DE101307C - - Google Patents

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DE101307C
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horseshoes
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L7/00Accessories for shoeing animals
    • A01L7/02Elastic inserts or soles for horseshoes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Adornments (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Hufeisen mit elastischen Einlagen unter den Trachten und solche, bei welchen die Einlagen, um sie gegen Durchscheuern zu schützen, mit Metallplatten überdeckt sind, sind bekannt. Zweck derselben ist ein elastisches Auftreten des ganzen Fufses; deshalb sind auch die elastischen Einlagen über den ganzen Huf bezw. über die tragenden Theile des Hufes verbreitet. Diese Hufeisen erfüllen zwar den genannten Zweck, verhüten aber nicht die Bildung .von Steingallen, fördern dieselbe vielmehr dadurch; dafs sich die beweglichen Theile des Hufes infolge der unausgesetzten Reibung an den Deckplatten der Einlagen sehr leicht entzünden. Solche Hufeisen schützen zwar den ganzen Fufs gegen Druck und Prellungen gleichmäfsig, jedoch nicht die beweglichen Trachtentheile, welche aus dem genannten Grunde des Schutzes am meisten bedürfen, im Besonderen gegen Prellungen und Druck.
Hiervon sind selbst solche Hufeisen nicht ausgenommen, welche wie die durch die amerikanische Patentschrift Nr. 324562 bekannt gewordenen dieses Ziel anstreben, aber nach Ansicht des Erfinders nicht erreichen, weil dort zwar die elastischen Einlagen nur unter den Trachtentheilen vorgesehen, die beiden überdeckenden Platten jedoch durch einen Steg mit einander und mittels Niete mit dem Eisen verbunden sind, während sie die Hufeisenschenkel mit seitlichen Lappen umgreifen. Die Reibung zwischen den Deckplatten und den Trachtentheilen ist dadurch nicht beseitigt, wird vielmehr vergröfsert, weil sich die Länge der Auflagefläche durch das Niedertreten der unverschiebbaren Deckplatten verkürzt, während sich die Trachtentheile durch das Gewicht des Thieres strecken.
Da Steingallen in der Regel einseitig auftreten, so wird die schmerzhafte Entzündung durch solche Deckplatten nur vermehrt, denn einerseits ist die unter der Steingalle befindliche Deckplatte durch die Stegverbindung gezwungen, an der Bewegung der anderen theilzunehmen, andererseits entsteht aus demselben Grunde zwischen dem gesunden Trachtentheile und der zugehörigen Deckplatte ein Hohlraum, so dafs die Steingalle bei jedem Tritt eine Pressung erleidet. Ferner hindert der Steg die freie Beweglichkeit des Strahles und die diesem Theile des' Hufes nöthige Lüftung. Sein Vorhandensein bedeutet demnach einen Rückschritt, weil Stege aus diesen Gründen vermieden werden.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Hufeisen, dessen Zweck ein festes Auftreten aller tragenden Theile, jedoch ein nach allen Richtungen wirksamer Schutz der beweglichen Trachtentheile ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist das Hufeisen schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Unterseite, Fig. 2 die Oberseite des Eisens; Fig. 3 ist eine Seitenansicht und Fjg. 4 veranschaulicht das Hufeisen von hinten gesehen. Fig. 5. zeigt eine der die elastischen Einlagen gegen Durchscheuern schützenden Metallplatten von der Seite, Fig. 6 die elastische Einlage von oben gesehen.
Das Hufeisen ist an jedem Schenkelende derart ausgeschnitten, dafs in diesen Ausschnitt je nach Bedürfnifs geformte keilförmige, elastische Einlagestücke d eingefügt werden können. In
den Schenkelenden und Einlagestücken sind Durchbohrungen α angebracht, durch welche die etwas schwächeren Zapfen e der Stahldeckplatten b gehen und die Einlagen festhalten.
Mit dem vorstehenden Theile c greift jede Stahldeckplatte b in eine entsprechende Ausnehmung des Hufeisens. Dies gestattet aufse.r der Auf- und Abwärtsbewegung noch ein geringes Verschieben der Deckplatte in deren Längsrichtung, so dafs die Platte den Bewegungen der Trachtentheile nach jeder Richtung hin folgen kann und mit ihnen stets in Berührung bleibt.
Die elastischen Einlagen d können sich demnach auch.ungehindert ausdehnen und gestatten bei Vermeidung jeder seitlichen Umrandung der Deckplatten oder Lagerung der Einlagen in Vertiefungen des Hufeisens den Bewegungen der Trachtentheile des Hufes volle Freiheit/ bleiben bis zum stärksten Druck wirksam und gewahren den Trachten den erwünschten Schutz gegen Prellungen und Druck.
Das wesentliche Merkmal vorliegenden Hufeisens ist darin zu erblicken, dafs die bewegliche Deckplatte d den Trachten stets dicht an-.liegt und den Bewegungen derselben genau folgt, so dafs fast gar keine Reibung zwischen Deckplatten und Hinterhuf stattfindet und mithin diese Ursache einer zur Steingallenbildung führenden Entzündung der Trachtentheile beseitigt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hufeisen mit keilförmigen, elastischen und von Metallplatten überdeckten Einlagen in den Schenkelenden, dadurch gekennzeichnet, dafs diese Deckplatten (b) von einander unabhängig mit Zapfen (e) in durch Einlage und Schenkel gehenden Bohrungen geführt und mit ihren vorderen Enden (c) beweglich mit dem Hufeisen verbunden sind, damit sie den Trachten des Hufes stets dicht anliegen und deren Bewegungen folgen können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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