DD155311A1 - Hohlfelge fuer fahrraeder - Google Patents

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DD155311A1
DD155311A1 DD22608780A DD22608780A DD155311A1 DD 155311 A1 DD155311 A1 DD 155311A1 DD 22608780 A DD22608780 A DD 22608780A DD 22608780 A DD22608780 A DD 22608780A DD 155311 A1 DD155311 A1 DD 155311A1
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hollow
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Ulrich Leistner
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Ulrich Leistner
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Hohlfelge aus Leichtmetall mit kastenfoermigem Profil fuer Rennfahrraeder. Ihr Ziel, die Entwicklung einer mit geringstem Aufwand herstellbaren, nur wenig Material erfordernden, ein zeitsparendes Einspeichen ermoeglichenden duennwandigen Hohlfelge, und ihre Aufgabe, extreme Belastungen der Felge im Bereich des Nippelloches auszuschalten, werden erfindungsgemaess dadurch erreicht, dass in der Felge, jeweils im Bereich eines Loches fuer das Nippel, auf dem Untergurt ein die Kraft aufnehmendes und verteilendes, sich gegen die Seitengurte abstuetzendes, die Form eines Schalensegmentes aufweisendes Traegerteil angeordnet ist. Das Traegerteil kann auch nur in Richtung der Seitengurte abgewinkelt sein.

Description

22608 7
Hohlfelge für Fahrräder
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Hohlfelge.für Fahrräder, insbesondere aus Leichtmetall mit kastenförmigem Profil für Rennfahrräder.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Aus der PR-PS 999.400 sind bereits Hohlfelgen für Fahrräder bekannt, bei welchen der Ober- und der Untergurt durch auf in Bohrungen des Obergurtes aufgelegte bzw. in diesen eingelegte Zwischenstücke miteinander' verbunden sind. Die Zwischenstücke weisen Bohrungen für die Aufnahme des Nippels auf. Die Nippel werden entweder vom Obergurt direkt oder vom eine Napfform besitzenden Zwischenstück gehalten. Diese Felgen haben jedoch den lachteil, daß die gesamte durch --die Speichen aufgenommene Kraft punktförmig auf den Obergurt und teilweise auch auf den Untergurt übertragen wird, was zu einer Beschädigung der Felge bis zu deren Unbrauchbarwerden führt.
Weiterhin sind aus der FR-PS 1.012.723 Hohlfelgen bekannt, welche mit einem Verstärkungsband am Untergurt versehen sind, wobei die Nippel außerdem noch mit einer stumpfartigen Scheibe in die im Verstärkungsband und .dem Untergurt befindlichen Löcher eingeführt werden. Der Nachteil 'dieser Felgen besteht in ihrem verhältnismäßig hohen Gewicht durch das Verstärkungsband. Das Gewicht wird so hoch, daß das
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Verstärkungsband den Vorteil der möglichen Dünnwandigkeit be Hohlfelgen wieder aufhebt.
Ziel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung besteht in der Entwicklung einer mit geringstem Aufwand herstellbaren, nur wenig Material erfordernden, ein zeitsparendes Einspeichen ermöglichenden besonders dünnwandigen Hohlfelge.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Es ist Aufgabe der Erfindung, extreme Belastungen der Felge im Bereich des lippelloches am Obergurt genauso wie am Untergurt auszuschalten.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß in der Felge jeweils, im Bereich des Nippe'lloches auf dem Untergurt ein die Kraft aufnehmendes und verteilendes, sich gegen die Seitengurte abstützendes, die Form eines Schalensegmentes aufweisendes Trägerteil angeordnet ist. Das Trägerteil kann nach einem weiteren Erfindungsmerkmal a.uch nur in Richtung der Seitengurte abgewinkelt sein. Der von den Seiten des Trägerteiles eingeschlossene Winkel beträgt zur Vermeidung einer Punktbelastung je nach Form der Felge und der Untergurtbreite maximal 180°.
Nach einem letzten Erfindungsmerkmal ist es auch denkbar, dem Untergurt der Felge die Form des in Richtung des Obergurtes gewölbten Trägerteils zu geben.
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: den Schnitt durch die Felge im Bereich eines Hippelloches
Fig. 2: eine Draufsicht auf das Trägerteil Fig.2a: den Schnitt A-A + B-B nach Fig. 2
2 2 6 0 8 7
Pig. 3: den Schnitt durch ein nur nach den beiden Seitengurten abgewinkeltes Trägerteil
Pig. 4: den Schnitt durch eine weitere Ausführungsform der Pe Ige ;
Pig. 5: den Schnitt durch eine Spitzprofilfelge mit erfindungsgemäßem Trägerteil
Die-Pelge besitzt einen Obergurt 1, einen Untergurt 2 und zv/ei Seitengurte 3· Der Obergurt 1 ist mit Löchern 4 und der Untergurt 2 mit Löchern 5 für die Aufnahme der Uippel 6 versehen. Auf dem Untergurt 2 ist jeweils im Bereich der Löcher 5 ein Trägerteil 7 mit einem Loch 8 für die Aufnahme des Nippels 6 angeordnet. Das Trägerteil 7 stützt sich gegen die Seitengurte 3 a.b. Es hat die Porm eines Schalensegmentes. Seine Anordnung im Pelgenhohlraum bewirkt eine Entlastung des Untergurtes 2 und eine Kraftverteilung auf die Seitengurte 3. Die Gestaltung des Trägerteils 7 in Porm eines Schalensegmentes hat bezüglich der Kraftverteilung die gleiche Wirkung wie ein Gewölbebogen. Es wird eine gute Stützwirkung zwischen.dem Untergurt und den Seitengurten erzielt. Der von den Seiten des Trägerteils 7 eingeschlossene Winkel wird Von der Untergurtbreite bestimmt. Als Maximalvariante erreicht dieser einen V/ert von 180°. Als Modifikation dieser Lösung ist es auch denkbar, zur Erzielung eines ähnlichen Effektes das Trägerteil 7 nur in Richtung der beiden Seitengurte 3 .abzuwinkein. Genauso ist es möglich, den Untergurt 2 in Richtung des Obergurtes 1 zu wölben (Pig.3)-.- Es wird hierbei ein der Verwendung des Trägerteiles 7 entsprechender Effekt erzielt. Bei einer Spitzprofilfelge, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist, verläuft die Abstützung des Trägerteils 7 -entlang der Seitengurte 3 bis zum Untergurt 2.

Claims (4)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Hohlfelge für Fahrräder mit einem das Nippel unterhalb des Obergurtes vollständig aufnehmenden, für jedes Uippelloch vorgesehenem Zwischenstück, gekennzeichnet dadurch, daß in der Felge jeweils im Bereich eines Loches (5) für das Nippel (6) auf dem Untergurt (2) ein die Kraft aufnehmendes und verteilendes, sich-gegen die Seitengurte (3) abstützendes, die Form eines Schalensegmentes aufweisendes Trägerteil (7) angeordnet ist.
  2. 2.· Hohlfelge nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Trägerteil (7) nur in Richtung der Seitengurte (3) abgewinkelt ist.
  3. 3. Hohlfelge nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der von den Seiten des Trägerteiles (7) eingeschlossene Winkel je nach' Form der Felge und der Untergurtbreite' maximal 180° beträgt.
  4. 4. Hohlfelge nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Untergurt (2) die Form des in Richtung des Obergurtes (1) gewölbten Trägerte ils (7) aufweist.
    Hierau// Seite Zeichnung .
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102021125543A1 (de) 2021-10-01 2023-04-06 Dt Swiss Ag Laufradkomponente für ein Laufrad eines wenigstens teilweise mit Muskelkraft betriebenen Zweirads und Laufrad

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102021125543A1 (de) 2021-10-01 2023-04-06 Dt Swiss Ag Laufradkomponente für ein Laufrad eines wenigstens teilweise mit Muskelkraft betriebenen Zweirads und Laufrad
DE102021125543B4 (de) 2021-10-01 2023-05-25 Dt Swiss Ag Laufradkomponente für ein Laufrad eines wenigstens teilweise mit Muskelkraft betriebenen Zweirads und Laufrad

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