DD157352A2 - Verfahren zur herstellung von knotenlos geflochtenen netzen - Google Patents

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DD157352A2 DD21898280A DD21898280A DD157352A2 DD 157352 A2 DD157352 A2 DD 157352A2 DD 21898280 A DD21898280 A DD 21898280A DD 21898280 A DD21898280 A DD 21898280A DD 157352 A2 DD157352 A2 DD 157352A2
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Juergen Kloos
Gerhard Naetke
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Juergen Kloos
Gerhard Naetke
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  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung knotenlos geflochtener Netze aus acht Faeden auf einer Flechteinrichtung nach Patent 146975. Der Zweck der Erfindung ist ein Verfahren, mit dem staerkere Netzschenkeldurchmesser und damit schwerere Netze fuer den Fischereibedarf hergestellt werden koennen. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung achtfaediger knotenlos geflochtener Netze zu schaffen, durch das der Anwendungsbereich der in Patent 146975 vorgeschlagenen Flechteinrichtung ohne Beeintraechtigung der Produktivitaet erweitert und gleichzitig ein symmetrischer Netzschenkel mit kompaktem Querschnitt entsteht. das Verfahren zur Herstellung der achtfaedigen Netze ist erfindungsgemaess dadurch gekennzeichnet, dass der Netzschenkel des achtfaedigen Geflechts auf einem aus vier quadratisch angeordneten Fluegelraedern bestehenden Flechtkopf hergestellt wird, wobei vier Kloeppelpaare in sich diagonal kreuzenden, achtfoermigen Bahnen umlaufen, und nach dem Drehen der mit Kreuzungs- und Laufstellen versehenen Weichen die Verbindungsstelle durch Ueberwechseln der Kloeppelpaare zum benachbarten Flechtkopf hergestellt wird.

Description

-A-
Erfinder: Jürgen KLoos Gerhard Nätke
Vertreter: Ludwig Heine .
Verfahren zur Herstellung von knotenlos geflochtenen Netzen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung knotenlos· geflochtener Netze mit aus acht im Netzschenkel und an der Verbindungsstelle miteinander verflochtenen Fäden auf einer KL echt einrichtung nach Patent Ak<& 975"
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bereits eine.Einrichtung zur Herstellung vierfädiger knotenlos geflochtener Netze vorgeschlagen worden, bei der jeder Flechtkopf zur Herstellung eines Netzschenkels aus zwei mit je vier Ausschnitten versehenen Flügelrädern besteht und · zwischen den Flechtköpfen mit Kreuzungs- und Laufstellen versehene Weichen zur Herstellung der Verbindungsstellen vorgesehen sind . Während der Herstellung des Netzschenkels laufen auf jedem Flechtkopf zwei Paar Klöppel in einer achtförmigen Bahn um, wodurch ein yierfädiges Geflecht entsteht. Zur'Herstellung der Verbindungsstellen des Netzes werden die. Weichen zwischen den Flechtköpfen gedreht, so daß die Klöppel zu den benachbarterföFlechtköpfen überwechseln. Während des Überwechseins der -'Klöppel werden die Verbindungsstellen geflochten. ' .
Der Nachteil der vorgeschlagenen Einrichtung besteht darin, daß nur vierfädige Geflechte hergestellt werden können. Dieses vierfädige Geflecht hat einen relativ unsymmetrischen Aufbau, wodurch die kompakte Gestaltung des Netzschenkels verlorengeht.
Ein mit der Herstellung stärkerer Netzschenkeldurchmesser verbundener Nachteil besteht darin, daß das Fassungsvermögen der Spulen mit der Erhöhung des Garndurchmessers verringert wird,' wodurch die Produktivität einer Flechteinrichtung herabgesetzt wird«,. Die auf vierfädiger Grundlage hergestellten Netzschenkeldurchmesser mit solchen maximalen Garnstärken, die gerade noch die Produktivität einer Flechteinrichtung gewährleisten, reichen für bestimmte Einsatzzwecke in der Fischerei nicht aus. Sie sind z. B„ dann nicht ausreichend, wenn Netzmaterial für Steerte von Schleppnetzen benötigt wird. .
Ziel der Erfindung
Der Zweck der Erfindung besteht in einem Verfahren, mit dem stärkere Netzschenkeldurchmesser und damit schwere Netze hergestellt werden können.
Darlegung des Wesens der_Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung achtfädiger knotenlos geflochtener Netze zu. schaffen, durch das der Anwendungsbereich der in Patent -^kBT-S
beschriebenen FIechteinrichtung ohne Einschränkung der Produktivität erweitert wird und gleichzeitig ein symmetrischer Netzschenkel mit kompaktem Aufbau entsteht» Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Netzschenkel des achtfädigen Geflechts auf einem aus vier quadratisch angeordneten Flügelrädern bestehenden Flechtkopf hergestellt wird, wobei vier Klöppelpaare in sich diagonal kreuzenden, achtförmigen Bahnen umlaufen, und nach dem'Drehen der mit Kreuzungsund Laufsteilen versehenen Weichen die Verbindungsstelle durch Überwechseln der Klöppelpaare zum benachbarten Flechtkopf hergestellt wird.
Durch, die Erfindung wird es möglich, auf der in der Patent·
WH-6 975 vorgeschlagenen FIechteinrichtung
neben vierfädigen auch achtfädige knotenlos' geflochtene Netze herzustellen» Diese achtfädigen Netze sind als Netzmaterial für Schleppnetzsteerte geeignet und besitzen einen kompakten symmetrischen Netzschenkel. ' .
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung wird nachstehend anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: -
Fig. 1 a: aus zwei Flechtköpfen bestehende Einheit zur Herstellung der Netzschenkel
Fig. 1 b: Schrittweise Herstellung der Netzschenkel bei Flügelradiimdrehungen von 90°
Fig. 2 a: Schrittweise Herstellung der Verbindungsstelle bei Flügelradumdrehungen von 90° (Variante 1)
Fig. 2 b: Schrittweise Herstellung der Verbindungsstelle bei Flügelradumdrehungen von 90° (Variante 2)
Fig. 1 a zeigt den Ausschnit einer Flechteinrichtung, bei der die beiden Flechtköpfe 11 und 12 aus je vier quadratisch angeordneten Flügelrädern 133 14, 15, 16 und 17, 18, 19, 20 bestehen. Die Drehrichtung der Flügelräder ist durch Pfeile gekennzeichnet. Jedes Flügelrad ist mit vier rechtwinklig zueinander angeordneten Ausschnitten 21 versehen, die zur Aufnahme und dem Transport der Klöppel 1 bis 8. und 1* bis 81 (Fig. 1 b) ; während des Flechtprozesses dienen. Die Klöppel laufen während der Herstellung der Netzschenkel in ächtförmigen Bahnen. Auf den Flechtköpfen 11 und 12 werden die aus je acht Fäden bestehenden Netzschenkel geflochten, wobei im Flechtkopf 11 die Klöppel 1 bis 8 und. im Flechtkopf 12 die Klöppel 1» bis 8! paarweise flechtend umlaufen. Die Klöppelpaare 1,2 und 5,6 des Flechtkopfes 11 laufen,auf der'durch die Flügelräder 13,16 und die Klöppelpaare 3,4 und 7«8 auf der durch die Flügelräder 14, 15 gebildeten ächtförmigen Bahn, Entsprechendes gilt für den
Die schrittweise Herstellung von zwei Netzschenkeln ist aus der Fig. 1 b ersichtlich? wobei ein Schritt mit der Drehung der Flügelräder um 90° identisch ist« Nach vier Schritten ist eine Flechte hergestellt und die Klöppelpaare Wider Flechtköpfe haben eine der Ausgangsstellung in Fige 1 b (Schritt O) entsprechende Stellung gernäß Fig. 1b (Schritt 4) eingenommen. Nach acht Schritten hat jedes Klöppelpaar wieder seinen Ausgangsplatz (Schritt O) erreicht«, ,
Um die Verbindungsstelle des Netzes (Fig. 2) herstellen zu können} ist es erforderlich, zwischen den Flechtköpfen 11 und 12 an sich bekannte; mit Kreuzungs- und !aufstellen versehene V/eichen 21 vorzusehen. Durch entsprechende Schaltung der Weichen 21 verbleiben die KLöppelpaare entvi/eder auf den Flechtköpfen oder wechseln zum'benachbarten Flechtkopf über.
Während der Herstellung der Verbindungsstelle wechseln die Klöppel 1 bis 8 auf den Flechtkopf 12 und die Klöppel 1' bis 8' auf den Flechtkopf 11.
In der Fig. 2 sind zwei Varianten zur schrittweisen Herstellung der Verbindungsstelle dargestellt. Ein Schritt ist mit der Drehung der Flügelräder, um 90° identisch. Aus den Schrittdarstellungen in den Figuren 2 a und 2 b ist ersichtlich, daß die Verbindungsstelle, nach acht Schritten fertiggestellt ist und die Klöppel · 1 bis 8 des Flechtkopfes 11 auf den Flechtkopf 12 und die Klöppel 1' bis 8' des Flechtkopfes 12 auf den Flechtkopf 11 übergewechselt sind. . ·

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch.
    Verfahren zur Herstellung knotenlos geflochtener Netze auf einer PIechteinrichtung nach Patent Wh 9"f5"
    dadurch gekennzeichnet, daß der Netzschenkel des achtfädigen Geflechts auf einem aus vier quadratisch angeordneten Flügelrädern (13, 14, 15, 16 und 17, 18, 19, 20) "bestehenden Flechtkopf (11, 12) hergestellt wird, wobei vier Klöppelpaare (1,2 bis 7-,8 und 1',2' bis 7',8') in •sich diagonal kreuzenden, achtförmigen Bahnen umlaufen, und nach dem Drehen der mit Kreuzungs- und Laufstellen versehenen Weichen (22) die Verbindungsstelle durch Überwechseln der Klöppelpaäre zum benachbarten Flechtkopf hergestellt wird«
    ic
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