DE1007177B - Kraefteuebertragende Verbindung zweier Bauteile - Google Patents

Kraefteuebertragende Verbindung zweier Bauteile

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DE1007177B
DE1007177B DEN9113A DEN0009113A DE1007177B DE 1007177 B DE1007177 B DE 1007177B DE N9113 A DEN9113 A DE N9113A DE N0009113 A DEN0009113 A DE N0009113A DE 1007177 B DE1007177 B DE 1007177B
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DEN9113A
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Wilhelm Neuscheler
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Kräfteübertragende Verbindung zweier Bauteile Die Erfindung bezieht sich auf eine gewichtsparende, kräfteübertragende Verbindung zwischen einem Beschlagteil als Einsatzteil mit schlechter Verleimbarkeit und einem anderen Bauteil mit guter Verleimbarkeit bei Luftfahrzeugen.
  • Bei den bekannten Verbindungen wird der Querschnitt des Einsatzteiles durch einen oder mehrere quer zum Kraftfluß verlaufende Durchbrüche trotz der Wiedereinsetzung von Füllkörpern stark geschwächt, da diese, insbesondere unter der Bedingung eines guten Verleimens oder Verklebens, meist nicht dieselben Festigkeitseigenschaften des Materials des Einsatzteiles aufweisen. Nachteilig wirken sich auch die kleinen Verklebungsflächen der eingesetzten Füllkörper auf die Festigkeit der Verbindung aus, da die bekannten, Ausführungen die Durchbrüche nur in runder Form vorsehen. Das Ausführen der Durchbrüche sowie das Einsetzen der Füllkörper, deren Größe zur Herstellung einer kraftschlüssigen Verleimung oder Verklebung bestimmte Mindestmaße nicht unterschreiten darf, wirken sich auch in wirtschaftlicher Richtung sehr ungünstig aus.
  • Demgegenüber bleibt bei Anordnungen gemäß der Erfindung der aus dem schlecht verleimbaren oder verklebbaren Werkstoff bestehende Einsatzteil unverändert. Seine Gestaltung richtet sich sowohl nach der Erfordernis einer ausreichenden Klebefläche wie auch nach der Größe, jeweils unter Berücksichtigung der Stütz- oder Scherkräfte, senkrecht oder quer zur Beschlagrichtung.
  • Zur Erläuterung der Erfindung sind fünf Ausführungsbeispiele in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. 1 eine Verbindung zweier Bauteile, bei der der eine Bauteil aus Metall oder einem anderen schlecht verleimbaren oder verklebbaren Werkstoff und der andere aus Holz oder einem anderen gut verleimbaren Werkstoff besteht, Abb. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-11 der Abb. 1, Abb. 3 eine zweite Verbindung solcher Bauteile; Abb. 4 zeigt einem Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Abb. 3; Abb. 5 zeigt eine weitere Verbindung zweier Bauteile; Abb. 6 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Abb. 5; Abb. 7 zeigt eine andere Verbindung zweier Bauteile; Abb. 8 zeigt einen Schnitt gemäß Linie VIII-VIII in Abb. 7, Abb. 9 eine andere Form einer Verbindung zweier Bauteile, und Abb. 10 zeigt einen Schnitt gemäß Linie X-X in Abb. 9. Der eine Bauteil 1 ist als Beschlagteil teilweise nach Art eines Profilträgers als Doppel-T-Träger aus Metall oder einem anderen schlecht verleimbaren oder verklebbaren Werkstoff ausgebildet, dessen Steg 1' mindestens am Anfang und am Ende des Einsatzteiles 1'' die volle Flanschbreite erreicht; dadurch entstehen mehrere Querausnehmungen 2'. In diese Ausnehmungen 2' werden gut verleimbare oder verklebbare Füllkörper 2 eingesetzt, deren Verleimung bzw. Verklebung mit dem Einsatzteil 1'' nicht unbedingt erforderlich ist, sofern sie aus konsistentem Werkstoff bestehen und eine gute Haftfähigkeit mit dem aus dem schlecht verleimbaren Werkstoff bestehenden Einsatzteil 1'' aufweisen. Diese Füllkörper 2 sind mit dem einen Bauteil 1, der ja gut verleimbar ist, durch Leimen oder Verkleben fest verbunden. Auf diese Weise ist eine vorteilhafte, gewichtsparende und kraftschlüssige Verbindung zweier Bauteile 1 und 3 hergestellt (Abb. 1 und 2).
  • Bei einer Verbindung zweier Bauteile 6 und 9 (Abb. 3 und 4), für welche eine gleichmäßige, rechteckige Ausnehmung des Einsatzteiles 6' nicht anwendbar und andererseits eine Ausschnittsänderung des Bauteiles 6 nicht statthaft ist, weisen der Einsatzteil 6' und die Ausnehmung 10 am anderen Bauteil 9 eine konische Form ihrer Stärke bzw. Breite auf. Gegebenenfalls können der Einsatzteil 6' und die Ausnehmung 10 im Anschlußbauteil 9 auch in der Höhe konisch verlaufen.
  • Bei Verwendung eines guten Metall-Holz-Klebers können die Anlageflächen des aus dem schlecht verleimbaren Werkstoff bestehenden Einsatzteiles 6' zusätzlich zur besseren Kraftübertragung herangezogen werden. Außerdem ist zusätzlich außer den Ausnehmungen 7 des Beschlagteiles 6 an seinem dünnen Ende ein kreisförmiger Durchbruch mit entsprechendem Füllkörper 8 angebracht. Einen weiteren Vorteil bietet die erfindungsgemäße Anwendung bei einem Einsatzteil, der U-förmigen 11 oder doppel-T-förmigen Querschnitt (nach Abb. 2) aufweist, wobei er an seinem mit dem Anschlußteil 14 verbundenen Ende über seine Höhe mit einer von seinem Steg abgewinkelten Abschlußleiste 11' nach Art eines Schubfaches abgeschlossen ist (Abb. 5 bis 8). Hierbei wird eine verbesserte Haftfähigkeit noch dadurch erzielt, daß der Steg 16' in Abb. 7 und 8 entsprechende Rillen oder Riffeln 16'' aufweist, wodurch beim Verleimien oder Verkleben die in, den Vertiefungen angesammelten Klebstoffe nach dem Aushärten zusätzliche Füllungen 18 zu den eingefügten Füllkörpern 17 darstellen.
  • Beim Einbau eines von außen angesetzten Beschlages 22 kann das Prinzip der Kastenbildung des Beschlagteiles für den Klebstoff ebenfalls vorteilhaft angewandt werden (Abb. 9 und 10), da hierbei der Beschlag 22 aus Metall mit seinen im Querschnitt U-förmig ausgebildeten Seitenteilen 22' schubfachartig den aus gut verleimbaren Werkstoff bestehenden Teil einer vierkantigen Zugstange 24 fest umgreift. Zum Einfüllen des konsistent werdenden Füllkörpers. 23 ist der Durchbruch 25 vorgesehen.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, den aus Metall oder einem anderen schlecht verleimbaren oder verklebbaren Werkstoff bestehenden Einsatzteil als zungenartige glatte Lasche auszubilden, auf die quer zur Kraftrichtung, beidseitig in dar Breite derselben, Stege gegeneinander versetzt, z.B. elektrisch aufgepunktet werden, zwischen die in üblicher Weise Füllkörper aus Holz oder aus einem anderen gut verleimbaren oder gut verklebbaren Werkstoff in der Stärke der Stege eingesetzt werden.
  • Mit dieser Erfindung wird eine gewichtsparende, kräfteübertragende Verbindung zweier Bauteile geschaffen, deren vorteilhafte Anwendung auf zahlreichen Gebieten der Technik möglich ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Gewichtsparende, kräfteübertragende Verbindung zwischen einem Beschlagteil als Einsatzteil mit schlechter Verleimbarkeit und einem anderen Bauteil mit guter Verleimbarkeit bei Luftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Einsatzteiles mit mindestens einer etwa quer zum Kraftfluß verlaufenden Ausnehmung, gegebenenfalls im Wechsel mit einer Durchbrechung, versehen, ist, in die mit dem anderen Bauteil fest verleimbare Füllkörper eingesetzt sind.
  2. 2. Verbindung zweier Bauteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzteil (1'') des Beschlagteiles (1) mindestens teilweise einen doppel-T-förmigem Querschnitt aufweist.
  3. 3. Verbindung zweier Bauteile nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlagteil (6) einen Einsatzteil (6') aufweist, von dem mindestens eine Seite konisch verläuft, entsprechend der Ausnehmung (10) im Anschlußteil (9).
  4. 4. Verbindung zweier Bauteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzteil (11'') des Beschlagteiles (11 bzw. 16) an seinem mit dem Anschlußteil (14 bzw. 20) verbundenen Ende eine von seinem Steg abgewinkelte Abschlußleiste (11') aufweist.
  5. 5. Verbindung zweier Bauteile nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch gerillte, geriffelte oder sandgestrahlte Seitenflächen, des Steges (2', 16') der Einsatzteile (1", 11") . In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 281686, 731376.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1985003683A1 (en) * 1984-02-14 1985-08-29 Unden Harald Load-introducing armature as component part of a laminated structural element
FR2768449A1 (fr) * 1997-09-15 1999-03-19 Paul Gauthier Poutre en bois a joint de transport

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE281686C (de) * 1913-07-05 1915-01-19
DE731376C (de) * 1940-08-11 1943-02-09 Wilhelm Neuscheler Kraefte uebertragende Verbindung zweier Bauteile, insbesondere fuer Flugzeuge

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