auflaufkante 62 im verriegelten Zustand (siehe 5) vom Verriegelungsvorsprung 36 hintergriffen wird. Prinzipiell könnte diese Auflaufkante 62 auch durch einen stirnseitigen, beim Fräsen hergestellten Vorsprung des Paneels 2 ausgebildet sein – die in 6 dargestellte Variante lässt sich jedoch deutlich einfacher fertigen.
  • Gemäß 5 ist die Auflaufkante 62 schräg zur Vertikalen (Ansicht nach 5) angestellt und verläuft im Abstand zur Grundfläche der Kerbe 54, wobei diese Bereiche in etwa parallel angeordnet sind.
  • Unterhalb des Verriegelungsvorsprungs 36 ist an jeder Rastzunge 34 ein Vorverriegelungsvorsprung 64 ausgebildet, der im Prinzip wiederum durch eine keilförmige Kerbe 66 frei geschnitten ist. Beim Abwinkeln des Paneels 4 (siehe 6) läuft dieser Vorverriegelungsvorsprung 64 auf die Auflaufkante 62 auf und hintergreift diese zunächst, so dass eine Art Vorverriegelung erfolgt. Beim weiteren Abwinkeln gelangen dann die Verriegelungsvorsprünge 36 der einzelnen Rastvorsprünge 34 in etwa aufeinanderfolgend in Verriegelungseingriff mit der Verriegelungsleiste 26.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Verriegelungsleiste 56 ohne den Schlitz 60 ausgebildet, so dass dann entsprechend das Festlegen dieser Verriegelungsleiste 56 durch eine Presspassung oder Haltenoppen, durch Verleimen oder dergleichen erfolgt.
  • 6 zeigt den in 5 dargestellten Bereich der Paneele 2, 4 während des Abwinkelns des Paneels 4 auf das bereits verlegte Paneel 2. In dieser Darstellung sind die Rastzungen 34, 34a ... 34d der Feder 24 gemäß 5 sichtbar, wobei die in der dreidimensionalen Darstellung vorne, zum Betrachter hin liegenden Rastzungen 34 noch nicht in Verriegelungseingriff mit der Verriegelungsleiste 56 stehen. Bei den hinteren (in 6 unteren) Rastzungen 34a .... kann bereits ein Verriegelungseingriff zumindest der Vorverriegelungsvorsprünge 64 mit der Verriegelungsleiste 56 vorliegen. Beim weiteren Abwinkeln gelangen nacheinander die Verriegelungsvorsprünge 36 und die Vorverriegelungsvorsprünge 64 der Rastzungen 34, 34a .... versetzt zueinander in Verriegelungseingriff, wie dies bereits im Prinzip anhand der 1 bis 4 erläutert ist.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist sowohl die Feder 24 als auch die Verriegelungsleiste 56 aus Kunststoff, vorzugsweise durch Spritzgießen hergestellt.
  • Offenbart sind eine Verbindung für plattenförmige Bauelemente, beispielsweise Fußbodenpaneele und eine für eine derartige Verbindung geeignete Feder, bei der eine Vielzahl von Rastzungen aufeinanderfolgend in Verriegelungseingriff bringbar ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Fußbodenbelag
    2
    Paneel
    4
    Paneel
    6
    Paneel
    8
    Stirnkante
    10
    Stirnkante
    12
    Längskante
    14
    Längskante
    16
    Verriegelungslippe
    18
    Horizontalverriegelungsvorsprung
    20
    Ausnehmung
    22
    Scherblock
    24
    Feder
    26
    Aufnahme
    28
    Verrieglungsausnehmung
    30
    Stufe
    32
    Basis
    34
    Rastzunge
    36
    Verriegelungsvorsprung
    38
    Stützschenkel
    40
    angewinkelter Abschnitt
    42
    Rahmen
    44
    Anlageschenkel
    46
    Schlitz
    48
    Auflauffläche
    50
    Basisnut
    52
    Horizontalfläche
    54
    Kerbe
    56
    Verriegelungsleiste
    58
    Stirnausnehmung
    60
    Schlitz
    62
    Auflaufkante
    64
    Vorverriegelungsvorsprung
    66
    Kerbe
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
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    • WO 97/47834 A1 [0005]
    • DE 19962830 C2 [0007]
    • DE 29924454 U1 [0010]
    • DE 20112474 U1 [0011]
    • EP 1350904 A1 [0011]
    • JP 07300979 [0012]
    • DE 102005002297 [0013]
    • EP 1415056 B1 [0014]
    • EP 165375 A1 [0015]
    • DE 202007018998 U1 [0017]

Claims (18)

  1. Verbindung plattenförmiger Bauelemente, beispielsweise Fußbodenpaneele (2, 4, 6), die entlang zweier benachbarten Kanten verbindbar sind, wobei eine Feder (24) in eine Aufnahme (26) eines der Bauelemente eingesetzt ist und beim Abwinkeln eines anderen Bauelementes hin zu einem bereits verlegten Bauelement in eine Verriegelungsausnehmung (28) einrastet, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (24) eine Vielzahl von Rastzungen (34) hat, die an ihren freien Endabschnitten jeweils einen Verriegelungsvorsprung (36) haben, der zum Verriegeln in Verriegelungseingriff mit einem Verriegelungselement am anderen Bauteil bringbar ist, wobei die Rastzungen (34) nacheinander in Verriegelungseingriff bringbar sind.
  2. Verbindung nach Patentanspruch 1, wobei den Rastzungen (34) zumindest ein rückseitiger Stützschenkel (38) zugeordnet ist.
  3. Verbindung nach Patentanspruch 1 oder 2, wobei jeder Rastzunge (34) ein Stützschenkel (38) zugeordnet ist.
  4. Verbindung nach Patentanspruch 2 oder 3, wobei der zumindest eine Stützschenkel (38) in der Aufnahme (26) aufgenommen ist.
  5. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, mit einem sich im Bereich zwischen den Stützschenkeln (38) und den Rastzungen (34) angeordneten Anlageschenkel (44), entlang dem die Feder (24) an einem benachbart zur Aufnahme (26) angeordneten Stirnflächenabschnitt des Bauelements (2) anliegt.
  6. Verbindung nach Patentanspruch 5, wobei am benachbarten Bauelement (4) eine Stufe (30) zur Aufnahme des Anlageschenkels (44) im verriegelten Zustand vorgesehen ist.
  7. Verbindung nach Patentanspruch 5 oder 6, wobei der Anlageschenkel (44) an einem Rahmen (42) ausgebildet ist, der die Stützschenkel (38) und/oder die Rastzungen (34) in Horizontalrichtung gesehen etwa umgreift.
  8. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei sich Stützschenkel (38), Anlageschenkel (44) und/oder die Rastzungen (34) aus einer gemeinsamen Basis (32) heraus erstrecken, die zumindest abschnittsweise in der Aufnahme (26) aufgenommen ist.
  9. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei eines der Bauelemente eine verlängerte Verriegelungslippe (16) hat, die hin zum anderen Bauelement auskragt und an ihrem Endabschnitt einen Horizontalverriegelungsvorsprung (18) aufweist, der in eine Ausnehmung (20) am anderen Bauelement (4) eintaucht und dabei einen Scherblock (22) hintergreift.
  10. Verbindung nach Patentanspruch 8 und 9, wobei die Basis (32) in eine Basisnut (50) der Verriegelungslippe (16) eintaucht.
  11. Verbindung nach einem der Patentansprüche 2 bis 10, wobei die Stützschenkel (38) in Vertikalrichtung federelastisch ausgebildet sind.
  12. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei die Rastzungen (34) im Wesentlichen außerhalb einer durch die Stirn- oder Längskante vorgegebenen Ebene des die Feder (24) tragenden Bauelements (2) liegen.
  13. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei das Verriegelungselement eine Verriegelungsausnehmung (28) oder eine Verriegelungsleiste (56) ist, die in eine Stirnausnehmung (58) eingesetzt ist und die eine, vorzugsweise schräge, Auflaufkante (62) für die Rastzungen (34) hat, die im verriegelten Zustand die Auflaufkante (62) hintergreifen.
  14. Verbindung nach Patentanspruch 13, wobei die Verriegelungsleiste (56) an dem von der Auflaufkante (62) entfernten Endabschnitt geschlitzt ist.
  15. Verbindung nach Patentanspruch 13 oder 14, wobei an jeder Rastzunge (34) in Absenkrichtung vor dem Verriegelungsvorsprung (36) ein Vorverriegelungsvorsprung (64) vorgesehen ist.
  16. Verbindung nach Patentanspruch 13, 14 oder 15 und 9, wobei die Feder (24) in dem mit einem Scherblock (22) ausgeführten Bauelement (4) aufgenommen ist und die Rastzungen (34) im Abstand zur benachbarten Fläche des Scherblocks (22) verlaufen.
  17. Verbindung nach einem der Patentansprüche 13 bis 16, wobei die Rastzungen (34) und die Auflaufkante (62) in die Aufnahme (26) hinein ragen.
  18. Feder für eine Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, mit einer Vielzahl von Rastzungen (34), die jeweils einen Verriegelungsvorsprung (36) tragen.
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