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Die
Erfindung betrifft ein Konstruktionssystem zur Herstellung von Baugruppen,
wie Wand-, Boden- oder Deckenkonstruktionen zum Anbringen von Funktionsteilen
und/oder Verkleidungen und/oder weitere Baugruppen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Aus
der
DE 33 32 900 A1 ,
von der im Oberbegriff des Anspruchs 1 ausgegangen wird, ist ein
Wandsystem, insbesondere Fassadensystem bekannt, das aus kreuzweise
zueinander verlaufenden, ein gitterartiges Tragwerk bildenden Tragleisten
und in den von den Tragleisten gebildeten Feldern aufgenommenen
Flächenelementen
besteht. Die Tragleisten bestehen jeweils aus wenigstens zwei gleichartigen
Umfassungsprofilen und einem zwischen diesen aufgenommenen Verbindungsprofil,
die in der Art einer Steckverbindung zusammengefügt sind. Die sich horizontal
erstreckenden Tragleisten sind über
mehrere Gitterfelder durchlaufend ausgebildet, während sich die vertikal verlaufenden
Tragleisten nur über
das Vertikalmaß der
Gitterfelder erstrecken. In den Knotenpunkten sind die horizontal
und vertikal verlaufenden Tragleisten durch Steckverbindungen verbunden,
indem über
die Stirnseiten der vertikal verlaufenden Tragleisten hinausragende
Flanschabschnitte in entsprechende Ausnehmungen in den Umfassungsprofilen
der horizontal verlaufenden Tragleisten formschlüssig eingreifen. Die senkrechten
und waagerechten Tragleisten sind mit Ausnahme ihrer unterschiedlichen
Länge im
Wesentlichen gleich ausgebildet.
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In
der
CH 265125 ist eine
Wandkonstruktion beschrieben, die aus insgesamt gleichen Flachteilen
besteht, die derart mit sich über
einen Teil ihrer Breite erstreckenden Schlitzen versehen sind, dass
die Flachteile kreuzweise ineinander steckbar sind.
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In
der
US 5,218,806 ist
eine der vorgenannten Konstruktion insgesamt ähnliche Konstruktionen beschrieben,
bei der im Querschnitt T-förmige
Profile derart geschlitzt sind, dass sie kreuzweise ineinander steckbar
sind.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Konstruktionssystem zu
schaffen, das flexibel einsetzbar ist und mit dem sich rasch und
preiswert stabile Leichtbauwände
und Sonderkonstruktionen für
Wände, Decken,
Wohnräume,
Kanäle,
Fußböden usw.
herstellen lassen.
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Diese
Aufgabe wird mit einem Konstruktionssystem gemäß dem Anspruch 1 gelöst.
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Dadurch,
dass sich die Schlitze der erfindungsgemäßen Schlitzbauteile vollständig quer
durch die Schlitzbauteile hindurch erstrecken, können in die Schlitze Stege
eingeschoben werden, die längs
der Stegbauteile verlaufen. Die Schlitzbauteile sind vorzugsweise
durch Vollkörper
gebildet, die aus Holz, Metall oder Kunststoff bestehen oder aus
mehreren Werkstoffen zusammengesetzt sind. Im Bereich der Schlitze
sind die Schlitzbauteile insgesamt vorzugsweise kammartig ausgebildet.
Die mit den Stegen ausgebildeten Steg- bzw. Profilbauteile (als
Profilbauteil wird in der vorliegenden Anmeldung vorzugsweise ein
abgekantetes Flachbauteil bezeichnet) sind völlig verschieden von den Schlitzbauteilen.
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Das
erfindungsgemäße Konstruktionssystem
bildet ein Baukastensystem, das modular aufgebaut sein kann und
flexibel an die jeweiligen Einsatzzwecke anpassbar ist. An einer
aus mehreren Schlitzbauteilen und Profilbauteilen zusammengesetzten
Unterkonstruktionen können
beliebige Verkleidungen oder Funktionsbauteile angebracht werden.
Die Schlitzbauteile und die Profilbauteile können über die gesamte jeweilige Abmessung
der Unterkonstruktion durchgehend verlaufen. Damit wird eine hohe
Flexibilität
und Stabilität
erzielt und es werden Fertigungskosten gespart.
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Die
Unteransprüche
sind auf vorteilhafte Ausführungsformen
und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Konstruktionssystems gerichtet.
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An
einer aus mehreren Schlitzbauteilen und Profilbauteilen bestehenden
Unterkonstruktion können beliebige
Verkleidungen oder Funktionsteile in jeder bekannten Verbindungstechnik,
beispielsweise durch Schrauben, Kleben, Heften, Klammern oder Einhängen angebracht
werden.
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Die
Bauteile der Konstruktion, vorzugsweise die Schlitzbauteile, werden
in der jeweils geeignetsten Weise an einem Untergrund angebracht.
Dazu können
auch spezielle Befestigungsfüße vorgesehen
sein. Über
die Befestigungsfüße können, indem
diese beispielsweise in einem schallschluckenden Werkstoff vergossen
werden, Unterkonstruktionen gegenüber angrenzenden Wänden oder
benachbarten Unterkonstruktionen schallreduziert oder schallisoliert
angebracht werden.
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Erfindungsgemäß aufgebaute
Konstruktionen kommen mit einem Minimum an Querversteifungen aus und
sind vorteilhafterweise derart ausgebildet, daß sie längs ihrer gesamten Abmessun gen
durchlaufende Kanäle
und Hohlräume
enthalten, die auf einfache und kostengünstige Weise die Installation
von Sanitär-,
Heizungs-, Klima-, Lüftungs-
und Elektroleitungen ermöglicht.
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Die
Erfindung ermöglicht
in einfacher Weise die Herstellung von Konstruktionen mit gekrümmten Kanten
oder Flächen,
indem Schlitzbauteile mit gekrümmten
Oberflächen
verwendet werden und/oder Profilelemente vorgebogen sind oder mittels
einer Biegevorrichtung erst am Ort des Einbaus der jeweiligen Verwendung
entsprechend gebogen werden. Auf diese Weise sind runde Konstruktionen
von Decken und Wänden möglich, die
herkömmlich
nur mit sehr großem
Aufwand realisiert werden können.
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In
die erfindungsgemäß aufgebauten
Strukturen lassen sich unterschiedlichste Funktionsteile, wie Anschlussblöcke von
Sanitär-,
Elektro-, Heizung-, Hydraulik-, Pneumatikinstallationen, bereits
vor der flächigen Verkleidung
bzw. Beplankung integrieren. Ebenso lassen sich Einbau- und Verteilerschränke, sowie
Lampen und Türbeschläge usw.
integrieren.
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Das
erfindungsgemäße Konstruktionssystem
eignet sich zum Aufbau von stabilen Unterkonstruktionen für Böden, Decken
und Wänden,
zum Bau von Gestellen zur Aufnahme von Funktionsteilen, beispielsweise
Badewannen, Duschen usw. und ermöglicht
durch einfache Anbringbarkeit von Verkleidungsteilen, wie Verkleidungsplatten,
architektonisch anspruchsvolle Lösungen.
Mit dem erfindungsgemäßen System
lassen sich auch Regale, Gestelle und Möbel bauen.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand von Figuren beispielsweise und
mit weiteren Einzelheiten erläutert.
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Es
stellen dar:
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1–20 verschiedene
Ausführungsformen
von Schlitzbauteilen und/oder Profilbauteilen, in unterschiedlichen
Ansichten,
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21 ein Schlitzbauteil mit
einem Verkleidungsteil,
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22 ein als Verbundkörper ausgebildetes
Schlitzbauteil,
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23 bis 25 erfindungsgemäße Wandunterkonstruktionen,
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26 eine Wand-Türverbindung,
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27 eine Werbetafel
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28 eine Schrägwandunterkonstruktion,
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29 einen Eckaufbau einer
Deckenunterkonstruktion,
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30 eine Unterkonstruktion
einer gebogenen Wand,
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31 eine Schiebetürkonstruktion,
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32 eine Wandunterkonstruktion
für Sanitärgeräten
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33 ein Regal,
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34 eine Teilansicht einer
Palette,
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35 eine Detailansicht eines
Einschubprofils,
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36 erfindungsgemäß aufgebaute
Häuser,
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37 ein Badewannenuntergestell,
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38 einen Sicherungskasten,
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39 in einen Verbindungskörper integrierte
Lampenfassungen,
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40 ein in einen Verbindungskörper integriertes
Wasserventil,
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41 eine perspektivische
Ansicht eines Schlitzbauteils mit daran angeordnetem Schieber,
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42 eine Aufsicht auf eine
Scherenwand,
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43 eine Schnittansicht einer
abgehängten
Decke,
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44 eine Aufsicht auf ein
Scherengelenk,
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45 eine Aufsicht und eine
Schnittansicht eines Gelenks,
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46 eine Seitenansicht und
eine Schnittansicht eines an einem Schlitzbauteil anbringbaren Haltebauteils
und
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47 eine Schnittansicht eines
Schlitzbauteils mit daran angebrachter Stange und einer Verriegelung.
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1 zeigt links unten in perspektivischer
Ansicht ein Schlitzbauteil 2, das einen Verbindungskörper bildet,
an dem Profilbauteile 4 befestigt sind. Das Schlitzbauteil 2 ist
ein stabartiges Bauteil mit rechteckigem Querschnitt, das an seiner
Oberseite mit senkrecht zur Oberfläche verlaufenden Schlitzen 6 versehen
ist, die gleichen Abstand voneinander haben. An seiner den Schlitzen 6 gegenüberliegenden
Seite weist das Schlitzbauteil 2 eine Befestigungsnut 7 mit
einem Querschnitt derart auf, dass das Schlitzbauteil 2 beispielsweise
auf eine in einem Boden befestigte Führungsschiene aufschiebbar
ist und an dieser Führungsschiene
formschlüssig
gehalten ist. Das Schlitzbauteil 2 kann aus Kunststoff,
Holz, faserverstärkenden
Kunststoff, Metall, Verbundwerkstoff usw. bestehen.
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Die
Profilteile 4 sind mit U-förmigem Querschnitt ausgebildet,
wobei die beiden Schenkel bzw. Stege 8, die über die
Basis 10 des U verbunden sind, derart beabstandet sind,
dass sie in zwei der Schlitze 6 einschiebbar sind. Die
Schlitzbreite ist auf die Dikke der Stege vorteilhaft derart abgestimmt,
dass die Stege 8 bzw. Schenkel etwa in die Schlitze 6 einpassen.
Die Tiefe der Schlitze 6 ist mindestens so groß wie die
Höhe der
Stege 8. Der Figurenteil a) zeigt eine Seitenansicht des
Schlitzbauteils, der Figurenteil b) zeigt einen Querschnitt durch
das Schlitzbauteil und der Figurenteil c) zeigt eine Aufsicht auf
das Schlitzbauteil 2.
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Das
Profilbauteil 4 kann ein abgekantetes Blechbauteil sein
oder ein extrudiertes Bauteil aus Kunststoff, Metall oder einem
sonstigen Werkstoff.
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2 zeigt in perspektivischer
Ansicht eine abgeänderte
Ausführungsform
eines Schlitzbauteils 2, das ähnlich wie der 1 stabartig mit rechteckigem Querschnitt
ausgebildet ist und an seinen sich gegenüberliegenden Außenflächen mit
zwei Gruppen von Schlitzen 61 und 62 ausgebildet ist. Die Schlitze 61 sind mit einer Tiefe und in einem
Rastermaß derart
ausgebildet, dass in sie das dargestellte Profilbauteil 4 einschiebbar ist.
Die Schlitze 62 sind mit einem
anderen Rastermaß und
geringerer Tiefe ausgebildet, so dass in sie ein nicht dargestelltes
Profilbauteil mit anderen Abmessungen einschiebbar ist. Weiter sind
in 2 Löcher 12 sichtbar, die
durch den Verbindungskörper 2 hindurchgehen
und zu dessen Befestigung an irgendwelchen Unterlagen dienen können.
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3 zeigt eine der 1 ähnliche Ansicht. Der Unterschied
zu der 1 liegt darin,
dass jeweils einer der Stege 8 des Profilbauteils 4 in
dem zugehörigen
Schlitz 6 nicht geradlinig verläuft, sondern in leichter Zickzackform
verläuft.
Dies kann dadurch erreicht werden, dass der Steg 8 entweder
insgesamt durch entsprechende Pressung oder im Falle eines thermoplastischen
Materials Warmverformung gewellt bzw. zickzackförmig ausgebildet wird oder
nur in dem Bereich, der dann in einen der Schlitze eingesetzt wird.
Das Schlitzbauteil 2 besteht aus einem etwas nachgiebigem,
vorteilhafter weise elastisch nachgiebigem Material, so dass sich
die Form der Schlitze dem Steg anpasst. Mit der geschilderten Ausbildung
der Schlitze bzw. Stege wird erreicht, dass die Profilbauteile 4 vom
Schlitzbauteil 2 nicht oder nur sehr erschwert nach oben
abgezogen werden können.
Alternativ könnten
die Profilteile 4 zusätzlich
mit den Haltekörpern
verschraubt, verklebt oder sonstwie befestigt werden.
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Ein
weiterer Unterschied zu der Ausführungsform
gemäß 1 liegt darin, dass das
Schlitzbauteil 2 ohne die Befestigungsnut 7 ausgebildet
ist.
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4 zeigt der 1 ähnliche
Ansichten einer modifizierten Ausführungsform der Bauteile. Die
Schlitze 61 des Schlitzbauteils 2 weisen
einen kurzen gekrümmten
Bereich 14 auf. Die Stege 81 des
U-förmigen
Profilbauteiles 4 sind mit entsprechenden gekrümmten Bereichen 16 ausgebildet,
die längs
der Stege als eine Art Längsnut
laufen. Wie aus der Figur ohne weiteres ersichtlich, greifen bei
in das Schlitzbauteil 2 eingesetztem Profilbauteil 4 die
gekrümmten
Bereiche 14 und 16 ineinander, so dass das Profilbauteil 4 nicht
oder nur erschwert aus dem Schlitzbauteil 2 herausgezogen
werden kann. Wenn die zwischen den Schlitzen 61 ausgebildeten "Zinken" des Schlitzbauteils 2 in
sich starr sind, kann das Profilbauteil 4 nur von der Seite
her in das Schlitzbauteil 2 eingeschoben werden; bei nachgiebiger
Ausbildung des Verbindungskörpers 2 kann
das Profilbauteil 4 unter zeitweiliger Verformung der Zinken
von oben in das Schlitzbauteil 2 eingeschoben werden.
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In 4 ist ein weiteres Profilbauteil 41 dargestellt, das einen T-förmigen Querschnitt
hat, wobei der Steg 81 ebenfalls
mit einem gekrümmten
Bereich 16 ausgebildet ist.
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Es
versteht sich, dass die Profilbauteile mit Querschnitten ausgebildet
werden, die je nach Anwendungsfall bei geringem Gewicht hohe Biegesteifigkeiten
ergeben.
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5 zeigt der 1 ähnliche
Ansichten, wobei die Schlitze 62 zickzackförmig ausgebildet
sind, so dass die Schlitzwände
und die Stege beim Einschieben der Stege verformt werden und die
Profilbauteile unter erhöhter
Reibung in den Schlitzen 62 gehalten
sind. Es versteht sich, dass alle anderen Arten von Schlitzgestaltungen
und gegebenen falls ergänzender
Gestaltung der Stege möglich
sind, um die Stege unter erhöhter Reibung
oder mit Formschluss in den Schlitzen aufzunehmen.
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6 zeigt eine weitere abgeänderte Ausführungsform
in Ansichten ähnlich
der 1. Die Schlitze 6 des
Schlitzbauteils 2 gemäß 6 sind mit parallel zu den
Schlitzen verlaufenden Bohrungen 181 und 182 versehen, die senkrecht zueinander
verlaufen. Einer der Stege 8 des Profilbauteils 4 ist
mit einer längs
des Profilbauteils 4 ausgebildeten Rille bzw. Nut 20 versehen,
deren konvexe Außenfläche in der
einen Hälfte
der Bohrung 182 aufgenommen ist
und deren konkave Innenfläche
zusammen mit der anderen Hälfte
der Bohrung 182 einen zylindrischen
Hohlraum bildet, in den zur sicheren Verriegelung zwischen dem Schlitzbauteil 2 und
dem Profilbauteil 4 ein Verriegelungsstift 22 einschiebbar
ist, der einen sicheren Formschluss herstellt. Es versteht sich,
dass auch der andere Steg 8 des Profilbauteils 4 oder
der Steg 8 des T-förmigen
Profilbauteils 41 mit einer entsprechenden
Nut 20 ausgebildet sein können, so dass eine entsprechende
formschlüssige
Verriegelung möglich
ist. Die Befestigungsnut 7 gemäß 6 ist schwalbenschwanzförmig. Es
versteht sich, dass die Nut jedwelchen anderen Querschnitt aufweisen
kann, der vorteilhafterweise einen formschlüssigen, hinterschneidenden
Eingriff ermöglicht.
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Für viele
Anwendungsfälle
ist es vorteilhaft, wenn gemäß 7 am Schlitzbauteil 2,
beispielsweise in dessen von den Schlitzen 6 abgewandten
Bereich, ein Maßstab 24 ausgebildet
ist, wodurch eine maßlich
genaue Anordnung des Schlitzbauteils 2 und eine maßlich genaue
Anbringung von Profilbauteilen 4 erleichtert ist.
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8 zeigt Seitenansichten
eines Schlitzbauteils 2, das gemäß 8a zunächst als geradliniges Bauteil
hergestellt wird und das dann, durch entsprechende Materialwahl
und beispielsweise thermoplastische Verformung, zu einem gekrümmten Bauteil
gemäß 8b gebogen werden kann.
Es versteht sich, dass die Schlitze 6 im Zustand der 8 nicht mehr genau parallel
zueinander sind, sondern in Richtung auf den jeweiligen Krümmungsmittelpunkt
laufen.
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9 zeigt eine Anordnung,
die sich von der der 1 dadurch
unterscheidet, dass das Schlitzbauteil 2 nicht als massiver
Körper
ausgebildet ist, sondern ebenfalls durch ein Profilteil mit U-förmigen Querschnitt gebildet
ist, das, ausgehend von der Basis des U, mit Schlitzen 6 versehen
ist. Die Schlitze 6 müssen
nicht zwingend von der Basis des U ausgehen, sondern können auch
von den freien Rändern
der Schenkel des U einwärts
verlaufen. Das Schlitzbauteil 2 kann beispielsweise aus
einem Blech hergestellt sein, in das die Nuten 6 zunächst eingestanzt
werden und das dann abgekantet wird.
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10 zeigt in perspektivischer
Ansicht eine andere Ausführungsform
eines Schlitzbauteils 2 mit Schlitzen 6 und einem
rechtwinklig abgekanteten Profilbauteil 4. Das Schlitzbauteil 2 besteht
aus zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Körperteilen, wobei der Körperteil 24 insgesamt
mit Schlitzen 6 versehen ist und der Körperteil 28 nur im
Bereich seines freien Endes. a) zeigt eine Ansicht des Schlitzbauteils 2 von
rechts (Seitenansicht), b) zeigt einen Querschnitt und c) eine Aufsicht
des Schlitzbauteils.
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11 zeigt in perspektivischer
Ansicht und im Schnitt eine Konstruktionsbaugruppe, die zwei Schlitzbauteile
und drei Profilbauteile umfasst. Das im Querschnitt 2 rechtekkig
zueinander angeordnete Schenkel bildende Schlitzbauteil 23 ist mit einem insgesamt in Form eines
rechteckigen Stabes ausgebildeten Schlitzbauteil 24 dadurch
verbunden, dass in die Befestigungsnut 73 und
die Befestigungsnut 74 der Schlitzbauteile ein
im Querschnitt doppel-T-förmiges
Verbindungselement 24 eingeschoben ist. In die in den Schlitzbauteilen 23 und 24 ausgebildeten
Schlitze 6 sind Profilbauteile 4 eingeschoben.
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12 zeigt in perspektivischer
Ansicht, in Seitenansicht a), Vorderansicht b) und Aufsicht c) ein
insgesamt zweiteilig ausgebildeten Schlitzbauteil 25 ,
das aus Schlitzbauteilen 26 und 27 besteht, die gelenkig miteinander
verbunden sind. Dazu weist das Schlitzbauteil 26 einen
Ansatz 26 auf, der zwischen zwei an dem Schlitzbauteil 27 ausgebildeten Ansätzen 28 aufgenommen
ist und mit diesen über
einen Zapfen 30 gelenkig verbunden ist.
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13 zeigt eine weitere Ausführungsform
eines Schlitzbauteils in perspektivischer Ansicht, Seitenansicht
a), im Querschnitt b) und in Aufsicht c). Das Schlitzbauteil 28 ist als ein Quader ausgebildet, von
dessen Oberseite senkrecht zueinander angeordnete Schlitze 6 ausgehen.
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14 zeigt ein für viele
Anwendungsfälle
vorteilhaftes Konstruktionselement, bei dem ein plattenförmiges Schlitzbauteil 2,
das längs
seines Umfangs mit Schlitzen 6 ausgebildet ist, einen zapfenartigen
Ansatz 32 aufweist, der in einer Kugel 34 endet,
die in einer Fußplatte 36 drehbar
aufgenommen ist. Wie durch die Pfeile dargestellt, kann das Schlitzbauteil 2 auf
diese Weise verdreht und verschwenkt werden. Es versteht sich, dass
der zapfenartige Ansatz 32 verkürzt sein kann und die Kugel 34 an
einem Zwischenglied ausgebildet sein kann, das in dem verkürzten Ansatz 32 über ein
weiteres Kugelgelenk gelagert ist, so dass für die Beweglichkeit des Schlitzbauteils 2 zusätzliche
Freiheitsgrade gegeben sind. Durch entsprechende Zwischenschichten
kann in an sich bekannter Weise zwischen einer Unterlage der Grundpatte 36 und
dem Schlitzbauteil 2 eine Schall- und/oder thermische Isolierung
erreicht werden.
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15 zeigt ein in Aufsicht
Y-förmiges
Schlitzbauteil 2, dessen drei Schenkel mit Schlitzen 6 versehen sind.
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16 zeigt ein als Kreisscheibe
ausgebildetes Schlitzbauteil 2, das längs seiner Umfangsfläche mit radial
verlaufenden Schlitzen 6 versehen ist. In zwei der Schlitze
sind die Stege eines im Querschnitt U-förmigen Profilbauteils 4 eingeschoben.
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17 zeigt in perspektivischer
Darstellung ein Profilbauteil 4, das im Querschnitt insgesamt
U-förmig ist
und an einer Stirnseite einen hochgekanteten Lappen 38 mit
Befestigungslöchern 40 aufweist.
Das Profilbauteil 4 kann über den Lappen 38 unmittelbar
an einer Wand oder sonstigen Elementen befestigt werden. Indem es
von seiner Oberseite her oder von unten her zusätzlich mit Schlitzen (nicht
dargestellt) ausgebildet wird, kann das Profilbauteil wahlweise
auch als Verbindungselement eingesetzt werden.
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18 zeigt in a) und b) Querschnitte
und Seitenansichten zweier Ausführungsformen
von Profilbauteilen 4, die mit Noppen 39 versehen
sind. Beide Profilbauteile 4 sind im Querschnitt U-förmig. Die
Noppen 39 sind bezogen auf die Längsrichtung des Profilbauteils 4 hintereinander
gemäß 18a) nach außen vorstehend
und gemäß 18b) nach innen vorstehend
ausgebildet. Beim Einschieben der Profilbauteile 4 in die Schlitze
eines Schlitzbauteils greifen die Noppen in entsprechende Löcher (nicht
dargestellt) ein, mit denen das Schlitzbauteil ausgebildet ist.
Auf diese Weise können
die Profilbauteile 4 verrastend und in unterschiedlichen
Stellungen an den Schlitzbauteilen befestigt werden. Es versteht
sich, dass nicht alle Flächen
mit Noppen versehen sein müssen
und dass auch anders profilierte Profilteile mit Noppen versehen
sein können.
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19 zeigt in perspektivischer
Darstellung ein Profilbauteil 4, das als abgekanteter Winkel
ausgebildet ist, wobei die Kante durch Löcher 42 geschwächt ist,
so daß die
beiden Stege 8 des Profilbauteils zu Winkeln unterschiedlich
von dem dargestellten 90° Winkel
abgebogen werden können.
Ein solches Profilbauteil kann als Flachteil angeliefert werden
und erst an Ort und Stelle in einem geeigneten Winkel abgekantet
werden. Die Schwächung
durch Löcher 42 ist
auch bei mit mehreren Kanten ausgebildeten Profilbauteilen möglich.
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20 zeigt anhand von sieben
Ausführungsbeispielen,
wie eine formschlüssige
Verbindung zwischen dem Schlitzbauteil 2 und in dessen
Schlitze 6 eingesetzten Stegen 8 eine form und/oder
reibschlüssige Verbindung
herbeigeführt
werden kann.
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Bei
der Ausführungsform
gemäß a) wird
ein keilförmiges
Verriegelungsteil 42 in den einseitig entsprechend aufgeweiteten
Schlitz 6 eingetrieben, das den Steg 8 in feste
Anlage an die gegenüberliegende
Fläche des
Schlitzes 6 drängt.
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Gemäß b) wird
ein mit parallelen Seitenflächen
ausgebildetes Verriegelungsteil 44 in den Schlitz 6 eingetrieben,
so dass ein Spiel zwischen dem Steg 8 und dem Schlitz 6 überbrückt wird.
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Gemäß c) weist
der Verbindungskörper 2 eine
Schrägbohrung 46 auf,
in die ein Verriegelungsbolzen 48 eingeschoben wird, der
ein in dem Steg 8 ausgebildetes Schrägloch 50 durchdringt
und den Steg 8 auf diese Weise starr mit dem Verbindungskörper 2 verriegelt.
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Gemäß d) weist
der Steg 8 eine Nase 52 auf, die in eine entsprechende,
an dem Schlitz ausgebildete Ausnehmung, die auch durch eine Bohrung
gebildet sein könnte,
eingreift.
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Gemäß e) greifen über den
Steg 8 Klammern 53, die im Schlitzbauteil 2,
beispielsweise durch Tuckern, befestigt sind.
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Gemäß f) ist
der Schlitz 6 zick-zack-förmig ausgebildet und der Steg 8 in
seinem in den Schlitz 6 eingreifenden Bereich ebenfalls
zick-zack-förmig
ausgebildet.
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Gemäß g) verläuft senkrecht
zum Schlitz 6 eine Bohrung 54 durch das Schlitzbauteil 2 und
ist der Steg 8 mit einem Loch 56 ausgebildet,
so dass das Profilbauteil mittels eines Verriegelungsbolzen 48 starr
mit dem Schlitzbauteil 2 verriegelt werden kann.
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21 zeigt in Seitenansicht
ein Schlitzbauteil 2, das von oben und von unten mit Schlitzen 6 versehen
ist. An seiner Seitenfläche
weist das Schlitzbauteil 2 eine Befestigungsnut 7 auf.
Gemäß 21 von rechts ist auf das
Schlitzbauteil 2 ein Verkleidungsteil 60 aufgeschoben,
dessen innere Querschnittsgestalt der äußeren Querschnittsgestalt des
Schlitzbauteils entspricht und das mit nach innen ausgebildeten
Vorsprüngen 62 in
die Befestigungsnut 7 eingreift. Der Figurenteil a) zeigt
einen Querschnitt durch die Anordnung der 21, geschnitten in der Ebene a-a. Der
Figurenteil b) zeigt einen Querschnitt durch das Verkleidungsteil 60 alleine. Mit
solchen Verkleidungsteilen kann das Aussehen erfindungsgemäßer Konstruktionselemente
verbessert werden, da die unter Umständen verschmutzungsempfindlichen
Schlitze, soweit sie nicht zum Einschieben von Profilbauteilen benötigt werden,
verdeckt werden. Außerdem
kann für
das Verkleidungsteil bzw. -profil ein ästhetisch ansprechender Werkstoff
gewählt
werden. Das Verkleidungsteil 60 ist beispielsweise aus
Metall und bildet eine hochwertige Verblendung oder ist ein Extrusionsteil
aus Kunststoff.
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22 zeigt einen Längsschnitt
durch ein Schlitzbauteil 2 mit einer Seitenansicht eines
außerhalb
der Schnittebene in einen Schlitz 6 des Schlitzbauteils
eingeschobenem Profilbauteil 4. 22b) zeigt eine Sicht auf die Anordnung
gemäß 22a) in Richtung des Pfeils
b und 22c) zeigt eine
Sicht auf die Anordnung gemäß 22a) in Richtung des Pfeils
c.
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Das
Schlitzbauteil 2 ist integral aus zwei Werkstoffen gefertigt
und weist einen äußeren Mantel 64 auf, der
die äußere Schale
des Schlitzbauteils bildet und mit einer Befestigungsnut 7 ausgebildet
ist. Innerhalb des Mantels 64 ist ein Kern 66 aus
geschäumten
Material angeordnet, dessen Schaum so ausgebildet ist, dass er von
einem eingeschobenen Steg 8 des Profilbauteils 4 zerschnitten
wird und dabei durch Haftung den Steg 8 zusätzlich hält.
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22b) zeigt, wie die Schlitze 6 nur
im Bereich des Mantels 64 ausgeformt sind und der Kern 66 den Mantel 64 vollständig füllt. Erst
beim Einschieben des Stegs 8 des Profilbauteils 4 werden
die Schlitze 6 durch entsprechendes Zerschneidens des Kerns 66 in
den Kern hinein erweitert. 22c) zeigt
die Anordnung gemäß 22a) von links, gesehen
in Richtung des Pfeils c, wo die senkrecht ausgebildeten Schlitze
in den Mantel 64 über
ihre gesamte Länge
sichtbar sind.
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Schlitzbauteile
in Art des in 22 dargestellten
zeichnen sich insbesondere durch geringes Gewicht und kostengünstige Herstellbarkeit
aus.
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Im
Folgenden werden unter Verwendung der geschilderten erfindungsgemäßen Bauteile
Beispiele von Konstruktionen und Unterkonstruktionen erläutert:
23 zeigt eine Vorderansicht
einer Unterkonstruktion einer Wand. An einem Boden 68 und
einer Decke 70 sind stabförmige Schlitzbauteile 2 angebracht,
in die Profilbauteile 4 eingesetzt sind. Im dargestellten
Beispiel ist auf etwa 2/3 der Höhe
der Wandunterkonstruktion ein weiteres stabförmiges Schlitzbauteil 2 in
die Profilbauteile 4 eingesetzt, das eine nach vorne offene
Befestigungsnut 7 aufweist, in die gemäß dem vergrö ßerten Ausschnitt der Figur
ein Einschubprofil 72 eingesetzt ist, das nach vorne offen
ist und den Verbindungskörper 2 um
ein vorbestimmtes Maß a überragt.
Die Vorderkante des Einschubprofils 72 bildet auf diese
Weise eine Putzkante, an der eine auf den Verbindungskörper und
ggfs. weitere eingesetzte Verkleidungsplatten aufgebrachte Putzschicht 74 ausgerichtet
werden kann. Das nach vorne offene Einschubprofil 72 kann
für vielfältige Aufgaben
herangezogen werden, beispielsweise zum Einlegen von Einlegeböden, zum
Einsetzen von Gardinenhaltern und sonstige geführte Halter, beispielsweise
auch zum Aufhängen
von Bildern.
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Es
versteht sich, dass das Einschubprofil 72 nicht über die
gesamte Länge
durchlaufen muss, sondern durch einzelne Einschubbauteile gebildet
sein kann. Auch die anderen Schlitzbauteile 2 können mit
nach vorne offenen Befestigungsnuten ausgebildet sein. Es können mehrere
Schlitzbauteile auf unterschiedlicher Höhe angeordnet sein, wobei die
Profilbauteile 4 jeweils an den Schlitzbauteilen enden
können.
In 23 ist weiter ein
Schlitzbauteil 212 sichtbar, dessen
Schlitze in Profilbauteile 4 eingeschoben sind und der
zur Aufnahme beispielsweise eines Waschbeckens oder von Armaturen
dient. Das Schlitzbauteil 212 kann
ebenso wie die anderen Schlitzbauteile mit den Profilbauteilen 4 mittels
durch die Profilbauteile hindurchgeschraubte und in das Schlitzbauteil
hineingeschraubt Schrauben starr verbunden sein.
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24 zeigt in perspektivischer
Darstellung eine einfache Ausführungsform
einer Unterkonstruktion einer einschaligen Wand. An einer nicht
dargestellten Decke und einer nichtdargestellten Boden sind Schlitzbauteile 2 befestigt,
in deren Schlitze Profilbauteile 4 eingeschoben sind, die
mit L-förmigem,
U-förmigem, T-förmigem Querschnitt
oder auch mit geschlossenem Querschnitt ausgebildet sein können. Wie
ersichtlich, bilden die Profilbauteile 4 zusammen mit den
Schlitzbauteilen 2 eine im wesentlichen bündige Fläche, an
der in einfacher Weise Verkleidungsplatten, beispielweise Rigipsplatten
oder Holzplatten, angebracht werden können. Die beschriebene Unterkonstruktion
eignet sich nicht nur für
Wände,
sondern auch für
Decken und Böden sowie
für Möbel und
weitere Gegenstände.
Nur angedeutet ist in 24 ein
weiteres Schlitzbauteil, das auf halber Höhe des dargestellten Konstruktionselements
die Profilbauteile 4 verbinden kann, wobei die Profilbauteile 4 je
nach Aufbau des Schlitzbauteils durchgängig verlaufen können oder
vom Verbindungskörper
unterbrochen werden.
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25 zeigt einen der 24 ähnlichen Aufbau einer Unterkonstruktion,
wobei die Unterkonstruktion gemäß 25 zweischalig ist, da Schlitzbauteile 2 verwendet
werden, die an ihren beiden, voneinander abgewandten Seiten mit
Schlitzen 6 versehen sind, in die entsprechende Profilbauteile 4 eingesetzt
sind.
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Bei
der Konstruktion gemäß 25 ist innerhalb der Unterkonstruktion
ein Zwischenraum 74 geschaffen, der zur Aufnahme von Leitungen 76,
Dämmplatten
o.ä. dienen
kann. Es versteht sich, dass auch bei der Unterkonstruktion gemäß 24 Leitungen verlegt werden
können,
für die
in den Profilbauteilen 4 entsprechende Durchlässe (nicht
dargestellt) ausgebildet sind. Es versteht sich, dass bei der Ausführungsform
gemäß 25 an den Profilbauteilen 4 ein
weiteres Schlitzbauteil angebracht werden kann, das das Ende der
Leitung 74 aufnimmt und an dem ein Funktionsteil, beispielsweise
ein Waschbecken, eine Toilettenschüssel o.ä. anbringbar ist.
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26 zeigt in perspektivischer
Darstellung, wie mit der erfindungsgemäßen Unterkonstruktion in einfacher
Weise beispielsweise eine Türe
realisiert werden kann. Eine Wandkante bildende Säule 80 ist
durch zwei senkrecht angeordnete säulenartige Schnittbauteile 23 , 24 ähnlich den
Schnittbauteilen gemäß 11 gebildet, die über ein
nicht dargestelltes Verbindungselement miteinander verbunden sind.
In die Schlitze des Schnittbauteils 23 sind
Profilbauteile 4 eingeschoben, an denen nichtdargestellte
Verkleidungsplatten zur Vervollständigung der Wände angebracht
werden. An dem Schnittbauteil 24 ist
ein Scharnierband oder sind einzelne Scharniere angebracht, an denen
ein Türflügel 82 schwenkbar
angebracht ist, der in geschlossenem Zustand an einem weiteren Schnittbauteil 2 anliegt,
das die Begrenzung einer nicht dargestellten Wand bildet.
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27 zeigt, wie mit den erfindungsgemäßen Elementen
in einfacher Weise ein Bauzaun, eine Werbetafel, usw. hergestellt
werden kann. Zwei trägerartige
Schlitzbauteile 2 sind senkrecht übereinander im gegenseitigen
Abstand angeordnet und werden bei spielsweise an nicht dargestellten
Säulen
gehalten. Zur Stabilisierung können
zwischen den Schlitzbauteilen 2 Profilbauteile 4 in
deren Schlitze eingeschoben sein. An ihren Seiten zu Stegen 8 abgekantete
Plattenelemente 83 sind mit den Stegen in die Schlitze
der Schlitzbauteile 2 eingeschoben, so dass eine geschlossene
Wand entsteht.
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28 zeigt, wie Schlitzbauteile 26 und 27 ,
die in Art der 12 scharnierartig
miteinander verbunden sind, verwendet werden können, um in einfacher Weise
beispielsweise Dachzimmer mit schrägen Wänden derart auszubilden, dass
im äußeren Bereich
ein Teil der Wand senkrecht ist. Wie dargestellt, werden die Schlitzbauteile 26 am Boden befestigt, beispielsweise
mittels Metallwinkeln oder auf sonstwelche geeignete Art. Die Schlitzbauteile 27 , die mit den Schlitzbauteilen 26 scharnierartig verbunden sind, können unmittelbar an
einer Dachunterkonstruktion befestigt werden oder nur mit ihren
freien Enden an dafür
vorgesehenen Stellen befestigt werden. Nach Einsetzen der Profilbauteile 4 in
die Schlitze der Schlitzbauteile steht eine Unterkonstruktion zum
Befestigen von Verkleidungsplatten zur Verfügung, so dass in einfacher
Weise eine Wand abgewinkelte Wand herstellbar ist. Es versteht sich,
dass die Schlitzbauteile 2 unmittelbar Dachbalken bilden können und
Profilbauteile 4 unmittelbar Dachsparren bilden können, wobei
bei doppelschaliger Bauweise ein Zwischenraum für Dämmaterial, Aufnahme von Leitungen
usw. gebildet ist.
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Durch
Drehung der 28 um 90° ist unmittelbar
ersichtlich, wie die beschriebene Konstruktion auch zur Herstellung
senkrechter Wände
genutzt werden kann, die einen Winkel ungleich 90° miteinander
bilden.
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29 zeigt, wie Schlitzbauteile 28 in Art des Verbindungskörpers der 13 zum Aufbau einer Bodenunterkonstruktion
verwendet werden können.
Auf einem Boden 68 ist mittels eines Fußes 86, der beispielsweise ähnlich wie
der anhand der 14 erläuterte Fuß aufgebaut
sein kann, ein Schlitzbauteil 28 höhenverstellbar
angebracht, in dessen Schlitze Profilbauteile 4 eingesetzt
sind, die im dargestellten Beispiel T-förmigen Querschnitt haben. Je
nach Tragfähigkeit
der Profilbauteile werden mehrere Schlitzbauteile 28 auf
den Boden angeordnet, so dass eine stabile Unterkonstruktion geschaffen
wird, wobei zusätzlich
ein Zwischenraum für Dämmmaterial
vorhanden ist. Durch ent sprechende Ausbildung der Füße 86 kann
zusätzlich
eine hohe Trittschalllisolation erzielt werden. Die geschilderte
Konstruktion kann auch als Deckenkonstruktion verwendet werden,
wie durch Drehung der 29 um
180° ersichtlich.
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Anhand 30 wird erläutert, wie
an rechtwinklig zueinander angeordneten Wänden 90 gekrümmte Wände 92 mit
Hilfe des erfindungsgemäßen Konstruktionssystems
ausgebildet werden können.
An den Wänden 90 werden
Halterungen 94 derart angebracht, dass gebogene Schlitzbauteile 2 senkrecht
voneinander beabstandet an den Wänden 90 montiert
werden können.
Die gebogenen Schlitzbauteile 2 dienen mit ihren Schlitzen
zur Befestigung von senkrecht verlaufenden Profilbauteilen 4,
so daß eine
Unterkonstruktion für
eine gerundete Wand geschaffen ist. Es versteht sich, dass in ähnlicher
Weise auch dreidimensional gewölbte
Wände herstellbar
sind, indem gebogene Profilteile in die entsprechend angeordneten
gebogenen Schlitzbauteile eingesetzt werden.
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31 zeigt, wie mit dem erfindungsgemäßen Konstruktionssystem
in einfacher Weise eine Schiebetüre
realisiert werden kann. Dazu wird der Raum innerhalb einer doppelschaligen
Wandunterkonstruktion ähnlich
der der 25 zur Aufnahme
einer Schiebetüre 96 genutzt.
Wie ersichtlich, kann die Höhe
der doppelschaligen Unterkonstruktion durch Einfügen eines weiteren Schlitzbauteils 212 an die Höhe der Schiebetüre 96 angepaßt werden.
Die Führung
der Schiebetüre 96 erfolgt
in an sich bekannter Weise mittels Schienen, auf oder in denen Rollen
laufen, wobei die Schienen und/oder die Rollenträger an den Schlitzbauteilen
befestigt werden. Die Schiebetüre 96 kann
ein vorgefertigtes Blatt sein oder sie kann nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
mit einer einschaligen Unterkonstruktion ähnlich der der 24 aufgebaut sein.
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32 erläutert in einer Vorderansicht
und einer Seitenansicht, wie mit dem erfindungsgemäßen Konstruktionssystem
große
Sanitäreinheiten
in einfacher Weise in Unterkonstruktionen integriert werden können. Dargestellt
ist ein oberes Schlitzbauteil 2 und ein unteres Schlitzbauteil 2,
die beispielsweise fest an einer Decke und einem Boden montiert
sind. Mit den Profilteilen 4 der dargestellten zweischaligen
Konstruktion sind starr ein Sanitäranschlussblock 98 und
ein Waschbeckenanschlussblock 100 verbunden, die an ihren
Oberflächen
vorteilhafterweise mit in Stege der Profilbauteile ein schiebbaren
Schlitzen ausgebildet sind und auf diesem Wege selbst Schlitzbauteile
bzw. Verbindungskörper
bilden. Die starre Verbindung kann durch Formschluss oder dadurch
erfolgen, dass die Profilbauteile zusätzlich mit den Schlitzbauteilen
verschraubt werden. Abflussrohre 102, Wasserzuleitungen 104 sowie
nicht dargestellte elektrische Leitungen sind in der doppelschaligen
Unterkonstruktion aufgenommen.
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33 zeigt ein Regal in Vorder-
und Seitenansicht, das ausschließlich aus erfindungsgemäßen Schlitzbauteilen 2 aufgebaut
ist, die mit Befestigungsnuten 7 ausgebildet sind, in die
jeweils Einsatzteile eingesetzt sind, mittels denen die Schlitzbauteile
aneinander befestigt sind. Die starre Verbindung zwischen den Schlitzbauteilen
kann mit zusätzlichen
Schrauben erreicht werden. Weiter kann die Anordnung gemäß 33 dadurch abgeändert werden,
dass anstelle einzelner Schlitzbauteile Profilbauteile verwendet
werden.
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34 zeigt eine unter Nutzung
der Erfindung gebaute Palette. Der Palettenboden 106 ist
an seinem sich gegenüberliegenden
Außenseiten
integral oder durch Zusatzteile mit Schlitzen 6 ausgebildet,
in die Profilteile 4 eingesetzt werden können, die
wiederum über
Schlitzbauteile (nicht dargestellt) miteinander verbunden werden
können,
so dass eine stabile Konstruktion entsteht.
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35 zeigt ein weiteres Beispiel
eines Einschubprofils 72, das in eine Befestigungsnut 7 eines Schlitzbauteils 2 eingeschoben
ist. Je nach Anwendung kann die in dem Einschubprofil 72 ausgebildete
Nut 106 beispielsweise als Führung für eine Hängetüre (senkrechte Ausrichtung)
dienen oder zum Einsatz von Fächern,
zur Führung
von Schubladen usw.
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In 36 ist verdeutlicht, dass
mit Hilfe des erfindungsgemäßen Konstruktionssystems
komplette einfache Häuser,
beispielsweise als Notunterkünfte
errichtet werden, indem unter Verwendung der Schlitzbauteile 2 und
der Profilbauteile 4 Unterkonstruktionen errichtet werden,
die mit dem jeweiligen Zweck entsprechenden Wandverkleidungen versehen
werden. Die Einzelhäuser
können
durch Miteinanderverbinden der jeweiligen Schlitzbauteile starr
untereinander verbunden werden.
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37 zeigt ein mit dem erfindungsgemäßen Konstruktionsprinzip
aufgebautes Wannengestell. An den Ecken des Gestells sind vier rechtwinklig
abgewinkelte Schlitzbauteile 2 vorgesehen, in deren Schlitze 6 waagerecht
verlaufende Profilbauteile 4 eingesetzt sind, sodass eine
Unterkonstruktion gebildet ist, auf die Verkleidungsplatten (nicht
dargestellt) aufgebracht werden können. Das ganze Gestell ruht
vorteilhafterweise auf höhenverstellbaren
Füßen, die
mit den Schlitzbauteilen verbunden sind und diese abstützen. Von
oben kann in das Gestell eine Badewanne eingesetzt werden. Die Verkleidungsplatten
können
mit Fliesen belegt werden.
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38 zeigt ein Beispiel eines
unter Putz verlegten Sicherungskastens: An einer nicht dargestellten Wand
(beispielsweise Mauerwerk) sind plattenartige, mit Schlitzen 6 ausgebildete
Schlitzbauteile 21 und 22 befestigt. In die Schlitze sind Profilbauteile 4 eingesetzt,
wobei die äußeren Profilbauteile
in vertikaler Richtung durchgehend sind und die dazwischen angeordneten
einem Raum 110 für
Sicherungsschienen (nicht dargestellt) freilassen. Nach links und
rechts ist der Raum 110 von weiteren Schlitzbauteilen 23 und 24 begrenzt,
an denen nicht dargestellte Türen
befestigbar sind. Die gesamte Anordnung ist derart, das die Unterkonstruktion eingeputzt
wird, so daß nur
eine mit den Türen
verschließbare
Ausnehmung bleibt, in der Sicherungen oder sonstige Elemente zugänglich sind.
Die in den Profilteilen ausgebildeten Kanäle können unmittelbar zur Leitungsverlegung
genutzt werden. Es versteht sich, dass die Schlitzbauteile 23 und 24 durch
Platten ersetzt werden können,
die in Profilteile 4 eingesetzt sind, die wiederum in die
Schlitzbauteile 21 und 22 eingesetzt sind.
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39 zeigt, wie die Erfindung
genutzt werden kann, um beispielsweise in einfacher Weise eine Beleuchtungsröhre anzubringen,
die in ansich bekannter Weise in Fassungen eingesetzt wird. Ein
Schlitzbauteil 2 ist derart profiliert, das ein U-förmiger Kanal
entsteht, in dem plattenartige Fassungen 114 aufgenommen
und befestigt sind, die nach außen
hin vorstehenden. Nach Verkleidung des Schlitzbauteils mit beispielsweise
einer aus Rigips bestehenden Verkleidungsplatte 116 ragen
nur die Fassungen 114 aus der Wand vor, in die eine Leuchtstoffröhre einsetzbar
ist. Es versteht sich, dass an Stelle des Schlitzbauteils ein Profilbauteil
derart ausgebildet sein kann, dass die Fassungen an ihm befestigbar
sind.
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40 zeigt, wie an der erfindungsgemäßen Unterkonstruktion
ein Ventil, beispielsweise ein Wasserabsperrventil, angebracht wird.
Dazu ist in einem Schlitzbauteil 2 eine Ausnehmung vorgesehen,
in der eine Gehäuse 118 des
nicht sichtbaren Ventils untergebracht ist, aus dem eine Bestätigungswelle 120 vorsteht.
Das Gehäuse,
in dem das Ventil aufgenommen ist, besteht vorteilhafterweise aus
schallschluckendem Material.
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41 zeigt in perspektivischer
Darstellung ein mit konstantem Querschnitt ausgebildets Schlitzbauteil 2,
auf dem ein Schieber 122 in Richtung des Doppelpfeils verschiebbar
angeordnet ist. Der Schieber ist beispielsweise durch ein Blech
gebildet, das entsprechend dem Querschnitt des Schlitzbauteils 2 abgekantet ist
und auf das Schlitzbauteil 2 aufgeschoben ist. Vorteilhafterweise
umgreift der Schieber 122 das Schlitzbauteil 2 vollständig. An
seiner Oberseite weist der Schieber 122 wenigstens einen
Schlitz 61 auf. An einer Seitenwand
ist ein Blechstück
freigestanzt, das zu einer Konsole 124 abgebogen ist, die
mit einem Loch 126 versehen ist. Die Verschiebbarkeit des
Schiebers 122 längs
des Schlitzbauteils 2 kann mittels eines Sperrteils 128 gesperrt
werden, das in den Schlitz 61 in
einer Stellung einschiebbar ist, in der der Schlitz 61 mit einem Schlitz 6 des Schlitzbauteils 2 fluchtet.
In einer abgeänderten
Ausführungsform
könnten
mehrere Sperrteile in Art eines Eierschneiders unmittelbar gelenkig
am Schieber angebracht sein.
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42 zeigt eine Anwendung
der Konstruktion der 41.
Dargestellt ist in Aufsicht eine "Scherenwand" mit zwei in gegenseitigem Abstand verlaufenden
Wänden 130,
an deren aufeinander zugewandten Seiten Schlitzbauteile 2 mit
Schiebern 122 befestigt sind. An den Konsolen 124 der
Schieber 122 sind jeweils die Enden von Scherenstreben 132 gelagtert.
Wie aus der Figur unmittelbar ersichtlich, ist durch Festsetzen
der Schieber 122 mittels der in 42 nicht dargestellten Sperrteile ein
fester Verbund zwischen den beiden Wänden 130 geschaffen.
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43 zeigt eine weitere Anwendung
der Schieber gemäß 41. Bei der Anwendung gemäß 43 sind an einer abgestuften
Deckenwand 134 Streben 136 gelagert, deren freie
Enden an Schiebern 122 gelagert sind, die auf einem Schlitzbauteil 2 verschiebbar
sind. Wie aus 43 unmittelbar
ersichtlich, kann mit Hilfe mehrerer Schlitzbauteile 2,
an denen, wie beschrieben, mittels Profilbauteilen Verkleidungsplatten oder Ähnliches
angebracht sind, eine ebene Decke geschaffen werden, wobei die unterschiedlichen
Abstände zwischen
Decke 138 und Deckenwand 134 durch unterschiedliche
Winkellagen der Streben ausgeglichen werden können.
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44 zeigt eine Aufsicht auf
ein Scherengelenk, bei dem zwei Streben 136 gelenkig miteinander
verbunden sind und an den Enden jeder Strebe ein quaderförmiges Schlitzbauteil 2 drehbar
gelagert ist. In den Schlitzen 6 der Schlitzbauteile 2 können Profilteile,
wie mehrfach beschrieben, befestigt werden und/oder die Schlitzbauteile 2 können mit
nicht dargestellten Nuten versehen sein, in die Verbindungselemente
zum Verbinden der Schlitzbauteile 2 mit weiteren Elementen
angebracht werden.
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45 zeigt in a) in Aufsicht
und in b) in Seitenansicht ein aus zwei Schlitzbauteilen 2 gebildetes
Gelenk, wobei die Schlitzbauteile 2 insgesamt quaderförmig sind
und über
einen Lagerzapfen 140 verdrehbar miteinander verbunden
sind. In den Schlitzen 6 der Schlitzbauteile 2 können Profilbauteile
befestigt werden.
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46 zeigt in a) eine Seitenansicht
und in b) eine Schnittansicht, geschnitten in der Ebene b-b des Figurenteils
a) der Befestigung eines Rades an einem als Träger ausgebildeten Schlitzbauteil 2.
Das Schlitzbauteil 2 ist an seinen beiden Seiten mit Schlitzen 6 ausgebildet,
in die seitlich Profilstanzteile 142 einschiebbar sind,
die als Träger
von Rädern 144 dienen.
Jedes Proflstanzteil 142, das beispielsweise aus Blech
besteht, ist U-förmig abgekantet,
wobei die senkrechten Schenkel 146 des U von der Seite
in die Schlitze eingeschoben werden und an den freien Enden der
Schenkel 146 ausgebildete waagerechte Schenkel 148 an
der Oberseite des Profilteils 2 anliegen und die Basis 150 des
U an der Unterseite des Schlitzbauteils 2 anliegt. An der
Basis 150 jedes Profilstanzteils 142 ist starr
eine Konsole 152 befestigt bzw. einteilig damit ausgebildet,
an der die Räder 144 gelagert
sind.
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46c) zeigt schematisch einen
erfindungsgemäß aufgebauten
Transportkarren. Es versteht sich, dass mehrere Schlitzbauteile 2 zu
einem starren Rahmen miteinander befestigt werden. Die Konsole 152 kann durch
Abkanten eines Teils der Basis 150 gebildet sein. Es versteht
sich, dass das Profilstanzteil durch einen Schieber ähnlich dem
der 41 gebildet sein
kann. Zur Verriegelung des als Halteteil dienenden Profilstanzteils 142 an
dem Schlitzbauteil 2 kann das Schlitzbauteil 2 mit
einer Bohrung versehen sein, die sich längs durch die Schlitze erstreckt
und die Schenkel 146 können
mit entsprechenden Noppen versehen sein. Es können auch gesonderte Sperrelemente
verwendet werden, wie beispielsweise anhand 20 erläutert.
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Das
Profilstanzteil 142 der 46 kann
in vielfältiger
Weise abgeändert
werden; beispielsweise kann es sich längs eines großen Abschnitts
des Schlitzbauteils 2 erstrecken, wobei es eine Vielzahl
von Konsolen bildet, zwischen denen es in den Schlitzen des Schlitzbauteils 2 befestigt
ist. Die auf diese Art gebildeten Konsolen können beispielsweise Auflager
für die
Latten eines Lattenrostes bilden oder für sonstwelche Befestigungen
herangezogen werden.
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47 zeigt einen Querschnitt
durch ein Schlitzbauteil mit einer Befestigungsnut, in der ein Zapfen einer
Haltestange aufgenommen ist. Das Schlitzbauteil 2, das
als trägerartiges
Bauteil ausgebildet ist, ist oben und unten mit Schlitzen 6 versehen
und weist in seinem mittleren Bereich eine Befestigungsnut 7 auf,
in die ein mit entsprechendem Querschnitt ausgebildeter Ansatz 154 einer
Haltestange 156 eingeschoben ist, die beispielsweise an
ihrem entgegengesetzten Ende in ein entsprechendes Schlitzbauteil
eingesetzt ist. Auf der Haltestange 156 ist ein die Haltestange
umgreifendes Ringteil 158 in Richtung der Doppelzeile verschiebbar, das
mit Flügeln 160 versehen
ist, die in Schlitze 6 einschiebbar sind. Bei in die Schlitze 6 eingeschobenen
Flügeln 160 ist
die Haltestange 156 an dem Schlitzbauteil 2 unverschiebbar
gehalten. Mit dem Konstruktionselement der 47 lassen sich unterschiedlichste Anwendungen
darstellen, beispielsweise Rahmenkonstruktionen, die die Schlitzbauteile
enthalten und zwischen denen sich die Stangen 156 erstrecken,
die in unterschiedlichsten Positionen festlegbar sind. Solche Konstruktionen
können
beispielsweise in Lkw-Aufbauten (Kleidertransport, Fleisch transport,
usw.) verwendet werden. Bei entsprechend stabiler Ausbildung der
Führung
kann die Haltestange 156 lediglich einen Tragarm bilden,
dessen Lage mittels des aus dem Ringteil 158 und den Flügeln 160 gebildeten
Sperrteils verriegelbar ist.
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Die
vorstehenden Beispiele sind nicht abschließend, sondern belegen die vielfältige Einsetzbarkeit
der Erfindung.
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Für die Herstellung
der mit Schlitzen versehenen Schlitzbauteile gibt es unterschiedliche
Verfahren. Vorteilhaft ist, die Schlitzbauteile durch Extrusion
herzustellen, wobei je nach Richtung die Schlitze gleich mitextrudiert
werden können,
oder aber nachträglich,
beispielsweise durch Blattsägen,
ausgebildet werden. Die Schlitzbauteile können dann aus dem extrudierten
Strang abgetrennt werden. Der Strang kann auch derart ausgebildet
sein, dass mehrere Schlitzbauteile nebeneinander extrudiert werden,
die anschließend
abgetrennt werden. Die Schlitzbauteile können auch gegossen, gepresst
oder sonstwie hergestellt werden. Die einzelnen geschilderten Bauteile,
Bauelemente und Baugruppen für
die Elementenschutz beansprucht wird, können in vielfältiger Weise
abgeändert
und miteinander kombiniert werden.
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