DD232017A5 - Getriebekopf fuer manipulatoren - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung befasst sich mit der Ausbildung der Getriebekoepfe von Manipulatoren, welche nach dem Stand der Technik drei sich in einem Punkt schneidende Achsen aufweisen. Dadurch wird aber die Gefahr herbeigefuehrt, dass sich der Getriebekopf in seiner Streckstellung nicht mehr steuern laesst. Um diesen Nachteil zu vermeiden, sieht die Erfindung die zueinander schraeg gestellte Lage saemtlicher Achsen (4, 5, 6) des Getriebekopfes (1, 2, 3) vor. Damit wird erreicht, dass die Schwenkachse (6) fuer den hinteren Kopfteil (3) niemals koaxial zur Achse (4) der konzentrischen Antriebswellen (13, 18, 26) zu liegen kommt und damit Zweideutigkeiten in der rechnerischen Steuerung des Getriebekopfes ausgeschlossen sind. Fig. 6
Description
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Getriebekopf für Manipulatoren
Die Erfindung bezieht sich auf einen verbesserten Getriebekopf für Manipulatoren.
Im allgemeinen weist ein vorbekannter Manipulator sechs Schwenkachsen auf, von denen die drei letzten Schwenkachsen im Bereiche des Getriebekopfes sich befinden. Die ersten drei Schwenkachsen sind an einem Ständer mit einem Drehgestell und einem Auslegerarm angeordnet, an dem sich der Getriebekopf befindet. Die Grundlage für die Anordnung dieser Schwenkachsen ergibt sich aus der DE-OS 24 35 156. Zum Antrieb des Getriebekopfes, der die drei letzten Schwenkachsen enthält, hat sich die konzentrische Anordnung von drei Antriebswellen in einem den Getriebekopf tragenden Arm als zweckmäßig erwiesen, wie dies aus der DE-AS 24 02 829 bekannt ist. Mit diesem vorbekannten Getriebe wird die Beweglichkeit einer Hand nachgeahmt, wonach an einem vorderen Gehäuse, welches dem Arm entspricht, über eine Querweile ein mittleres Gehäuse gelagert ist, welches der Hand mit dem Handwurzelgelenk entspricht, wobei an dem mittleren Gehäuse ein hinteres Gehäuse schwenkbar gelagert ist, welches einem Finger der Hand entspricht. Der Antriebe des hinteren Gehäuses erfolgt über Kegelradsätze mit Hilfe der querliegenden Zwischenwelle.
Bei diesem Stand aer Technik, dem im Prinzip auch die DE-AS 26 19 336 angehört, wird als nachteilig empfunden, daß das hintere Gehäuse in der Streckstellung des Gelenkkopfes keine spitzwinkeligen, insbesondere keine rechtwinkeligen Schwenkbewegungen ohne nennenswerte Unterbrechung durchführen kann. Es muß vielmehr zunächst der vordere Kopfteil eine Schwenkbewegung ausführen, bevor der hintere Kopfteil in die gewünschte Lage gebracht werden kann. Somit sind solche Anlagen nicht in der Lage, das Werkzeug entlang von räumlich gekrümmten Linien unterbrechungsfrei und kontinuierlich zu führen.
Deshalb lehren die DE-OS 29 27 485 ebenso w3$ die DE-AS 27 45 932, den mittleren Kopfteil entlang einer schrägen Ebene am vorderen Kopfteil rotierfähig zu führen. Demzufolge ist die Zwischenwelle im Getriebekopf schräg zur Achse der konzentrischen Antriebswellen anzuordnen. Mit der konzentrischen Lagerung des hinteren Kopfteiles zum vorderen Kopfteil soll erreicht werden, daß die Schwenkachse des hinteren Kopfteils und damit das daran angeflanschte Werkzeug immer senkrecht zu einem von dem Getriebe&opf erreichbaren Punkt eines sphärischen Abschnittes stehen kann. Außerdem gelingt.es mit dieser vorbekannten Anordnung, das Werkzeug entlang von räumlich gekrümmten Linien unterbrechungsfrei und kontinuierlich zu führen, also eine Bahnsteuerung zuzulassen.
Bei diesem Stand der Technik befindet sich jedoch die Schwenkachse des hinteren Kopfteiles (6. Achse) bei gestreckter Lage des Getriebekopfes koaxial zur Achse der konzentrischen Antriebswellen. Diese Grundstellung bringt Schwierigkeiten bei der rechnerisch gesteuerten Bewegung des Manipulators. Eine vom Programm vorgegebene Verdrehung des Werkzeuges um -seine eigene Schwenkachse (6. Achse) läßt in der Durchführung der rechnerischen Vorgabe nämlich
offen, ob der Getriebekopf um die Achse der konzentrischen Antriebswellen (4. Achse) oder ob der hintere Kopfteil für sich allein um diese Achse gedreht werden soll. Diese Zweideutigkeit konnte bisher nur durch programm- bzw. Steuerungstechnische Manipulationen, allerdings*nur unbefriedigend überweunden werden.
Durch die Erfindung werden die aufgezeigten Nachteile beseitigt und mit relativ einfacheren Mitteln eine unterbrechungsfreie kontinuierliche Bahnsteuerung für das Werkzeug bei gleichzeitiger Reduzierung des Bauvolumens für den Getriebekopf erreicht.
Der Erfindung liegt daher zunächst die Aufgabe zugrunde, einen Getriebekopf für Manipulatoren so auszubilden, daß die erwähnten Zweideutigkeiten gar nicht entstehen können. Darüber hinaus strebt die Erfindung an, mit dem Getriebekopf einen wesentlich vergrößerten Bewegungsspielraum bei kompakter Bauweise des Getriebekopfes zu erlangen. Ausgehend von der Lehre der DE-AS 27 45 932 wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruches gelöst.
Zufolge der schrägen Verdrehbarkeit des hinteren Kopfteiles gegenüber dem mittleren wird ein wesentlich vergrößerter Wirkbereich des Werkzeuges erreicht. Da aber die Abtriebswelle nicht koaxial zur Antriebswelle liegt, weden Zweideutigkeiten in der-rechnerischen Steuerung vermieden.
Im Rahmen eines Ausführungsbeispieles gemäß den Ansprüchen 2 und 3 wird gelehrt, die Achsen der Zwischenwelle und der Abtriebswelle in einem Punkt schneiden zu lassen, der ko-
axial zur Achse der Antriebswellen liegt. Eine solche Maßnahme hat den Vorteil der weniger aufwendigen Berechnung als Grundlage für eine Bahnsteuerung,-Allerdings wird dadurch die Zentrierachse der Anflanschfläche zur Antriebsachse versetzt. Um dennoch eine koaxiale Lage des Werkzeuges zur Antriebsachse zu erreichen, was für manche Arbeitsvorgänge bewegungstechnisch vorteilhaft wäre, können Maßnahmen getroffen werden, das Werkzeug längs der Anflanschfläche in radialer Richtung beweglich und festspannbar zu führen.
Der Gegenstand der Erfindung bietet die Voraussetzung zur besonders geringvolumigen Bauweise des Getriebekopfes, weil im Sinne der Erfindung die Untersetzungsgetriebe abtriebsseitig und im mittleren Getriebekopfteil angeordnet werden können. Obwohl dadurch die Dimension des mittleren Getriebekopfteiles in Richtung derAntriebsachse notwendigerweise vergrößert wird, ergibt sich dennoch ein wesentlich vergrößerter Bewegungsspielraum des Getriebekopfteiles, der es sogar ermöglicht, die Anflanschfläche des hinteren Kopfteils um wesentlich mehr als 90 , sogar bis zu 180° aus der Steckstellung des Getriebekopfes herauszubewegen.
Weitee Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung. In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1; eine symbolische Seitenansicht eines
Getriebekopfes in seiner gestreckten Lage,
Fig. 2: eine Seitenansicht des Getriebekopfes
gemäß Fig. 1 mit einerWinkelstellung des hinteren Kopfteiles.
Fig. 3: eine Seitenansicht des Getriebekopfes
gemäß Fig. 2 mit einer um 180° verdrehten Lage des Getriebekopfes,
Fig. 4: eine Seitenansicht des Getriebekopfes gemäß Fig. 1 mit einer verschwenkten Stellung des mittleren Kopfteiles,
Fig. 5: eine Seitenansicht desGetriebekopfes gemäß Fig. 1 mit verschwenkter Lage des mittleren und des hinteren Kopfteiles und
Fig. 6: einen Längsschnitt durch eine konstruktive Gestaltung eines Getriebekopfes mit seinen Antriebszügen.
Die Fig. 1 bis 5 dienen zur vorbereitenden Erläuterung der Erfindung. Sie sind allerdings bereits Gegenstand einer älteren, nicht yorveröffentlichten europäischen Patentanmeldung Nr. 84 108 585.5.
In Fig. list ein Getriebekopf in seiner'geometrischen Gliederung ganz schematisch als rohrförmiger Körper dargestellt. Danach besitzt der Getriebekopf einen vorderen Kopfteil 1, einen mittleren Kopfteil 2 und einen hinteren Kopfteil 3. Der vordere Kopfteil 1 ist um die Achse 4, die im allgemeinen der Längsachse des Auslegers eines Manipulators entspricht, verdrehbar· An diesem vorderen Kopfteil 1 ist der mittlere Kopfteil 2 um die Schwenkachse 5 drehbar gelagert. Beide Achsen 4, 5 schneiden sich im Schnittpunkt 7. Am mittleren Kopfteil 2 ist wiederum der hintere Kopfteil 3 um die Schwenkachse 6 drehbar gelagert. Diese Schwenkachse 6 schneidet die Achse 4 im Schnittpunkt 8. Der Schnittpunkt 9 der Schwenkachsen 5f 6 befindet sich jedoch radial distanziert von derAchse 4. Die, Schwenkachsen 5, 6 stehen zueinander in einem stumpfen Winkel ßf was zur Folge
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hat, daß die Trennebenen der Kopfteile 1, 2 bzw. 2, 3 zueinander im spitzen Winkel stehen. Vorzugsweise sind die Winkel so gewählt, daß sich Symmetrie ergibt. Im Beispiel steht die schräge Ebene zwischen den einzelnen Kopfteilen 1, 2 buw. 2, 3 in einem gleichen Winkel, jedoch in umgekehrter Neigung zur Längsachse 4 des Getriebekopfes 1,2,3. Allerdings beschränkt sich die Erfindung nicht auf einen stumpfen Winkel ß zwischen den Schwenkachsen 5,6. De größer die Gesamtabwinkelung der Kopfteile 1,2,3 zueinander gewünscht ist, desto kleiner kann derWinkel ß (sogar über den rechten Winkel hinaus) gewählt werden.
Weiterhin ist im Interesse einer Symmetrie angenommen, daß die Achsen 5 und 6 in einem gleichen Winkel £ zur Längsachse 4 stehen.
Am hinteren Kopfteil 3 befindet sich eine Flanschplatte mit einer Anflanschfläche 12 zur Befestigung des nicht dargestellten Werkzeuges, beispielsweise eines Schweißwerkzeuges. Mit 11 ist symbolisch ein Markierungsstift bezeichnet, der die Lage des Werkzeuges in Abhängigkeit von den später beschriebenen Schwenkmöglichkeiten erkennen läßt.
Im Beispiel der Fig. 2 ist die erste, einfache Schwenkmög- J lichkeit dargestellt, wonach der hintere Kopfteil 3 um die Schwenkachse 6 um 180° gedreht wird. Unter der Annahme, daß die Schwenkebenen zwischen den einzelnen Kopfteilen 1,2,3 symmetrisch zueinander sind und den Winkel 90°-c6 zur Achse 4 bilden, ergibt sich, daß die Verdrehung des hinteren Kopfteiles 3 um seine Schwenkachse 6, und zwar um 180°, . zum Ausschlag dieses Kopfteiles 3 um den Winkel 2 oO führt.
Wenn man nun den Getriebekopf in der in Fig. 2 gezeigten Stellung um die Achse 4 um 180° verdreht, wie dies in Fig. dargestellt ist, ergibt sich die spiegelbildliche Stellung des hinteren Kopfteiles 3 gegenüber der Stellung in Fig.
Aus der Lage der Achsen 5,6 sieht man, daß in keiner Stellung die Schwenkachse 6 koaxial zur Achse 4 zu liegen kommt, weil in jedem Falle der Schnittpunkt 9 der Achsen 5,6 auf einer Kreisbahn um die Achse 4 sich bewegt. Infolgedessen ist eine Zweideutigkeit der Achsenlage ausgeschlossen. Man braucht demnach keine programm- oder steuerungstechnischen · Manipulationen wie beim Stand der Technik durchzuführen.
Die Anordnung der Fig. 1 bietet aber darüber hinaus weitere Bewegungsmöglichkeiten des Gelenkkopfes, die sich über diejenigen des Standes der Technik hinaus erstrecken. Fig. 4 zeigt, daß beim Verschwenken des mittleren Kopfteiles 2 um die Schwenkachse 5 sich eine Winkellage ergibt, die derjenigen der Fig. 3 entspricht, ohne daß dabei aber der vordere Kopfteil 1 verdreht worden ist. In dieser in Fig. 4 gezeigten Stellung läßt sich der hintere Kopfteil 3 um die Schwenkachse 6 drehen, so daß sich ein Schwenkwinkel des hinteren Kopfteiles 3 gegenüber dem vorderen Kopfteil 1 um den Betrag 4 iU ergibt. Verdreht man in dieser Stellung den vorderen Kopfteil 1 um die Achse 4, dann ergibt sich ein maximaler Bewegungsspielraum für den symbolisch dargestellten Markierungsstift 11 (Fig. 5).
Dieser Bewegungsspielraum ist größer als derjenige des nächstliegenden Standes der Technik. Außerdem ergibt sich durch die erfindungsgemäße Anordnung der Vorteil, daß die Unfallgefahr beim Verschwenken der Teile 1,2,3 relativ zueinander durch Vermeidung von Eng- und Klemmstellen wesentlich reduziert werden konnte. Andererseits ist der Gegenstand der Erfindung in der Lage, das Werkstück in der gestreckten Lage des Getriebekopfes um die Achse 4 der Antriebswellen zu verschwenken, wie dies Fig. 1 zeigt. Zu diesem Zweck braucht lediglich die Flanschplatte 10 senkrecht zur Achse am hinteren Kopfteil 3 angeordnet zu werden. Wünscht man diese Koaxialität des Stiftes 11 zur Achse 4 der Antriebswellen nicht, bleibt es unbenommen, die Lage der Flansch-
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platten 10 in einem anderen Winkel zu wählen.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 6 zeigt den konstruktiven Aufbau des erfindungsgemäßen Getriebekopfes in der Strecklage seiner Teile. Danach ist eine innere Antriebswelle 13 über die Kegelräder 14, 15 mit einer Hohlwelle 16 verbunden, welche über ein Untersetzungsgetriebe 17 mit dem mittleren Kopfteil 2 drehschlüssig verbunden ist. Dieser mittlere Kopfteil 2 wird über diese Kegelradanordnung 14, 15 um die Schwenkachse 5 gedreht. Er ist über geeignete Lagerungen am vorderen Kopfteil 1 um eine zur Schwenkachse 5 senkrechte Ebene geführt.
Die mittlere Antriebswelle 18 wirkt über die Kegelräder 19, 20 auf die Zwischenwelle 21 ein, die mit der Schwenkachse übereinstimmt. Am Ende der Zwischenwelle 21 sind Kegelräder 22, 23 zum Antrieb der Abtriebswelle 24 vorgesehen, welche sich im hinteren Kopfteil 3 befindet, der seinerweits gegenüber dem mittleren Kopfteil 2 drehbar gelagert ist und zwar um die Schwenkachse 6. Auch hier ist zwischen der Abtriebswelle 24 und dem hinteren Kopfteil 3 ein Untersetzungsgetriebe 25 vorgesehen.
Die äußere Antriebswelle 26 wirkt über das Untersetzungsgetriebe 27 direkt auf den vorderen Kopfteil 1 ein, der koaxial zum Auslegerarm 28 angeordnet und an diesem drehbargelagert ist.
Sämtliche Untersetzungsgetriebe 17,25,27 sind folglich abtriebsseitig angeordnet, was eine weitgehend spielfreie, räumlich kompakte und damit kleinbauende Getriebekopfkonstruktion zur Folge hat. Diese Untersetzungsgetriebe 17,25, 27 sind für hohe Untersetzungen vorgesehen.
Beim Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Fig. 6 liegt der Schnittpunkt 9* der Achse 5 der Zwischenwelle 21 mit der Achse 6 der Abtriebswelle 24 koaxial zur gemeinsamen Achse 4 der Antriebswellen 13,18,26. Zu diesem Zweck ist das Kopfteil 1 beim Beispiel in die Flanschteile 30,31 zerlegt, von denen das Flanschteil 30 am Auslegerarm 28 drehbar gelagert ist und das Flanschteil 31 das Lager für den mittleren Kopfteil 2 trägt. Mit dem seitlichen Versatz des Flanschteiles 31 wird die Lage der Achse 5 quer zur Achse 4 versetzt, so daß der Schnittpunkt 9* der Achsen und 6 in die gewünschte koaxiale Lage derAchse 4 kommt.·
Die Anflanschfläche 12 ist beim Ausführungsbeispiel radial zur Achse 4 ausgerichtet. Will man das Werkzeug koaxial zur Achse 4 rotieren lassen, braucht mannes nur längs der Anflanschfläche 12 radial zu verschieben, bis Koaxialität gegeben ist, In diesem Fall wird der Antrieb der Zwischenwelle 21 und der Abtriebswelle 24 blockiert.
Unter der Voraussetzung, daß die Anflanschfläche 12 radial zur Achse 4 steht, gelingt es auf diese Weise, das mit der Ahflanschfläche 12 verbundene Werkzeug koaxial zur Achse (oder achsparallel verschoben) zu bewegen, was besonders Bedeutung für solche Manipulatoren hat, deren einzelne Glieder entsprechend den rechtwinkeligen Raumkoordinaten beweglich geführt sind und einen erfindungsgemäß ausgebildeten Getriebekopf tragen.
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Claims (1)
- - IU -PatentansprücheGetriebekopf für Manipulatoren, bestehend aus drei hintereinander angeordneten und um zueinander schräge Achsen gelagerten Kopfteilen mit drei konzentrisch zueinander angeordneten Antriebswellen, von denen eine der inneren Antriebswellen über Kegelradpaare und eine schräge Zwischenwelle, welche die Schwenkachse für den mittleren Kopfteil bildet, mit dem das Werkzeug tragenden hinteren Kopfteil verbunden und die andere der inneren Antriebswellen mit einem Kegelradpaar, dessen Abtriebsrad die Zwischenwelle konzentrisch mit Spiel umgreift, mit dem mittleren Kopfteil drehschlüssig gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (6) des hinteren Kopfteiles (3) gegenüber derAnflanschföäche (12) für das Werkzeug in einem 90° ausschliessenden Winkel (^C) unc^ gegenüber der Achse (4) der Antriebswellen in einem 180° aussschließenden Winkel (z.3. 180° -<L· ) liegt und daß im mittleren Kopfteil (2) mindestens ein hochuntersetzendes Untersetzungsgetriebe (25) für den Antrieb des hinteren Getriebekopfes (3), bevorzugt auch ein solches Untersetzungsgetriebe (17) für den Antrieb des mittleren Getriebekopfes (2) angeordnet ist.Getriebekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schwenkachse (6) des hinteren Kopfteiles (3) mit der Achse (5) der Zwischenwelle (21) in einem koaxial zur Achse (4) der Antriebswellen (13,18,26) befindlichen Punkt (9*) schneidet.Getriebekopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Kopfteil (1) aus zwei miteinander seitlich versetzt verbundenen Flanschteilen (30,31) besteht, wodurch die Achsen (5,6) der Zwischenwelle (21) und der Abtriebswelle (24) quer zur Achse (4) der Antriebswellen (13,18,26) versetzt sind.- Hierzu 3.Blatt Zeichnungen -- 11 -
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