DD221908B1 - Abstuetzvorrichtung fuer landwirtschaftliche anbaugeraete - Google Patents

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DD221908B1
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Georg Scholtissek
Peter Grohmann
Peter Reissig
Manfred Teichmann
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Landmasch Forschzent
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Abstract

Abstützvorrichtung für landwirtschaftliche

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Abstützvorrichtung für landwirtschaftliche Anbaugeräte zur Kopierung des Bodenprofiles, insbesondere zur Abstützung von Aufnehmern.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei landwirtschaftlichen Anbaugeräten ist es insbesondere an selbstfahrenden Landmaschinen notwendig, das Bodenprofil zu kopieren, um Erntegutverluste sowie Fahrwiderstände gering zu halten und die Arbeitswerkzeuge vor übermäßiger Bodenberührung zu schützen. Aus diesem Grund wurden bereits verstellbare Stützräder angewendet.
So ist, wie in der US-PS 3217478 beschrieben, ein verstellbares Stützrad bekannt, welches stufenweise verstellbar am Rahmen und durch diesen am Schneidbalken angebracht ist. Die Verstellung erfolgt durch Umstecken der Achse in Bohrungen des Rahmens. Diese Verstellarbeiten sind zeitaufwendig und machen sich bei häufigen Umrüstungen negativ bemerkbar. Ein wesentlicher Nachteil besteht jedoch darin, daß bei ungünstigen Bodenverhältnissen es zum Einsinken der Stützräder kommt. Das führt zum Aufsitzen des Anbaugerätes auf dem Erdboden, wobei Beschädigungen der Arbeitswerkzeuge unvermeidlich sind. Ähnliche Erscheinungen treten auch bei Querrillen im Erdboden auf.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, eine Abstützvorrichtung für landwirtschaftliche Anbaugeräte zu schaffen, bei der die Beschädigungen der Arbeitswerkzeuge verhindert werden und die eine einfache und schnelle handhabung ermöglicht.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abstützvorrichtung für landwirtschaftliche Anbaugeräte zur Kopierung des Bodenprofiles, insbesondere zur Abstützung von Aufnehmern, mit einem Stützrad zu schaffen, die ein Einsinken der Anbaugeräte in den Erdboden bzw. ein Einfahren in Querrillen des Erdbodens bei geringem Arbeitsfahrwiderstand verhindert, wobei eine leichte Anpassung an verschiedene Arbeitshöhen gewährleistet sein soll.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zwischen Schenkeln einer U-förmigen Abstützung das Stützrad auf einer durchgehenden Achse gelagert ist, wobei ein Schenkel verlängert und als Aufnahme für eine Schleifsohle ausgebildet ist.
Zwischen der Achse und den Schenkeln sind stufenlose Verstelleinrichtungen, insbesondere Exzenterverstellungen, angeordnet.
Hierbei ist es zweckmäßig, daß in der höchsten Lage des Stützrades die Schleifsohle durch das Stützrad um einen Betrag, welcher wesentlich kleiner als der Rollradius des Stützrades ist, nach unten überragt.
Somit besteht im Normalfall immer Rollreibung zwischen dem Erdboden und dem Anbaugerät, wodurch die Kräfte zur Überwindung des Fahrwiderstandes gering sind. Wenn bei kleinen Bodenvertiefungen oder Querrillen das Stützrad tiefer einsinkt, berührt die Schleifsohle den Erdboden und die Rollreibung geht ganz oder teilweise in Gleitreibung über. Damit ist zwischen der Schleifsohle und den Arbeitswerkzeugen noch ein Sicherheitsabstand vorhanden, der diese weitestgehend vor Beschädigungen schützt. Durch die größere Aufstandsfläche der Schleifsohle gegenüber der des Stützrades besteht keine Gefahr des Einsinkens in den Erdboden. Um auch bei weicheren Bodenverhältnissen die Schleifsohle überwiegend außer Bodenkontakt zu halten, ist die Höhenverstellung des Stützrades notwendig. Bei der angeführten Exzenterverstellung werden die Exzenterscheiben somit verdreht, bis die Schleifsohle nicht mehr auf dem Erdboden aufliegt.
Die erfindungsgemäße Abstützung hat den Vorteil einer Senkung des Fahrwiderstandes, was zu einer wesentlichen Einsparung an Treibstoff führt. Gleichzeitig entsteht eine leichte, kompakte und verschleißarme Baugruppe, bei der unter Verwendung bekannte Exzenterverstellungen eine schnelle und einfache Bedienung möglich ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1: eine Rückansicht des Aufnehmers, Fig. 2: eine Seitenansicht des Stützrades und Fig.3: einen Schnitt nach Fig.2.
Am Aufnehmer 1 sind an einem unteren Träger 2 je eine Abstützung 3 fest mit diesem verbunden. Die Abstützung 3 besteht aus einem U-förmigen Bügel mit einem kurzen Schenkel 4 und einem langen Schenkel 4'. Beide Schenkel 4; 4' haben auf gleicher Höhe und miteinander fluchtend ein Langloch 5; 5' an dessen oberen und unteren Radien je eine Führungsleiste 6; 6' angeschweißt ist. Am Ende des fangen Schenkels 4' ist an einer rechtwinklig angeschweißten Fußplatte 7 eine Schleifsohle 8 bis unterhalb einer Zinkenspitze 9 mit je einer Schraube 10 befestigt. Zwischen den Schenkeln 4; 4' wird das Stützrad 11 von einer Achse 12 in je einem Lager 13; 13'aufgenommen. Auf der Achse 12 ist an einem Ende eine Exzenterscheibe 14'fest verbunden und auf der anderen Seite wird eine Exzenterscheibe 14 und eine Endscheibe 15 aufgesteckt. Beidseitig auf das Stützrad 11 werden je ein Abweiser 16; 16' auf ein Radlagerrohr 17 gesteckt und über eine Spannschraube 18 fest verschraubt. Die Höhenverstellung erfolgt durch Lockern der Spannschraube 18 und Verdrehen derselben an dem fest mit der Exzenterscheibe 14 verbundenen Sechskant. Die verdrehten Exzenterscheiben 14; 14'bewirken gegenüber den mit den Schenkeln 4; 4' festverschweißten Führungsleisten 6; 6' ein Verschieben des Stützrades 11 innerhalb des Langloches 5; 5'. Danach wird die Spannschraube 18 festgeschraubt und der mit der U-förmigen Abstützung 3 entstehende Verband bringt eine größere Festigkeit in die Baugruppe und erhöht die Lebensdauer.

Claims (2)

1. Abstützvorrichtung für landwirtschaftliche Anbaugeräte zur Kopierung des Bodenprofiles, insbesondere zur Abstützung von Aufnehmern, mit einem Stützrad, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schenkeln (4; 4') einer U-förmigen Abstützung (3) das Stützrad (11) auf einer durchgehenden Achse (12) gelagert ist, wobei ein Schenkel (4') verlängert und als Aufnahme für eine Schleifsohle (8) ausgebildet ist sowie zwischen der Achse (12) und den Schenkeln (4; 4') stufenlose Verstelleinrichtungen, insbesondere Exzenterverstellungen (6; 6'; 14; 14'), angeordnet sind.
2. Abstützvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der höchsten Lage des Stützrades (11) die Schleifsohle (8) durch das Stützrad (11) um einen kleinen Betrag, welcher wesentlich geringer als der Rollradius des Stützrades (11) ist, nach unten überragt wird.
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