DE10039560A1 - Vorrichtung für das Betätigen der Fenster - Google Patents

Vorrichtung für das Betätigen der Fenster

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F9/00Means for operating wings by hand rods not guided in or on the frame, including those which also operate the fastening

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  • Mechanical Control Devices (AREA)

Abstract

Ziemlich oft trifft man auf Fenster, deren Erreichbarkeit durch einen vor dem Fenster stehenden Gegenstand, z. B. einen Tisch, gehemmt ist. Damit ist das Betätigen solcher Fenster per Hand nur schwierig möglich. DOLLAR A Die neue Vorrichtung soll das bequeme Betätigen solcher Fenster ermöglichen. DOLLAR A Die Vorrichtung besteht aus einer Verlängerungsstange (1) mit einem Handgriff (2) und einer Kopplungseinheit (3) mit einem Greifelement (12). Die Kopplungseinheit ist an der Verlängerungsstange (1) befestigt und durch ein Drehgelenk (6) mit dem Greifelement (12) verbunden. Das Greifelement (12) ist mit einer zylinderartigen, auf den Fensterbetätigungsgriff (4) frei aufsetzbaren und frei drehbaren Öffnung (5) versehen, die auf den Hebel (13) des Fensterbetätigungsgriffs (4) aufgesetzt mit ihm eine drehgelenkartige Verbindung bildet. DOLLAR A Die zwischen der Verlängerungsstange (1) und dem Fensterbetätigungsgriff (4) entstehende Verbindung mit zwei Drehfreiheitsgraden ermöglicht, soweit es die Länge der Verlängerungsstange (1) erlaubt, aus einer beliebigen Richtung und einem beliebigen Abstand ein Fenster zu betätigen.

Description

Es ist bekannt, dass bei den hohen und damit schwierig erreichbaren Fensterflügeln das Fenster mit verschiedenen distanzwirkenden Vorrichtungen, die in der Regel eine Verlängerungsstange, einen Handgriff und eine Kopplungseinheit für die Verbindung mit dem Fensterflügel enthalten versehen wird, wodurch sich der Fensterbetätigungsgriff (Handhebel) der Vorrichtung auf der bequemen Höhe befindet.
Dabei trifft man allerdings ziemlich oft auf Fenster, deren Erreichbarkeit durch ein vor dem Fenster stehendes Gegenstand, z. B. ein Tisch, gehemmt ist, oder auf Situationen, bei denen man auf die Platzierung eines Möbelstücks oder Geräts (z. B. Kopiergerät) vor dem Fenster zu verzichten gezwungen ist, um den Zutritt zum Fenstergriff frei zu halten. In diesen Fällen sind die obenerwähnten Vorrichtungen nicht hilfsfähig, weil deren Fensterbetätigungsgriff (Handhebel), obwohl er sich auf der bequemen Höhe, doch gleichzeitig auch auf dem Niveau der Fensterfläche befindet, schwierigerreichbar bleibt. Für die meist verbreiteten Fenster, deren Flügel den zweiten Freiheitsgrad (das Kippen) haben, sind diese Vorrichtungen überhaupt nicht anwendbar.
Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, das bequeme Betätigen der, auch wegen der vor dem Fenster stehenden Gegenständen, schwierig erreichbaren Fensterbetätigungsgriffe zu ermöglichen.
Dieses Problem wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielte Vorteile bestehen insbesondere darin, dass man bei der Anwendung der Vorrichtung
  • - soweit es die Länge der Verlängerungsstange erlaubt, aus einer beliebigen Richtung und einem beliebigen Abstand das Fenster betätigen kann;
  • - die Möglichkeit der Platzierung der Möbelstücke vor dem Fenster hat;
  • - mit einer Vorrichtung eine beliebige Zahl von Fenstern betätigen kann.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch 2 angegeben. Nach dem Patentanspruch 1 kann sich das Greifelement 12 mit dem Fensterbetätigungsgriff 4 auch steif koppeln, die Gelenkeinheit 6 muss in diesem Fall zwei Drehgelenke oder ein Kardangelenk (Kreuzgelenk) enthalten, um die Verlängerungsstange mit dem Fensterbetätigungsgriff mit zwei Drehfreiheitsgraden zu verbinden, und das Greifelement 12 muss seinerseits Klemmelemente o. ä. enthalten, um eine steife Verbindung mit dem Fensterbetätigungsgriff zu gewährleisten. Die Weiterbildung nach Patentanspruch 2 ermöglicht die Konstruktion der Vorrichtung extrem einfach, mit nur einem beweglichem Teil (Greifelement 12) auszuführen. Das wird durch Verwendung des Hebels 13 des Fensterbetätigungsgriffes 4 als Achse der scharnierartigen Verbindung zwischen ihm und dem Greifelement 12 erreicht, für die das Greifelement 12 als Nabe dient. Dabei enthält die Konstruktion der Vorrichtung ein Drehgelenk weniger und das Greifelement 12 ist einfach als eine Nabe ausgeführt.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch 3 angegeben. Die Weiterbildung nach Patentanspruch 3 ermöglicht eine sicherere Manipulierung mit der Vorrichtung, weil dadurch die Gefahr des Abrutschens des Greifelements 12 von dem Hebel 13 des Fensterbetätigungsgriffs 4 während der Fensterbetätigung verhindert ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch 4 angegeben. Die Weiterbildung nach Patentanspruch 4 ermöglicht bei der Fensterbetätigung die den Handgriff 4 greifende Hand 11 immer in einer bequemen Lage zu halten, weil der Handgriff 2 nicht steif mit der Verlängerungsstange 1 verbunden ist und immer von der Hand 11 in eine bequeme Lage gebracht wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch 5 angegeben. Die Weiterbildung nach Patentanspruch 5 ermöglicht die Vorrichtung optional stationär am Fenster zu befestigen.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung und seiner Bestandteile sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 - Isometrieansicht der Vorrichtung während der Betätigung des Fensters;
Fig. 2 - Querschnitt durch die Kopplungseinheit;
Fig. 3 - Ausführung mit der scharnierartigen Verbindung zwischen dem Handgriff und der Verlängerungsstange;
Fig. 4 - Ausführung mit der Arretierung (Seitenansicht auf die Kopplungseinheit).
Die Vorrichtung für das Betätigen der Fenster, weiter "Vorrichtung" genannt, besteht aus einer Verlängerungsstange 1 mit einem Handgriff 2 und einer Kopplungseinheit 3, die ihrerseits ein Greifelement 12 enthält. Der L-artige Handgriff 2 ist steif mit einem Ende der Verlängerungsstange 1 verbunden. Die Kopplungseinheit 3 ist steif mit dem anderen Ende der Verlängerungsstange 1 verbunden. Das Greifelement 12 ist durch Drehgelenk 6 (Gelenkeinheit (6) nach dem Patentanspruch 1) mit der Kopplungseinheit 1 verbunden und mit einer zylinderartigen, auf den Hebel 13 des Fensterbetätigungsgriffes 4 freiaufsetzbaren und um den freidrehbaren Öffnung 5 versehen. Die Öffnung 5 bildet mit dem Hebel 12 des Fensterbetätigungsgriffes 4 beim Aufsetzten eine drehgelenkartige Verbindung, wobei der Hebel 13 des Fensterbetätigungsgriffs 4 als Achse und das Greifelement 12 als Nabe dient. Damit wird bei der Kopplung des Greifelements 12 mit dem Hebel 13 des Fensterbetätigungsgriffs 4 eine Verbindung mit zwei Drehfreiheitsgraden zwischen der Verlängerungsstange 1 und dem Fensterbetätigungsgriff 4 gebildet. Dabei werden der erste und der zweite Drehfreiheitsgrad entsprechend mit dem Drehgelenk 6 und der drehgelenkartigen Verbindung zwischen dem Greifelement 12 und dem Hebel 13 des Fensterbetätigungsgriffs 4 geleistet. Die Innenfläche der Öffnung 5 der Kopplungseinheit ist mit einem haftenden Material 7, z. B. Gummi, ausgemacht. Eine Ausführung der Vorrichtung mit der T-artigen Lage des Handgriffes und der drehgelenkartigen (mit dem Drehgelenk 8) Verbindung zwischen dem Handgriff 2 und der Verlängerungsstange 3 stellt die Fig. 3 dar.
An dem Fensterbetätigungsgriff ist optional die ringartige Arretierung 9 mit der Schraube 10 befestigt.
Die Vorrichtung funktioniert folgendermaßen:
Man greift mit einer Hand den Griff 2 der Vorrichtung, mit der anderen - die Verlängerungsstange 1 an und setzt die Öffnung 5 des Greifelements 12 auf den Hebel 13 des Fensterbetätigungsgriffes 4 auf. Durch das Drehen des Griffes 2 wird das Fenster entriegelt und verriegelt, durch das Ziehen des Griffes 4 - aufgemacht, durch das Stoßen - zugemacht. Wenn man die Vorrichtung an einem bestimmten Fenster stationär anbringen möchte, befestigt man die Arretierung 9 mit der Schraube 10 am Hebel 13 des Fensterbetätigungsgriffs 4. Die scharnierartige Verbindung mit zwei Drehfreiheitsgraden zwischen der Verlängerungsstange 1 und dem Fensterbetätigungsgriff 4 ermöglicht, soweit es die Länge der Verlängerungsstange 1 erlaubt, von einer beliebigen Richtung und einem beliebigen Abstand das Fenster zu betätigen. Beim Testen des Musters der Vorrichtung wurde festgestellt, dass die Vorrichtung sogar bei Winkeln von 70 Grad zwischen der Verlängerungsstange 1 und der Senkrechten zur Fensterebene funktionsfähig ist.

Claims (5)

1. Vorrichtung für das Betätigen der Fenster bei schwieriger Erreichbarkeit des Fensterbetätigungsgriffes (4), einschließende eine Verlängerungsstange (1), einen Handgriff (2) und eine Kopplungseinheit (3), dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (2) mit einem Ende und die Kopplungseinheit (3) mit dem anderen Ende der Verlängerungsstange (1) verbunden ist und ein Greifelement (12) enthält, der sich mit dem Fensterbetätigungsgriff (4) koppeln kann und durch eine Gelenkeinheit mit der Kopplungseinheit (3) verbunden ist, wodurch bei der Kopplung des Greifelements (12) mit dem Fensterbetätigungsgriff (4) die Verlängerungsstange (1) mit zwei Drehfreiheitsgraden mit dem Fensterbetätigungsgriff (4) verbunden wird.
2. Vorrichtung für das Betätigen der Fenster nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Greifelement (12) drehgelenkartig mit der Kopplungseinheit (3) verbunden ist und mit einer zylinderartigen, auf den Hebel (13) des Fensterbetätigungsgriffes (4) freiaufsetzbaren und um den freidrehbaren Öffnung (5) versehen ist, die mit dem Hebel (13) des Fensterbetätigungsgriffes (4) beim Aufsetzten eine drehgelenkartige Verbindung bildet, wo sie die Nabe und der Hebel (13) des Fensterbetätigungsgriffes (4) die Achse darstellt.
3. Vorrichtung für das Betätigen der Fenster nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche der Öffnung (5) des Greifelements (12) teilweise oder vollständig mit einem haftenden Material (7), z. B. Gummi, ausgemacht ist, das während der Fensterbetätigung das Abrutschen des Kopplungselements (12) von dem Fensterbetätigungsgriff (4) verhindert.
4. Vorrichtung für das Betätigen der Fenster nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (2) mit der Verlängerungsstange (1) drehgelenkartig (Fig. 2) verbunden ist, wodurch bei der Fensterbetätigung die den Handgriff (2) greifende Hand (11) sich immer in einer bequemen Lage befindet.
5. Vorrichtung für das Betätigen der Fenster nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Arretierung, z. B. mit einem auf den Hebel (13) des Fensterbetätigungsgriffes (4) befestigten Anschlag (9), versehen ist, die Unabnehmbarkeit des Greifelements (12) von dem Fensterbetätigungsgriff (4) sichert.
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