DD143285A1 - Kleinformatiges wandbauelement zum moertellosen verlegen - Google Patents

Kleinformatiges wandbauelement zum moertellosen verlegen Download PDF

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DD143285A1 DD21251379A DD21251379A DD143285A1 DD 143285 A1 DD143285 A1 DD 143285A1 DD 21251379 A DD21251379 A DD 21251379A DD 21251379 A DD21251379 A DD 21251379A DD 143285 A1 DD143285 A1 DD 143285A1
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Dietrich Reimer
Christian Broecker
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Dietrich Reimer
Christian Broecker
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein kleinformatiges Wandbauelement zum mörtellosen Verlegen für die Errichtung von Außen- und Innenwänden in der Bauindustrie. Das Ziel der Erfindung liegt in der Herstellung derartiger Wandbauelemente ohne wesentliche Veränderungen der vorhandenen Fertiger, z.B. für Hohlblocksteine, bei gleichzeitiger Stabilität analog der Verwendung von Mörtel und Senkung des Materialaufwandes. Die Aufgabe besteht in der Herstellung von Wandbauelernenten in solider Ausführung mittels Aussparungen und Verbindungselemente ohne die Erreichung einer nachteiligen Feingliedrigkeit. Das Wesen der Erfindung liegt in der Anordnung eines Verbindungselementes in Form eines Diagonalverlaufes über die angrenzenden Stirnseiten eines Wandbauelementes im verlegten Zustand. Infolge der überragung des Verbindungselementes gegenüber dera Wandbauelement greift eine entsprechende Aussparung an der unteren Horizontalfläche des Wandbaueiementes der Folgeschicht in den hervorragenden Teil des Verbindungselementes ein.

Description

VEB. Baumaterialien Freyburg
Freyburre/Unstrut-
a); Titel der. Erfindung
Kleinformatiges V/andbauelenient, zum mörtellosen Verlegen.
b.)/ Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft ein kleinformatiges Wandbauelement; zum mörtellosen Verlegen, vorzugsweise aus Beton. Es ist in der Bauindustrie zur Herstellung, von Außen- und Innenwänden vorgesehen.
c), Charakteristik der bekannten, technischen. Lösungen.
lach dem AP 120614, B. 28 b, 1/29 ist. ein Mauerblock sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung, zur. Herstellung, desselben bekannt.
Bei dem. Mauerblock wird die obere und untere- Stütsflache in zwei im wesentlichen zueinander rechtwinkligen.. Eichtungen wellenförmig, ausgebildet, und die. Wellenmurster in beiden Richtungen dieselbe Amplitude'und Periodizität sowie ein konstantes Wellenprofil aufweisen. Bei Blöcken, mit rechteckigen Flächen decken sich die Eichtungen, mit, der Längs- und Breiteneinrichtung; der Blöcke« Die Wellenmuäteaz sind im wesentlichen- sinusförmig,,
lacht eil ig, bei dieser Lösung ist sowohl das Erfordernis einer besonders konstruierten Maschine als auch . einer Vielzahl von fahrbaren Formen-, die recht, kompliziert, und sehr materialaufwendig,, sind.
Die DE - AS 1960678, E 04 b, 2/46 bezieht- sich. auf. ,eine Y/and, die aus im. Verband oder in. Reihen übereinrander verlegten Mauersteinen besteht.. Die Stoßflächen der. Mauersteine sind mit. senkrecht, verlaufenden hinterschnittenen Stoßflächennuten versehen. Des weiteren, erstrecken sich von der oberen zur unteren Lagerfläche Ausnehmungen., deren Querschnitt: das Aussehen von zwei spiegelbildlich angeordneten Stoßflächennuten hat.» Bei der. Verlegung, greifen die Verbindungselemente teilweise mit; ihren Kopfteilen in die StOßflächennuten benachbarter Mauersteine, ein. Durch, die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird eine selbsttätige präzise Ausrichtung der Mauersteine beim Aufsetzen und leichten Anklopfen erzielt, ohne daß genaue Kontrollen mit. Schnur- und Wasserwaage erforderlich sind»
Nachteilig; ist, daß trotzdem die Verwendung von Dünnmörtel; oder. Kleber, notwendig, ist; und die Verbindungselemente recht kompliziert in der Formgebung, sind.
In der DJS - OS 2714341, E 04 c, 1/10 wird ein Mauerblock, zum verzahnten Versetzen mit; gleichartigen Blöcken vorgeschlagen, wobei die Blöcke, verzahnt werden, ohne daß die Verwendung, von Kalk oder sonstigen Bindemittel erforderlich sind. An der oberen bzw. an der unteren Fläche, des Blocks sind komplementäre Vorsprünge bzw. Vertiefungen vorhanden« Diese Art. Mauerblock ist; nur mit SpezialVorrichtungen herstellbar und zur Vermeidung.von. steigenden Bruchverlusten durch den. Transport sind in jedem. Pail im Betonwerk und auf der. Baustelle entsprechende Hebezeuge notwendig.
Aus der Literatur New-Y/all-Interlocking Masonry Precast Concrete, London 2 (j971) 11, Seite 6^8 - 662 ist weiterhin ein ineinandergreifendes Mauerwerk bekannt. Dabei ist die obere und untere Lagerfläche eines Hohlblocksteines über die gesamte Breitseite, mit- jeweils einer schwalbenschwanzförmigen Aussparung, versehen« Die Größe der. Aussparung ist, so gewählt:, daß die vertikalen Fugen des über und unter einem Hohlblockstein liegenden Blocks mittig, in die Aussparung, greifen. Die Hohlblocksteine müssen horizontal eingeschoben werden.
Das horizontale Einschieben der Hohlblocksteine bedeutet beispielsweise bei dem Einsatz von Schwerbeton, also einem. Material mit hoher Dichte, einen erheblichen, physischen Aufwand, da ein. Verlegen von Hand vorgesehen; ist· Die Fertigung, der. Steine bedeutet, wiederum den Einsatz, von Fertigem, die importiert, werden müßten oder. Keuentwicklungen notwendig machen. Außerdem, wird durch die Art der Verzahnung nicht, die Stabilität, einer Mauer in Querrichtung, zur Wand positiv beeinflußt.
Hach. US-Patentschrift. 3818 665, E 04 b, 2/42: ist- ein Wandbauelement, bekannt;, welches sowohl in der. Grund- und in der Deckflache ge zwei rechtwinklige parallel zueinander und zu. den Längsseiten verlaufende Aussparungen be sitzt ;s die über die gesamte: Länge'des Baukb'rpers verlaufen, und in die kreuzförmig, profilierten Schienen eingeschoben werden.
Der liachteil besteht in der Schaffung der Aussparungen. der Grundfläche mit den bisherigen Pertigern als auch in der. Sonderanfertigung, der Profilschienen, die aus Metall gefertigt werden müssen·
Bekannt, ist auch. eine. Steckbauweise nach dem Angebotspro j ekt Einfamilienwohnhaus Typ STB. 1.20 des Büros für Städtebau und Architektur des Bezirkes Halle, 402 Halle/ Saale, Platanenstraße 2 vom 1. September. 1972. Des weiteren ist. dieser Steckbaustein als Variante 11 in dem Prospekt Hydraulischer Bodensteinfertiger HBSP 12:00-1 des YSB Bezirksbaumechanik Halle, 403 Halle/Saale, Köthener Straße 31 abgebildet.
Die Steckbausteine können mit: dem im. Prospekt dargestellten Hohlblocksteinfertiger produziert werden. Die Möglichkeit der mörtellosen Verlegung dieser Steine ist deshalb gegeben, weil die an einer. Längsseite des Steines teilweise offene Wange und der rechtwinkligen Enden der. Seitenwand sowie der T.-fö-rmigen Ausbildung; eines Mittelsteges das vertikale Einsetzen des folgenden Steines ohne weiteres verwirklicht werden kann. Damit entsteht eine gewisse Verklammerung.
Es existiert auch eine solche Variante, die eine Längsseite besitzt; und die Seitenwände innen eine, verzahnte Ausbildung haben» Auch hier ist; mittig ein TJ-f örmiger. Steg vorhanden»
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Der lachteil dieser Lösungen ist, darin, zu sehen, daß auf Grund der Feingliedrigkeit der Steckbausteine er>hebliche Bruchverluste durch den Transport zu verzeichnen sind. Auf Grund der Dimension dieser· Baukörper ist- ein höherer Materialeinsatz, insgesamt; erforderlich gegenüber den. herkömmlichen Hohlblocksteinen. Die Fertigung derartiger'Bausteine auf der Baustelle ermöglicht, andererseits keine entsprechende Auslastung; des Hohlblocksteinfertigers·
Ziel der Erfindung,
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein solches mörtellos verlegbares kleinformatiges Y/andbauelement; zu. entwickeln, vorzugsweise aus Beton und in der Größe eines Hohlblockst.eines, welches durch- nur geringfügige 'konstruktive Änderungen bekannter Fertiger hergestellt, werden kann, das Eigengewicht, und den Materialeinsatz, positiv beeinflußt und die Feingliedrigkeit, nur auf die unbedingte Notwendigkeit; beschräxikt. Dadurch soll die. Möglichkeit der Erhöhung, der. Bruchverluste, während des Transports vermieden werden. Weiterhin ist es das Ziel der Erfindung, die Arbeitsbedingungen, u. a. dadurch- zu. verbessern., daß die Wandbauelemente nicht horizontal eingeschoben, werden müssen. Des v/eiteren soll die Wand eine Stabilität, analog, der Verwendung, von Mörtel für die Lager- und Stoßfugen erhalten.
e) Darlegung, des. Y/esens der. Erfindung
- Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung, gelöst wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe, zugrunde, ein solches kleinf.oxmatig.es Wandbauelement, zu, entwickeln, das beim Verlegen mittels Aussparungen und Verbindungselemente mi t: den. davor, danach, und darunter, liegenden Baukörpern. entsprechenden Halt; bekommte
- 'Merkmale der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst,, daß. zwei mit der.· Stirnseite, aneinander stoßende Wandbauelemente durch ein Verbindungselement gehalten v/erden. Das Einlegen, des Verbindungselements s erfolgt diagonal und zv/ar derart;, daß es von der einen inneren Ecke der Stirnseite, des einen Wandbauelementes zur gegenüberliegenden inneren Ecke der anstoßenden Stirnseite des anderen Y/andbauelementes verläuft. Dabei liegt, das Verbindungselement, vertikal in den Stirnseiten- eingelassenen. Aussparungen und überragt die obere Horizontalfläche des Wandbauelementes. Der überstehende T.eil wiederum wird- von der in. der unteren Horizontal- .. fläche des darüber liegenden Y/andbauelementes konr· gruent eingelassenen Aussparung aufgenommen, so daß ein Verschieben der Baukörper sowohl in Längsrichtung der Wand als auch quer dazu nicht, möglich ist»
f )· Ausführungsbeispiel
Das Ausführungsbeispiel soll anhand einer Zeichnung näher erläutert v/erden.
Es stellen dar;
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Pig. 1 - Draufsicht; auf eine Schicht; mit; Verbindungselement;
2 - Ansicht der Stirnseite mit, eingelegtem Verbindungselement · .
Pig. 3 - Draufsicht.· auf die untere Horizontalfläche - mit, Anordnung-; der Aussparung,
Das Wandbauelement 1 der Pig. 1 hat- an der oberen, Horizontalfläche 2 und der unteren Horizontalfläche 3 der. Pig. 2 Aussparungen. 4, die in vertikaler Richtung;. gegenüber liegen, und rechteckige Einschnitte darstellen. Weist/ das Verbindungselement. 1 eine andere. Porm. auf, muß auch die Aussparung 4 zur Aufnahme des Verbindung sei em ent es 8 entsprechend beschaffen sein. Das Verbindungselement. S kann aus unterschiedlichem Material und mit Ausformungen versehen sein, um den Materialeinsatz, zu. reduzieren. Aus Pig· 1 ist auch der Diagonalverlauf 5 der Aussparung 4 ersichtlich. Der Diagpnalverlauf 5 erstreckt sich von. der inneren lin-· ken Ecke der Stirnseite & des einen Wandbauelementes zur inneren, rechten Ecke des folgenden Baukörpers. Dabei kann die Schräge des Diagonalverlauf.es 5 unterschiedlich sein. Der Diagonalverlauf. 5 kann auch ent>gegengesetzt angeordnet werden. Da die Wandbauelemente 1 mit Pugenüberdeckung. verlegt v/erden, muß die Grundflächenaussparung, 7 des deckenden Wandbauelement.es nach. Pig. 3 mit dem Verbindungselement 8 der unteren Schicht kongruent sein. Hur so ist es möglich, daß der. über die Oberkante des Wandbauelementes 1 hervorragende T.eil 9 des Verbindungselementes 8 von der Grundflächenaussparung 7 aufgenommen wird. Der. hervorragende Heu kann unterschiedlich profiliert sein. Die Grundflächenaussparung, 7; ist; jedoch dementsprechend anzupassen.
Während der Wandbaustein 1 lediglich an den. Stirnseiten 6 der. oberen Horizontalfläche 3 Ausspannungen 4 besitzt, ist^ der Uckstein 10 mit- veränderter· Anordnung, der. Aussparungen 4 versehen. Bei dem Eckstein 10 ist eine Aussparung 4 wie bei dem·. Wandbauelement. 1 an. der Stirnseite β- vorhanden, an die sich das folgende Wandbauelement; 1 als Läufer anschließt;» Außerdem erhält der Eckstein 10 eine. Längsseitenaussparung; 11. Sie stellt eine Verlängerung der Aussparung 4 des angrenzenden Wandbauelementes 1 dare
Bei dem. Verlegen der Wandbauelemente 1 sollte wie beim, traditionellen Mauern mit. dem Eckstein 10 begonnen werden. Sind zwei Baukörper. verlegt,, ist. das Ver~ bindungselemenir 8 in die Aussparung 4 einzulassen. Es Y/äre gegebenenfalls zweckmäßig, die erste Schicht auf dem Fundament· mit einer Lagerfuge aus Mörtel zvl versehen* Des v/eiteren muß der Projektant· bei der Erarbeitung, des Projektes Öffnungen in, der. Wand unter Beachtung der Verlegetechnologie und der Abmessungen der Wandbauelemente vornehmen, um den. Effekt· dieser
Erfindung weitgehendst. auszunutzen«

Claims (4)

-s- Erfindungsanspruch
1. Kleinformatiges Wandbauelement, zinn mörtellosen. Verlegen, bestehend aus in. ein. Wandbauelement, 01), eingelassene Aussparungen an den Stirnseiten (.6), mit einem Verbindungselement., dadurch- gekennzeichnet, daß die Aussparungen (.4)· an den Stirnseiten CG.) des Wandbauelementes 0.1) mit einem Diagonalverlauf (5)) angeordnet, sind und das Verbindungselement (8) einen über, die obere Horizontalflache 02) hervorragenden Teil 09) besitzet, der analog, einer. Grundflächenaussparung 07) in der unteren Horizontalfläche O) ist., wobei ein Eckstein. C10), über. eine. Aussparung 04) an einer Stirnseite 06) und eine Längsseitenaussparung (j 1} an der oberen. Horizontalflache 02) verfügt«
2. Kleinformatiges Wandbauelement; zum mörtellosen Verlegen, nach Punkt, 1, dadurch, gekennzeichnet·, daß die Aussparungen (.4), unterschiedlich, profiliert, sind und das. Verbindungselement C8), entsprechend angepaßt ist·
3. Kleinformatiges Wandbauelement zum mörtellosen Verlegen, nach Punkt· 1, dadurch gekennzeichnet-, daß der hervorragende Teil 09) des Verbindungselementes (.8) eine, unterschiedliche Formgebung und die Grundflächenaussparung, C7X eine entsprechende Anpassung erhält»
4· Kleinformatiges Wandbauelement, zum mörtellosen Verlegen nach Punkt 1, dadurch gekennzeiclinet, daß das Verbindungselement 08) selbst Ausformungen besitzt.
-Z-
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5» Kleinformatiges V/andbauelement; zum mörtellosen Verlegen nach Punkt- 1, dadurch, gekennzeichnet-, dai3 das Verbindungselement, (,8), aus unterschiedlichem Material hergestellt sein kann*
4 Seite Zeichnung
' f· t-» '-=. V/ -Cj ί
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5010707A (en) * 1989-08-21 1991-04-30 Ned Nelson Retaining wall block module

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US5010707A (en) * 1989-08-21 1991-04-30 Ned Nelson Retaining wall block module

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