DE1002136C2 - Anordnung an Tonaufnahmegeraeten fuer folienartige Tontraeger - Google Patents

Anordnung an Tonaufnahmegeraeten fuer folienartige Tontraeger

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DE1002136C2
DE1002136C2 DE1953A0018283 DEA0018283A DE1002136C2 DE 1002136 C2 DE1002136 C2 DE 1002136C2 DE 1953A0018283 DE1953A0018283 DE 1953A0018283 DE A0018283 A DEA0018283 A DE A0018283A DE 1002136 C2 DE1002136 C2 DE 1002136C2
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foils
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DE1953A0018283
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DE1002136B (de
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Harald Schneider
Original Assignee
Wolfgang Assmann Fa
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details
    • G11B17/022Positioning or locking of single discs

Landscapes

  • Manufacturing Of Magnetic Record Carriers (AREA)
  • Supporting Of Heads In Record-Carrier Devices (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT 1 002
ANM ELDETAG:
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
kl. 42 g 20/03
INTERNAT. KL. G 1Oj 2 4. JUNI 1953
7. FEBRUAR 1957 18. JULI 1957
stimmt Oberein mit auslegeschrift
1 002 136 (A 18283 VIII al42 g)
Wenn man mit Söhallaufzeichnungsgeräten, ,insbesondere Magnettongeräten, die mit plattenförmigen Tonträgern arbeiten, längere pausenlose Aufnahmen machen will, ist es nötig, mit zwei Geräten, die sich mit Überlappungszeit ablösen, aufzunehmen. Sind längere Pausen, z. B. größer ate 5 Sekunden, zu-. gelassen, dann kann man mit einem Gerät auskommen, wobei die Platten von Hand gewechselt werden. Es gibt auch automatische Vorrichtungen zum Plattenwechsel, die nach Art der bekannten Plattenwechsler bei Nadelitonwiiederga.be arbeiten.
Die geschilderten Anilagen sind jedoch für einen wirtschaftlichen Betrieb ungeeignet. Die zuerst beschriebene Metihode scheidet wegen der zu hoben Anscbaffungskosten: aus; das andere Verfahren und die zuletzt beschriebene Vorrichtung sind wegen der zu längen benötigten Wechseldauer für die Platten bei Aufnahme von Konferenzen oder Reden unbrauchbar. Ein weiterer wesentlicher Nachteid, sämtlicher bisher bekannter Plattenwechselverfahren besteht darin, daß die besprochenen Platten als Stapel auf dem Plattenteller liegen und nlicht zur Auswertung abgenommen werden können, bevor das Gerät sfcUlgeisetzt wird oder der gesamte Plattenvorrat besprochen wurde.
Es wird im folgenden eine neuartige Anordnung beschrieben, durch die die 'Nachteile der bisherigen Methoden und Vorrichtungen ' vermieden werden. Erfindungsgemäß werden flexible Tonträger verwendet und an der Auflageplatte für diese ein an sich bekannter exzentrischer Mitnehmerstift angebracht, der zum Eingreifen in entsprechende Öffnungen sämtlicher aufeinandergestapelter, zu besprechender Tonträger verlängert und gegebenen falls ko'nisch ausgebildet und schräg auf der Auflageplatte befestigt ilst. Außerdem ist zur Führung des Tonarmes beim Umsetzen auf den jeweils nächsten Tonträger im Bereich der Toniträgeraußenkante ein gleitschienenförmiger oder ähnlicher Anschlag angeordnet.
Es ist hierbei hur ein Tonaufniahmegerät erfordterlieh, und trotzdem sind die Pausen, die durch den Tonträgerwechsel entstehen, so kurz, daß sie bequem zwischen zwei gesprochene Worte oder Sätze gelegt werden können (kleiner als 1Zz Sekunde). Außerdem kann jeder besprochene Tonträger sofort ausgewertet werden, was für die Benutzung eines Diktiergerätes beispielsweise ausschlaggebend ist.
Die Aufzeichnung erfolgt auf einem Stapel an sich bekannter scheibenförmiger, flexibler, gerillter Tonträger, Folien genannt, wie sie hauptsächlich auch zum Postversand benutzt werden. Damit diese eine . ausreichende Lagefestigkeit erhalten, können sie auf die bekannte FolienaufJageplatte, die ihrerseits auf dem Plattenteller liegt, aufgelegt werden- Durch die Anordnung an Tonaufnahmegeräten für folienartige Tonträger
Patentiert für:
Fa. Wolfgang Assmann, Bad Homburg v. d. Höhe
Harald Schneider, Mainz, ist als Erfinder genannt worden
Plattentellerwelle werden die Folien und die Auflageplatte zentriert und durch den Mitaehmerstift an der Auflageplatte in Drehung versetzt. Der Mitnehmerstift kann, z. B. so lang ausgebildet «sein, daß auf der Folienauflageplatte mehrere (etwa zehn bis fünfzehn) Folien aufgelegt und in Drehung versetzt werden. Durch eine schwache Neigung des Mi'tnehmerstifts zur Mitte der Auflageplatte können die Folien vom weiterlaufenden Gerät leichter abgehoben werden. Das Abheben der Folien wird ferner dadurch erleichtert, daß die Folien in der Regel am Rand nicht glatt aufliegen, sondern leicht gewellt sind, wodurch bei dem Wechsel bei laufendem Gerät die oberste Folie sich leicht von den darunterliegenden Folien trennen läßt.
Ein durch die Plattentellerwelle zentriertes Gewicht kann ferner das Herauisgleiten der oberen Folien verhindern. Der Tonkopf gleitet auf der obersten Folie in der Führungsrille. Wenn eine Folie besprochen ist, wird nun nicht, wie bisher üblich, eine neue Folie auf den vorhandenen Stapel aufgelegt, sondern die oberste Folie, wenn sie besprochen ist, angehoben oder am Rand hoehgebogen und der Tonarm auf der darunterliegenden Folie in die Anfangsrille gesetzt. Es ist sehr leicht durchführbar, die oberste Folie von den. anderen zu trennen und in einem günstigen Augenblick, z. B. bei einer kurzen Sprechpause, den Tonkopf abzuheben und auf den Außenrand der darunterliegenden Folie aufzusetzen, wobei die oberste Folie während des ständigen Umlaufs hoehgebogen bleibt, bis sie abgenommen wird. Der gleitschienenartige Anschlag für den Tonarm bewirkt, daß die Anfangsrille auf der darunterliegenden Folie schnell und leicht gefunden werden kann. Durch Verwendung von dünnen flexiblen Folien ist gewährleistet, daß der Wechselvorgang bei laufendem Gerät von Hand aus durchgeführt werden kann und auch
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bei, etwa zehn bis fünfzehn Folien der Stapel relativ niedrig ist, so daß immer ein guter magnetischer Kontakt zwischen Folie und Kopfspitze gewährleistet ist.
In der Zeichnung wird an Hand eines Ausfübrungsbeiispieles das neuartige Verfahren in der Phase des Umsetzens des Tonarmes und des Folie-abnebmens gezeigt.
Die Aufzeichnung erfolgt auf der jeweils oben liegenden flexiblen Folie 1, die zusammen mit den anderen Folien eines Stapels auf die Folienauflageplatte 2 gelegt ist. Der Mitnehmer stift 3 der Auflage- . platte ist besonders lang und konisch ausgebildet und an der Platte schwach zur Mitte geneigt angenietet, damit die besprochenen, abzunehmenden Folien leicht von dem laufenden Gerät abgenommen werden können. In dem dargestellten Beispiel ist die Folie 4 bereits besprochen, und der Tonkopf 5 wurde gerade in die Anfangsirille der nächsten, Folie des Stapels gesetzt, nachdem die Folie 4 von Hand hochgebogen wurde. Das Zentriergewicht 7 wird abgehoben und nach Abnahme der Folie wieder aufgesetzt. Das Umsetzen des Tonkopfes 5 von der besprochenen Folie 4 auf die nächste kann praktisch ohne Zeitverlust erfolgen, und es ist zweckmäßig, hierzu den erfindungsgemäß angeordneten Anschlag 6 zu verwenden, um den Tonkopf
zwangläufig in die Anfangsrille der nächsten Folie zu setzen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Durchführung einer fast . pausenlosen Aufnahme auf dünnen, biegsamen, plattenförmigen Magnetogrammfolien, dadurch gekennzeichnet, daß an der Auflageplatte ein an sich bekannter exzentrischer Mitnehmerstift (3) angebracht ist, der in entsprechende öffnungen sämtlicher aufeinandergestapelter, zu' besprechender Tonträger eingreift und gegebenenfalls konisch ausgebildet und schräg befestigt ist, und außerdem im Bereich der Tonträgeraußenkante ein gleitschienenförmiger oder ähnlicher Anschlag (6) für den Tonarm angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine Halterung (7) im mittleren Bereich aer Tonträger, insbesondere in Form eines Gewichtes, angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentscbrift Nr. 2 220 435; "
österreichische Patentschrift Nt. 153 299;
französische Patentschrift Nr. 703 359;
französische Zusatz-Patentschrift Nr. 49 703.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1953A0018283 1953-06-24 1953-06-24 Anordnung an Tonaufnahmegeraeten fuer folienartige Tontraeger Expired DE1002136C2 (de)

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DE1002136B DE1002136B (de) 1957-02-07
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152271B (de) 1961-11-16 1963-08-01 Telefunken Patent Kassette zum selbsttaetigen aufeinanderfolgenden Abspielen runder folienfoermiger Aufzeichnungstraeger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR703359A (fr) * 1930-10-06 1931-04-29 Cie Generale Des Machines Parl Support de disque pour machines parlantes
AT153299B (de) * 1935-09-17 1938-04-25 Ernst Dr Bunzl Einrichtung zur Lagerung von Aufnahmeplatten auf dem Plattenteller von Grammophonen.
FR49703E (fr) * 1938-01-06 1939-06-29 Répétiteur pour phonographes
US2220435A (en) * 1939-04-14 1940-11-05 Wurlitzer Co Automatic phonograph

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