DD149141B1 - Batterieueberwachungsschaltung fuer sende-empfangsgeraete - Google Patents

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Lothar Bohr
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Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Batterieüberwachungsschaltung für Sende-Empfangsgeräte, insbesondere in der Funksprechtechnik.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die einwandfreie Funktion von batteriebetriebenen Funkgeräten ist entscheidend vom Zustand der Batterien abhängig. Dabei ist die Lebensdauer der Batterie unter anderem davon abhängig, daß die Batterie nur bis zur zulässigen Entladeschlußspannung beansprucht wird. Deshalb sind in solchen Geräten Einrichtungen zur Überprüfung des Batteriezustandes vorgesehen. Bekannt sind zum einen kleine Spannungsmesser, die zur Überwachung der Batterie in Geräten der Funksprechtechnik eingesetzt werden. Zum anderen wird auch für den selben Zweck eine Transistorschaltung verwendet, in der die Batteriespannung mit der Bezugsspannung von einer Zehnerdiode verglichen wird. Splange die Batteriespannung über der Bezugsspannung liegt, leuchtet während der Batteriekontrolle eine Leuchtdiode auf, die im Kollektorkreis des Transistors liegt. Nachteilig ist bei diesen Lösungen, daß der Benutzer stets an die Wiederholung der Kontrolle in bestimmten Zeitabständen denken muß und daß die manuelle Bedienung einer Taste notwendig wird.
Weiterhin ist eine Schaltungsanordnung bekannt, bei der eine ständige Kontrolle der Batterie durchgeführt wird und eine auftretende Unterspannung akustisch signalisiert wird. Da diese akustische Signalisierung über den vorhandenen Mikrofon-Lautsprecher durchgeführt wird, kann die Signalisierung nicht während des Senders oder bei vorliegendem Empfang durchgeführt werden.
Die Batterieüberwachung ist deshalb nur während der Empfangsbereitschaft wirksam, wenn der Strombedarf aus der Batterie am geringsten ist.
Während des Sendens oder bei Empfang tritt ein wesentlich höherer Strombedarf auf und die Batteriespannung kann unter der Entladeschlußspannung zusammenbrechen.
Bei älteren Batterien, die schon einen hohen Innenwiderstand aufweisen, kann es dazu kommen, daß die Sendeleistung erheblich reduziert ist und dadurch andere Parameter des Gerätes, wie Frequenzkonstanz und Frequenzhub, nicht mehr eingehalten werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Batterieüberwachungsschaltung zu konzipieren, die die Nachteile der bekannten Lösungen nicht besitzt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Batterieüberwachungsschaltung anzugeben, die auch eine Unterschreitung der Entladeschlußspannung, die während des Sendens oder bei Empfang auftritt, während der folgenden Empfangsbereitschaft signalisiert.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Auswerttransistor vorgesehen ist, dessen Kollektor über einen Spannungsteiler mit der Basis eines Transistors verbunden ist, der mit dem in seiner Emitterleitung liegenden zweiten Transistor ein UND-Glied bildet. Der Kollektor des ersten Transistors ist mit einem Kondensator und über einen Widerstand mit der Basis eines dritten Transistors verbunden. Von der Basis dieses Transistors ist ein weiterer Widerstand zur Betriebsspannung des
Senders geschaltet, und der Kollektor ist über eine Diode mit einem Signalisierungsgenerator und über einen Spannungsteiler mit der Basis des zweiten Transistors verbunden, an dessen Basis außerdem über einen Widerstand eine Löschtaste angeschaltet ist. Der Kollektor des zweiten Transistors ist mit dem Emitter des ersten Transistors verbunden. Dem Signalisierungsgenerator ist über einen Kondensator ein Mikrofon-Lautsprecher nachgeschaltet.
Einer Ausgestaltung der Erfindung gemäß ist der Signalisierungsgenerator ein Impulsgenerator mit komplementären Transistoren, der sehr schmale Impulse erzeugt, wodurch der Strombedarf sehr gering ist.
Die Schaltungsanordnung dieser Erfindung ermöglicht es, daß eine Unterschreitung der Entladeschlußspannung während des Sendens oder bei Empfang festgestellt und gespeichert wird. Bei anschließendem Übergang des Gerätes in die Empfangsbereitschaft wird die akustische Signalisierung in Betrieb gesetzt.
Eine Löschung der Signalisierung mit der Löschtaste ist nur möglich, wenn die Betriebsspannung wieder über die Entladeschlußspannung angestiegen ist.
Die Löschtaste wird zweckmäßigerweise mit der Rauschsperrentaste des Gerätes gekoppelt, wodurch eine zusätzliche Taste unnötig wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die dazugehörige Zeichnung zeigt die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung.
Das Unterspannungskriterium wird in der Kontrollschaltung 1 zum Beispiel in der Spannungsregelschaltung des Gerätes gewonnen. Der Transistor 2 ist bei ausreichender Betriebsspannung durchgeschaltet.
Die Transistoren 5,7 und 12 bilden eine komplementäre Speicherschaltung, wobei die Transistoren 5 und 7 eine UND-Verknüpfung darstellen.
Der Sperrzustand der Transistoren entspricht dem Signalisierungszustand „Unterspannung". Dabei ist auch Diode 14 gesperrt, und der Signalisierungsgenerator 15 erzeugt eine Impulsfolge, die über den Kondensator 16 dem Mikrofon-Lautsprecher 17 zugeführt wird. Der Kondensator 16 ist so bemessen, daß er mit dem Widerstand des Mikrofon-Lautsprechers 17 ein Differenzierglied bildet. Dadurch werden lediglich die Impulsflanken übertragen, wobei eine gut wahrnehmbare Signalisierung bei geringem Strombedarf erreicht wird.
Dieser Signalisierungszustand bleibt bestehen, bis die Speicherschaltung durch Betätigung der Löschtaste 18 in den stromführenden Zustand gesetzt wird. Die Widerstände 8 und 11 sind so hochohmig ausgelegt, daß der Strombedarf für die Batterie unbedeutend bleibt. Zur Löschung der Signalisierung wird über den Widerstand 13 der Transistor 7 durchgeschaltet. Liegt nun bei ausreichender Batteriespannung von Transistor 2 über den Widerstand 3 auch am Transistor 5 ein Steuerstrom an, so schaltet Transistor 5 durch und steuert den Transistor 12 auf dessen Kollektorstrom über den Widerstand 11, der den Transistor 7 im leitenden Zustand hält, wenn die Löschtaste 18 öffnet. Über die Diode 14, die jetzt leitend ist, wird der. Signalisierungsgenerator 15 im Sperrzustand gehalten.
Sinkt während des Sendens die Batteriespannung unter die zulässige Entladeschlußspannung ab, so fällt der Kollektorstrom der Kontrollschaltung 1 aus, der Transistor 5 sperrt und der Kondensator 6 entlädt sich über den Widerstand 8 bis zur Basis-Emitterschwellspannung vom Transistor 12, der über den Widerstand 9 von der Betriebsspannung der Sendestufen in der Sättigung gehalten wird. Dadurch wird über die leitende Diode 14 der Signalisierungsgenerator 15 im Sperrzustand gehalten und eine akustische Signalisierung unterbunden.
Wird nun der Sender abgeschaltet, so wird Us-Sender OVoIt und über den Widerstand 9 der Transistor 12 gesperrt, bevor sich selbst bei sofort ansteigender Batteriespannung der Kondensator 6 aufladen konnte. Da nun auch der Steuerstrom fürTransistor 7 wegfällt, bleiben dieser und der in Reihe liegende Transistor 5 im Sperrzustand und der Kondensator 6 entladen. Mit der Sperrung des Transistors 12 beginnt die akustische Signalisierung.
Bei Geräten, deren Betriebsspannung bei Realisierung eines Sparbetriebes getastet ist, tritt der Steuerstrom von Transistor 2 periodisch auf. Um während der Ausschaltphasen die Speicherung der Schaltung aufrecht zu erhalten, ist der Speicherkondensator 6 vorgesehen, der in jeder Einschaltphase nachgeladen wird.
Sein Wert ist so bemessen, daß er die zur Aussteuerung von Transistor 12 erforderliche Spannung auch während der Ausschaltphase aufrecht erhält.
In Betracht gezogene Druckschriften: DD-PS 99901 DD-PS 99902 DD-PS 118353 DE-OS 2517138

Claims (1)

  1. Batterieüberwachungsschaltung für Sende-Empfangsgeräte, insbesondere in der Funksprechtechnik, mit einer Kontrollschaltung und Signalisierungsgenerator zur Ansteuerung eines akustischen Wandlers über einen Kondensator, gekennzeichnet dadurch, daß der Kollektor des Auswerttransistors (2) über einen Spannungsteiler, bestehend aus den Widerständen (3; 4) mit der Basis eines Transistors (5) verbunden ist, der mit einem in seiner Emitterleitung liegenden Transistor (7) ein UND-Glied bildet und dessen Kollektor mit einem Kondensator (6) und über einen Widerstand (8) mit der Basis eines weiteren Transistors (12) verbunden ist, von der ein Widerstand (9) zur Betriebsspannung (Ub) des Senders geschaltet ist und dessen Kollektor über eine Diode (14) mit dem Signalisierungsgenerator (15) und über einen Spannungsteiler, bestehend aus den Widerständen (11,10), mit der Basis des Transistors (7) verbunden ist, an dessen Basis außerdem über einen Widerstand (13) an eine Löschtaste (18) und dessen Kollektor an den Emitter des Transistors (5) angeschlossen ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
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