DE1002004B - Rakellagerung fuer Rotationsdruckmaschinen - Google Patents
Rakellagerung fuer RotationsdruckmaschinenInfo
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- DE1002004B DE1002004B DEM18938A DEM0018938A DE1002004B DE 1002004 B DE1002004 B DE 1002004B DE M18938 A DEM18938 A DE M18938A DE M0018938 A DEM0018938 A DE M0018938A DE 1002004 B DE1002004 B DE 1002004B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F9/00—Rotary intaglio printing presses
- B41F9/06—Details
- B41F9/08—Wiping mechanisms
- B41F9/10—Doctors, scrapers, or like devices
- B41F9/1027—Tripping devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Screen Printers (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Rakellagerung für Rotationsdruckmaschinen
und insbesondere eine Vorrichtung zum An- und Abstellen der Rakel.
Es' sind bereits Rakelvorrichtungen bekannt, bei denen die Rakel durch einen gewichtsbelasteten
Schwenkhebel mit dem erforderlichen Druck an den Formzylinder angepreßt wird. Derartige Anordnungen
haben jedoch den Nachteil, daß die Rakel infolge der unvermeidlichen Erschütterungen der Druckmaschinen
Schwingungen erfährt, die ein ungleichmäßiges Arbeiten verursachen.
Weiterhin werden Rakelvorrichtungen verwendet, bei welchen das Rakelmesser durch eine Feder an den
Formzylinder angepreßt wird. Bei diesen Vorrichtungen ist vor allem das An- und Abschwenken der Rakel
umständlich und eine Änderung des Rakeldruckes zeitraubend. Es sind auch Rakelvorrichtungen bekannt,
bei welchen der Rakelhalter gelenkig an einem Rakeltragkörper gelagert ist und die Spannung, unter
der die Rakel am Formzylinder anliegt, durch ein Schneckengetriebe eingestellt wird. Eine derartige
Ausbildung verhindert aber die Anordnung der Rakelmesserschwenkachse in unmittelbarer Nähe der
Formzylindermantelfläche, so daß die von der Rakel herrührenden auf Rakelhalter und Feststellvorrichtungen
wirkenden Rückdrehkräfte sehr ungünstig werden.
Bei einer weiteren bekannten Rakelvorrichtung erfolgt das Anpressen der gelenkig an einem Tragkörper
angeordneten Rakel mittels zweier in größerem Abstand voneinander angeordneter Spindeln. Dadurch
wird aber keine einwandfreie Einstellung der Rakel ermöglicht, da beim gesonderten Betätigen der Spindeln
ein Verschränken des Rakelhalters nicht zu vermeiden ist.
Demgegenüber soll nach der Erfindung eine erschütterungsfreie, leicht und rasch einstellbare Rakellagerung
bei Rotationsdruckmaschinen geschaffen werden, derart, daß während des Betriebes von der
Rakel nur geringe Kräfte auf den Rakelhalter ausgeübt werden, so daß auch die zum Anpressen der
Rakel erforderlichen Gegendrücke entsprechend gering gehalten werden können. Erfindungsgemäß wird
dies dadurch erreicht, daß der Rakelhalter mit einem Scharnier nahe der Formzylindermantelfläche an
einem Rakeltragkörper verschwenkbar angeordnet und mittels der Hebel einer Welle einstellbar ist, deren
Kniegelenke an dem nach rückwärts verlängerten Rakelhalter angreifen. Durch die Anordnung der
Drehachse in unmittelbarer Nähe der Formzylindermantelfläche wird auf die Rakel nur ein kleines Kippmoment
ausgeübt, so daß auch am Verstellhebel nur ein geringes Gegenmoment aufzunehmen ist. Durch
Zwischenschalten eines Kniegelenks kann die aufzu-
Rakellagerung
für Rotationsdruckmaschinen
für Rotationsdruckmaschinen
Anmelder:
Mas ch'inenf abrik
Augsburg-Nürnberg A. G.r
Augsburg 2, Stadtbachstr. 7
Paul Dietrich, Augsburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
wendende Kraft weiter verringert und die Rakel durch bloße Klemmwirkung der Verstellhebelwelle im
Lager an den Formzylinder angepreßt werden. Die Anordnung von zwei über die Maschinenbreite ver-
a5 teilten Verstellhebeln auf einer gemeinsamen Welle
ermöglicht es außerdem, auf die Rakel auf der ganzen Länge einen gleichmäßigen Druck auszuüben, wodurch
auch die Farbe gleichmäßig dem Papier zugeführt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt die
Fig. 1 eine Vorderansicht der Rakellagerung,
Fig. 2 eine Seitenansicht ohne Gestellwand.
In den Gestellwänden 1 ist die Welle 2 gelagert, auf welcher in geeigneter Weise, z. B. durch Spannbügel 3,
der dachförmige Kastenträger 4 befestigt ist. Der Kastenträger 4 wird dabei zum Formzylinder 5 mit
Hilfe bekannter Stellvorrichtungen so angeordnet, daß die Firstlinie, die mit einem über die ganze Kastenlänge
reichenden Scharnier 6 versehen ist, möglichst nahe der Formzylindermantelfläche liegt. Die andere
Scharnierhälfte ist mit dem plattenförmigen Rakelhalter? verbunden. An der dem Formzylinder abge-,
wandten Längskante des Rakelhalters 7 greifen in Abstand voneinander die Stangen 8 an, welche mit Verstellhebeln
16 verbunden sind, die auf der am Kastenträger 4 gelagerten Welle 9 befestigt sind. Die am
Träger 4 befestigten, geschlitzten Lager 12 können mit den Handgriffen 11 derart vorgespannt werden,
daß ein Abheben der Rakel 13 vom Formzylinder vermieden wird.
Das Anstellen der Rakel 13 in einem mehr oder weniger steilen Winkel an den Formzylinder 5 kann
mit Hilfe der Hebel 10 bewirkt werden.
509 769/5
Das Einstellen des Rakeldruckes erfolgt in bekannter Weise durch Verdrehen der Rakelwelle 2 mittels
Schnecke und Schneckenrad, wobei der auf der Welle 2 festsitzende Kastenträger 4 mitsamt dem
Rakelhalter 7 und den Kniegelenkverstellhebeln 8, 16
mitverschwenkt wird. Zweckmäßigerweise wird damit noch eine Schnellverstelleinrichtung verbunden,
welche zum Reinigen der Rakel das Wegschwenken des Trägers 4 innerhalb zweier Anschläge mittels
Handhebel ermöglicht.
Das Auswechseln der Rakel selbst erfolgt in bekannter Weise durch Lösen der Griffe 14 und Abheben
der Rakel 13 mit den Spannschienen 15 vom Rakelhalter 7.
Claims (3)
1. Rakellagerung für Rotationsdruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Rakelhalter (7)
mit einem Scharnier (6) nahe der Formzylindermantelfläche (5) an einem Rakeltragkörper (4) verschwenkbar
angeordnet und mittels der Hebel (10) einer Welle (9) einstellbar ist, deren Kniegelenke
(16,8) an dem nach rückwärts verlängerten Rakelnalter
(7) angreifen.
2. Rakellagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rakeltragkörper (4) aus
einem dachförmigen Kastenträger besteht, an dessen Firstlinie das Scharnier (6) befestigt ist und
der in bekannter Weise um eine zum Formzylinder parallele, wesentlich unterhalb gelegene Achse (2)
verschwenkbar ist.
3. Rakellagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (9) in Klemmlagern
(12) am Rakeltragkörper (4) gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 739 494, 583 998, 094.
Deutsche Patentschriften Nr. 739 494, 583 998, 094.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ι 609 769/6 1.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM18938A DE1002004B (de) | 1953-06-13 | 1953-06-13 | Rakellagerung fuer Rotationsdruckmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM18938A DE1002004B (de) | 1953-06-13 | 1953-06-13 | Rakellagerung fuer Rotationsdruckmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1002004B true DE1002004B (de) | 1957-02-07 |
Family
ID=7297853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM18938A Pending DE1002004B (de) | 1953-06-13 | 1953-06-13 | Rakellagerung fuer Rotationsdruckmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1002004B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE280094C (de) * | ||||
| DE583998C (de) * | 1932-03-06 | 1933-09-13 | Albert Schnellpressen | Durch ein Gewicht an den Formzylinder einer Rotationstiefdruckmaschine andrueckbare Rakel |
| DE739494C (de) * | 1937-10-07 | 1943-09-27 | Goebel A G | Rakelvorrichtung fuer Rotationstiefdruckmaschinen |
-
1953
- 1953-06-13 DE DEM18938A patent/DE1002004B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE280094C (de) * | ||||
| DE583998C (de) * | 1932-03-06 | 1933-09-13 | Albert Schnellpressen | Durch ein Gewicht an den Formzylinder einer Rotationstiefdruckmaschine andrueckbare Rakel |
| DE739494C (de) * | 1937-10-07 | 1943-09-27 | Goebel A G | Rakelvorrichtung fuer Rotationstiefdruckmaschinen |
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