DE100673C - - Google Patents

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DE100673C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/36Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electromagnetic release and no other automatic release
    • H01H73/38Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electromagnetic release and no other automatic release reset by lever

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  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate und Maschinen.
in NÜRNBERG.
Selbsttätiger Maximal- und Minimal-Schalter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Dezember 1897 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein selbsttätiger Schalter, der einen Maximal- und einen Minimal-Schalter in sich vereinigt, d. h. einen Stromkreis selbsttätig unterbricht, sowohl wenn die Stärke des den Schalter beeinflussenden Stromes einen gewissen, vorher bestimmten Höchstbetrag überschreitet, als auch dann, wenn dieselbe unter ein ebenfalls vorher bestimmtes Mindestmafs herabsinkt."
Um diesen doppelten Zweck mittelst eines einzigen Schalters zu erreichen, wird nach der vorliegenden Erfindung die Wirkung der Kraftlinien eines Elektromagneten auf ein System von zwei vor oder neben einander angeordneten Ankern benutzt, von denen der eine bei einer sehr geringen Anzahl magnetischer Linien den eigentlichen Schaltmechanismus in Thätigkeit setzt, während'der zweite Anker bei einer bestimmten Maximalzahl von magnetischen Linien dieselbe Wirkung hervorbringt.
Die allgemeine Einrichtung eines auf dem erläuterten Grundgedanken beruhenden Schalters geht aus der beiliegenden Zeichnung hervor, in welcher Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Vorderansicht desselben veranschaulicht. Wie daraus ersichtlich, besteht der neue Schalter aus einem Elektromagneten m, zwei auf einer gemeinschaftlichen Achse gelagerten, unabhängig von einander drehbaren Ankern a U1 und b, welche mit den den Schaltmechanismus f g h beeinflussenden Fortsätzen d bezw. e versehen sind. Als Schaltmechanismus wird zweckmäfsig ein Quecksilberausschalter gebräuchlicher Art gewählt, der durch eine Feder ο in bekannter Weise ausgeschaltet gehalten wird.
Der vorbeschriebene Schalter wirkt nun in folgender Weise: Wird bei geringer Stärke des den Elektromagneten umfliefsenden Stromes der Schaltmechanismus eingeschaltet, so wird der erste Anker α ax angezogen und hält die Nase c des Schalthebels f mit Hülfe des Fortsatzes d fest. Der Stromkreis ist alsdann durch die Quecksilbernäpfe Hh1 und die beiden metallisch verbundenen Slromschlufsstücke g g1 geschlossen..
Wird nun die Stromstärke im Elektromagneten m sehr gering oder gleich Null, so fällt der Anker aax herab. Hierdurch wird der von der Feder 0 bethätigte Ausschalthebel f frei, fällt herab und reifst die mit ihm fest verbundenen Stromschlufsstücke g g1 aus den Quecksilbernäpfen h H1 , wodurch eine Unterbrechung des Stromkreises erfolgt.
Steigt dagegen, nachdem bei normalem Strom der Elektromagnet m den Anker α αλ angezogen hat und der letztere die Nase c des Ausschalthebels f festhält, die Stromstärke bis zu einem bestimmten Maximum, so wird auch der zweite Anker b angezogen; der Ansatz e desselben stöfst hierbei die Nase c des Ausschalthebels aus dem dieselbe festhaltenden ringförmigen Ansatz d und die Feder 0 kann wiederum auf den frei gewordenen Ausschalthebel f in der Weise wirken, dafs die Strom-
schlufsstücke g gx und h hi aufser Berührung kommen. Der Stromkreis wird somit auch in diesem Falle unterbrochen..
Damit der Anker α αΎ den magnetischen Stromkreis nicht so schliefst, dafs auf den zweiten Anker b nur eine sehr geringe magnetische Wirkung ausgeübt wird, ist derselbe entweder von geringerem Querschnitt zu wählen oder mit einem iinmagnetischen Zwischenstück η zu versehen. Um den zweiten Anker b in seiner Normalstellung festzuhalten, dient die Stellschraube i, sowie die Feder /.
Anstatt den Stromkreis zu unterbrechen, kann selbstverständlich derselbe auch ein- oder ausgeschaltet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätiger Maximal- und Minimal-Schalter mit zwei auf derselben oder auf verschiedenen Achsen gelagerten, unabhängig von einander beweglichen Elektromagnetankern, dadurch gekennzeichnet, dafs der eine, bei Minimalstrom wirkende Anker bei normaler Stromstärke selbsttätig in eine angezogene Stellung gebracht wird und den Ausschalthebel festhält, diesen aber bei einem Stromminimum losläfst, während der bei Maximalstrom wirkende Anker die durch ersteren Anker bewirkte Feststellung des Ausschalthebels bei einem Strommaximum aufhebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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