DE10022442A1 - Leuchte - Google Patents

Leuchte

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Leuchte, bestehend aus einem Hohlkörper, insbesondere Glaszylinder, in welchem eine Lichtquelle untergebracht ist. Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit einfachen Mitteln eine Leuchte der eingangs genannten Art zu schaffen, die sowohl für Lichtquellen mit offener Flamme als auch für elektrisch betriebene Lichtquellen benutzbar ist, die sich einteilig herstellen läßt, und deren Leuchtfarbe und Dekoration sich schnell und einfach ändern läßt. Die Erfindung besteht darin, daß der Hohlkörper von einem weiteren Hohlkörper umgeben ist, daß beide Hohlkörper an ihrem oberen Ende miteinander verbunden sind, daß der innere Hohlkörper kürzer als der äußere Hohlkörper ist und eine nach innen gerichtete Krempe trägt. Vornehmlich werden beide Hohlkörper jedoch aus innen und außen glattem, durchsichtigem Glas bestehen. Diese aus zwei Hohlkörpern aufgebaute Leuchte, bei der der kürzere innere Zylinder achsparallel oder achsgleich im äußeren Zylinder angeordnet ist, benötigt keinen Sockel, weil dessen Aufgabe vom unteren Teil des längeren äußeren Zylinders übernommen wird. Die nach innen gerichtete Krempe des kürzeren inneren Zylinders bildet ein Auflager für ein von oben eingesetztes Teelicht oder eine von oben eingesetzte Kerze.

Description

Die Erfindung betrifft eine Leuchte, bestehend aus ei­ nem Hohlkörper aus lichtdurchlässigem Material, insbe­ sondere einem Glaszylinder, in welchem eine Lichtquelle untergebracht ist.
Leuchten dieser Art gibt es in großer Zahl sowohl für Teelichte, Kerzen und andere Lichtquellen mit offener Flamme als auch für elektrisch betriebene Lichtquellen. Meist ist der Hohlkörper ein oben und unten offener Glaszylinder. Bei allen diesen Leuchten ist der Glaszy­ linder abnehmbar auf einen Sockel gesetzt oder gesteckt und dient bei den Leuchten mit offener Flamme als Wind­ schutz und bei allen diesen Leuchten als Berührungs­ schutz sowie der Streuung des Lichtes.
Diese Leuchten müssen schon wegen der Notwendigkeit eines Sockels aus mehreren Teilen bestehen, die eine gemeinsame mehrteilige Verpackung und vor Inbetriebnah­ me eine Montage erforderlich machen.
Bei diesen Leuchten kann der Glaszlinder auch aus Orna­ mentglas, Milchglas und gefärbtem Glas bestehen. An die Möglichkeit eines Austausches solcher Zylinder zur Än­ derung dir Raumdekoration und Raumatmosphäre hat niemand gedacht.
Werden leuchten dieser Art als Windlichte im Freien z. B. bei Gartenfesten eingesetzt, möchte man oftmals verschiedenfarbige Zylinder benutzen. Für den Händler bedeutet dieses, daß er ein umfangreiches Lager der verschiedenfarbigen Zylinder für diese Art von Leuchten unterhalten muß, soweit eine Änderung der Zylinder oder sonstiger Leuchtenschirme überhaupt vorgesehen ist.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit einfa­ chen Mitteln eine Leuchte der eingangs genannten Art zu schaffen, die sowohl für Lichtquellen mit offener Flam­ me als auch für elektrisch betriebene Lichtquellen be­ nutzbar ist, die sich einteilig herstellen läßt, und deren Leuchtfarbe und Dekoration sich schnell und ein­ fach ändern läßt.
Die Erfindung besteht darin, daß der Hohlkörper von einem weiteren lichtdurchlässigem Hohlkörper umgeben ist, daß beide Hohlkörper an ihrem oberen Ende mitein­ ander verbunden sind, daß der innere Hohlkörper kürzer als der äußere Hohlkörper ist und einen nach innen ge­ richtete Krempe trägt.
In erster Linie wird man als lichtdurchlässige Hohlkör­ per Glaszylinder einsetzen, jedoch können auch andere Hohlkörperformen wie Kugelkalotten oder sonstige oben und unten offene Hohlkörper, bauchige Hohlkörper, auch Hohlkörper von drei- oder mehreckigem Querschnitt zum Einsatz kommen, sei es, daß er aus Glas, Kunststoff o­ der sonstigem lichtdurchlässigem Material besteht. Diese Hohlkörper weisen die Eigenart auf, auf zwei gegenüberliegenden Seiten mit einem Loch versehen zu sein. Vornehmlich werden beide Hohlkörper Zylinder sein und aus einem Lichteffekte erzeugenden Zierglas oder aus innen und außen glattem, durchsichtigem Glas beste­ hen.
Diese beiden Hohlkörper sind erfindungsgemäß zu einem einzigen Stück zusammengefügt, am einfachsten dadurch, daß die Verbindung zwischen den beiden Hohlkörpern an deren oberen Ende ein Ring aus lichtdurchlässigem Mate­ rial ist. Dieser geht an seinen Rändern in die oberen Ränder der Hohlkörper über.
Eine einfach herzustellende Ausführung besteht darin, daß der Ring aus lichtdurchlässigem Material als nach innen gerichtete Krempe am oberen Ende des äußeren Hohlkörpers oder als nach außen gerichtete Krempe am oberen Ende des inneren Hohlkörpers geformt ist.
Diese aus zwei Hohlkörpern aufgebaute Leuchte, bei der der kürzere innere Hohlkörper achsparallel oder achs­ gleich im äußeren Hohlkörper angeordnet ist, benötigt keinen Sockel, weil dessen Aufgabe vom unteren Teil des längeren äußeren Hohlkörpers übernommen wird. Die nach innen gerichtete Krempe des kürzeren inneren Hohlkör­ pers bilde ein Auflager für ein von oben eingesetztes Teelicht oder eine von oben eingesetzte Kerze, wobei zweckmäßigerweise die Hohlkörper eine Höhe aufweisen, und das zentrale Loch in die Krempe des inneren Glas­ zylinders eine Weite aufweisen, die es gestattet, ein in die Leuchte eingesetztes Teelicht so weit anzuheben, daß es mit einem Zündholz, einem Feuerzeug oder einer Zündhilfe anzündbar ist.
Diese aus zwei Hohlkörpern aufgebaute Leuchte, bei der der kürzere innere Hohlkörper achsparallel oder achs­ gleich im äußeren Hohlkörper angeordnet ist, hat in der nach innen gerichteten Krempe des inneren Hohlkörpers auch ein Lager für den Sockel einer elektrisch betrie­ benen Glühbirne oder einer sonstigen elektrisch betrie­ benen Lichtquelle, nämlich dadurch, daß die elektrisch betriebene Lichtquelle einen Sockel mit einer Krempe und einem Federkranz aufweist, wobei die Krempe des Sockels an einer Seite der Krempe des inneren Glaszy­ linders und der Federkranz an der anderen Seite der Krempe des inneren Hohlkörpers anliegt.
Diese aus zwei Hohlkörpern aufgebaute Leuchte, bei der der kürzere innere Hohlkörper achsparallel oder achs­ gleich im äußeren Hohlkörper angeordnet ist, läßt sich einstückig z. B. aus Glas dadurch fertigen, daß am obe­ ren Rand der innere Hohlkörper eine nach außen gerich­ tete Krempe oder der äußere Hohlkörper eine nach innen gerichtete Krempe aufweist, die mit dem jeweils anderen Hohlkörper fest verbunden (verschmolzen) ist.
Wird diese aus zwei Hohlkörpern aufgebaute Leuchte, bei der der kürzere innere Hohlkörper achsparallel oder achsgleich im äußeren Hohlkörper angeordnet ist, jedoch aus Kunststoff gefertigt, so kann sie mit einer sehr einfachen, nur aus Drehteilen aufgebauten Form einstüc­ kig z. B. im Spritzgußverfahren hergestellt werden.
Der Glou dieser aus zwei zylindrischen Hohlkörpern aufgebauten Leuchte ist der kreisringförmige Hohlraum zwischen den beiden Hohlkörpern. Denn hierdurch ist es möglich, daß in den Zwischenraum zwischen den beiden Hohlkörpern eine Dekoration eingelegt ist.
Die Dekoration kann z. B. ein bedrucktes oder bemaltes Papier oder eine Folie oder ein Textilstück und/oder eine Linse oder ein Linsenensemble, vorzugsweise in Form von Fresnellinsen und/oder ein Reflektor und/oder Reflektorenensemble und/ oder ein mit Ausnehmungen versehenes Flächengebilde sein. Diese Dekoration kann jederzeit ausgewechselt werden. Der Kreativität künst­ lerisch veranlagter Menschen ist dabei keine Grenze ge­ setzt. Durch die Zusammensetzung von Papieren und/oder Folien unterschiedlicher Farbe und Lichtdurchlässigkeit lassen sich die erstaunlichsten Effekte erzielen.
Gewerblich läßt sich diese Leuchte auch als Werbungs­ träger hervorragend einsetzen: Werbedrucke auf Papier und Folie lassen sich leicht in den Zwischenraum zwi­ schen den Glaszylindern einschieben, Folien auch dop­ pellagig, wobei die eine Folie z. B. ein Grundmuster ist, z. B. mit Firmenemblemen, die andere eine öfter zu wechselnde Folie, z. B. eine maschinengeschriebene Spei­ sekarte. Da die Leuchte durch Einschub der Dekoration bzw. des Werbeträgers, so sehr leicht an die Wünsche des Besitzers anpaßbar ist, kann sie als Massenware hergestellt werden und dadurch dann auch sehr preiswert in den Handel gebracht werden.
Zweckmäßigerweise werden als Einschub Papiere und/oder Folien eingesetzt, die durch inneres Formgedächtnis sich aus ihrer zylindrischen Form in eine ebene Form zurückrecken möchten. Diese liegen durch ihre innere Spannung gut an der Innenseite des äußeren Glaszylin­ ders an und fallen beim Anheben der Leuchte nicht her­ aus. In jedem Falle ist es jedoch zweckmäßig, daß der äußere Glaszylinder an seinem unteren Ende eine nach innen gerichtete Verdickung oder Krempe als Halterung für die zwischen die beiden Glaszylinder eingeschobene Einlage aufweist.
Diese Leuchte ist so gestaltet, daß die nach innen gerichtete Krempe am unteren Ende des inneren Hohlkör­ pers Träger der Lichtquelle ist.
Eine andere Gestaltungsmöglichkeit dieser Leuchte besteht darin, daß der äußere Hohlkörper eine bauchige oder kugelkalottenförmige Gestalt aufweist, daß der äußere Hohlkörper eine obere Öffnung aufweist, die einen kleineren Durchmesser als die untere Öffnung hat und daß der obere Rand des äußeren Hohlkörpers mit dem oberen Rand des inneren Hohlkörpers fest zu einem Stück verbunden ist.
Wenn die Bauteile dieser Leuchte aus Glas bestehen, sind sie miteinander zu einem Stück verschmolzen sind.
Bei dieser Leuchte kann die Lichtquelle nicht nur ein Teelicht oder eine Kerze sein, sondern auch eine flüs­ sigen Brennstoff verbrennende Lichtquelle oder eine elektrisch betriebene Lichtquelle wie z. B. eine Glüh­ lampe, Glimmlampe, Leuchtdiode oder Entladungslampe sein.
Wenn bei dieser Leuchte die Lichtquelle eine elektrisch betriebene Lichtquelle ist, die einen Sockel mit einer Krempe und einem Federkranz aufweist liegt die Krempe des Sockels an einer Seite der nach innen gerichteten Krempe am unteren Ende des inneren Hohlkörpers und der Federkranz an der anderen Seite der nach innen gerich­ teten Krempe des inneren Hohlkörpers an.
Für Leuchten, bei denen in den Zwischenraum zwischen den beiden Hohlkörpern eine Dekoration eingelegt ist, ist es zweckmäßig, wenn der äußere Hohlkörper an seinem unteren Ende eine nach innen gerichtete Verdickung oder Krempe als Halterung für die zwischen die beiden Hohl­ körper eingeschobene Einlage aufweist.
Bei einer mit einem Teelicht betriebenen Leuchte ist es zweckmäßig, wenn die Hohlkörper eine Höhe aufweisen und das zentrale Loch in die Krempe des inneren Hohlkörpers eine Weite aufweisen, die es gestattet, ein in die Leuchte eingesetztes Teelicht so weit anzuheben, daß es mit einem Zündholz, einem Feuerzeug oder einer Zündhil­ fe anzündbar ist.
Wenn die Leuchte mit einer elektrischen Lichtquelle betrieben ist, ist es zweckmäßig, wenn der äußere Hohl­ körper auf einem Sockel steht, durch den ein elektri­ sches Kabel geführt ist oder wenn der äußere Hohlkörper im unteren Bereich oder am unteren Rand eine Kerbe oder ein Loch für die Durchführung eines elektrischen Kabels aufweist.
Zur Halterung eingesetzter Dekorationen kann es bei dieser Leuchte auch zweckmäßig sein, wenn der untere offene Raum zwischen den beiden Hohlkörpern durch einen eingesetzten Ring abgeschlossen ist.
Die Herstellung dieser Leuchte erleichtert es, wenn am oberen Rand der innere Hohlkörper eine nach außen ge­ richtete Krempe oder der äußere Hohlkörper eine nach innen gerichtete Krempe aufweist, die mit dem jeweils anderen Hohlkörper fest verbunden (verschmolzen) ist oder wenn der innere Hohlkörper oben eine nach außen gerichtete Krempe und unten eine nach innen gerichtete Krempe trägt.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbei­ spielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine mit einem Teelicht be­ stückte Leuchte,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine mit einer Kerze be­ stückte Leuchte,
Fig. 3 einen Schnitt durch eine mit einer elektrisch betriebenen Lichtquelle bestückte Leuchte.
Fig. 4 einen Schnitt durch eine Leuchte mit einem bauchigem äußeren Hohlkörper,
Fig. 5 einen Schnitt durch eine Leuchte mit einem bauchigem inneren Hohlkörper,
In dem äußeren Glaszylinder 1 ist ein weiterer Glaszy­ linder 2 eingesetzt, welcher am unteren Ende eine nach innen gerichtete Krempe 3 aufweist, die ein Loch 4 um­ schließt, und am oberen Ende eine nach außen gerichtete Krempe 5 aufweist, die mit dem äußeren Glaszylinder 1 an dessen oberen Ende verschmolzen ist. Dieser Glaskör­ per weist einen nach oben offenen zentralen Innenraum 6 oberhalb der Krempe 3 auf, einen nach unten offenen zentralen Innenraum 7 unterhalb der Krempe 3 und einen nach unten in den Innenraum 7 führenden Ringhohlraum 8 zwischen den Glaszylindern 1 und 2. In diesen Ringhohl­ raum 8 ist eine bedruckte lichtdurchlässige Folie 9 eingelegt, die durch die in ihr innewohnenden Rück­ stellkräfte gegen die Innenfläche des äußeren Glaszy­ linders 1 gedrückt wird. Dieser äußere Glaszylinder 1 weist an seiner Unterkante eine nach innen gerichtete Verdickung 10 auf, die die eingelegte Folie 9 an einem Herausrutschen nach unten hindert, wenn die Leuchte einmal angehoben wird. Die Krempe 3 trägt als Licht­ quelle ein Teelicht 11.
Die Leuchte der Fig. 2 ist ähnlich aufgebaut. Sie nimmt eine Kerze 12 auf. Die Krempe 3 ist tiefer angeordnet. Ein in den Ringhohlraum 8 eingeschobenes Lichtleitersy­ stem 13, aus glasklarem Kunststoff hergestellt, ver­ teilt das von der Kerze erzeugte Licht auf die Folie 9. Um den Leuchtkörper im Spritzgußverfahren aus Kunst­ stoff herstellen zu können, ist am unteren Ende des Zylinders 1 ein Ring 14 eingesetzt.
Die Leuchte der Fig. 3 ist mit einer elektrischen Lichtquelle bestückt, die aus einem Sockel 15 und einer Glühlampe 16 besteht und so aufgebaut ist, daß die elektrisch betriebene Lichtquelle einen Sockel 15 mit einer Krempe 18 und einem Federkranz 17 aufweist, wobei die Krempe 18 des Sockels 15 an einer Seite der Krempe 3 des inneren Glaszylinders 2 und der Federkranz 17 an der anderen Seite der Krempe 3 des inneren Glaszylin­ ders 2 anliegt und daß der äußere Glaszylinder 1 im un­ teren Bereich oder am unteren Rand eine Kerbe 19 oder ein Loch für die Durchführung eines elektrischen Kabels 20 aufweis.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der Leuchte, bei der der äußere Hohlkörper 21 eine bauchige oder kugelkalottenförmige Gestalt und eine obere Öffnung aufweist, die einen kleineren Durchmesser als die unte­ re Öffnung hat und bei der der obere Rand des äußeren Hohlkörpers 21 mit dem oberen Rand des inneren Hohlkör­ pers 2 fest zu einem Stück verbunden ist.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Leuchte, bei der innere Hohlkörper 22 eine bauchige Form auf­ weist.
Die doppelschalige Konstruktion dieser Leuchte weist noch den Vorteil auf, daß der äußere Glaszylinder auch bei langer Betriebsdauer kühl und mit der Hand anfaßbar bleibt und ebenso die in den Ringhohlraum eingelegte Dekoration.
Liste der Bezugszeichen
1
äusserer Hohlkörper (Glaszylinder)
2
innerer Hohlkörper (Glaszylinder)
3
Krempe
4
Loch
5
Krempe
6
oberer zentraler Innenraum
7
unterer zentraler Innenraum
8
Hohlraum zwischen den Hohlkörpern (Glaszylindern)
9
lichtdurchlässige Folie
10
Verdickung
11
Teelicht
12
Kerze
13
Lichtleitersystem
14
Ring
15
Sockel
16
Glühlampe
17
Federkranz
18
Krempe
19
Ausnehmung
20
Kabel
21
äusserer bauchiger Hohlkörper (Glaszylinder)
22
innerer bauchiger Hohlkörper (Glaszylinder)

Claims (17)

1. Leuchte, bestehend aus einem Hohlkörper aus licht­ durchlässigem Material, insbesondere einem Glas­ zylinder, in welchem eine Lichtquelle unterge­ bracht ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlkörper (2) von einem weiteren licht­ durchlässigem Hohlkörper (1) umgeben ist,
daß beide Hohlkörper (1, 2) an ihrem oberen Ende miteinander verbunden sind,
daß der innere Hohlkörper (2) kürzer als der äuße­ re Hohlkörper (1) ist und eine nach innen gerich­ tete Krempe (3) trägt.
2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen den beiden Hohlkörpern (1, 2) an deren oberen Ende ein Ring (5) aus licht­ durchlässigem Material ist.
3. Leuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (5) aus lichtdurchlässigem Material als nach innen gerichtete Krempe am oberen Ende des äußeren Hohlkörpers (1) oder als nach außen gerichtete Krempe am oberen Ende des inneren Hohlkörpers (2) geformt ist.
4. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach innen gerichtete Krempe (3) am unteren Ende des inneren Hohlkörpers (2) Träger der Lichtquelle (11, 12, 16) ist.
5. Leuchte nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der äußere Hohlkörper (21) eine bauchige oder kugelkalottenförmige Gestalt aufweist,
daß der äußere Hohlkörper (21) eine obere Öffnung aufweist, die einen kleineren Durchmesser als die untere Öffnung hat
und daß der obere Rand des äußeren Hohlkörpers (21) mit dem oberen Rand des inneren Hohlkörpers (2) fest zu einem Stück verbunden ist.
6. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile der Leuchte aus Glas bestehen und miteinander zu einem Stück verschmolzen sind.
7. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle ein Teelicht (11) oder eine Kerze (12) oder eine flüssigen Brennstoff verbren­ nende Lichtquelle oder eine elektrisch betriebene Lichtquelle (Glühlampe (16), Glimmlampe, Leucht­ diode, Entladungslampe) ist.
8. Leuchte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrisch betriebene Lichtquelle einen Sockel (15) mit einer Krempe (18) und einem Feder­ kranz (17) aufweist,
wobei die Krempe (18) des Sockels (15) an einer Seite der nach innen gerichteten Krempe (3) am unteren Ende des inneren Hohlkörpers (2) und der Federkranz (17) an der anderen Seite der nach in­ nen gerichteten Krempe (3) des inneren Hohlkörpers (2) anliegt.
9. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zwischenraum (8) zwischen den beiden Hohlkörpern (1, 2) eine Dekoration eingelegt ist.
10. Leuchte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekoration ein bedrucktes oder bemaltes Papier oder eine Folie (9) oder ein Textilstück und/oder eine Linse oder ein Linsenensernble, vorzugsweise in Form von Fresnellinsen und/oder ein Reflektor und/oder Reflektorenensemble und/ oder ein mit Ausnehmungen versehenes Flächengebil­ de ist.
11. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Hohlkörper (1) an seinem unteren Ende eine nach innen gerichtete Verdickung (10) oder Krempe als Halterung für die zwischen die beiden Hohlkörper (1, 2) eingeschobene Einlage (9) aufweist.
12. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper (1, 2) eine Höhe aufweisen und das zentrale Loch (4) in die Krempe (3) des inneren Hohlkörpers (2) eine Weite aufweisen, die es gestattet, ein in die Leuchte eingesetztes Tee­ licht (11) so weit anzuheben, daß es mit einem Zündholz, einem Feuerzeug oder einer Zündhilfe an­ zündbar ist.
13. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Hohlkörper (1) auf einem Sockel steht, durch den ein elektrisches Kabel (18) ge­ führt ist.
14. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere offene Raum (7) zwischen den beiden Hohlkörpern (1, 2) durch einen eingesetzten Ring (14) abgeschlossen ist.
15. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Rand der innere Hohlkörper (2) eine nach außen gerichtete Krempe (5) oder der äußere Hohlkörper (1) eine nach innen gerichtete Krempe aufweist, die mit dem jeweils anderen Hohlkörper (2) fest verbunden (verschmolzen) ist.
16. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper (1, 2) aus unterschiedlichem Glasmaterial gefertigt sind.
17. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Hohlkörper (1) im unteren Bereich oder am unteren Rand eine Kerbe (19) oder ein Loch für die Durchführung eines elektrischen Kabels (18) aufweist.
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