DE100893C - - Google Patents

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DE100893C
DE100893C DENDAT100893D DE100893DC DE100893C DE 100893 C DE100893 C DE 100893C DE NDAT100893 D DENDAT100893 D DE NDAT100893D DE 100893D C DE100893D C DE 100893DC DE 100893 C DE100893 C DE 100893C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D36/00Filter circuits or combinations of filters with other separating devices
    • B01D36/02Combinations of filters of different kinds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher bekannt gewordenen Koks- und Kohlenfiltervorrichtungen leiden an dem ge-. meinsamen Uebelstand, dafs das aus dem Klärpulver heraustretende Wasser, trotzdem es vor seinem Austritt noch ein Filtertuch passiren mufs, vielfach Partikelchen der Klärmasse mit sich fortreifst und auf diese Weise niemals völlig frei von consistenten Bestandtheilen zu weiterer Verwendung gelangt. Allerdings liefse sich der letztere Mifstand durch einen möglichst dichten Zusammenhang des Filtertuchgewebes beheben, jedoch ist man in dieser Beziehung aus praktischen Rücksichten schon sehr bald an eine Grenze gebunden, bei welcher ein weiteres Vorgehen nach der erwähnten Richtung hin unzuträglich erscheint, indem mit einer dichten Gewebebeschaffenheit des Filtertuches der austretenden Flüssigkeit ein erhöhter Widerstand entgegengesetzt würde und demzufolge also die stündliche Arbeitsleistung des Filters in entsprechender Weise bedeutend beeinträchtigt werden müfste.
Zweck der vorliegenden Erfindung soll es nun sein, diesen Mifsstand zu beheben.
In den Fig. 1 und 2 in der beiliegenden Zeichnung ist ein derartig wirkender Filter im Längs- und Querschnitt veranschaulicht und weist seiner baulichen Einrichtung nach folgende Beschaffenheit auf:
Das durch einen Hahn α am Fufs des Filtergehäuses g eintretende ungeklärte Wasser gelangt durch einen mit Metallgaze b überzogenen perforirten Cylinder d in den Vorfilterraum e, wird also infolge dieses Hindurchganges von seinen gröbsten schlammigen Beimengungen befreit und tritt nunmehr aus den Oeffnungeny1 der Zwischenwand f in einen kegelförmig gestalteten Ringraum g ein. Aus diesem Raum g wird es durch den hydraulischen, Druck der nachdrängenden Flüssigkeit in die mit Messinggaze h überzogenen Durchbohrungen i1 des eigentlichen Filtercylinders i getrieben.
Der Filterraum i ist etwa zu 3/4 seines Inhaltes mit Kokspulver der klärenden Masse angefüllt und mittelst der Führungsmuffe k auf die Achse / geschoben bezw. durch Flügelmuttern m auf letzterer befestigt.
An verschiedenen Stellen der Führ.ungsmuffe k sind mit Oeffnungen versehene Vertheilungstrichter η vorgesehen, welche den Zweck verfolgen, das. eingetretene Wasser ,etwas länger in der Klärungsmasse zurückzuhalten bezw. dasselbe in breiterem Mafse über die letztere zu vertheilen.
Durch .den Umstand, dafs der eigentliche Filtercylinder i relativ zum Filtergehäuse g abnehmbar angeordnet ist, ist der bedeutende Vortheil geboten, dafs eine Reinigung des ersteren bezw. ein Auswechseln der Klärmasse vorgenommen \verden kann, ohne das Gehäuse selbst von seiner zuerst innegehabten Aufstellung verrücken zu müssen.
Concentrisch zur Gehäusewand g sind nun mehrere zweckmäfsig durch Rippen oder dergl. von einander getrennte Hohlräume 0 an ersterer angeordnet, in welche das aus den
Seitenwandungen des Cylinders i austretende Wasser vor seinem weiteren Austritt aus dem Abflufsrohr ρ unter allen Umständen hineinströmen mufs und daselbst eine Klärung erfährt. Die durch das in den Filter einströmende Wasser anfänglich mitgerissenen Theilchen der Klärmasse können nun nicht mit fortströmen und sinken allmählich nieder oder bleiben schwebend im Filtercylinder bezw. in den Klärräumen zurück.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Filter mit auf der Längsachse (I) angeordnetem und von der letzteren ohne Lagenveränderung der ersteren abnehmbarem Filtercylinder (i), dadurch gekennzeichnet, dafs, um das geklärte Wasser von mitgerissenen Theilchen des Klärpulvers zu befreien, vor dem Abflufsrohr (p) für die geklärte Flüssigkeit mehrere Klärräume (o) vorgesehen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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