DE1009331B - Verfahren zur unmittelbaren elektrischen Widerstandserhitzung von stabfoermigen Koerpern aus Stahl - Google Patents

Verfahren zur unmittelbaren elektrischen Widerstandserhitzung von stabfoermigen Koerpern aus Stahl

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DE1009331B
DE1009331B DEG14794A DEG0014794A DE1009331B DE 1009331 B DE1009331 B DE 1009331B DE G14794 A DEG14794 A DE G14794A DE G0014794 A DEG0014794 A DE G0014794A DE 1009331 B DE1009331 B DE 1009331B
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Germany
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steel
rod
resistance heating
electrical resistance
shaped bodies
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DEG14794A
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Inventor
Dr-Ing Wilhelm Stich
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Bochumer Verein fuer Gussstahlfabrikation AG
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Bochumer Verein fuer Gussstahlfabrikation AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/0075Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for rods of limited length

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)
  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur unmittelbaren elektrischen Widerstandserhitzung von stabförmigen Körpern aus Stahl In der Patentanmeldung G 14396 VIII d / 21h ist ein Verfahren geschützt, bei dem stabförmige Stahlteile od. dgl. Halbzeug z. B. auf Walztemperatur erhitzt werden, indem der stirnseitig zwischen Stromkontakten eingespannte Stahlstab mit Hilfe hochleistungsfähiger Widerstandserhitzungsaggregate mit Strom beschickt und gleichzeitig, dauernd oder intermittierend, die Stabenden mit Wasser beaufschlagt werden. Die Elektroden nehmen hierbei nur bestimmte Teile der Stirnflächen der Werkstücke (z. B. in Punktberührung) in Anspruch, so daß an den Werkstückenden ein Wärmeüberschuß erzeugt wird. Die Kühlwasserbeaufschlagung soll hierbei auf die restlichen, nicht der Kontaktgebung dienenden Teile der Stirnflächen und gegebenenfalls zusätzlich auf die in nächster Nachbarschaft befindlichen Seitenteile der Werkstücke beschränkt werden. Die Bemessung der Wasserkühlung und deren zeitliche Abgrenzung sollte in Abhängigkeit von dem Erhitzungsverlauf erfolgen, und zwar gegebenenfalls unter Anwendung selbsttätiger Schaltmittel. Das Kühlmittel wird zweckmäßig in feinzerstäubtem Zustand verwendet.
  • In Ausgestaltung des Verfahrens gemäß der Hauptpatentanmeldung wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, bei dem genannten Verfahren solche Stahlstäbe der elektrischen Widerstandserhitzung zuzuführen, die bereits auf höhere Temperaturen von z. B. 500 bis 600° C vorerbitzt sind. Diese Vorerhitzun.g kann durch Gasbrenner oder gas- oder kohlebeheizte Öfen erfolgen. Bei der Vorerhitzung soll die Zundergrenze des jeweiligen Stahls nicht oder nicht wesentlich überschritten werden.
  • Durch diese Verfahrensausgestaltung wird die Kontaktgebung erleichtert und die Anformung der Stabenden mit Hilfe der Wasserkühlung genau geregelt, so daß unerwünschte Anstauchungen unter dem Anpreßdruck vermieden werden. Die elektrische Erhitzung von 500 bis 600° C auf die Verformungstemperatur von beispielsweise 1050 bis 1100° C kann dann in äußerst kurzer Zeit erfolgen, z. B. bei Knüppeln in 30 bis 60 Sekunden. Infolge der Vorerhitzung der Stahlstäbe außerhalb der elektrischen Einrichtung kann diese selbst wesentlich mehr Stahlstäbe durchsetzen, so daß an Anlagen gespart wird'. Trotz der Anwendung der wesentlich billigeren Gas- oder Kohlefeuerung wird eine Verzunderung fast vollständig vermieden, und' es werden saubere, rißchenfreie Oberflächen erzielt.
  • Es ist noch zu bemerken, daß es bekannt war, zu schmiedende Stahlteile zwischen gekühlten Amboßelektroden zu erwärmen und dabei die nicht völlig parallelen Stirnflächen des zu erhitzenden Werkstückes zu pressen, so daß zu den Elektrodenflächen parallele Stirnflächen erzielt werden.
  • Demgegenüber werden erfindungsgemäß Stahlstücke in die Widerstandserhitzung eingebracht, die bereits vorgewärmt sind, und es wird eine unmittelbare Wasserbeaufschlagu.ng der Stabenden durchgeführt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur unmittelbaren elektrischen Widerstandserhitzung von stabförmigen Körpern aus Stahl, z. B. von Knüppeln und ähnlichem Halbzeug, bei dem die Stabenden während der Erhitzung unmittelbar mit Wasser beaufschlagt werden, gemäß Patentanmeldung G 14396 VIII d / 21h, dadurch gelrennzeichnet, daß solche Stahlstäbe der elektrischen Widerstandserhitzung zugeführt werden, welche bereits auf höhere Temperaturen von z. B. 500 bis 600° C vorerhitzt worden sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorerhitzung durch Gasbrenner oder gas- oder kohlebeheizte Öfen erfolgt. In Betracht .gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 569 120.
DEG14794A 1954-07-05 1954-07-05 Verfahren zur unmittelbaren elektrischen Widerstandserhitzung von stabfoermigen Koerpern aus Stahl Pending DE1009331B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1262320B (de) * 1956-06-25 1968-03-07 Bbc Brown Boveri & Cie Verfahren und Vorrichtung zum Erhitzen von Stahlbloecken

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB569120A (en) * 1943-11-01 1945-05-04 Herman Aron Improvements in or relating to the electrical heating and forging of billets

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