DD226237A1 - Befestigungsvorrichtung fuer vorzugsweise schleifkoerper am geraetetraeger einer werkzeugwechseleinrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung fuer vorzugsweise Schleifkoerper am Geraetetraeger einer Werkzeugwechseleinrichtung. Grosse schwere Schleifkoerper sollen in einem Geraetetraeger gefahrlos von einem neben der Werkzeugmaschine aufgestellten Regalspeicher bis zum Schleifsupport transportiert werden koennen. Dazu ist im Geraetetraeger eine Sperrhuelse axial beweglich gefuehrt und in einer zentrischen Bohrung der Sperrhuelse ist eine Klemmwelle vorgesehen, an derem einen Ende ein Kegelzapfen und an derem anderen Ende auf einem Gewindeansatz eine Raendelmutter angeordnet ist. Die Klemmwelle ist mittels Passfeder mit der Sperrhuelse drehfest, axial beweglich verbunden. Der Kegelzapfen, der die Form einer Hammerkopfschraube hat, ist mittels Geraetetraeger in die Schwalbenschwanznut der Schleifkoerperaufnahme einfahrbar und mittels Hebel an der Sperrhuelse ueber die Klemmwelle um 90 schwenkbar. Mittels Raendelmutter ist die Sperrhuelse bis zum Anschlag am Geraetetraeger verschiebbar, wobei mittels einer Flaeche an der Sperrhuelse diese und damit die Befestigungsvorrichtung an der Arretierungsflaeche des Geraetetraegers formschluessig fixierbar ist. Fig. 1
Description
Erfinder; Brandt, Eginhard, 28. 07· 43, Dipl.-Ing.
4-320 Aschersleben, Juri-Gagarin-Str. 9 DD
S ü s s , Franz, 20. 08. 44, Ing.
432O Aschersleben, Bahnhofstr. 41 DD
Vertreter: s i e ν e r t , Gerhard, Patentingenieur Büro für Schutzrechte des VEB Werkzeugmaschinenfabrik Aschersleben, Betrieb des VSB WME "Fritz Heckert" Karl-Marx-Stadt
Titel der Erfindung
Befestigungsvorrichtung für vorzugsweise Schleifkörper am Geräteträger einer Werkzeugwechse!einrichtung.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für vorzugsweise Schleifkörper am Geräteträger einer Werkzeugwechseleinrichtung, um einen sicheren Transport des Schleifkörpers vom Speicherplatz bis zum Schleifsupport zu gewährleisten.
ooi.n-4QQ/±79
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In dem DD-WP 149 334 ist eine Schleifscheibenwechselvorrichtung für Putzschleifmaschinen beschrieben» bei der die Kolbenstange eines auf dem Schleifwagen senkrecht angeordneten Arbeitszylinders eine mit Schienen versehene Aufnahmepl.atte trägt, in denen ein antriebsloser Aufnahmewagen geführt ist, der vorzugsweise zwei Schleifscheibenaufnahmen aufweist.
Die Schleifscheibenaufnahmen werden vorzugsweise aus Laschen gebildet» die untereinander durch 3olzen verbunden sind.
Pur die eigene erfinderische Lösung gehört nur die Schleifscheibenauf nähme » bestehend aus Laschen» die durch Bolzen miteinander verbunden sind» zum Stand der Technik. Diese Ausführung ist zwar einfach, aber doch mit erheblichen Mangeln behaftet5 wobei als größter Mangel der unsichere Stand des Schleifkörpers angenommen werden kann» der eine nicht geringe Unfallgefahr darstellt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Transport großer schwerer Schleifkörper gefahrlos von einem Regalspeicher neben der Maschine bis zur Schleifsupportspindel durchführen zu können.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung für den Transport großer, schwerer Schleifkörper zu schaffen, die aus einer relativ geringen Zahl einfacher
Funktionseinheiten besteht» am Geräteträger v/enig Platz beansprucht und beim Transport vom Regalspeicher zum Schleifsupport nicht hinderlich ist.
Srfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß im Geräteträger eine Sperrhülse axial beweglich geführt ist und in einer Bohrung der Sperrhülse eine Klemmwelle vorgesehen ist> an deren einem Ende ein Kegelzapfen und an deren anderem Ende auf einem Gewindeansatz eine Rändelmutter angeordnet ist und die Klemmwelle mittels Paßfeder mit der Sperrhülse drehfest} axial beweglich, verbunden ist.
Nach einem weiteren Kennzeichen ist der Kegelzapfen wie eine Hammerkopfschraübe ausgebildet. Sr ist in die Schwalbenschwanznut der Schleifkörperaufnahme mittels Geräteträger einfahrbar und mittels Hebel an der Sperrhülse über die Klemmwelle um 90° schwenkbar.
Nach einem weiteren vorteilhaften Kennzeichen, wird, wenn die Rändelmutter die Sperrhülse bis zum Anschlag am Geräteträger verschiebt mittels der an der Sperrhülse angearbeiteten Fläche, die Sperrhülse und damit die Befestigungsvorrichtung an der Arretierungsfläche des Geräteträgers formschlüssig fixiert.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
In der zugehörigen Zeichnung zeigen: Fig. 1: einen Schnitt durch die Befestigungsvorrichtung
am Geräteträger Fig. 2: eine Vorderansicht der Befestigungsvorrichtung, nui? teilweise dargestellt
- 4- -
Die am Geräteträger 1 angeordnete Befestigungsvorrichtung für Schleifkörper besteht aus der Sperrhülse 4} die im Geräteträger 1 axial beweglich geführt ist. In einer zentrischen Bohrung der Sperrhülse 4- ist eine Klemmwelle 3 vorgesehen) an deren einem Ende ein Kegelzapfen 9» der die Form einer Hammerkopfschraube aufweist, vorgesehen und an deren anderem Ende auf einem Gewindeansatz eine Rändelmutter 5 angeordnet ist. Die Bewegung der Rändelmutter 5 ist am Ende der Klemmwelle 3 von einem Sicherungsring 8 begrenzt. In der Klemmwelle 3 ist eine Paßfeder 7 vorgesehen die die Klemmwelle 3 mit der Sperr hülse 4·, in die eine Nute eingearbeitet ist, drehfest, axial beweglich verbindet.
An der Sperrhülse 4- ist der Griff 6 vorgesehen und am Geräteträger 1 ist eine Arretierungsfläche 10 angearbeitet« In der Schleifkörperaufnähme 2 befindet sich eine Schwalbenschwanznut 12» die zur Aufnahme von Paßstücken zum Auswuchten des Schleifkörpers dient. In diese Schwalben— schwananut 12 wird der Kegelzapfen 9 eingeführt und durch Schwenken des Kegelzapfens 9 der Schleifkörper in dem Geräteträger 1 geklemmt.
Die Funktion der Befestigungsvorrichtung ist wie folgt:
Es wird dabei davon ausgegangen, daß der Geräteträger leer und der Schleifkörper sich auf der Schleifspindel befindet und ausgewechselt werden soll. Der Ausgangszustand der Befestigungsvorrichtung ist dazu so, daß die Rändelmutter 5 bis zum Sicherungsring 8 zurückgedreht und die Sperrhülse 4- bis an die Rändelmutter 3 zurückgezogen ist und damit die Sperrhülse 4- von der Arretierungsfläche 10 frei wird.
Der Geräteträger 1 wird zur Aufnahme des Schleifkörpers so an die Spindel herangefahren, daß der beidseitig abgeflachte Kegelzapfen 9 zum Teil in die Schwalbenschwanznut 12 der Schleifkörperaufnahme 2 hineinragt.
Über die Rande !mutter 5 wird die Klemniwelle 3 dann soweit verschoben, bis der abgeflachte Kegelzapfen 9 vollends in die Schwalbenschwanznut 12 der Schleifkörperaufnahme 2 ragt.
Danach wird der Griff 6 um 90° geschwenkt und die mit ihm verbundene Sperrhülse 4 um den gleichen Winkel gedreht. Die in die Nute der Bohrung der Sperr hülse 4-hineinragendej in der Klemmwelle 3 angeordnete Paßfeder 7 verdreht die Klemmwelle 3 sov/ie den mit ihr verbundenen Kegelzapfen 9 derart» daß er bündig mit der Innenkante der Schwalbenschwanznut 12 der Schleifkörperaufnahme 2 abschließt und in Kleinms te llung kommt.
Durch weitere Drehung der Rändelmutter 5 wird die Sperrhülse 4 mit der Abflachung unter die vorgesehene Arretierungsfläche 10 der Wechseleinrichtung bis zur Anschlagfläche 11 geschoben.
Dabei legt sich der Kegelzapfen 9 an die Kegelfläche der Schwalbenschwanznut 12 an und klemmt den Schleifkörper.
Nun kann die Befestigungsmutter für den Schleifkörper gelöst und der Geräteträger zur Ablage des Schleifkörpers weggerollt werden.
Das Einsetzen eines neuen Schieifkörpers erfolgt sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge.
Claims (3)
1· Befestigungsvorrichtung für vorzugsweise Schleifkörper am Geräteträger einer Werkzeugwechselvorrichtung? dadurch gekennzeichnet > daß am Geräteträger (1) eine Sperrhülse (4) axial beweglich geführt ist und in einer Bohrung der Sperrhülse (4) eine Klemmv/elle (3) vorgesehen ist? an deren einem Ende ein Kegelzapfen (9) und an deren anderem Ende auf einem Gewindeansatz eine Rändelmutter (5) angeordnet ist und die Klemmwelle (3) mittels Paßfeder (7) mit der Sperrhülse (4·) drehfest j axial beweglich verbunden ist.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1} dadurch gekennzeichnet } daß der Kegelzapfen (9) wie eine Hammerkopfschraube ausgebildet istj der in die Schwalbenschwanznut (12) der Schleifkörperaufnähme (2) mittels Geräteträger (1) einfahrbar und mittels Griff (6) an der Sperrhülse (4) über die Klemmwelle (3) um 90° schwenkbar ist.
3· Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet } daß, wenn die Rändelmutter (5) die Sperrhülse (4) bis zur Anschlagfläche (11) am Geräteträger (1) verschiebt mittels der an der Sperrhülse (4) angearbeiteten Fläche (10)j die Sperrhülse (4) und damit die Befestigungsvorrichtung an der Arretierungsfläche (10) des Geräteträgers (1), formschlüssig fixierbar ist.
Ϊ5. 1
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD26589584A DD226237A1 (de) | 1984-08-02 | 1984-08-02 | Befestigungsvorrichtung fuer vorzugsweise schleifkoerper am geraetetraeger einer werkzeugwechseleinrichtung |
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| DD26589584A DD226237A1 (de) | 1984-08-02 | 1984-08-02 | Befestigungsvorrichtung fuer vorzugsweise schleifkoerper am geraetetraeger einer werkzeugwechseleinrichtung |
Publications (1)
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| DD226237A1 true DD226237A1 (de) | 1985-08-21 |
Family
ID=5559331
Family Applications (1)
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| DD26589584A DD226237A1 (de) | 1984-08-02 | 1984-08-02 | Befestigungsvorrichtung fuer vorzugsweise schleifkoerper am geraetetraeger einer werkzeugwechseleinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD226237A1 (de) |
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1984
- 1984-08-02 DD DD26589584A patent/DD226237A1/de not_active IP Right Cessation
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