DE1007256B - Vorrichtung zur Bereitung beispielsweise eines Wasserstromes von gleichbleibender, vorbestimmter Temperatur durch Mischen von Warm- und Kaltwasser - Google Patents
Vorrichtung zur Bereitung beispielsweise eines Wasserstromes von gleichbleibender, vorbestimmter Temperatur durch Mischen von Warm- und KaltwasserInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bereitung beispielsweise eines Wasserstromes von gleichbleibender,
vorbestimmter Temperatur durch Mischen von Warmwasser, das von einem Erhitzer mit schwankenden Temperaturen
kommt, mit Kaltwasser mittels eines Temperaturreglers, durch den das Mengenverhältnis der Flüssigkeitsströme
gesteuert wird.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist der Temperaturfühler in der Mischkammer hinter dem den
Zustrom von Kalt- und Warmwasser regelnden Steuerorgan angeordnet. Die Arbeitsweise eines solchen Mischventils
ist aber unbefriedigend. Sobald die Temperatur des zuströmenden Warmwassers steigt, ändert der Temperaturfühler
das Mischungsverhältnis erst dann, wenn das Misch wasser bereits eine erhöhte Temperatur erreicht
hat, die höher liegt als die gewünschte Temperatur des Mischwassers. Durch die Regulierung wird die Menge des
zuströmenden Warmwassers verringert und die des zuströmenden Kaltwassers vergrößert. Die Folge davon ist,
daß die Temperatur des Mischwassers wieder auf die gewünschte Temperatur sinkt und der Temperaturfühler
wieder in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt, so daß durch Verstellung des Steuerorgans das ursprüngliche
Mengenverhältnis wiederhergestellt wird. Demzufolge steigt die Temperatur des Mischwassers wieder über die
gewünschte Höhe. Darauf wiederholt sich dieser Vorgang. Diese Schwankungen dauern an, solange das zuströmende
Warmwasser eine Temperatur hat, die höher liegt als die Grundtemperatur, von der bei der Einstellung des Mischventils
ausgegangen wurde. Die Schwankungen sind natürlich um so stärker, je weiter die Temperatur des
Warmwassers von der Grundtemperatur abweicht. Ein solches Mischventil ist für Brausebäder ungeeignet, da
der menschliche Körper schon sehr geringen Temperaturschwankungen gegenüber empfindlich ist.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und besteht darin, daß ein z. B. an eine Kaltwasserleitung angeschlossenes
Verteilerventil mit regelbaren Durchtrittsöffnungen für eine Rohrleitung zum Erhitzer und für eine
Rohrleitung zum Mischventil versehen ist und daß die Durchtrittsöffnungen durch den Temperaturregler, der
einen in eine vom Erhitzer zum Mischventil führende Leitung eingebauten und nur vom Warmwasser beeinflußten
Temperaturfühler und ein gemeinsames Steuerorgan aufweist, derart geregelt werden, daß die Summe
der jeweiligen Durchtrittsöffnungen in allen Fällen konstant bleibt und das Verhältnis ihrer Größe zueinander
dem sich aus dem allgemein bekannten Mischungsgesetz ergebenden Verhältnis von Kalt- zu Warmwasser bei
gleichbleibender Kalt- und wechselnder Warmwassertemperatur entspricht.
Dabei kann der in die Warmwasserleitung eingebaute Temperaturfühler als Stange ausgebildet und mit dem im
Gehäuse des Verteilerventils sitzenden Steuerorgan ge-Vorrichtung
zur Bereitung beispielsweise eines Wasserstromes von gleichbleibender, vorbestimmter Temperatur durch Mischen
von Warm- und Kaltwasser
Anmelder:
Usines Lauffer Freres S. p. r. L,
Hermalle sous-Argenteau (Belgien)
Hermalle sous-Argenteau (Belgien)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Dabringhaus, Patentanwalt,
Düsseldorf 1, Charlottenstr. 58
Düsseldorf 1, Charlottenstr. 58
Beanspruchte Priorität:
Belgien vom 6. Mai 1952
Belgien vom 6. Mai 1952
Arsene Charlier, Evere, Brüssel (Belgien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
kuppelt sein, das in diesem Fall aus einem Kolben mit Durchtrittsöffnungen besteht, die zur Regelung der
Durchtrittsöffnungen des Verteilerventils dienen. Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung sind der
Temperaturfühler und das Verteilerventil in koaxial zueinander liegenden, durch eine Zwischenwand voneinander
getrennten Kammern eines zylindrischen Gehäuses angeordnet, wobei die in Querwänden der hinteren von
beiden Kammern sich befindlichen Durchtrittsöffnungen des Verteilerventils durch den Temperaturfühler und das
mit ihm verbundene stangenförmige Steuerorgan, welches entsprechende Abschlußventile trägt, geregelt werden.
Im obigen wie in diesem Falle sind der Temperaturfühler und das mit ihm verbundene Steuerorgan durch ein
Handrad in ihrer Längsrichtung verstellbar.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgenden Teil der Beschreibung, in welchem
als beispielsweise Ausführungsform der Gegenstand der Erfindung an Hand der in der Zeichnung dargestellten
Brauseanlage erläutert ist. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine schematische Anordnung der Brauseanlage mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 die Mischkurve für eine Kaltwassertemperatur von 10° und für Warmwassertemperaturen von 40 bis
100° zur Erzielung einer Mischwassertemperatur von 40°,
Fig. 3 die sich aus der Mischkurve ergebende Form der Öffnung im Verteilerventil für den Durchtritt des Kaltwassers
zum Mischventil,
709 506/119
Fig. 4 die sich aus der Mischkurve ergebende Form der Öffnung im Verteilerventil für den Durchtritt des Kaltwassers
zum Erhitzer, z. B. Warmwasserspeicher,
Fig. 5 bis 7 verschiedene relative Lagen der zum Mischventil und zum Erhitzer führenden Durchtrittsöffnungen
des Verteilerventils bei verschiedenen Warmwassertemperaturen entsprechend der Mischkurve,
Fig. 8 eine Ausführungsvariante des Verteilerventils,
Fig. 9 ein Abschlußventil des Verteilerventils nach Fig. 8 in größerem Maßstab.
In Fig. 1 ist mit 1 ein Erhitzer bezeichnet, in welchem das darin enthaltende Wasser durch eine Heizschlange 2
oder eine andere Heizvorrichtung auf eine vorbestimmte Temperatur erwärmt wird.
Mit 3 ist ein besonders ausgebildetes Ventil bezeichnet, das als Verteilerventil dient. Dieses Ventil besteht aus
einem zylindrischen Gehäuse, in welchem drei Durchtrittsöffnungen a, b und c angeordnet sind. Die Durchtrittsöffnung
α dient zur Zuführung von kaltem, unter Druck stehendem Wasser aus der Wasserleitung 4,
während die Durchtrittsöffnungen b und c durch eine Rohrleitung 5 mit dem Erhitzer 1 bzw. durch eine Rohrleitung
6 mit dem Mischventil? verbunden sind. An dieses ist im vorliegenden Fall eine Brausebadanlage 8
angeschlossen.
Die Durchtrittsöffnungen b und c des Verteilerventils 3 werden durch einen im Innern seines zylindrischen Gehäuses
gleitenden Kolben 9, der mit einem als Stange ausgebildeten Temperaturfühler 10 verbunden ist, geöffnet
oder geschlossen. Der Temperaturfühler 10 ist in einem Gehäuse 11 untergebracht und steht unter dem Einfluß
des aus dem Erhitzer 1 durch eine Leitung 12 zugeführten Warmwassers. Eine Leitung 13 verbindet das Gehäuse 11
mit dem Mischventil 7, in dem das Warmwasser durch Mischung mit dem direkt aus dem Ventil 3 durch die
Leitung 6 kommenden Kaltwasser endlich die Gebrauchstemperatur erhält. Die aus dem Verteilerventil 3 durch
die Durchtrittsöffnungen b und c austretende Kaltwassermenge wird durch Öffnungen V und c' des Kolbens 9
bestimmt. Je nachdem, ob diese die Durchtrittsöffnungen 5 und c des Verteilerventils 3 mehr oder weniger abdecken,
geht eine größere oder kleinere Menge des Wassers in der einen oder anderen Richtung hindurch.
Die Temperatur des Kaltwassers, des Warmwassers und des Mischwassers kann durch Thermometer 14 kontrolliert
werden.
Durch die Temperaturschwankungen des Warmwassers
ίο im Erhitzer 1 wird eine Ausdehnung oder Zusammenziehung
des Temperaturfühlers 10 verursacht. Diese Bewegungen werden auf den Kolben 9 des Verteilerventils
3 übertragen und bewirken dadurch eine Veränderung des Querschnittes der Durchtrittsöffnungen b und c,
die durch die Öffnungen V und c' des Kolbens abgedeckt werden.
Während gemäß der Erfindung die Öffnungen V und c' rechteckig sind, besitzen die Durchtrittsöffmmgen b und c
des Verteilerventils 3 eine durch die Mischkurve gemäß Fig. 2 bestimmte Form, durch die die Mengen des Warmwassers
und des Kaltwassers so geregelt werden, daß das Mischwasser eine vorbestimmte Temperatur erhält.
Wenn man nämlich einer Brause Mischwasser mit einer konstanten Temperatur t' zuführen will, genügt es, angenommen,
daß das kalte Wasser eine konstante Temperatur t und das Warmwasser eine variable Temperatur T
aufweist, wenn der Kolben den Durchtrittsquerschnitt der Öffnungen b und c regelt, deren Form in Abhängigkeit
von dem allgemein bekannten Mischungsgesetz für die in Betracht kommenden Werte T, t und t' bestimmt worden
ist.
Diese Bestimmung geht folgendermaßen vor sich: Wenn z. B. für das Kaltwasser eine konstante Temperatur
von 10° und für das Warmwasser eine zwischen 40 und 100° liegende variable Temperatur T angenommen wird,
wird aus der folgenden Tabelle der prozentuale Anteil des Warmwassers und des beizumischenden Kaltwassers zur
Bereitung von 100 kg Misch wassers mit einer Temperatur t' von 40° entnommen.
| 1 | 2 | 3 | Kaltwasser | 4 | 5 |
| Temperaturen | Prozentualer Anteil des | t = 10° konstant | Mischwasser von | ||
| Warmwassers und des | 0,0 | gleichbleibender | Kaltwasser | ||
| des | Kaltwassers | 25,0 | vorbestimmter | überschuß | |
| Warmwassers | 40,0 | Temperatur | in % | ||
| schwankend | Warmwasser | 50,0 | t' = 40° | ||
| T von 40° | 100,0 | 57,2 | 100 | 0,0 | |
| 50° | 75,0 | 62,5 | 100 | 25,0 | |
| 60° | 60,0 | 66,7 | 100 | 15,0 | |
| 70° | 50,0 | 100 | 10,0 | ||
| 80° | 42,8 | 100 | 7,2 | ||
| 90° | 37,5 | 100 | 5,3 | ||
| bis 100° | 33,3 | 100 | 4,2 |
Summe
66,7
Aus den Zahlen der Tabelle sowie aus der Kurve der Fig. 2 ergibt sich, daß der prozentuale Maximal- und
Minimalanteil des Warmwassers den Werten 100 und 33,3 entspricht, während der Maximal- und Minimalanteil
des Kaltwassers 66,7 und 0 Prozent beträgt.
Daraus ergibt sich, daß der Maximalquerschnitt für den Zufluß des Warmwassers immer wesentlich größer
sein muß als der Maximalquerschnitt für den Zufluß des Kaltwassers oder daß die Warmwasserzufuhr niemals
ganz geschlossen sein darf. In dem oben beschriebenen Fall entspricht der Minimalquerschnitt des Zuflußes zum
Erhitzer einem prozentualen Anteil von 33,3.
Von diesen Bedingungen ausgehend, ist die Form der Öffnungen b und c leicht zu bestimmen.
Da die Durchtrittsmengen durch die Öffnungen b und c proportional den Durchtrittsquerschnitten dieser öffnungen
sind, kann man die Durchtrittsquerschnitte aus der Mischkurve, aus dem Ausmaß der Dilatation des
Temperaturfühlers 10 und aus dem Verlauf der Dilatation, wenn diese nicht linear ist, berechnen. In allen Fällen
jedoch ist die Summe der beiden Querschnitte b und c konstant und entspricht dem Wert von 100. Die Durchtrittsöffnung
c erhält eine Form, die der Kurve der Fig. 3 entspricht, während die Durchtrittsöffnung b eine zu-
Claims (4)
- 5 6sätzliche Durchtrittsöffnung d aufweist, welche dem führende Kaltwasserleitung 6 abgezweigt ist. Aus demfrüher bestimmten Minimalanteil entspricht, der im von der Querwand 24 und dem Boden der Kammer 165vorliegenden Fall, entsprechend der Kurve nach Fig. 4, begrenzten Raum führt die Kaltwasserleitung 5 zum33,3% beträgt. Erhitzer 1.Die schematischen Darstellungen in den Fig. 5 bis 7 5 Bei der Erklärung der Wirkungsweise der Verteilerveranschaulichen verschiedene aufeinanderfolgende ventile gemäß Fig. 1 und 8 wurde die Temperatur des Schließ-und Öffnungsstellungen der Durchtrittsöffnungen δ Kaltwassers als konstant und mit 1O0C angenommen, und c des Verteilerventils 3 in Abhängigkeit von ver- In Wirklichkeit kann diese Temperatur bei unserem schiedenen Stellungen der Durchtrittsöffnungen b' und c' Klima je nach der Jahreszeit zwischen 5 und 15° des Kolbens oder Steuerorgans 9. Wie Fig. 5 zeigt, ist bei io schwanken. Diese Schwankungen können dadurch be- T = 40° die Durchtrittsöffnung b zu 100°/0 offen rücksichtigt werden, daß das Handrad 15, welches die und die Durchtrittsöffnung c völlig geschlossen. Bei Regelstellung des Temperaturfühlers 10 oder 19 beein- T = 70° (Fig. 6) sind die Durchtrittsöffnungen b und c flußt, betätigt wird. Wenn der Temperaturfühler in zu 50 % geöffnet, und bei T = 100° (Fig. 7) ist von der Richtung gegen das Handrad zu bewegt wird, ergibt sich Durchtrittsöffnung δ nur der zusätzliche Querschnitt d 15 eine gewisse Verzögerung, das heißt ein Überschuß an geöffnet, was dem Wert 33,3% entspricht, während die Warmwasser, bei der jeweils herrschenden Temperatur. Durchtrittsöffnung c ganz offen ist, was dem Wert von Die Verzögerung, die erforderlich ist, um den durch eine 66,7% entspricht. Kaltwassertemperatur unter 10° C hervorgerufenen Ka-Durch die Ausbildung der Öffnungen b' und c' und lorienmangel auszugleichen, kann rechnungsmäßig fest-deren Steuerung durch das Steuerorgan 9 kann die 20 gestellt werden. Durch Betätigung im umgekehrten Sinn,Temperatur des Mischwassers verläßlich eingehalten d. h. durch Verschieben des Temperaturfühlers vomwerden. Die dem Mischventil 7 zufließenden Wasser- Handrad weg, kann dem Temperaturfühler eine gewissemengen entsprechen somit immer dem aus der Warm- Voreilung verliehen werden, durch die der Kalorien-wassertemperatur sich ergebenden Verhältnis von Warm- Überschuß infolge einer Kaltwassertemperatur von mehrzu Kaltwasser und sind in ihrem Verhältnis zueinander 25 als 10° C kompensiert wird.unempfindlich gegen Druckschwankungen, da die dem Durch diese Regelung kann zugleich auch die Tempe-Erhitzer 1 und dem Mischventil 7 zugeführten Wasser- ratur tm des Mischwassers mehr oder minder verändertmengen jeweils unter gleichem Druck stehen. Außerdem werden.ermöglicht dieses Verfahren die Vermeidung von Kessel- Die Vorrichtung nach der Erfindung kann nicht nurSteinablagerungen im Innern des Verteilerventils 3, da 30 zum Mischen von Warm- und Kaltwasser von sanitärendieses dem Einfluß des Heißwassers entzogen wird. Anlagen, sondern überall da Verwendung finden, wo einInfolge der freien Ausdehnung des Temperaturfühlers Flüssigkeitsstrom mit bestimmter, gleichbleibender10 kann die Abgabe von Wasser mit verschiedener Tem- Mischtemperatur durch Mischen einer kalten mit einerratur völlig verhindert werden, wenn für das Warmwasser warmen Flüssigkeit erzielt werden soll (z. B. chemischeeine Maximaltemperatur festgelegt werden soll. Diese 35 Industrie, Zentralheizungsbau usw.). Dabei sind dieAnordnung beseitigt jede Gefahr einer Überhitzung des Bezeichnungen »kalt« und »warm« für die jeweiligeTemperaturfühlers. Da außerdem der Kolben des Ver- Flüssigkeit selbstverständlich im relativen Sinne zuteilerventils sich im Gleichgewicht befindet, kann mit verstehen.Drücken gearbeitet werden, die bis zu den bei der Kon- Die Vorteile der Erfindung sind jedenfalls immer diestruktion des Ventils angenommenen Maximaldrücken 40 gleichen und bestehen, um es nochmals zu betonen,heranreichen. darin, daß, wenn von einer gleichbleibenden TemperaturDie Erfindung ist nicht auf die in Fig. 1 dargestellte des Kaltwassers ausgegangen wird, die Mischwasser-Bauart des Verteilerventils beschränkt. Fig. 8 zeigt eine temperatur stets auf gleicher Höhe gehalten wird, auch andere Bauart des Verteilerventils, dessen Wirkungsweise wenn die Wassertemperatur beträchtlich schwankt. Da jedoch auf der gleichen Grundidee beruht. 45 der Temperaturfühler nicht mehr wie bei den bekanntenDas Verteilerventil besteht in diesem Falle aus einem Mischventilen durch das Mischwasser, sondern lediglichim wesentlichen zylindrischen Gehäuse 16, das in zwei durch das Warmwasser beeinflußt wird, treten die üb-Kammern 16 a und 16 δ unterteilt ist, die koaxial zuein- liehen Schwankungen der Misch wassertemperatur nichtander angeordnet und durch eine Zwischenwand 17 mehr auf.unterteilt sind, durch die eine mit dem wie oben ausge- 50 Außer der gleichbleibenden Temperatur des Mischbildeten Temperaturfühler 19 verbundene Stange 18 hin- wassers bietet die Vorrichtung gemäß der Erfindung durchgeführt ist. Der Temperaturfühler 19 ist in der den weiteren Vorteil, daß das Verteilerventil nur mit dem Kammer 16 a untergebracht, durch welche ein Wasser- kalten Wasser in Berührung kommt, wodurch die Bildung strom hindurchläuft, der aus der Leitung 12, welche die von Kesselstein im Ventil unterbunden wird. Kammer 16« mit dem Erhitzer 1 verbindet, kommt und 55
diese durch die zum Mischventil 7 führende Leitung 13
verläßt. Patentansprüche:Die Stange 18 ist im Innern der Kammer 16 b mit zweiAbschluß ventilen 20« und 20 δ versehen, welche den 1. Vorrichtung zur Bereitung beispielsweise einesDurchtrittsquerschnitt von Durchtrittsöffnungen 21 und 60 Wasserstromes von gleichbleibender, vorbestimmter22 regeln, die in Querwänden 23 und 24 der Kammer 16 δ Temperatur durch Mischen von Warmwasser, das vonvorgesehen sind. einem Erhitzer mit schwankenden TemperaturenDiese Durchtrittsquerschnitte sind in gleicher Weise kommt, mit Kaltwasser mittels eines Temperaturwie die Durchtrittsquerschnitte b und c des Verteiler- reglers, durch den das Mengenverhältnis der Ströme ventils 3 bei jeder Temperatur des Warmwassers pro- 65 gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein portional zur Mischkurve. In dem zwischen den Quer- z. B. an eine Kaltwasserleitung (4) angeschlossenes wänden 23 und 24 befindlichen Raum der Kammer 16 δ Verteilerventil (3 oder 16 δ) mit regelbaren Durchmündet die Leitung 4 für kaltes Druckwasser, während trittsöffnungen (δ, c oder 21, 22) für eine Rohrvon dem durch die Querwand 23 und die Zwischen- leitung (5) zum Erhitzer (1) und für eine Rohrwand 17 begrenzten Raum die zum Mischventil 7 70 leitung (6) zum Mischventil (7) versehen ist und daßdie Durchtrittsöffnungen (δ, c oder 21, 22) durch den Temperaturregler, der einen in eine vom Erhitzer (1) zum Mischventil (7) führende Leitung (12, 13) eingebauten und nur vom Warmwasser beeinflußten Temperaturfühler (10 oder 19) und ein Steuerorgan (9 oder 18) aufweist, derart geregelt werden, daß die Summe der jeweiligen Durchtrittsöffnungen in allen Fällen konstant bleibt und das Verhältnis ihrer Größe zueinander dem sich aus dem allgemein bekannten Mischungsgesetz ergebenden Verhältnis von Kalt- zu Warmwasser bei gleichbleibender Kalt- und wechselnder Warmwassertemperatur entspricht. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Warmwasserleitung (12, 13) eingebaute Temperaturfühler (10) als Stange ausgebildet und mit dem im Gehäuse des Verteilerventils (3) sitzenden Steuerorgan (9) gekuppelt ist, das aus einem Kolben mit Durchtrittsöffnungen (δ', c') besteht, die zur Regelung der Durchtrittsöffnungen (δ, c) des Verteilerventils (3) dienen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturfühler (19) und das Verteilerventil in koaxial zueinander liegenden, durch eine Zwischenwand (17) voneinander getrennten Kammern (16a bzw. 16δ) eines zylindrischen Gehäuses (16) angeordnet sind und daß die in Querwänden (23 und 24) der Kammer (16 δ) sich befindlichen Durchtrittsöffnungen (21 bzw. 22) des Verteilerventils durch den Temperaturfühler (19) und das mit ihm verbundene stangenförmige Steuerorgan (18), welches entsprechende Abschlußventile (20 a bzw. 20 δ) trägt, geregelt werden.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturfühler (10 oder 19) und das mit ihm verbundene Steuerorgan (9 oder 18) durch ein Handrad (15) in ihrer Längsrichtung verstellbar sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 817 063.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 70« 506/119 4.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE1007256X | 1952-05-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1007256B true DE1007256B (de) | 1957-04-25 |
Family
ID=3892354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU2175A Pending DE1007256B (de) | 1952-05-06 | 1953-05-02 | Vorrichtung zur Bereitung beispielsweise eines Wasserstromes von gleichbleibender, vorbestimmter Temperatur durch Mischen von Warm- und Kaltwasser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1007256B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3836523A1 (de) * | 1987-10-23 | 1989-05-11 | Vaillant Joh Gmbh & Co | Verfahren und einrichtungen zur verhinderung des auftretens bzw. der fortpflanzung von kleinstlebewesen in brauchwasser |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE817063C (de) * | 1948-03-06 | 1951-10-15 | Walker | Mischventil |
-
1953
- 1953-05-02 DE DEU2175A patent/DE1007256B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE817063C (de) * | 1948-03-06 | 1951-10-15 | Walker | Mischventil |
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|---|---|---|---|---|
| DE3836523A1 (de) * | 1987-10-23 | 1989-05-11 | Vaillant Joh Gmbh & Co | Verfahren und einrichtungen zur verhinderung des auftretens bzw. der fortpflanzung von kleinstlebewesen in brauchwasser |
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