DD221908A1 - Einstellvorrichtung fuer das stuetzrad am adapter - Google Patents

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DD221908A1
DD221908A1 DD26069584A DD26069584A DD221908A1 DD 221908 A1 DD221908 A1 DD 221908A1 DD 26069584 A DD26069584 A DD 26069584A DD 26069584 A DD26069584 A DD 26069584A DD 221908 A1 DD221908 A1 DD 221908A1
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DD
German Democratic Republic
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support wheel
support
adapter
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ground
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DD26069584A
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Inventor
Georg Scholtissek
Peter Grohmann
Peter Reissig
Manfred Teichmann
Original Assignee
Landmasch Forschzent
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Abstract

Abstuetzvorrichtung fuer landwirtschaftliche Anbaugeraete, insbesondere Aufnehmer, zur Bodenkopierung mittels eines Stuetzrades. Um Beschaedigungen der Arbeitswerkzeuge zu vermeiden, soll ein Einsinken in weichen Erdboden verhindert werden. Hierzu ist vorgesehen, dasz das Stuetzrad (11) auf einer von Schenkel (4) zu Schenkel (4) durchgehenden Achse (12) zwischen einer U-foermigen Abstuetzung (3) stufenlos einstellbar angeordnet ist, wobei am laengeren Schenkel (4) eine Schleifsohle (8) befestigt ist. Zur Hoeheneinstellung sind zwischen den Schenkeln (4; 4) und der Achse (12) Exzenterverstellungen (6; 6; 14; 14) angeordnet. Fig. 3{Abstuetzvorrichtung; landwirtschaftliches Anbaugeraet; Aufnehmer; Bodenkopierung; Stuetzrad; Schleifsohle; Hoeheneinstellung}

Description

Titel der Erfindung
Einstellvorrichtung für das Stützrad am Adapter
Anwendungsgebiet der Erfindung
Einstellvorrichtung für das Stützrad am Adapter, insbesondere zur Höhenverstellung an einem Aufnehmer. 5
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei Adaptern an selbstfahrenden Landmaschinen ist es notwendig das Bodenprofil zu kopieren, um Ernteverluste sowie den Fahrwiderstand gering" zu halten und die Arbeitswerkzeuge vor übermäßiger Bodenberührung zu schützen. Aus diesem Grund wurden bisher verstellbare Stützräder am Adapter angebracht. So ist, wie in der US-PS 3 217 478 beschrieben, ein verstellbares Stützrad bekannt, welches stufenweise verstellbar am Rahmen und durch diesen am Schneidbalken angebracht ist. Die Verstellung erfolgt durch Lösen der Mutter und Urnstecken der Achse in eine andere Bohrung des, Rahmens. Dabei muß das Rad angehoben,' die Achse entfernt und in die neue Lage zur entsprechenden Bohrung im Rahmen ausgerichtet sowie die Achse wieder eingesteckt werden. Diese Arbeiten sind zeitaufwendig und bedingen auch einen hohen Kraftaufwand für den Maschinisten, was sich als Nachteil bei häufigen Umrüstungen bemerkbar macht. '.Veiter ist von Nachteil, daß aufgrund des notwendigen großen Spiels zwischen Rad und Achse sowie der auftretenden stoßartigen Belastung, der Verschleiß dieser Baugruppe sehr groß ist. Nachteilig ist ferner die Anbringung der Stützräder mit einem zusätzlichen Gestell am Schneidbalken bzw. Rahmen, denn bei ungünstigen Bodenverhältnissen kommt es zum einsinken der
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Stützräder und damit verbunden zum Aufsitzen des Adapters auf dem Erdboden, wobei Beschädigungen der Arbeitsorgane unvermeidlich sind»
Ziel der Erfindung >
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Die Erfindung hat das Ziel, eine Vorrichtung zur Einstellung des Stützrades an landwirtschaftlichen Adaptern zu erstellen, die eine einfache, leichte Handhabung ermöglicht sowie einen geringen Materialeinsatz benötigt· χ
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrundem eine Einstellvorrichtung für das Stützrad zu schaffen, die als eine kompakte Baugruppe ausgebildet und mehrfach fest am Adapter angeordnet ist, wobei damit eine stufenlose Verstellung realisiert wird
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Stützrad auf einer von Schenkel zu Schenkel durchgehenden Achse .zwischen einer U-förmigen Abstützung angeordnet ist, deren langer Schenkel als Aufnahme für ein Gleitelement ausgebildet ist. Weiterhin dad-urch, daß eine Exzenterscheibe an der Spannschraube einmal fest und eine Exzenterscheibe formschlüssig mit dieser verbunden ist, die zwischen je einer Führungsleiste angeordnet sind. Dazu befindet sich in jedem Schenkel ein Langloch, dessen Länge den Verstellweg des Stützrades begrenzt. Die Höhe der Achse ist so festgelegt, daß das Stützrad in der höchsten Stellung noch etwas unterhalb der Schleifsohle hervorsteht und.somit noch Rollreibung zwischen dem Erdboden und dem Adapter besteht, wodurch die Kräfte zur Oberwindung des Fahrwiderstandes gering sind. Wenn bei kleineren Bodenvertiefungen das Stützrad tiefer einsinkt, berührt die Schleifsohle den Erdboden und die Rollreibung geht teilweise oder ganz in Gleitreibung über. Dabei ist zwischen
den Schleifsohlen und den Arbeitsorganen noch ein Sicherheitsabstand vorhanden, der diese weitestgehend vor Beschädigungen schützt. Durch die größere Aufstandsfläche der Schleifsohle gegenüber der des Stützrades, besteht keine Gefahr des Einsinkens ins Erdreich. Damit nun auch bei weicheren Bodenverhältnissen die Schleifsohle überwiegend außer Bodenkontakt gehalten wird, ist die Höhenverstellung des Stützrades notwendig. Dies geschieht dadurch, daß die Spannschraube gelockert und mit einem Ringschlüssel an der gegenüberliegenden Schlüsselflache über die Spannschraube die Exzenterscheiben soweit verdreht werden, bis die Schleifsohle nicht mehr auf dem Erdboden aufliegt. Bei normalen
.: ' Bodenverhältnissen werden die Stützräder soweit verstellt, daß der Aufnehmer oder das Schneidwerk einen minimalen Abstand zum Erdboden besitzen und somit die Verluste gering bleiben. Vorteilhaft an dieser stufenlosen Verstellung ist die Leichtgängigkeit und die exakte Arretierung bzw. Führung der Stützradbaugruppe. Ein weiterer Vorteil dieser U-förmigen Abstützung ergibt sich aus der Exzenterverstellung in Verbindung mit der abschließenden festen Einspannung des Stützrades, welche eine kompakte aber leichte, verschleißarme Baugruppe darstellt. Diese Art der Stützradaufhängung und -verstellung hat durch die Senkung des Fajirwiderstandes einen wesentlich geringeren Energieverbrauch und eine größere Lebensdauer.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine Rückansicht des Aufnehmers, Fig. 2: eine Seitenansicht des Stützrades, Fig. 3: einen Schnitt nach Fig. 2.
Am Aufnehmer 1 sind an einem unteren Träger 2 je eine Abstützung 3 fest mit diesem verbunden. Die Abstützung. 3 besteht aus einem U-förmigen Bügel mit einem kurzen Schenkel 4 und einem langen Schenkel 4'. Beide Schenkel 4; 4* haben auf gleicher Höhe und miteinander fluchtend ein Langloch 5; 51 an dessen oberen und unteren Radien je eine Führungsleiste 6; 6' angeschweißt ist. Am Ende des langen Schenkels 4f ist an einer rechtwinklig angeschweißten Fußplatte 7 eine Schleifsohle 8 bis unterhalb einer Zinkenspitze 9 mit je einer Schraube 10 befestigt. Zwischen den
Schenkeln 4; 4' wird das Stützrad 11 von einer Achse 12 in je einem Lager 13; 13* aufgenommen. Auf der Achse 12 ist an einem Ende eine Exzenterscheibe 14 fest verbunden und auf der anderen Seite wird eine Exzenterscheibe 14 und eine Endscheibe 15 aufgesteckt. Beidseitig auf das Stützrad 11 worden 'je ein Abweiser 16; 16' auf ein Radlagerrohr 17 gesteckt und über eine Spannschraube 18 fest verschraubt. Die Höhenverstellung erfolgt ;durch Lockern der Spannschraube 13 und Verdrehen derselben an dem fest mit der Exzenterscheibe 14 verbundenen Sechskant. Die verdrehten Exzenterscheiben 14; 14' bewirken gegenüber den mit den Schenkeln 4; 4' festverschweißten Führungsleisten 6; 6' ein Verschieben des Stützrades 11 innerhalb des Langloches 5;. 5*. Danach wird die Spannschraube 13 festgeschraubt und der mit der U-förmigen Abstützung 3 entstehende Verband bringt eine größere Festigkeit in die Baugruppe und erhöht die Lebensdauer.

Claims (2)

Erf-indungsanSpruch
1· Einstellvorrichtung für das Stützrad am Adapter mittels Exzenterverstellung, insbesondere an bodenkopierenden Aufnehmern, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützrad (11) auf einer von Schenkel (4) zu Schenkel (41) durchgehenden Achse (12) zwischen einer Abstützung (3) angeordnet ist, deren langer Schenkel (4') als Aufnahme für ein Gleitelement ausgebildet ist,
2· Einstellvorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß eine Exzenterscheibe (14) an der Spannschraube (18) einmal fest und eine Exzenterscheibe (14*) formschlüssig mit dieser verbunden ist, die zwischen je einer Führungsleiste (6; 6') angeordnet sind,
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD26069584A 1984-03-08 1984-03-08 Abstuetzvorrichtung fuer landwirtschaftliche anbaugeraete DD221908B1 (de)

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DD221908B1 DD221908B1 (de) 1991-03-28

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10021748A1 (de) * 2000-05-04 2001-11-08 Kemper Gmbh Maschf Gutaufnahmeeinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10021748A1 (de) * 2000-05-04 2001-11-08 Kemper Gmbh Maschf Gutaufnahmeeinrichtung

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DD221908B1 (de) 1991-03-28

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