DE1007207B - Verfahren zum Schleifen von Kolbenringen - Google Patents

Verfahren zum Schleifen von Kolbenringen

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Publication number
DE1007207B
DE1007207B DEG8977A DEG0008977A DE1007207B DE 1007207 B DE1007207 B DE 1007207B DE G8977 A DEG8977 A DE G8977A DE G0008977 A DEG0008977 A DE G0008977A DE 1007207 B DE1007207 B DE 1007207B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rings
grinding tool
mandrel
grinding
tool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG8977A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth Evashevski
John M Haldeman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Publication of DE1007207B publication Critical patent/DE1007207B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/08Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding non-circular cross-sections, e.g. shafts of elliptical or polygonal cross-section
    • B24B19/11Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding non-circular cross-sections, e.g. shafts of elliptical or polygonal cross-section for grinding the circumferential surface of rings, e.g. piston rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Schleifen von Kolbenringen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Schleifen von Kolbenringen.
  • Es sind Verfahren bekannt, bei denen zunächst die Ringe radial zusammengedrückt und axial zusammengespannt auf einem Dorn befestigt werden und anschließend daran an ihrer äußeren Umfangsfläche mittels eines die Ringe umgreifenden Schleifwerkzeugs dadurch geschliffen werden, daß der Dorn mit den Ringen und das Werkzeug gegeneinander gedreht und hin- und herbewegt werden. Darauf werden die Ringe entspannt, so daß sie sich ausdehnend gegen die Innenwand des Schleifwerkzeugs anlegen und untereinander unter federndem Reibungsschluß gehalten werden, während sie erneut relativ zum Schleifwerkzeug bewegt werden.
  • Bei einem bekannten Verfahren erfolgt die Bearbeitung in der zweiten Stufe allein durch eine hin-und hergehende Bewegung, also unter Unterdrückung einer drehenden Bewegung, so daß parallel zur Achse des Ringes verlaufende Kratzmerkmale erzeugt werden. Bei diesem Verfahren besteht die Gefahr, daß die bearbeitete Oberfläche Unregelmäßigkeiten aufweist, da eine wiederholte Bearbeitung der gleichen Stellen der Oberfläche mit denselben Stellen des Werkzeugs erfolgt. Ungenauigkeiten des Werkzeugs werden somit auf das Werkstück übertragen, so daß eine glatte spiegelgleiche Fläche nicht erreichbar ist.
  • Bei einem anderen bekannten Verfahren erfolgt in der zweiten Bearbeitungsstufe neben der hin- und hergehenden Bewegung auch eine Drehbewegung zwischen Werksdick und Werkzeug, jedoch erfolgt dies mit einer Geschwindigkeit, die Vibrationsschwingungen zwischen Werkstück und Werkzeug ergibt. Diese sind jedoch nachteilig, weil die Ringe an der Oberfläche eine unerwünscht hohe Temperatur erhalten, durch die die Härte der Ringe ungünstig beeinflußt wird.
  • Die Erfindung überwindet die den bekannten Verfahren anhaftenden Nachteile und läßt spiegelglatte polierte Oberflächen der Ringe erreichen, die bei wesentlich verbesserten Laufeigenschaften eine einwandfreie Abdichtung ergeben. Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß beim zweiten Arbeitsgang das Schleifwerkzeug und der Dorn mit den Ringen gegeneinander hin- und herbewegt und gedreht werden, jedoch mit anderer Geschwindigkeit oder anderem Hub als beim ersten Arbeitsgang.
  • Auf diese Weise wird eine übermäßige Bearbeitung nur eines Teils der Ringoberfläche infolge von Unregelmäßigkeiten der Arbeitsfläche des Schleifwerkzeugs verhindert und eine gleichmäßig polierte Fläche größtmöglicher Härte erhalten.
  • Das Schleifen von Kolbenringen unter Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird daher wie folgt vorgenommen.
  • Mehrere Ringe werden radial zusammengedrückt und axial zusammengespannt auf einem Dorn befestigt. Danach werden ihre äußeren Umfangsflächen mittels eines die Ringe umgreifenden Schleifwerkzeugs bearbeitet, indem der Dorn mit den Ringen und das Werkzeug gegeneinander gedreht und hin- und herbewegt werden. Nach diesem ersten Arbeitsgang werden die Ringe entspannt, so daß sie sich ausdehnend gegen die Innenwand des Schleifwerkzeugs anlegen, jedoch untereinander unter federndem Reibungsschluß gehalten werden, worauf sie in einem zweiten Arbeitsgang unter gegenseitiger Hin- und Herbewegung und gleichzeitiger Drehung des Dornes mit den Ringen und des Schleifwerkzeugs bearbeitet werden, wobei die Bewegung mit anderer Geschwindigkeit oder anderem Hub als beim ersten Arbeitsgang erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Schleifen von Kolbenringen, bei welchem zunächst die Ringe radial zusammengedrückt und axial zusammengespannt auf einem Dorn befestigt werden und anschließend daran an ihrer äußeren Umfangsfläche mittels eines die Ringe umgreifenden Schleifwerkzeugs dadurch geschliffen werden, daß der Dorn mit den Ringen und das Werkzeug gegeneinander gedreht und hin-und herbewegt werden, worauf die Ringe entspannt werden, so daß sie sich ausdehnend gegen die Innenwand des Schleifwerkzeugs anlegen und untereinander unter federndem Reibungsschluß gehalten werden, während sie erneut relativ zum Schleifwerkzeug bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß beim zweiten Arbeitsgang ebenfalls das Schleifwerkzeug und der Dorn mit den Ringen gegeneinander hin- und herbewegt und gedreht werden, jedoch mit anderer Geschwindigkeit oder anderem Hub als beim ersten Arbeitsgang. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1675 603, 2 195 056, 2318837.
DEG8977A 1951-05-31 1952-05-30 Verfahren zum Schleifen von Kolbenringen Pending DE1007207B (de)

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US1007207XA 1951-05-31 1951-05-31

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DE1007207B true DE1007207B (de) 1957-04-25

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ID=22281191

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DEG8977A Pending DE1007207B (de) 1951-05-31 1952-05-30 Verfahren zum Schleifen von Kolbenringen

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1216730B (de) 1963-10-11 1966-05-12 Goetzewerke Vorrichtung zum Honen von Kolbenringen
US3296747A (en) * 1964-10-23 1967-01-10 Goetzewerke Method of and apparatus for honing piston rings

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1675603A (en) * 1926-09-16 1928-07-03 Harry S Graves Piston-ring clamping device
US2195056A (en) * 1931-12-26 1940-03-26 Chrysler Corp Lapping apparatus and method
US2318837A (en) * 1940-01-31 1943-05-11 Micromatic Hone Corp Piston ring honing method

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