DE333798C - Selbsttaetige Einspannvorrichtung fuer Radsatzdrehbaenke - Google Patents

Selbsttaetige Einspannvorrichtung fuer Radsatzdrehbaenke

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DE333798C
DE333798C DE1918333798D DE333798DD DE333798C DE 333798 C DE333798 C DE 333798C DE 1918333798 D DE1918333798 D DE 1918333798D DE 333798D D DE333798D D DE 333798DD DE 333798 C DE333798 C DE 333798C
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clamping
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B33/00Drivers; Driving centres, Nose clutches, e.g. lathe dogs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für Radsatzdrehbänke, bei denen das Einspannen der Radsätze in den Lagerläufen der Achsen erfolgt. Bekannt ist die Anwendung von Spannbüchsen, die aus" einzelnen, kettenartig miteinander verbundenen Segmenten bestehen und um den Achshals vor dem Einbringen in die Drehbank gelegt werden. Beim Einschieben der Achsschenkel in die Spindelstöcke
ίο treffen die Spannbüchsen auf eine im Spindelkopf federnd gelagerte, konisch gebohrte Hülse, die die Spannbüchse auf den Achsschenkel festpreßt. Die Verschiebung wird durch einen in der Hauptspindel gelagerten Anschlag begrenzt, wodurch die Räder des Radsatzes wie bei anderen bekannten Ausführungen mit Bezug auf die Werkzeuge-eingestellt werden. Diese Art der Einspannung hat jedoch den Nachteil, daß für verschieden große Durchmesser der Achsschenkel verschieden große Spannbüchsen (bei Durchmesserunterschieden von 45 mm etwa fünf Stück) vorrätig gehalten werden müssen, für deren Auf- und Abbringen nicht unerhebliche Zeit
as und Arbeit aufgewendet werden muß. Auch liegen: die Segmente der Spannbüchsen bei Achsschenkeln mit kleinerem' Durchmesser manchmal schief auf, so daß sie nur an einer Stelle, anstatt in der ganzen Länge tragend wirken.
Eine andere Ausführungsform, bei welcher beim Einschieben des mit einer Spannbüchse umkleideten Achsschenkels in den Spindelstock ebenfalls eine konisch gebohrte Hülse zum Zweck der Herbeiführung einer Klemmwirkung verschoben wird, weist zur Begrenzung der "Verschiebung Anschläge an den Planscheiben auf, deren Anwendung aber die \7ersteifung des Radsatzes durch besondere Spreizstangen notwendig macht.
Zum Einspannen der Radsätze in den Achsschenkeln werden auch aufklappbare Lünetten, die den Planscheiben vprgeschraubt sind, verwandt.. Diese Lünetten besitzen drei unabhängig voneinander geführte Backen, die entweder einzeln durch Gewindespindeln oder gemeinsam durch eine aufklappbare Schnekkenscheibe mit exzentrischen Schlitzen angepreßt werden. Ein in der Hauptspindel gelagerter Anschlag stellt auch hierbei die Räder mit Bezug auf die Werkzeuge ein. Diese zwischen den Planscheiben und den Rädern liegenden Lünetten müssen beim Einlegen und Herausheben der Radsätze vom Arbeiter geöffnet und geschlossen werden, was recht umständlich und höchst zeitraubend ist. Auch bringen die Lünetten die Räder in zu großem Abstand von den Planscheiben, wodurch weitausladende Mitnehmer bedingt sind. Dies alles trägt zur starken Herabminderung der Stabilität der Radsatzdrehbank bei. Zudem sind die Traglinien der Spannbacken so außerordentlich unvorteilhaft, daß keine ausreichende Tragfähigkeit erzielt wird.
Demgegenüber besitzt die Spannvorrichtung gemäß der Erfindung Spannbacken, die unabhängig voneinander in Schrägführungen eines Spannkopfes dadurch geführt werden, daß beim Einschieben des Radsatzes zunächst ein Führungskopf verschoben wird, der die Spannbacken in Richtung der Verschiebung mitnimmt, so daß sie während der Verschiebung infolge der Führung in den schrägen
ίο Nuten des Spannkopfes radial auf den Achsschenkel zu bewegt werden, worauf die Verschiebung des Radsatzes durch einen besonderen Anschlag im Inneren der Hauptspindel begrenzt wird, gegen den ein Anschlag des Fuhrungskopfes stößt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt i Fig. ι die Stellung der Teile der Einspannvorrichtung nach dem Einspannen,
Fig. 2 dieselben Teile vor dem Einspannen und!
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform der : Einspannvorrichtung.
Der Achsschenkel 1 der Radachse 2 wird beispielsweise von sechs Spannbacken 3 umschlossen, die in Schrägführungen 4 des zylindrischen Spannkopfes 5 zwangläufig geführt und durch einen Führungskörper 6 aus der Stellung der Fig. 2 in die Stellung der Fig. ι mitgenommen werden. Zum Führungskörper 6 gehört ein Anschlag 11, der nach dem Festspannen der Spannbacken gegen einen Anschlag iiß im Innern des Spindelstocks anläuft. Nach dem Ausführungsbeispiel ist der Anschlag 11 mit dem Führungskörper 6 durch eine Spindel 7 verbunden, deren Gewinde 9 und 10 die Einstellung des Führungskopfes 6 und des Anschlages 11 ermöglichen.
Der Anschlag ii ist gegen Verdrehen durch ; einen Federkeil 28 gesichert. Wird an dem Vierkant 13 der Spindel 7 gedreht, so wird deren Stirnfläche 8 mehr oder weniger in den , Führungskopf 6 hineingeschoben, so daß die Spannbacken immer an die gleiche Stelle auf dem Achsschenkel zu liegen kommen. Gleichzeitig wird aber auch der Anschlag 11 um ein gleiches Stück verschoben, so daß damit seine Entfernung vom Anschlag iia im Innern des Spindelkopfes ebenfalls nach der Länge des Achsschenkels geregelt wird. Die Stellung der Spindel 7 kann durch die Druckschraube 14 festgestellt werden. Der Stellring 15 der Anschlagbüchse 11 begrenzt das
öffnen der Spannbacken 3, die bei der Herausnahme des Radsatzes dadurch wieder vorwärts geschoben werden, daß Federn 18 bzw. 17 auf den Führungskörper 6 bzw. den : Spannkopf 5 einwirken. Die Auswärtsbewe- j
gung des von der Feder 17 vorgeschobenen ■ Spannkopfes 5 wird durch einen Ring 16 begrenzt.
Nach Fig. 3 wird der Achsschenkel 1 der Radachse 2 ebenfalls von einer Anzahl Spannbacken 19 ,umschlossen, die in Schrägführun- gen 20 des Spannkopfes 21 eingreifen. Der mit der Hauptspindel 22 starr oder auch achsial verschiebbar verbundene Führungskörper 23 hält die Spannbacken unter Gewährung der Radialbewegung. Die Spindel liegt an der Stirnseite 8 der Radachse 2 an und steht durch Gewinde 25 mit dem Spannkopf 21 und durch Gewinde 26 mit der Anschlagbüchse 27 in Verbindung. Die Feder 29 bringt beim Ausspannen des Radsatzes den Spannkopf 21 wieder zurück, wodurch die Spannbacken 19 sich öffnen. Das öffnen kann auch bei dieser Ausführungsform mittels einer am äußeren Anschlagbüchsenteil 27 angeordneten Ringmutter 30 dem Achsschenkel entsprechend geregelt werden. Die Büchse 27 ist gegen Verdrehung durch einen Federkeil gesichert.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbsttätige Einspannvorrichtung für Radsatzdrehbänke mit einem Anschlage zur Einstellung der Räder mit Bezug auf die Werkzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung aus einzelnen, unabhängig voneinander in Schrägführungen eines Spannkopfes (5) geführten Spannbacken (3) besteht, die durch bei Einführung, der Radachse bewirkter Verschiebung eines Führungs- kopfes (6) mitgenommen und in radialer Richtung gegen den Achsschenkel bewegt werden und daß nach dem Aufliegen der Spannbacken auf dem Achsschenkel die weitere Verschiebung des Radsatzes durch einen besonderen Anschlag (ii°) im Innern der Hauptspindel begrenzt wird, gegen den ein Anschlag (11) des Führungskopfes sich anlegt.
  2. 2. Ausführungsform der Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskopf (6) und der Anschlag (11) durch eine Spindel (7) mittels Gewinden (9 und 10) verbunden sind, von denen ein Gewinde (9) mit dem Führungskopf (6) in Verbindung steht und die Verschiebung der Spindel (7) entsprechend! der Radachsenlänge zuläßt und das andere Gewinde (10) gleichzeitig den Anschlag (11) einstellt, so daß die Räder stets richtig zu den Arbeitsstählen stehen.
  3. 3. Ausführungsform der Einspannvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem äußeren
    Ende der Büchse des Anschlages (ii) ein ' backen (19) aufnehmende Führungskörper
    Stellteil (15) angeordnet ist, der das (23) mit der Hauptspindel (22) verbun-
    öffnen der Spannbacken regelt. den ist und daß bei Einführung der Rad-
  4. 4. Ausführungsform der Einspannvor- achse diese auf den Spannkopf (21) auf-
    richtung nach Anspruch r, 2 und 3, da- trifft und ihn entgegen der Wirkung einer
    durch gekennzeichnet, daß der die Spann- : Feder (29) verschiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    fc.ERI-IN. ÖEDRUÜKT IK DER DE[CBSDRtICKEREr.
DE1918333798D 1918-01-20 1918-01-20 Selbsttaetige Einspannvorrichtung fuer Radsatzdrehbaenke Expired DE333798C (de)

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