DD282948A5 - Tragbare kernziehgarnitur zum loesen und zur entnahme von bohrkernen - Google Patents

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DD282948A5
DD282948A5 DD32813689A DD32813689A DD282948A5 DD 282948 A5 DD282948 A5 DD 282948A5 DD 32813689 A DD32813689 A DD 32813689A DD 32813689 A DD32813689 A DD 32813689A DD 282948 A5 DD282948 A5 DD 282948A5
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cores
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borehole
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DD32813689A
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Ingo Pfarre
Siegfried Thomas
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Talsperrenbau Und Hydroprojekt
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine tragbare Kernziehgarnitur zum Loesen und zur Entnahme von Bohrkernen. Das Verfahren wird angewandt, um Bohrkerne von der Bohrlochsohle zu loesen und in voller Laenge schonend aus dem Bohrloch heraus zu ziehen. Erfindungsgemaesz wird auf den Kern ein Rohr mit eingepasztem Fangring gesetzt. Dieses Rohr ist ueber eine Zuglasche gelenkig mit einer Schwinge verbunden, die durch einen am vorderen Ende untergesetzten Wagenheber nach oben gedrueckt wird.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um Bohrkerno, die mit der Bohrlochsohle nahtlos verbunden sind, in voller Länge schonend aus dem Bohrloch heraus zu ziehen. Eine spezielle Einsatzmöglichkeit ist die Entnahme von Kernproben zur Qualitätsüberwachung beim Einbau eines Asphaltbefonkernes in einem Steinschüttdamm.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist bekannt, daß in der Praxis das Lösen bzw. Abbrechen gebohrter Kerne durch das Einschlagen eines Keiles in den Spalt zwischen Bohrlochwand und Kernmantel vorgenommen wird. Anschließend werden die Kerne mit einer Kernzange herausgezogen. Der Nachteil dieser Methode ist, daß dt 3 Kerne nicht am Kernstumpf unmittelbar über der Bohrlochsohle abbrechen, sondern wesentlich darüber in einer vorgezeichneten Schwächezone. Es tritt demzufolge ein erheblicher Kernverlust ein und es können keine Kerne entnommen werden, die in variabler Höhe eine zu prüfende Verbundfuge enthalten, da beim Abkeilen der Kern immer in dieser Fuge abreißt.
Ein weiterar Nachteil ist die zeit- und kraftaufwendige Handarbeit für das Abkeilen und Herausziehen der Kerne.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, das Abtrennen und Herausziehen der Kerne so zu mechanisieren, daß eine Reduzierung derzeit- und kraftaufwendigen Handarbeit erreicht wird und daß die Kerne in voller Länge auch mit Gingelagerten Verbundfugen gewonnen werden können.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Apparatur zu entwickeln, mit deren Hilfe die Kerne nach dem Bohren bei geringster Handarbeit unmittelbar über der Bohrlochsohle getrennt und anschließend in voller Länge aus dem Bohrloch gezogen werden können. Es muß garantiert sein, daß auch Kerne mit eingelagerten Verbundfugen geringer Festigkeit schadlos zu gewinnen sind.
Erfindungsgemäß wird ein Rohr mi einem eingepaßten Fangring auf den Kern gesetzt. Dieses Rohr ist über u.. 9 Zuglasche gelenkig mit einer Schwinge verbunden, die unter Ausnutzung der Hebelgesetze durch einen Wagenheber nach oben gedrückt wird. Dadurch wird das Rohr hochgezogen, reißt dabei infolge der Keilwirkung des Fangringes den Kern am Stumpf ab und befördert den abgerissenen Kern aus dem Bohrloch. Als Gegenlager zum Wagenheber wird die Schwinge am anderen Ende gelenkig mit einer höhenverstellbaren Spindel verbunden, die auf einem Standfuß aufsitzt.
Ausführungsbeispiel
In der Zeichnung Anlage 1 ist das Grundprinzip der tragbaren Kernziehgarnitur dargestellt. Auf den gebohrten Kern 3 wird ein Stahlrohr 1 mit einem an unteren Ende eingepaßten, keilförmig gedrehten Fangring 2 gesetzt. Das Rohr ist am verstärkten Kopfstück durch einen Bolzen 7 mit einer Zuglasche 6 verbunden, die gelenkig an einer Schwinge 5 ansetzt. Das hintere Schwingende stützt sich galenkig verbunden auf einer höhenverstellbaren Spindel 8 mit Standfuß ab. Mit Hilfe eines Wagenhebers 4, am vorderen Schwingenende untergesetzt, wird die Schwinge nach oben gedrückt und mit ihr die Zuglasche und das Rohr hochgezcgen. Baim Hochziehen reißt der eingepaßta Fangring durch die Keilwirkung den Kern am Stumpf ab und befördert ihn aus dem Bohrloch.

Claims (1)

  1. Tragbare Kernziehgarnitur zum Lösen und zur Entnahme von Bohrkernen, dadurch gekennzeichnet, daß (»in Rohr mit eingepaßtem Fangring 2 auf den Kern gesetzt wird, das über eine Zuglasche 6 gelenkig mit einer Schwinge 5 verbunden ist, deren hinteres Ende sich gelenkig verbunden auf einer höhenverstellbaren Spindel 8 mit Standfuß abstützt und deren vorderes Ende durch einen untergesetzten Wagenheber 4 nach oben gedruckt wird.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um Bohrkerno, die mi; eier Bohrlochsohle nahtlos verbunden sind, in voller Länge schonend aus dem Bohiloch heraus zu ziehen. Eine spezielle Einsatzmöglichkeit ist die Entnahme von Kernproben zur Qualitätsüberwachung beim Einbau eines Asphaltbetonkernes in einem Steinschüttdamm.
    Charakteristik dts brannten Standes der Technik
    Es ist bekannt, daß in der Praxis das Lösen bzw. Abbrachen gebohrter Kerne durch das Einschlagen eines Keiles in den Spalt zwischen Bohrlochwand und Kernmantel vorgenommen wird. Anschließend werden die Kerne mit einer Kernzange herausgezogen. Der Nachteil dieser Methode ist, daß dio Kerne nicht am Kernstumpf unmittelbar über der Bohrlochsohle abbrechen, sondern wesentlich darüber in einer vorgezeichneten Schwächezone. Es tritt demzufolge ein erheblicher Kernverlust ein und es können keine Kerne entnommen werden, die in variabler Höhe eine zu prüfende Verbundfuge enthalten, da beim Abkeilen der Kern immer in dieser Fuge abreißt.
    Ein weiterer Nachteil ist die zeit- und kraftaufwendige Handarbeit für das Abkeilen und Herausziehen der Kerne.
    Ziel der Erfindung
    Es ist das Ziel der Erfindung, das Abtrennen und Herausziehen der Kerne so zu mechanisieron, daß eine Reduzierung derzeit- und kraftaufwendigen Handarbeit erreicht wird und daß die Kerne in voller Länge auch mit eingelagerten Verbundfugen gewonnen werden können.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Apparatur zu entwickeln, mit deren Hilfe die Kerne nach dem Bohren bei geringster Handarbeit unmittelbar über der Bohrlochsohle getrennt und anschließend in voller Länge aus dem Bohrloch gezogen werden können. Es muß garantiert sein, daß auch Kerne mit eingelagerten Verbundfugen geringer Festigkeit schadlos zu gewinnen sind.
    Erfindungsgemäß wird ein Rohr mi einem eingepaßten Fangring auf den Kern gesetzt. Dieses Rohr ist über u.. ? Zuglasche gelenkig mii einer Schwinge verbunden, die unter Ausnutzung der Hebelgesetze durch einen Wagenheber nach oben gedrückt wird. Dadurch wird das Rohr hochgezogen, reißt dabei infolge der Keilwirkung des Fangringes den Kern am Stumpf ab und beför Jert den abgerissenen Kern aus dem Bohrloch. Als Gegenlager zum Wagenheber wird die Schwinge am anderen Ende gelenkig mit einer höhenverstellbaren Spindel verbunden, die auf einem Standfuß aufsitzt.
    Ausführungsbeispiel
    In der Zeichnung Anlage 1 ist das Grundprinzip der tragbaren Kernziehgarnitur dargestellt. Auf den gebohrten Kern 3 wird ein Stahlrohr 1 mit einem an unteren Ende eingepaßten, keilförmig gedrehten Fangring 2 gesetzt. Das Rohr ist am verstärkten Kopfstück durch einen Bolzen 7 mit einer Zuglasche 6 verbunden, die gelenkig an einer Schwinge 5 ansetzt. Das hintere Schwingende stützt sich golenkig verbunden auf einer höhenverstellbaren Spindel 8 mit Standfuß ab. Mit Hilfe eines Wagenhebers 4, am vorderen Schwingenende untergesetzt, wird die Schwinge nach oben gedruckt und mit ihr die Zuglasche und das Rohr hochgezcgen. Baim Hochziehen reißt der eingepaßta Fangring durch die Keilwirkung den Kern am Stumpf ab und befördert ihn aus dem Bohrloch.
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