DD213428A2 - Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen alkylierung von aromaten mit chlorparaffinen - Google Patents

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DD213428A2
DD213428A2 DD24712183A DD24712183A DD213428A2 DD 213428 A2 DD213428 A2 DD 213428A2 DD 24712183 A DD24712183 A DD 24712183A DD 24712183 A DD24712183 A DD 24712183A DD 213428 A2 DD213428 A2 DD 213428A2
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DD
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chloroparaffins
alkylation
aromates
alkylbenzene
continuous alkylation
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DD24712183A
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English (en)
Inventor
Heinz Voelkner
Freimut Stolle
Original Assignee
Hydrierwerk Rodleben Veb
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Abstract

Verfahren zur kontinuierlichen Alkylierung von Aromaten mit Chlorparaffinen zur Erzeugung eines Alkylbenzens mit Bromzahlen = 0,05 g Br tief 2/100 g Substanz durch Einspeisung eines Teiles des zur Alkylierung benoetigten Benzens in den mit Aluminium zu regenerierenden Kontaktoelstrom.

Description

Titel der Erfindung
Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Alkylierung von Aromaten mit Chlorparaffinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Alkylbenzen, das durch anschließende Sulfonierung und Neutralisation als waschaktive Substanz in Wasch-, Heinigungs- und Spülmitteln Verwendung findet»
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Der Stand der Technik wird in der DD-PS 99 559 dargestellt und durch das erfindungsgemäße Verfahren weiterentwickelt· Die nach diesem Verfahren hergestellten Alkylbenzene sind nur bedingt für eine SO -Sulfierung einsetzbar· Nachteilig wirken sich dabei Verbindungen aus» die im wesentlichen in der sogenannten Broiszahl erfaßt werden. Für eine SO.-Sulfierung sind Bromzahlen von weniger als 0»08 g BrVi00 g Substanz erforderlich. Übersteigen die Bromzahlen den genannten Wert, so wird eine Raffination der Alkylbenzene erforderlich·
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es deshalb, das Verfahren so zu gestalten, daß eine Nachbehandlung des Alkylbenzens zur Absenkung der Bromzahl nicht erforderlich wird«
-&MAI1983*ü87JbC
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es wurde gefunden, daß die Bildung von Verbindungen, die eine erhöhte Bromzahl verursachen, unterdrückt bzw. weitgehend zurückgedrängt wird, wenn bei der im DD-Patent 99 559 beschriebenen Aktivierung des Eontaktöls mittels metallischen Aluminiums zusammen mit dem Kontaktöl ain Teil des zur Alkylierung benötigten Benzens in den Rohrreaktor zur Aktivierung geleitet wird. /
Ausführungsbeispiel
Nach dem in der DD-PS 99 559 beschriebenen Verfahren werden 2000 kg/h des Kontaktöls in einem der mit metallischem Aluminium gefüllten Türme 12 zur Aktivierung eingeleitet. Das damit erzeugte Alkylbenzen weist Bromzahlen von durchschnittlich 0,14 g B 100 g Substanz auf.
Durch erfindungsgemäße Zugabe von 2000 kg/h Benzen vor den Türmen 12 wird bei gleichen Verhältnissen ein Alkylbenzen mit Bromzahlen von 0,05 g Br^/iOO g Substanz hergestellt. Das erzeugte Alkylbenzen entspricht in allen Kennzahlen den internationalen Anforderungen« Es ist ohne weitere Behandlung für SO -Sulfierungen einsetzbar·
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Claims (2)

Erfindungsansprüche
1· Verfahren zur kontinuierlichen Alkylierung von Aromaten mit Chlorparaffinon gemäß DD-PS 99 559» dadurch gekennzeichnet, daß dem zu aktivierenden Kontaktöl vor dam Eintritt in aen mit metallischem Aluminium gefüllten Hohrreaktor ein Teil
des zur Alkylierung 'benötigten Benzens zugemischt wird«
2« Verfahren gemäß Punkt 1, dadurch gekennzeichnet. daß das
Verhältnis von Kontaktöl zu Benzen von 1 : 0,7 bis
1 J 2, vorzugsweise bei 1 : 1 liegt.
DD24712183A 1972-10-26 1983-01-10 Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen alkylierung von aromaten mit chlorparaffinen DD213428A2 (de)

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