-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Lichteffekt-Vorrichtung, die einen einem Funkenregen ähnelnden
Lichteffekt erzeugt, mit einem Nebelerzeuger, der feine Wassertröpfchen erzeugt,
deren Temperatur die Umgebungstemperatur bevorzugt nicht oder nicht
wesentlich übersteigt,
und mit mindestens einem Laserpointer, bevorzugt mehreren Laserpointern.
-
Eine
solche Vorrichtung ist etwa aus der
DE 41 15 499 A1 bekannt, wobei ein Nebelerzeuger
am Boden eines Diskothekraums aufgestellt wird und dichten Nebel
aufsteigen lässt.
An der Decke oder den Wänden
des Raumes angebrachte Laserpointer (
DE 35 17 852 A1 ), die einen Punkt intensiven,
farbigen Lichtes projizieren können,
können
den dichten, aufsteigenden Nebel anstrahlen, wobei im Nebel ein deutlich
sichtbarer Strahl farbigen Lichtes erzeugt wird.
-
Andererseits
wird als Lichteffekt ein Funkenregen besonders gerne gewählt, denn
er wirkt sowohl spektakulär
als auch anregend und gleichzeitig beruhigend, erzeugt also in jedem
Fall durch die kombinierte Wirkung ein mehr oder weniger starkes
Hochgefühl.
Es ist aber bisher ein Funkenregen meist nur gelungen, wenn man
ihn pyrotechnisch erzeugt hat, wobei er meistens nur von kurzer
Dauer war, wegen der Brandgefahr Sicherheitsprobleme erzeugte und sehr
kostenintensiv war. Bei großen
Funkenregen war oft die Anwesenheit mehrerer Fachleute (Pyrotechniker,
Feuerwehrleute) erforderlich, was die Kosten noch weiter in die
Höhe getrieben
hat. Tischfeuerwerke für
Innenräume
erzeugen zudem einen intensiven, oft als unangenehm empfundenen
Geruch und Qualm, und das danach erforderliche Lüften macht die durch den Funkenregen
erzeugte Stimmung oft wieder zunichte.
-
Aufgabe
der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zu finden, die einen
einem Funkenregen ähnelnden
Lichteffekt erzeugt, aber auch in besonders brandgefährdeten
Innenräumen
mit nur geringer Lüftung
unbewacht eingesetzt werden kann, zu begrenztem Dauerbetrieb eingerichtet
ist und insgesamt kostengünstig
ist. Zudem soll die angestrebte Vorrichtung eine gewisse Ionisierung
der nahen Umgebung bewirken und ohne Rauch, Geruch und ähnliche
Begleiterscheinungen pyrotechnischer Funkenregen funktionieren.
-
Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
-
Der
vom Nebelerzeuger erzeugte Nebel besteht aus kleinen Wassertröpfchen,
die aufsteigen, aber von der Abdeckhaube nach unten geleitet werden,
so dass sie eine Geschwindigkeitskomponente erhalten, die nach unten
weist. Gleichzeitig setzt eine Verdunstung ein, die die Nebeltröpfchen verkleinert und
dabei stark abkühlt,
so dass sich der Nebel zügig nach
unten bewegt. Da der Nebelerzeuger, an der Größe und besonders dem Durchmesser
der Abdeckhaube gesehen, nur verhältnismäßig wenig Nebel erzeugt, breitet
sich dieser Nebel nicht dicht und pilzartig aus, sondern strebt
der Auffangwanne zu. Bei Erreichen der Auf fangwanne ist der Nebel
weitgehend kondensiert, sodass er stark von Regen durchsetzt ist.
-
Dabei
werden Lichteffekt-Vorrichtungen nicht nur an Orten aufgestellt,
wo sie besonders auffällige
Lichteffekte erzeugen sollen, sondern auch in Wohnbereichen, wo
sie das Wohlbefinden der Bewohner mehren sollen. Lichteffekt-Vorrichtungen
dieser Art können
sogar therapeutisch eingesetzt werden. Hierbei wird die angestrebte,
beruhigende oder anregende Wirkung des Lichteffekts noch durch die Ionisierung
der Luft durch den Nebelerzeuger verstärkt, die auf dem Versprühen des
Wassers beruht.
-
Aufgrund
des Umstandes, daß der
Nebel nur verhältnismäßig wenig
dicht ist, und dass die Dichte durch das Abregnen noch verringert
wird, entstehen Nebelschwaden, die, von oben nach unten, von den benachbarten
Nebelschwaden in immer zunehmenderem Maße getrennt sind und durch
nebelarme oder nebelfreie Zonen durchsetzt werden, wobei sich, wenn
man eine störende
Fremdluftströmung
ausschließt,
von oben nach unten zunehmend größere Abstände zwischen
den Nebelschwaden ergeben und diese sich mit zunehmender Geschwindigkeit nach
unten bewegen, wenn man die Abkühlung
betrachtet. In der Auffangwanne wird das auftreffende, abtropfende
Wasser aufgefangen. Dabei ist reines Wasser nicht erforderlich,
und es können
dem Wasser Duftstoffe oder pharmazeutische Stoffe zugesetzt werden,
ja es ist nicht einmal notwendig, dass überhaupt Wasser verwendet wird – je nach
Umgebungstemperatur und Abstand zwischen Abdeckhaube und Auffangwanne
können
auch andere Flüssigkeiten, etwa Öle, verwendet
werden.
-
Die
Laserpointer, also die Sender von Laserstrahlen, sitzen unter der
Abdeckhaube und strahlen nach unten, wo die Laserstrahlen auf der
Auffangwanne auftreffen und dort deren wesentlichsten Bestandteil,
eine das Licht schluckende Einrichtung, die projizierten Lichtpunkte
praktisch unsichtbar macht. Auf ihrem Weg treffen die Laserstrahlen
auf einen oder meist mehrere, nicht sonderlich dichte Nebelschwaden,
in denen sie aufleuchten und damit sichtbar werden. Als Ergebnis
ist eine Fülle
von vertikal ausgedehnten Lichtpunkten sichtbar, die sich nach unten
bewegen und so wie ein Funkenregen verhalten. Diese Lichtpunkte
sind, wie bei einem pyrotechnischen Funkenregen, selbst bei normaler
Beleuchtung noch deutlich sichtbar.
-
Dabei
ist die Auffangwanne ein Unterbau, der die Umgebung vor den Laserstrahlen
schützt,
die nur auf die Auffangwanne auftreffen. Sie schützt ferner die Umgebung vor
Feuchtigkeit, indem sie den abtropfenden Nebel auffängt. Sie
verhindert eine Überstrahlung
des gewünschten
Effekts durch reflektierte Laserstrahlen. Sie bildet zudem die Tragbasis der
darüber
liegenden Teile der Gesamtvorrichtung. Somit verhindert der Unterbau
in erster Linie, dass die Laserstrahlen reflektiert werden, so die
Augen des Betrachters gefährden
und die Sichtbarkeit mindestens des unteren Teils des Funkenregens
beeinträchtigen.
Es könnte
daher etwa ein Flächenabschnitt
schwarzen Filzes, Samtes oder dergleichen bereits einen Unterbau
bilden.
-
Insgesamt
wird eine Vorrichtung geschaffen, die sich bevorzugt über eine
Höhe von
1 m bis 1,5 m erstreckt und die den Anblick eines Funkenregens bietet,
aber, je nach Ausführung,
von nahezu beliebiger Dauer, ohne Geruchsbelästigung und nachteilige Beeinflussung
der Umgebungsluft, und in völliger
Sicherheit. Zusätzlich
kann sie, mindestens soweit sie Wasser verwendet, die Umgebungsluft
ionisieren, was das Wohlbefinden der Personen in ihrer Umgebung
steigert.
-
Der
Hauptzweck der Auffangwanne ist, wie bereits gesagt, das Unterdrücken der
Rückstrahlung der
hellen Lichtpunkte, die beim Auftreffen der Laserstrahlen auf eine
feste Unterlage entstehen. Dieser Zweck wird am besten dadurch erreicht,
dass die Auffangwanne ein Lochblech aufweist, dessen Löcher den
auftreffenden Laserstrahlen entsprechen, so dass kein Licht nach
außen
abgestrahlt wird. Die Auffangwanne nach dieser Ausgestaltung ist
demnach ein geschlossener Kasten, der an der Oberseite kleine Löcher trägt, durch
die die Laserstrahlen einfallen. Die Laserstrahlen prallen dann
auf die bevorzugt dunkel und/oder matt gefärbte, rauhe Oberseite des Bodens
dieses Kastens und werden dann wieder reflektiert, aber treffen
nur noch in einem geringen Prozentsatz die Löcher, so dass sie die Lichteffekte nicht
mehr stören
können.
-
Bevorzugt
grenzt das Lochblech nach oben hin einen Auffangraum für abgetropften
Nebel ab. Die in diesem Raum aufgefangene Flüssigkeit dämpft ebenfalls die Laserstrahlen
und sorgt im übrigen
dafür,
dass die Bodenfläche,
auf der die Vorrichtung steht, trocken bleibt. Aus diesem Grund
hat die Auffangwanne auch einen größeren Durchmesser als die Abdeckhaube,
die ihrerseits den Durchmesser begrenzt, den die Nebelschwaden anfangs
einnehmen.
-
Der
Nebel könnte
mittels einer Leitung in die Abdeckhaube von einem abgesetzten Nebelerzeuger
eingeleitet werden. Es ist jedoch bevorzugt, dass der Nebelerzeuger
in der Abdeckhaube sitzt, und dass in der Abdeckhaube eine Wasserwanne
sitzt, in der eine Ultraschallmenbran als Nebelerzeuger angeordnet
ist. Die Ultraschallmembran ist in der Regel in einen handelsüblichen
Nebelerzeuger einbezogen, der in das Vorratswasser in der Abdeckhaube eintaucht,
wobei ein Messfühler
für den
Wasserstand im Nebelerzeuger vorgesehen ist, der ihn abschaltet, wenn
der Wasserstand zu sehr abgesunken ist. Die Größe der Wasserwanne bestimmt
so die Betriebsdauer der Vorrichtung. Es ist allerdings möglich, den Wasserstand,
etwa mittels eines Schwimmerventils, durch eine Leitung einzuleiten
und selbsttätig
auf einem Sollwert zu halten, so dass der genannte Messfühler nur
noch als Noteinrichtung wirksam ist und die Vorrichtung im Dauerbetrieb
einsetzbar ist.
-
Bevorzugt
sitzt die Ultraschallmembran in einem nach oben offenen Schacht,
so dass Nebeltröpfchen
nach oben austreten können.
Dadurch wird ein besonders wirtschaftlicher Betrieb sichergestellt,
da der Nebelstrom nicht durch auskondensiertes Wasser beeinträchtigt wird.
-
Im
Falle eines nach oben geleiteten Nebelstromes ist es allerdings
von Vorteil, dass oberhalb des Schachtes ein Spritz-Schutzblech angeordnet ist,
das zu große
Tropfen abfängt
und Nebeltröpfchen seitlich
austreten lässt,
denn es lässt
sich kaum verhindern, dass auch ab und zu größere Tropfen entstehen, die
von der Abdeckhaube aus herabregnen könnten. Das Spritzschutzblech
hat die Aufgabe, diese großen
Wassertropfen aufzufangen und unmittelbar in die Wasserwanne zurückzuleiten,
so dass sie nicht den Nebel stören
können,
sondern umgekehrt die Betriebsdauer der Vorrichtung verlängern.
-
Die
Wasserwanne könnte
ihrerseits ein zentrales, nichtauswechselbares Bauteil darstellen.
Bevorzugt ist aber, dass die Wasserwanne auf einer Befestigungsplatte
aus nichtrostendem Material befestigt ist, an der von unten her
vertikale Trägersäulen angebracht
sind. Dennoch hat die Wasserwanne für die darüber befestigten Bauteile eine
tragende Funktion, doch beim Zerlegen der Vorrichtung, etwa zum Transport
oder zum Verstauen, bildet die Wasserwanne die schützende Umhüllung des
Nebelerzeugers, über
die die Auffangwanne gestülpt
wird, während
die Trägersäulen separat
verstaut oder transportiert werden.
-
Dabei
ist das untere Ende der Trägersäulen in
der Auffangwanne abnehmbar befestigt. Eine Stromleitung, bevorzugt
eine Niederspannungsleitung, kann innerhalb einer Trägersäule nach
oben geführt
werden.
-
Die
Abdeckhaube kann ihrerseits an der Wasserwanne befestigt sein, so
dass sie mit dieser eine Geräteeinheit
bildet, die beim Verpacken oder dergleichen nicht zerlegt wird.
-
Bevorzugt
sitzen die Laserpointer in Gehäusen,
die unter der Abdeckhaube angebracht sind. Somit können sie
nicht nur an die Stromversorgung für den Nebelerzeuger angeschlossen
werden, sondern bleiben trotz des Verpackens in ihrer Richtung unverändert, so
dass die Löcher
im Lochblech recht klein gehalten werden können, ohne dass die Gefahr
besteht, dass einzelne Laser strahlen die Löcher in der Lochplatte verfehlen.
Dagegen muss die gesamte Abdeckhaube gegebenenfalls durch Beilagen
auf den Trägersäulen oder
zwischen einer Trägerplatte und
der Wasserwanne so eingestellt werden, dass alle Laserstrahlen in
die entsprechenden Löcher
treffen.
-
Soweit
mehrere Laserpointer vorgesehen sind, was die Regel ist, können die
Laserstrahlen jeweils dieselbe Farbe haben. Es ist jedoch bevorzugt, dass
die Laserpointer für
Laserstrahlen in verschiedenen Farben vorgesehen sind, so dass eine
lebhaftere Lichterscheinung erzeugt wird.
-
Die
Vorrichtung kann in einer klar durchsichtigen Schutzröhre angebracht
werden, die störende Luftströmungen abschirmt,
die etwa beim Aufstellen im Freien auftreten.
-
Die
Vorrichtung kann auch mindestens über einen Teil des Abstandes
zwischen Abdeckhaube und Auffangwanne mit einer bevorzugt dunkel
gefärbten
Sichtabdeckung versehen sein, die sich, radial zu den Laserstrahlen, über bis
zu etwa 180° erstreckt.
Die Sichtabdeckung bildet einen scharfen Kontrast gegen die hellen
Lichtpunkte und gleichzeitig eine Abschirmung gegen störende Luftströmungen.
-
Insgesamt
ist somit eine Vorrichtung geschaffen, die nicht nur die obige Aufgabe
erfüllt,
sondern das Zerlegen und Wiederaufstellen erleichtert und auch bei
Tageslicht im Freien verwendbar ist, also etwa zur Aufstellung auf
Jahrmärkten
bestens geeignet ist.
-
Die
Erfindung wird nun beispielsweise anhand eines bevorzugten, in den
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
noch näher
erläutert;
in diesen zeigen:
-
1 die
Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
-
2 einen
Vertikalschnitt durch diese,
-
3 die
Auffangwanne der Darstellung der 2 in größerem Maßstab, in
die die Laserstrahlen eingezeichnet sind,
-
4 den
Schnitt IV-IV, der in 2 eingezeichnet ist, und
-
5 den
Schnitt V-V, der in 2 eingezeichnet ist.
-
Die
Vorrichtung funktioniert nur im vertikalen Betrieb wunschgemäß, das heißt, mit
horizontal verlaufenden Schnittebenen IV-IV und V-V; in dieser Stellung wird
sie nun beschrieben.
-
Soweit
man von außen
sehen kann, besteht die Vorrichtung, von oben nach unten gesehen,
aus einer Abdeckhaube 19, die oben geschlossen und nach
unten geöffnet
ist, vier Tragsäulen 10 und
einer Auffangwanne 12. Ist die Vorrichtung fest eingebaut, dann
können
die Tragsäulen 10 weggelassen
werden, wenn die Abdeckhaube 19 von oben her an einer Konsole
oder an der Decke angebracht ist. Ein Netzteil 20 ist gezeigt;
dieses kann bei anders befestigter Abdeckhaube auch mit dieser unmittelbar
verbunden werden. Die genannten Tragsäulen 10 sind als biegesteife
Rohre ausgebildet; in einem dieser kann eine Niederspannungsleitung
zur Abdeckhaube 19 geführt
werden. Abdeckhaube 19 und Auffangwanne 12 sind,
in horizontaler Richtung gesehen, rund. Sie sind insgesamt gerade
zylindrisch. Die Auffangwanne 12 hat einen größeren Durchmesser
als die Abdeckhaube 19.
-
Die
gesamte Vorrichtung ist biegesteif aufgebaut, so dass sich im Betrieb
die Abdeckhaube 19 und die Auffangwanne 12 in
horizontaler Richtung allenfalls einige Hundertstel Millimeter bewegen
können.
-
Im
Betrieb verlaufen längs
der gestrichelten Linien 15 Laserstrahlen, die aber nur
stellenweise, angedeutet durch die Strichelung, aufleuchten und sichtbar
werden.
-
Unter
der Abdeckhaube 19 sitzt (2) eine horizontale
Wasserwanne 18, die oben offen ist, im Betrieb mit Vorratswasser 14a gefüllt ist
und auf einer horizontalen Befestigungsplatte angeschraubt ist,
die mit den Tragsäulen 10 verbunden
ist.
-
Auf
dem horizontalen Boden der Wasserwanne 18 sitzt in einer
Halterung 6 ein Ultraschall-Nebelerzeuger 4, der
in der Mitte einen nach oben offenen Schacht besitzt, auf dessen
Grund eine Ultraschallmembran 5 angebracht ist. Auf dem
Nebelerzeuger 4 ist ferner ein Wasserstandsfühler angebracht,
der den Nebelerzeuger bei zu niedrigem Wasserstand des Vorratswassers 14a abschaltet
und der hier der Deutlichkeit der Darstellung halber weggelassen
ist.
-
Rund
um den Nebelerzeuger 4 ist ein hier nur angedeuteter Träger 8 angebracht,
der aus einzelnen vertikalen Stäben
besteht, zwischen denen reichlich Freiraum vorliegt. Die Stäbe des Trägers 8 tragen
eine Kappe 7. Die Kappe 7 ist rund, vom Nebelerzeuger 4 weg
konvex und konzentrisch zur Membran 5. Der untere Rand
der Kappe 7 liegt ein wenig über dem oberen Rand der Wasserwanne 18, um
auch bei randvoller Wasserwanne 18 noch einen Betrieb zu
ermöglichen.
-
Vom
Rand der Wasserwanne 18 erstrecken sich Halterungen 3 nach
oben, sind dann kurz unter dem nach unten weisenden Boden der Abdeckhaube 19 nach
außen
gebogen und tragen jeweils ein vertikales, insgesamt kreiszylindrisches
Gehäuse 2,
in dem konzentrisch je ein Laserpointer 1 sitzt. Die Halterungen 3 sind
außen
am Rand der Wasserwanne mit Schrauben 11 befestigt.
-
Der
horizontale Boden der Abdeckhaube 19 ist auf der Unterseite
genau eben und sitzt von oben her auf den Gehäusen 2 auf, die durch
die Schrauben 3 und ihre Biegung ein wenig in ihrer Lage
veränderlich
sind, so dass nach Aufsetzen der im übrigen abnehmbaren Abdeckhaube 19 alle
Gehäuse 2 und
somit alle Laserpointer 1 zueinander genau parallel sind.
-
Der
Nebelerzeuger 4, die Membran 5, die Wasserwanne 18 und
die Abdeckhaube 19 sind, wie aus dem Schnitt IV-IV ersichtlich
ist, der in 4 gezeigt ist, konzentrisch.
In dieser 4 sind allerdings nur vier Laserpointer
eingezeichnet, um sie nicht zu überladen.
Es können
auch unter der Befestigungsplatte 9 Laserpointer angebracht
sein. Alle Laserpointer 1 werden durch eine kleine, eingebaute
Batterie oder durch Schwachstrom versorgt, der von unten her in
einer Trägersäule 10 nach
oben geleitet wird und um die Wasserwanne 18 herum nach
oben geführt
wird. Die Stromleitung für
den Nebelerzeuger 4 wird über den Rand der Wasserwanne 18 herangeführt; der
Nebelerzeuger 4 selbst ist für Tauchbetrieb eingerichtet.
-
Die
Auffangwanne 12 ist eine flache Wanne mit ebenem Boden,
in dem das Wasser 14, das vom erzeugten Nebel abgetropft
ist, aufgefangen wird. Nahe dem oberen Rand der Auffangwanne 12 und parallel
zu deren Boden erstreckt sich ein Lochblech 13, das von
den Tragsäulen 10 durchsetzt
wird, die sich ihrerseits auf dem Boden der Auffangwanne 12 abstützen. Das
Lochblech 13 ist in 5 gezeigt. Wie
in dieser Figur ersichtlich, sitzt jedes Loch 16, das nicht
von einer Tragsäule 10 durchsetzt
wird, genau unter einem der Gehäuse 2 für einen
Laserpointer 1, so dass jeder Laserstrahl 15 im
Betrieb durch ein Loch 16 hindurchtritt. Zwischen Wasserwanne 18 und
Befestigungsplatte sind den Befestigungsschrauben unterschiedliche
Beilagen zugeordnet, um sicherzustellen, dass der Boden der Abdeckhaube 19 genau
parallel zum Lochblech 13 verläuft. So ist garantiert, dass
alle Laserstrahlen 15 durch ein Loch 16 hindurchtreten.
-
Das
Verhalten der auf den Boden der Auffangwanne 12 auftreffenden
Laserstrahlen 15 ist in 3 gezeigt.
Da der Boden uneben ist, verteilen sich die Reflexionen 17 der
Laserstrahlen 16 und treffen nur zum kleinen Teil wieder
auf ein Loch 16, wo sie austreten und eine störende Leuchterscheinung bewirken
könnten.
Diese wird zudem durch dunkles, mattes Einfärben des Bodens und durch den
Wasserstand (Wasser 14) in der Auffangwanne 12 unterdrückt.
-
Im
Betrieb erzeugt der Nebelerzeuger 4 Nebel, der durch die
Kappe 7 radial nach außen
und durch den vertikalen Rand der Abdeckhaube 19 nach unten
gelenkt wird. Durch unvermeidliche Unregelmäßigkeiten in geometrischem
Aufbau und Luftströmungen
tritt die (verhältnismäßig geringe)
Nebelmenge in unregelmäßigen Schwaden
aus, die infolge der Verdunstungsabkühlung zügig nach unten sinken. Durch
eine Zugabe von Chemikalien (etwa Alkohol) zu dem Wasser 14a kann
das Absinken der Nebelschwaden noch beschleunigt werden.
-
Die
Laserstrahlen 15 werden nur in den absinkenden Nebelschwaden
sichtbar, so dass insgesamt der Eindruck eines pyrotechnischen Funkenregens
entsteht.
-
Bevorzugte
Abmessungen der Vorrichtung sind eine vertikale Höhe von 1
bis 1,5 m und ein Durchmesser von 20 bis 40 cm.
-
- 1
- Laserpointer
- 2
- Gehäuse für Laserpointer
- 3
- Halterung
für Laserpointer
- 4
- (Ultraschall-)Nebelerzeuger
- 5
- Membran
- 6
- Halterung
für Nebelerzeuger
- 7
- Spritzschutzkappe
- 8
- Träger der
Spritzschutzkappe
- 9
- Befestigungsplatte
- 10
- Trägersäulen
- 11
- Schrauben
der Laserhalterung 3
- 12
- Auffangwanne
- 13
- Lochblech
- 14
- aufgefangenes
Wasser
- 14a
- Vorratswasser
- 15
- Laserstrahlen
- 16
- Löcher im
Lochblech 13
- 17
- Reflexionen
der Laserstrahlen 15
- 18
- Wasserwanne
- 19
- Abdeckhaube
- 20
- Netzteil