DE1000968C2 - Behaelter fuer eine Strahlinjektionsampulle - Google Patents

Behaelter fuer eine Strahlinjektionsampulle

Info

Publication number
DE1000968C2
DE1000968C2 DE1951SC009368 DESC009368A DE1000968C2 DE 1000968 C2 DE1000968 C2 DE 1000968C2 DE 1951SC009368 DE1951SC009368 DE 1951SC009368 DE SC009368 A DESC009368 A DE SC009368A DE 1000968 C2 DE1000968 C2 DE 1000968C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
ampoule
cap
jet
flange
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1951SC009368
Other languages
English (en)
Other versions
DE1000968B (de
Inventor
Robert P Scherer
Robert Pauli Scherer
Leon V Whipple
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Catalent Pharma Solutions Inc
Original Assignee
Catalent Pharma Solutions Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB652151A external-priority patent/GB705516A/en
Application filed by Catalent Pharma Solutions Inc filed Critical Catalent Pharma Solutions Inc
Priority to DE1951SC009368 priority Critical patent/DE1000968C2/de
Publication of DE1000968B publication Critical patent/DE1000968B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1000968C2 publication Critical patent/DE1000968C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J1/00Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes
    • A61J1/05Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes for collecting, storing or administering blood, plasma or medical fluids ; Infusion or perfusion containers
    • A61J1/06Ampoules or carpules
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/30Syringes for injection by jet action, without needle, e.g. for use with replaceable ampoules or carpules

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

ERTEILT AUF GRUND DES ERSTEN ÜBERLEITUNGSGESETZES VOM 8. JULI 1949 (Wi G Bl. S. 175)
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT 1 000 ANMELDETAG:
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
DBP 1000 968 kl. 30 k 4/02
INTERNAT. KL. A 61 III
21. MÄRZ 1951
17. JANUAR 1957
4. JULI 1957
stimmt Oberein mit auslegeschrift
1 000 968 (SA 9368 VIII d / 30 k)
Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter für eine Strahlinjektionsampulle, die ein flüssiges Arzneimittel enthält, das aus der Ampulle unter Verwendung einer Strählinjektionsspritze ausgestoßen werden soll. Der aus der Ampulle ausgestoßene Strahl durchströmt die in der Ampullenwand befindliche Öffnung in solcher Weise und unter einem so hohen Druck, daß ein Austrittsstrahl hoher Geschwindigkeit erhalten wird, der in der Haut oder in dem darunterliegenden Gewebe eines Menschen oder eines Tieres einen Kanal öffnet, ,so daß eine subkutane Injektion eines flüssigen Arzneimittels od. dgl. auf eine geregelte Tiefe stattfindet, ohne daß eine übliche Injektionsnadel verwendet werden muß. Injektionen dieser Art werden mit Strahlinjektionen, Hypostrahlinjektionen oder als Strahltherapie bezeichnet. Sie sind eine verhältnismäßig neue Entwicklung auf dem Gebiete der Parenteral therapie. · .
Bei einer Ausführung hat die Strahlinjektionssp'ritze eine längliche Form und weist an ihrem unteren Ende einen Ampulleohalter auf, der so ausgeführt ist, daß das eine Ende einer rohrförmigen Ampulle aus der Außenseite des Ampullenhalters ragt, so daß das Ende an die Haut, in die eine Injektion vorgenommen werden soll, angelegt werden kann. Dieses Ampullenende kann eine mehr oder weniger spitz zulaufende Düse aufweisen, die an ihrem unteren freien Ende in eine kleine Strahlöffnung endet. Die zu injizierende Flüssigkeit wird innerhalb der Ampulle von einem Verschluß gehalten, der sich in dem oberen offenen Ende der Ampulle befindet. Der Verschluß wird beim Einsetzen der Ampulle in den Ampullenhalter nicht entfernt, sondern bildet einen Teil der Injektionsspritze. Bei Verwendung der Spritze wird der Verschluß innerhalb der Ampulle kräftig nach unten gedrückt und wirkt auf diiese Weise als ein Kolben, der den Ampulleninhalt aus der kleinen Strahlöffnung ausstößt. Die Injektion erfolgt in zwei Stufen. In der ersten Stufe erfolgt die Injektion unter hohem Druck, der manchmal 700 kg/cm2 beträgt. In der zweiten Stufe wird die Injektion unter eimern Druck fortgesetzt, der zwar vermindert, aber immer noöh verhältnismäßig hoch ist und beispielsweise 210 kg/cm2 beträgt. Beide Injektionsstufen werden in sehr kurzer Zeit, und zwar in einem Bruchteil einer Sekunde ausgeführt.
Das Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß der Behälter für die Strahlinjektionsampulle aus einem Zylinder besteht, der ein geschlossenes Ende und ein zur Aufnahme der Ampulle dienendes gegenüberliegendes offenes Ende hat, daß eine Abdichtung an dem die Strahlöffnung aufweisenden Ende der Ampulle anliegt und daß eine Einrichtung,, z. B. eine Kappe, die Ampulle mit der Abdichtung unter Druck in Stellung hält.
10 Behälter für eine Strahlinjektionsampulle
Patentiert für:
Robert P. Scherer Corporation,
Detroit, Mich. (V. St. A.)
Robert P. Scherer, Leon V. Whipple
und Robert Pauli Scherer, Detroit, Mich. (V. St. A.
sind als Erfinder genannt worden
Der Behälter dient zum Aufnehmen, Schützen und sterilen Abdichten der Strahlinjektionsampulle. Diese Ampullen werden dem Arzt oder dem Patienten geliefert, der sie in eine Strahlinjektionsspritze legt und die Druckerzeugungsvorrichtung auslöst, die die Strahlinjektion ausführt. Die gefüllte Strahlinjektions-
«5 ampulle, d. h. der Behälter mit der darin befindlichen Flüssigkeit und der hinter der Flüssigkeit befindliche Treiber oder Verschluß haben die Aufgabe, die Ampulle gegen Verunreinigung oder gegen Verdampfung oder Sickern der Flüssigkeit durch ihre sehr kleine Strahlöffnung hindurch zu sichern. Die sehr kleine Strahlöffnung kann nicht einfach zugestopft werden, sondern muß bedeckt oder auf eine andere Weise mit einer leicht entfernbaren Abdichtung verschlossen werden. Erwünscht ist auch, die gefüllte Strahlampulle in die Injektionsspritze in sterilem Zustand einzubringen, und zwar vor allem das geschlossene Ende der Ampulle, das mit der Epidermis während der Strahlinjektion in Berührung kommt und das. Bakterien durch diejenige Öffnung einführen könnte, die von dem Flüssigkeitsstrahl in der Epidermis gebildet wird. Um Sicherheit gegen eine solche Möglichkeit zu geben, muß die gefüllte Ampulle sterilisiert und dann gegen Bakterienverseuchung abgedichtet werden, oder die Ampulle muß nach dem Abdichten sterilisiert werden, indem sie z. B. in einem elektrisch beheizten Sterilisator oder in einem keimtötenden elektrischen Feld behandelt wird.
Erwünscht äst auch, daß der Verschluß oder Treiber in seiner richtigen Lage in der Strahlampulle verbleibt, ohne daß die Möglichkeit einer zufälligen Verlagerung besteht. Der erfindungsgemäße Behälter erfüllt alle aufgezählten Erfordernisse.
Der Behälter hat die Form eines Zylinders mit einem geschlossenen Ende und einer am anderen Ende
709 573/125
vorgesehenen abnehmbaren Kappe, wobei der Behälter und die Kappe die Strahlampulle vollständig einschließen.
Eine nachgiebige Abdichtung ist in dem Behälter vorgesehen, die wirksam die Strahlöffnung der Strahlampulle gegen Durchsickern von Flüssigkeit abdichtet.
Mit dem Behälter ist eine Kappe durch einfaches Umfalzen oder Biegen des Kappenumfanges verbunden, so daß ein Abschluß des Behälters gebildet wird, der eine vollkommen hermetische Abdichtung der ganzen innerhalb des Behälters liegenden gefüllten Ampulle sichert, wobei der Behälter und die Kappe auch eine Verlagerung des Verschlusses infolge der Flüssigkeitsausdehnung verhüten, die durch ein Ansteigen der Temperatur oder durch andere Faktoren bedingt ist.
In den Zeichnungen ist
Fig.l eine vergrößerte, auseinandergezogene, schaubildliche Darstellung der Elemente der Strahlinjektionsampulle und eines Behälters für die Ampulle,
Fig. 2 ein auseinandergezogener Schnitt der in Fig. 1 dargestellten Teile dn einem noch größeren Maßstab;
Fig. 3 zeigt die gleichen Teile nach ihrem teilweisen Zusammenbau; die Strahlampulle ist mit Flüssigkeit gefüllt, der Verschluß oder Treiber eingesetzt, und das die Strahlöffnung abdichtende. Element ist in die Kappe des Behälters eingesetzt;
Fig. 4 zeigt eine weitere Stufe des Zusammenbaues, wobei die Strahlinjektionsampulle in den Behälter eingelegt und die Kappe auf den Behälter aufgestülpt ist;
Fig. 5 zeigt die letzte Stufe, in der die Kappe und das Abdichtungselement in ihre Endstellung auf dem Behälter durch Druck aufgesetzt sind und die Kappe durch Umlegen der Umfangskante der Kappe in Endstellung teilweise verriegelt ist;
Fig. 6 ist eine sahautiildliche Darstellung der in den Behälter eingesetzten Strahlinjektionsampulle, wobei diese Ansicht die natürliche Größe einer Ampulle von 1 ecm Füllung zeigt. Die Größe kann weitgehend verändert werden, so daß sie den verschiedenen Einspritzmengen sich anpaßt;
Fig. 7 ist eine Seitenansicht der in dem Behälter befindlichen Ampulle, wobei ein Kappenzieher dargestellt ist, um die Kappe abzuziehen, so daß die gefüllte Ampulle aus dem Behälter in die Injektionsspritze übertragen werden kann, sobald die unter die Haut erfolgende Injektion gemacht werden soll, und
Fig. 8 und 9 sind Schnitte abgeänderter Durchführungsformen.
Der Behälter für die gefüllte Strahlampulle 110, 118, 120 (Fig. 1 bis 3) kann die Form eines Zylinders 122 aus Aluminiumblech oder einem anderen Metallblech haben, wobei der Zylinder ein geschlossenes Ende 124 und ein offenes Ende aufweist, das von einem nach außen gerichteten Ringflansch 126 umgeben ist. Der vollständige Ampullenbehälter weist einen zum Verschließen der öffnung 116 dienenden Abschluß in Form einer Scheibe aus Polychlorbutadien od. dgl. und eine aus dünnem Blech bestehende Kappe 132 mit einem Umfangsflansch 133 auf. Die Kappe kann aus Aluminium oder einem geeigneten Metall hergestellt sein, so daß der Flansch 133 durch einen Walzvorgang um den Endflansch 126 gebogen werden kann, wie dies auf der linken Seite der Fig. 5 dargestellt ist.
Beim Einsetzen der Strahlampulle in den Behältermantel wird zuerst die Abschlußischeibe 130 in die Kappe 132 eingesetzt, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Die gefüllte Strahlampulle wird dann in den Behälter eingeführt und in die in Fdg. 4 dargestellte Lage gebracht. Die Kappe wird dann lose auf das Gehäuse aufgesetzt, wobei die Scheibe 130 von dem Flansch 126 Abstand hält, weil das untere Ende der Ampulle durch das geschlossene Ende 124 getragen wird. Die Scheibe 130 kann nun in die in Fig. 5 dargestellte Endstellung gedrückt werden, so daß sie unter Druck auf dem Flansch 126 und über der öffnung 116 liegt und eine genügende Abdichtung für die Strahlöffnung 116 der Ampulle gegenüber der Außenluft ergibt. Der Flansch 133 wird nun, wie 'bei 133O dargestellt, umgelegt. Hierdurch erzeugt die Scheibe 130 eine hermetisöhe Abdichtung zwischen dem · Behälter 122 und dessen Kappe 132 und auch eine Abdichtung an der öffnung 116. Der geschlossene Behälter für die Ampulle ist in. Fig. 6 dargestellt.
Eine Abänderung zeigt Fig. 8, in der der gleiche Behälter 122 mit einem Flansch 126, aber eine abgeänderte Ampulle 110e zur Verwendung gelangt, die einen Flansch 126fl hat, der über dem Flansch 126 liegt. Die Ampulle 110a hat ein abgerundetes unteres Ende 112fl, das bei 116 durchbohrt ist, um die gewünschte Strahlöffnung zu haben. Die öffnung 116 wird durch eine innerhalb des Behälters liegende Scheibe 134 abgedichtet, die in dem Boden des Behälters liegt, während die Scheibe 13O0 sich in der Kappe befindet. Es wird im wesentlichen die gleiche Kappe 132 mit einem abwärts gerichteten Flansch 133 verwendet, der bei 133„ einwärts gebogen wird; jedoch ist eine abweichende Abdichtung zwischen der Kappe und dem Behälter vorgesehen, die aus einem Band 13O0 aus nachgiebigem Material, wie Gummi od. dgl., besteht, das durch die einwärts gedrehte Kante 133e des Flansches 133 mit genügender Kraft zusammengepreßt wird. Das Material kann auch Polychlorbutadien od. dgl. sein, das um den Behälter 122 unterhalb des Kranzes 126 aufgestrichen ist, oder der Behälter kann in eine flüssige Masse eingetaucht werden, die nach dem Eintauchen erhärtet.
Die Fig. 8 zeigt auch eine abgeänderte Form eines Treibkolbens 12O0, der einen festen Pfropfen darstellt, dessen unteres Ende'abgerundet ist, um in das abgerundete Ende 1120 der Ampulle 110e sich einzulegen, sobald der Pfropfen beim Arbeiten der Injektionsspritze in seiner Bodenstellung angekommen ist.
In Fig. 9 ist eine andere Abänderung gezeigt, in der die gleiche Art von TreibeTt20 verwendet wird, wie sie in den Fig. 1, 2 und 3 bei einer Ampulle der in Fig. 8 gezeigten Art zur Anwendung gelangt. An Stelle der Abdichtung 13O0 wird jedoch eine Abdichtungsscheibe 13O6 verwendet, die mit der Scheibe 130 vergleichbar ist oder über die Kanten der Flansche 126 und 126O und gewünschtenfalls unter den Flansch 126, wie dargestellt, sich erstreckt.
Bei der in der Fig. 4 und 8 dargestellten Durchführungsform wird die Strahlöffnung 116 wirksam abgedichtet, sobald die Ampulle in ihrer Endlage gegen die Scheibe 130 oder gegen die Scheibe 134 durch Festziehen der Kappe 132 gedrückt wird.
Eine Kappe 132 der beschriebenen Art läßt sich leicht abheben, und zwar im wesentlichen in der gleichen Weise, wie eine Kronenkappe von einer Flasche abgezogen wird. Fig. 7 zeigt einen Kappenzieher 136 von U-förmigem Querschnitt, der an dem Halter 138 befestigt ist. Der Kappenzieher 136 besitzt eine Lippe 140, unter deren Kante die Kappe 132 geschoben wird. Dann wird die Ampulle in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung nach abwärts gedrückt, wodurch die Kappe von dem Behälter ab-
gezogen wird. Die Ampulle wird dann aus dem Behälter 122 in die Injektionsspritze eingesetzt. Aus Bequemlichkeitsgründen kann der in Fig. 7 dargestellte Halter 138 die Injektionsspritze selber sein.
Es ist also erfindungsgemäß ein Außenbehälter geschaffen worden, der Einrichtungen enthält, um die Strahlöffnung einer für Injektionsspritzen bestimmten Ampulle abzudichten und auch die ganze gefüllte Ampulle hermetisch gegen Verschmutzen in dem Zeitraum, der zwischen dem Füllen und dem Zusammenbau in der Fabrik und der Verwendung durch den Arzt oder den Patienten liegt, zu sichern. Nachdem die Ampulle aus dem Außenbehälter herausgenommen ist, kann sie sofort verwendet werden, wobei die-Sicherheit besteht, daß das Ende 112, das mit der die Einspritzstelle umgebenden Haut des Patienten in Berührung kommt, in sterilem Zustand sich befindet; hierbei ist die Möglichkeit, daß Bakterien in den Körper durch die Injektionsöffnung eintreten, die durch den bei Betätigung der Injektionsspritze aus der Ampulle austretenden Strahl gebildet wird:, weitgehend verringert.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Behälter für eine Strahlinjektionsampulle, gekennzeichnet durch einen Zylinder mit einem geschlossenen Ende und einem zur Aufnahme der Ampulle bestimmten gegenüberliegenden offenen Ende, wobei eine Abdichtung an dem eine Strahl-Öffnung aufweisenden Ende der Ampulle anliegt und wobei durch eine Einridhtung, z.B. eine Kappe, die Ampulle mit der Abdichtung unter Druck gehalten wird.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder an dem offenen Ende einen nach außen gerichteten Flansch besitzt.
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Halten der Ampulle in der gegebenen Stellung den Behälter hermetisch abdichtet und zum Herausnehmen der Ampulle aus dem Behälter entfernt werden kann.
4. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe einen einwärts gerichteten Flansch aufweist, der mit dem nach außen gerichteten' Flansch des Behälters zusammenwirkt, um diese beiden Teile in der gegebenen Stellung miteinander zu halten.
5. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Behälter bestimmteKappe einen Umfangsrand hat, der unter den Flansch des Behälters heruntergebogen werden kann.
6. Behälter nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein nachgiebiges Band um den Behälter herum unterhalb des Flansches liegt und. durch die nach innen gerichtete Kante der Kappe zusammengedrückt wird.
7. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlöffnung auf der Seite des geschlossenen Endes des Behälters liegt und daß die Abdichtung zwischen dem geschlossenen Ende und der Strahlöffnung vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 766/30 1.57 709 573i/125 6.57
DE1951SC009368 1951-03-19 1951-03-21 Behaelter fuer eine Strahlinjektionsampulle Expired DE1000968C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1951SC009368 DE1000968C2 (de) 1951-03-19 1951-03-21 Behaelter fuer eine Strahlinjektionsampulle

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB652151A GB705516A (en) 1951-03-19 1951-03-19 Flexible closure member for metal ampule
DE1951SC009368 DE1000968C2 (de) 1951-03-19 1951-03-21 Behaelter fuer eine Strahlinjektionsampulle

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1000968B DE1000968B (de) 1957-01-17
DE1000968C2 true DE1000968C2 (de) 1957-07-04

Family

ID=25992663

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1951SC009368 Expired DE1000968C2 (de) 1951-03-19 1951-03-21 Behaelter fuer eine Strahlinjektionsampulle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1000968C2 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE1000968B (de) 1957-01-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3881477T2 (de) Misch- und Ausgabefläschchen mit zwei Kammern.
EP1032446B1 (de) Nadelanordnung
DE1498600C2 (de) Selbstabdichtender, durchstechbarer Stöpsel aus elastomerem Material
DE69927170T2 (de) Vorrichtung zum aufbewahren, mischen und abgeben eines arzneimittels
DE3732515C2 (de)
DE69233329T2 (de) Verfahren zum Flüssigkeitstransfer
DE2538457C2 (de)
DE60113251T2 (de) Nadellose spritze mit einem eine isolationsmembran enthaltenden mehrfachkanalinjektor
DE3720414A1 (de) Selbstdichtende subkutane infusions- und entnahmevorrichtung
DE3205827A1 (de) Sauginjektionsvorrichtungen mit unterdruckspeicherung
DE2028662A1 (de) Absperrkappe fur Blutentnahmenadeln
DE2501428A1 (de) Behaelter fuer medizinische fluessigkeiten
CH639856A5 (de) Injektionsspritze.
DE2824588A1 (de) Einweg-stopfen fuer vakuumroehrchen
DE2701903A1 (de) Medikamentzusatzsystem
DE1491850B1 (de) Spritzampulle
EP0103664A1 (de) Vorrichtung für die Einspritzung unter Unterdruckwirkung auf die Haut
DE2206596A1 (de) Injektionsspritze
DE1491627A1 (de) Veneninfusionsgeraet und Zufuehreinrichtung fuer dasselbe
DE69621994T2 (de) Phiole mit wiederverschliessbarer Verbindungsanordnung mit Membrane und einer Flüssigkeitszugangsvorrichtung mit mehreren Konfigurationen
DE2704536C3 (de) Vorrichtung zum Vorbereiten und Mischen einer mehrere Komponenten aufweisenden Lösung
DE809698C (de) Spritzampulle
AT404556B (de) Einrichtung zum dichten verschliessen eines glas- oder kunststoffbehälters zur aufnahme flüssiger pharmazeutischer produkte
DE1000968C2 (de) Behaelter fuer eine Strahlinjektionsampulle
DE1815884A1 (de) Behaelter fuer physiologische Loesungen