DE10161908A1 - Handgeführtes Arbeitsgerät - Google Patents

Handgeführtes Arbeitsgerät

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    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/04Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
    • F16D43/14Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein handgeführtes Arbeitsgerät, insbesondere eine Heckenschere, einen Freischneider oder dergleichen. Das handgeführte Arbeitsgerät weist einen Verbrennungsmotor (1) sowie ein Abtriebsgehäuse (2) auf, an dem der Verbrennungsmotor (1) befestigt ist. Es ist eine Fliehkraftkupplung (3) vorgesehen zur drehzahlabhängig kraftschlüssigen Verbindung eines durch den Verbrennungsmotor (1) angetriebenen und motorseitig drehbar gelagerten Antriebsteiles (4) mit einem im Abtriebsgehäuse (2) drehbar gelagerten Abtriebsteil (5). Die Fliehkraftkupplung (3) weist im Bereich des Antriebsteiles (4) mindestens einen fliehkraftbetätigbaren Kupplungskörper (6) und im Bereich des Abtriebsteiles (5) eine den Kupplungskörper (6) übergreifende Kupplungsglocke (7) auf. Zwischen dem Antriebsteil (4) und dem Abtriebsteil (5) ist achsgleich dazu ein Zentrierlager (8) angeordnet. Zur Ausrichtung des Motors (1) gegenüber dem Abtriebsgehäuse (2) sind Zentrierstifte (9) vorgesehen, die mit Spiel in entsprechende Aufnahmeöffnungen (10) ragen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein handgeführtes Arbeitsgerät, insbesondere eine Heckenschere, einen Freischneider oder dgl. mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Handgeführte Arbeitsgeräte mit einem Verbrennungsmotor als Antriebsmotor weisen im Antriebsstrang eine Fliehkraftkupplung auf, die oberhalb einer vorgegebenen Grenzdrehzahl einkuppelt und eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Verbrennungsmotor und dem anzutreibenden Werkzeug herstellt. Im Leerlauf des Verbrennungsmotors trennt die Kupplung das Werkzeug vom Antriebsmotor.
  • Die Fliehkraftkupplung weist motorseitig einen Kupplungsträger auf, der auf einem durch den Verbrennungsmotor angetriebenen Antriebsteil festgelegt ist, und an dem zumindest ein fliehkraftbetätigbarer Kupplungskörper geführt ist. Ein durch den Verbrennungsmotor anzutreibendes Abtriebsteil, von dem aus der Kraftfluß zum anzutreibenden Werkzeug führt, umfaßt eine Kupplungsglocke, die den Kupplungsträger mit dem Kupplungskörper übergreift. An dem drehbar gelagerten Antriebsteil mit dem Kupplungsträger sind die Kupplungskörper gegen eine Federkraft radial nach außen verschieblich geführt. Bei Erreichen der Grenzdrehzahl sind die Kupplungskörper radial nach außen so weit ausgelenkt, daß sie sich innenseitig an einer Umfangswand der Kupplungstrommel anlegen. Durch Reibschluß entsteht eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Antriebsteil und dem Abtriebsteil.
  • Bei bestimmten Ausführungen von handgeführten Arbeitsgeräten ist konstruktiv vorgesehen, daß der Abtriebsteil in einem separaten Abtriebsgehäuse gelagert ist. An dem Abtriebsgehäuse wird der Verbrennungsmotor befestigt. Dabei ist der Antriebsteil motorseitig gelagert, und üblicherweise direkt auf der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors festgelegt. Die Montage erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst wird die Motorbaugruppe mit dem Antriebsteil und das Abtriebsgehäuse mit dem Abtriebsteil separat montiert. Anschließend erfolgt die Festlegung der Motorbaugruppe am Abtriebsgehäuse. Für eine präzise Ausrichtung bei der Fertigmontage sind Paßstifte vorgesehen, die spielfrei in entsprechende Öffnungen ragen. Dadurch ist eine präzise Ausrichtung des Motors mit dem Antriebsteil gegenüber dem Abtriebsgehäuse mit dem Abtriebsteil vorgegeben.
  • Bei derartig ausgeführten Arbeitsgeräten sind unerwünschte Vibrationen und ein unsauberes, auch als "Kupplungsrupfen" bezeichnetes Ein- und Auskuppeln zu beobachten. Aufwendige Schwingungsdämpfungsmaßnahmen, beispielsweise mit Antivibrationselementen, führen nicht immer zum gewünschten Erfolg.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Arbeitsgerät derart auszubilden, daß beim Betrieb ein ruhigerer Lauf gegeben ist.
  • Die Aufgabe wird durch ein Arbeitsgerät mit den Merkmalen nach dem Anspruch 1 gelöst.
  • Dazu ist vorgesehen, daß zwischen dem Antriebsteil und dem Abtriebsteil achsgleich zu beiden ein Zentrierlager vorgesehen ist, wodurch sich das Antriebsteil und das Abtriebsteil genau koaxial zueinander relativ drehen können. Zur groben Ausrichtung des Motors gegenüber dem Abtriebsgehäuse sind zwar Zentrierstifte vorgesehen. Diese ragen aber mit Spiel in entsprechende Aufnahmeöffnungen. Bei der Montage des Motors an das Abtriebsgehäuse erfolgt daher nur eine grobe Ausrichtung der beiden Baugruppen zueinander. Die präzise Lageausrichtung des Kupplungsträgers in der Kupplungstrommel erfolgt über das Zentrierlager. Als Bezugsgröße für die koaxiale Justierung ergibt sich dabei die relative Lage des Antriebsteiles zum Abtriebsteil und damit des Kupplungskörpers zur Kupplungsglocke. Fertigungstoleranzen im Bereich der Paßstifte und der entsprechenden Aufnahmeöffnungen können dabei ausgeglichen werden. Die anschließende Fertigmontage, beispielsweise durch Anziehen entsprechender Befestigungsschrauben des Motors, führt zu einer innigen Verbindung der beiden Baugruppen unter Beibehaltung der zuvor durchgeführten Feinausrichtung. Die genaue Koaxialität in der Fliehkraftkupplung führt zu einem vibrationsarmen Lauf im Antriebsstrang. Auch ist ein verbessertes, saubereres Ein- und Auskuppeln zu beobachten. Gegebenenfalls kann auf aufwändige Antivibrationsmaßnahmen verzichtet oder der diesbezüglich zu treibende Aufwand zumindest verringert werden.
  • Durch die Feinausrichtung mittels des Zentrierlagers direkt zwischen dem An- und Abtriebsteil ist die den Rundlauf der Fliehkraftkupplung beeinflussende Toleranzgrenze kleingehalten. Aus der räumlichen Nähe der Kupplungskörper bzw. der Kupplungstrommel zum Zentrierlager ergibt sich eine hohe Koaxialität und Rundlaufgenauigkeit. Es wird ein sauberes Ein- und Auskuppeln erreicht. Insgesamt brauchen nur an wenigen Stellen entsprechende Fertigungstoleranzen eingehalten zu werden. Die Fertigungskosten sind dementsprechend gesenkt.
  • In einer vorteilhaften Weiterbildung ist das Abtriebsteil im Abtriebsgehäuse mit zwei Lagern gelagert. Dadurch ist eine hohe Steifigkeit der Lagerung gegeben. Die einmal vorgenommene genaue Justierung ist damit unempfindlich gegen äußere mechanische und thermische Belastungen. Ein Abtrieb des Abtriebsteiles, über den der Kraftfluß vom Verbrennungsmotor zum Werkzeug geleitet wird, ist dabei zweckmäßig zwischen den beiden Lagern angeordnet. Exzentrizitäten im Kraftfluß und damit einhergehende Verformungen des Abtriebsstrangs sind dadurch gering gehalten, was zur weiteren Unempfindlichkeit der bei der Montage vorgenommenen Feinausrichtung beiträgt.
  • Je nach Anwendungsfall können für die Ausführung der Zentrierlagerung verschiedene Varianten zweckmäßig sein. In einer vorteilhaften Variante ist das Zentrierlager im Antriebsteil gehalten, wobei ein Zentrierdorn des Abtriebsteiles in das Zentrierlager eingreift. Insbesondere eignet sich dabei zur Aufnahme des Zentrierlagers der Kupplungskörper, innerhalb dessen ohne weitere Maßnahmen genügend Bauraum für die Lagerung zur Verfügung steht. Durch die direkte Aufnahme des Zentrierlagers im Kupplungsträger ist die Toleranzkette vom Zentrierlager zu den Kupplungskörpern gering gehalten. In einer zweckmäßigen Alternative ist das Zentrierlager im Abtriebsteil gehalten, wobei ein Zentrierdorn des Antriebsteiles in das Zentrierlager eingereift. Diese Variante ist dann zweckmäßig, wenn im Bereich des Abtriebs konstruktiv bedingt ohne weitere Maßnahmen entsprechender Bauraum für die Aufnahme des Zentrierlagers zur Verfügung steht. Der Zentrierdorn ist dabei vorteilhaft einteilig mit dem Kupplungsträger ausgebildet. Dadurch ist in einem Fertigungsgang unter Vermeidung von Fügetoleranzen eine hohe Rundlaufgenauigkeit bzw. Koaxialität des Zentrierdornes zu den in dem Kupplungsträger geführten Kupplungskörpern erzielbar.
  • Zur Erzielung geringer Reibmomente im Zentrierlager bei der Relativbewegung des Antriebsteils zum Abtriebsteil im ausgekuppelten Zustand kann die Ausbildung des Zentrierlagers als Wälzlager, insbesondere als Nadellager zweckmäßig sein. Die Leichtgängigkeit des Wälzlagers unterstützt einen runden Motorlauf des Verbrennungsmotors unter Leerlaufbedingungen. Für den Einsatz des Arbeitsgerätes unter Bedingungen mit hohem Schmutzaufkommen ist eine Ausbildung des Zentrierlagers als Gleitlager zweckmäßig. Das Gleitlager weist schon bei einer geringen Baugröße eine hohe Tragfähigkeit auf und ist unempfindlich gegen Schmutz, Abriebstaub der Kupplungskörper oder dergleichen.
  • Zur Erzielung eines geringen Fertigungsaufwandes und zur Einsparung von Teilekosten sind die Zentrierstifte durch die Befestigungsschrauben des Verbrennungsmotors gebildet. Zur Grobausrichtung des Verbrennungsmotors gegenüber dem Abtriebsgehäuse brauchen die Befestigungsschrauben zunächst lediglich nur durch die Aufnahmeöffnungen geführt werden, wobei die erzielte Grobausrichtung hinreichend genau zum Einfädeln der Zentrierlagerung ist. Durch anschließendes Festziehen der Befestigungsschrauben ist die mittels des Zentrierlagers vorgenommene Feinausrichtung festgelegt. Der Zusatzaufwand separater Paßstifte oder dgl. ist vermieden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 in einer perspektivischen Übersichtsdarstellung die wesentlichen Elemente einer motorbetriebenen Heckenschere;
  • Fig. 2 die Anordnung nach Fig. 1 in teilweise demontiertem Zustand;
  • Fig. 3 eine Längsschnittdarstellung durch eine Fliehkraftkupplung mit angeschlossenem Antriebs- und Abtriebsteil und einem Zentrierlager im Antriebsteil;
  • Fig. 4 eine Fliehkraftkupplung mit einem Zentrierlager im Abtriebsteil;
  • Fig. 5 eine Variante der Anordnung nach Fig. 4 mit einem einteilig mit dem Kupplungsträger ausgebildeten Zentrierdorn;
  • Fig. 6 eine Variante der Anordnung nach Fig. 3 mit einem direkt im Kupplungsträger festgelegten Zentrierlager.
  • Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Übersichtsdarstellung die wesentlichen Elemente eines Arbeitsgerätes am Beispiel einer Heckenschere 19. Ein ausschnittsweise angedeutetes Schermesser 20 ist in einem Abtriebsgehäuse 2 gehalten, in dem sich ein nicht näher dargestellter Exzenterantrieb für das Schermesser 20 befindet. Am Abtriebsgehäuse 2 ist ein Verbrennungsmotor 1 mittels Befestigungsschrauben 18 festgelegt. Das Schermesser 20 ist durch den Verbrennungsmotor 1 antreibbar.
  • Der Verbrennungsmotor 1 weist einen Zylinder 21 und ein Kurbelgehäuse 22 auf, in dem eine nicht näher dargestellte Kurbelwelle um eine Kurbelwellenachse 25 drehbar gelagert ist. Achsgleich zur Kurbelwellenachse 25 ist ein Kühlgebläse 23 für den Verbrennungsmotor 1 insbesondere im Bereich des Zylinders 21 vorgesehen. Am Zylinder 21 ist ein Abgasschalldämpfer 24 festgelegt.
  • In Fortsätzen des Kurbelgehäuses 22 sind Gewindebohrungen 27 eingebracht. Die Befestigungsschrauben 18 sind zur Festlegung des Verbrennungsmotors 1 durch Flansche 26 des Abtriebsgehäuses 2 hindurchgeführt und in die Gewindebohrungen 27 eingedreht. Neben der gezeigten direkten Verschraubung des Verbrennungsmotors 1 mit dem Abtriebsgehäuse 2 kann auch eine Festlegung des Verbrennungsmotors 1 zweckmäßig sein, bei der der Verbrennungsmotor 1 in einem Motorgehäuse gehalten ist und wobei das Motorgehäuse mit dem Abtriebsgehäuse 2 verschraubt oder anderweitig befestigt ist.
  • Der gezeigte Verbrennungsmotor 1 ist ein einzylindriger Zweitaktmotor. Es kann auch ein Viertaktmotor oder ein anderer Verbrennungsmotor vorgesehen sein.
  • Fig. 2 zeigt die Anordnung nach Fig. 1 in teilweise demontiertem Zustand. Im Abtriebsgehäuse 2 ist ein Abtriebsteil 5 um eine Drehachse 28 drehbar gelagert. Das Abtriebsteil 5 umfaßt eine Kupplungsglocke 7 mit einer etwa zylindrischen Innenwand 34 und einen Zentrierdorn 14. Die Kupplungsglocke 7 und der Zentrierdorn 14 sind koaxial zur Drehachse 28 angeordnet. Die Kupplungsglocke 7 und der Zentrierdorn 14 sind Teile eines Abtriebsteiles 5, welches im Abtriebsgehäuse 2 gelagert ist. In den drei Flanschen 26 ist je eine Aufnahmeöffnung 10 vorgesehen, durch die die Befestigungsschrauben 18 (Fig. 1) hindurchführbar sind.
  • Aus der dem Abtriebsgehäuse 2 zugewandten und dem Kühlgebläse 23 abgewandten Seite des Kurbelgehäuses 22 vom Verbrennungsmotor 1 ragt ein Teilstück 31 der Kurbelwelle, an der ein Kupplungsträger 15 mit zwei bezüglich der Kurbelwellenachse 25 sich gegenüberliegenden und radial verschieblich geführten Kupplungskörpern 6 festgelegt ist. Die Kupplungskörper 6 sind gegeneinander durch Zugfedern 33 verspannt und durch Fliehkraft derart betätigbar, daß sie bedingt durch ihre Masse bei einer vorgegebenen Drehzahl gegen die Kraft der Zugfedern 33 radial nach außen verschoben werden. Dazu ist vorgesehen, daß sich außenseitige Kupplungsbeläge 32 der Kupplungskörper 6 innenseitig der Innenwand 34 der Kupplungsglocke 7 reibschlüssig anlegen. Aus dem Kupplungsträger 15, den Kupplungskörpern 6 mit den Zugfedern 33 und der Kupplungsglocke 7 ist eine Fliehkraftkupplung 3 gebildet.
  • Der Kupplungskörper 15 bildet zusammen mit den Kupplungskörpern 6 und dem Teil 31 der Kurbelwelle einen Antriebsteil 4, der im Verbrennungsmotor 1 gelagert ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel erfolgt die Lagerung über nicht näher dargestellte Kurbelwellenlager. Es kann auch eine separate Lagerung im Bereich des Motors oder eines entsprechenden Motorgehäuses zweckmäßig sein. Auch kann anstelle der Kurbelwelle 31 eine Getriebewelle oder dgl. vorgesehen sein.
  • Zur Montage des Verbrennungsmotors 1 an das Abtriebsgehäuse 2 werden die Gewindebohrungen 27 entlang der Pfeile 29 zu den Aufnahmeöffnungen 10 geführt. Die hindurchgeführten Befestigungsschrauben 18 bilden dabei mit Spiel durch die Aufnahmeöffnungen 10 hindurchragende Zentrierstifte 9 (Fig. 1) für den Verbrennungsmotor 1. Bei der Montage wird ein im Kupplungsträger 15 gehaltenes Zentrierlager 8 auf den Zentrierdorn 14 geschoben. Der zur Kurbelwellenachse 25 koaxiale Antriebsteil 4 wird dadurch achsgleich zur Drehachse 28 des Abtriebsteiles 5 ausgerichtet. Anschließend können die mit Spiel in den Aufnahmeöffnungen 10 gehaltenen Befestigungsschrauben 18 (Fig. 1) in den Gewindebohrungen 27 festgezogen werden. Zusätzlich zu den Befestigungsschrauben 18 können auch separate, mit Spiel geführte Paßstifte, -dorne oder dgl. vorgesehen sein.
  • Fig. 3 zeigt Einzelheiten der Fliehkraftkupplung 3 des Antriebsteiles 4 und des Abtriebsteiles 5 entsprechend der Anordnung nach Fig. 2 in einer Längsschnittdarstellung. Demnach ist zwischen dem Antriebsteil 4 und dem Abtriebsteil 5 achsgleich dazu das Zentrierlager 8 vorgesehen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist dazu das Zentrierlager 8 als Gleitlager 16 ausgebildet und im Antriebsteil 4 gehalten. Der Zentrierdorn 14 ist Teil des Abtriebsteiles 5 und greift in das Zentrierlager 8 ein. Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht dabei das Abtriebsteil 5 aus einer Abtriebswelle 35, die mittels zweier Kugellager 11, 12 im Abtriebsgehäuse 2 (Fig. 2) gelagert ist. In Verbindung mit dem Zentrierlager 8 kann es auch zweckmäßig sein, nur eines der beiden Lager 11, 12 vorzusehen.
  • Auf die Abtriebswelle 35 ist eine Hülse 42 aufgeschoben und mittels einer Verzahnung 36 drehfest verbunden. Die Hülse 42 trägt einen verzahnten Abtrieb 13 zur Kraftübertragung in Richtung des Schermessers 20 (Fig. 1). Der Abtrieb 13 kann auch ein Vierkant, ein Kurbeltrieb, ein Kettenrad oder dgl. sein. Dabei ist der Abtrieb 13 etwa mittig zwischen den beiden Lagern 11, 12 angeordnet. Auf der Abtriebswelle 35 ist dem Antriebsteil 4 zugewandt die Kupplungsglocke 7 drehfest festgelegt und mittels einer Distanzhülse 37 zum Lager 11 beabstandet.
  • Der Antriebsteil 4 umfaßt eine Antriebswelle 38, die eine separate Getriebewelle sein kann und im gezeigten Ausführungsbeispiel ein Teil der Kurbelwelle 31 (Fig. 2) ist. Auf die Antriebswelle 38 ist der Kupplungsträger 15 aufgeschraubt und mittels eines Zentrierbundes 43 achsgleich zur Antriebswelle 38 ausgerichtet. An dem Kupplungsträger 15 sind die beiden Kupplungskörper 6 geführt, wobei die Kupplungsglocke 7 die Kupplungskörper 6 übergreift. Die Antriebswelle 38 weist stirnseitig mittig eine Bohrung 44 auf, in der das Zentrierlager 8 gehalten ist.
  • Fig. 4 zeigt eine Variante der Anordnung nach Fig. 3, bei der die Bohrung 44 stirnseitig mittig in der Abtriebswelle 35 angeordnet ist. Das Zentrierlager 8 ist dabei im Abtriebsteil 5 in dieser Bohrung 44 gehalten. Der Zentrierdorn 14 ist auf der Seite des Antriebsteiles 4 angeordnet und einteilig mit der Antriebswelle 38 ausgebildet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Zentrierlager 8 als Wälzlager 17 ausgebildet, wobei insbesondere ein Nadellager zweckmäßig ist. In den übrigen Merkmalen und Bezugszeichen stimmt das gezeigte Ausführungsbeispiel mit dem nach Fig. 3 überein.
  • Fig. 5 zeigt eine Variante der Anordnung nach Fig. 4, bei der der Zentrierdorn 14 einteilig mit dem Kupplungsträger 15 ausgebildet ist. Der Kupplungsträger 15 weist auf seiner dem Antriebsteil 5 abgewandten Seite ein Innengewinde 40 und eine Zentrierbohrung 41 zur Festlegung und Ausrichtung an einer Antriebswelle 38 (Fig. 4) auf.
  • Bei der in Fig. 6 gezeigten Variante weist der Kupplungsträger 15 eine abgestufte Durchgangsbohrung 45 mit dem Gewinde 40, der Zentrierbohrung 41 und einem Lagersitz 46 auf. Der Zentrierdorn 14 ist einteilig mit der Abtriebswelle 35 ausgebildet und greift in das Zentrierlager 8 ein. Dadurch wird, wie auch bei den übrigen gezeigten Ausführungsbeispielen eine koaxiale Ausrichtung des Antriebs- und Abtriebsteiles 4, 5 sowie der Fliehkraftkupplung 3 zusammen mit allen zugehörigen Bauteilen zueinander und bezüglich der Drehachse 38 mit hoher Präzision erreicht.

Claims (10)

1. Handgeführtes Arbeitsgerät, insbesondere eine Heckenschere, ein Freischneider oder dgl. mit einem Verbrennungsmotor (1), mit einem Abtriebsgehäuse (2), an dem der Verbrennungsmotor (1) befestigt ist, und mit einer Fliehkraftkupplung (3) zur drehzahlabhängig kraftschlüssigen Verbindung eines durch den Verbrennungsmotor (1) angetriebenen und motorseitig drehbar gelagerten Antriebsteiles (4) mit einem im Abtriebsgehäuse (2) drehbar gelagerten Abtriebsteil (5), wobei die Fliehkraftkupplung (3) im Bereich des Antriebsteiles (4) mindestens einen fliehkraftbetätigbaren Kupplungskörper (6) und im Bereich des Abtriebsteiles (5) eine den Kupplungskörper (6) übergreifende Kupplungsglocke (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antriebsteil (4) und dem Abtriebsteil (5) achsgleich dazu ein Zentrierlager (8) angeordnet ist und daß zur Ausrichtung des Motors (1) gegenüber dem Abtriebsgehäuse (2) Zentrierstifte (9) vorgesehen sind, die mit Spiel in entsprechende Aufnahmeöf fnungen (10) ragen.
2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtriebsteil (5) in dem Abtriebsgehäuse (2) mit zwei Lagern (11, 12) gelagert ist.
3. Arbeitsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abtrieb (13) des Abtriebsteiles (5) zwischen den beiden Lagern (11, 12) liegt.
4. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrierlager (8) im Antriebsteil (4) gehalten ist, wobei ein Zentrierdorn (14) des Abtriebsteiles (5) in das Zentrierlager (8) eingreift.
5. Arbeitsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrierlager (8) in einem den Kupplungskörper (6) führenden Kupplungsträger (15) gehalten ist.
6. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrierlager (8) im Abtriebsteil (5) gehalten ist, wobei ein Zentrierdorn (14) des Antriebsteiles (4) in das Zentrierlager (8) eingreift.
7. Arbeitsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierdorn (14) einteilig mit dem Kupplungsträger (15) ausgebildet ist.
8. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrierlager (8) ein Gleitlager (16) ist.
9. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrierlager (8) ein Wälzlager (17) ist.
10. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierstifte (9) durch Befestigungsschrauben (18) des Verbrennungsmotors (1) gebildet sind.
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