DD136105B1 - Trenn-und leiteinrichtung fuer kolonnen,vorzugsweise fuer regenerationskolonnen - Google Patents
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Landscapes
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Description
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Titel der Erfindung
Trenn- und Leiteinrichtung für Kolonnen, vorzugsweise für Regenerationskolonnen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Trenn- und Leiteinrichtung zum Trennen von Gasen aus Flüssigkeits-Gas-Gemischen in Kolonnen, vorzugsweise in Regenerationskolonnen der chemischen Industrie.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind bereits Trenneinrichtungen in Kolonnen bekannt, bei denen das Flüssigkeits-Gas-Gemisch durch einen einfachen Überlauf getrennt wird· Das erfolgt derart, daß das Flüssi keits-Gas-Gemisch über ein zylindrisches Innenrohr der Entgasungsblase zugeführt wird. Am freien oberen Ende des Innenrohres tritt das Gemisch frei in die Entgasungsblase aus. Dabei wird ein großer Teil des im Gemisch enthaltenen Gases frei und nimmt den gesamten Raum oberhalb des zylindrischen Innenrohres ein.
Daraus ergibt sich der Nachteil, daß das so entweichende Gas noch einen sehr hohen Flüssigkeitsanteil aufweist. Dieses Gasgemisch mit dem hohen Flüssigkeitsanteil ist äußerst aggressiv und erfordert deshalb einen erhöhten Korrosionsschutz für die Entgasungsblase. Zum anderen strömt dieses Gasgemisch mit dem hohen Flussigkeitsanteil in den oberen Kolonnenteil ein. Eine konstruktive Verbindung des unteren und des oberen Kolonnenteils erfolgt nur durch die dazwischen angeordnete
Entgasungsblase. Eine spezielle Leiteinrichtung für das freiwerdende Gas ist nicht vorgesehen·
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, bei Flussigkeits-Gas-Gemischen eine einwandfreie Trennung des Gases von der Flüssigkeit und eine gute Führung des freiwerdenden Gases au erreichen, um die Arbeitsweise der Kolonne zu verbessern und den Materialeinsatz für die Entgasungsblase ökonomischer zu gestalten. Weiterhin ist es das Ziel der Erfindung bei Kolonnen mit Teilen sehr großen Durchmessers, d.h· mit Entgasungsblasen, die im Durchmesser das Lademaß von Verkehrsträgern überschreiten, den Versand der Entgasungsblase sowie vor allem die spätere Montage auf der Baustelle zu vereinfachen«
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung für Kolonnen, vorzugsweise für Regenerationskolonnen zu schaffen, die eine einwandfreie Trennung des Flüssigkeits-Gas-Gemisches und eine anschließende Zwangsführung des frei werdenden Gases nach der Trennung in den oberen Kolonnenteil gewährleistet, wobei gleichzeitig ein verbesserter Korrosionsschutz für die Entgasungsblase zu erreichen ist» Durch die günstige Gestaltung der Kolonne im Bereich der Entgasungsblase ist ein vereinfachter Transport sowie eine vorteilhafte Baustellenmontage zu erreichen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das zylindrische Innenteil der Kolonne im Bereich der Entgasungsblase mit einer Anzahl von Überlauföffnungen versehen und um die Höhe der Überlauföffnungen verlängert ist. Die Überlauföffnungen gewährleisten einen maximalen i?lüssigkeitsüberlauf aus dem zylindrischen Innenteil in die Entgasungsblase.
An die Oberkante der Überlauföffnungen schließt sich ein Leitkegel an, welcher an seinem oberen Ende fest mit dem oberen
Kolonnenteil verbunden ist und die Gase direkt in den oberen Kolonnenteil leitet. In dem Leitkegel sind zusätzlich Öffnungen für die Rückführung von Restgasen aus der Entgasungsblase vorgesehen·
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß diese Einrichtung die Flüssigkeit gezielt aus dem zylindrischen Innenbeil in die Entgasungsblase überlaufen läßt und dabei eine Zwangsführung des freiwerdenden Gases in dem oberen Kolonnenteil garantiert· Die Restflüssigkeit im Gas wird dabei an dem Leitkegel abgeschieden und die Restgase aus der in der Entgasungsblase befindlichen Flüssigkeit können durch die zusätzlichen Öffnungen in dem Leitkegel in den oberen Teil der Kolonnen gelangen·
Durch die Anordnung des erfindungsgemäßen Leitkegels, der eine direkte und starre Verbindung des unteren und des oberen Eolonnenteils darstellt und der sich auch durch die gesamte Länge der Entgasungsblase hindurch erstreckt, ergeben sich als weitere Vorteile:
— Durchführung einer Druckprobe für die gesamte Kolonne Oder ihrer einzelnen Teile in der Werkstatt bei der Herstellung vor dem Einarbeiten der Öffnungen
— Vereinfachter Transport der Kolonne bei großem Durchmesser der Entgasungsblase (ζ·Β·> 3,600 mm), die infolge Lademaßüberschreitung von Verkehrsträgern nur in Sektionen geteilt transportiert werden kann, und anschließende einfache Montage, da das zylindrische Innenteil und der Leitkegel ein Ausrichten der einzelnen Sektionen der Entgasungsblase erleichtern
·· Infolge der Zwangsführung des freiwerdenden Gases durch den Leitkegel ist es trotz hoher Aggressivität des Gases nicht mehr erforderlich, die Entgasungsblase aus korrosionsfestem Material herzustellen bzw· besonders zu schützen, sondern als Material können gewöhnliche Kohlenstoffstähle Verwendung finden·
Ausfuhr ungsb eispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfülmingsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Pig· 1 t einen Längsschnitt durch eine komplette Regenerati onskolonne
2 ι Oberteil einer Regenerationskolonne mit Entga-
ßungsblase einschließlich der erfindungsgemäßen irenn- und Leiteinrichtung
3 * erfindungsgemäße 2renn- und Leiteinrichtung mit
Öffnungen (ohne übrige Teile der Kolonne)
Die Lösung tritt in den unteren Kolonnenteil 1 ein und wird durch ein erstes Innenrohr 2 nach oben geleitet und tritt am freien oberen Ende des ersten Innenrohres 2 in ein zweites Innenrohr 3 über» Die dabei freiwerdenden Gase treten durch die offenen oberen Enden der Innenrohre 2 und 3 iß· den erfindungsgemäßen Leitkegel 4 ein und werden von diesem direkt in den oberen Kolonnenteil 5 geleitet.
Die Lösung gelangt weiterhin durch das zweite Innenrohr 3 nach unten in den Kolonnenteil 6, unterhalb eines Wärmeübertragers 7 und- durchläuft anschließend aufsteigend den Wärmeübertrager 7 о Das hier entscehende Flüssigkeits-Gas— Gemisch erreicht daraufhin das zylindrische Innenteil 8 innerhalb der Entgasungsblase 9· Das zylindrische Innenteil 8 ist an seinem oberen Ende mit einer Anzahl von Überlauföffnungen 10 versehen und um die Höhe der Überlauföffnungen 10 verlängert. An das obere Ende der Überlauföffnungen 10, und damit des zylindrischen Innenteils 8, schließt sich der Leitkegel 4 als Verbindung zum oberen Kolonnenteil 5 ^n. Das zylindrische Innenteil 8 stellt die Portsetzung des äußeren zylindrischen Mantels der Kolonne innerhalb der Entgasungsblase 9 dar. Die Flüssigkeit tritt durch die Überlauföffnungen 10 in die Entgasungsblase 9 ein. Zur Erzielung eines maximalen Flüssigkeitsüberlaufes aus dem zylindrischen Innenteil 8 in die Entgasungsblase 9 sind zwischen den einzelnen Überlauföffnungen 10 nur schmale Stege 12 vorgesehen.
Die beim Überlauf freiwerdenden Gase werden ebenfalls wieder durch den erfindungsgemäßen Leitkegel 4 in den oberen Kolonnenteil 5 geleitet· Restgase, die beim Überlauf der flüssigkeit durch die Überlauföffnungen 10 frei werden, können nach freiem Aufsteigen in der Entgasungsblase 9 durch die Öffnungen 11 ebenfalls in den erfindungsgemäßen Leitkegel 4 und von dort in den oberen Kolonnenteil 5 gelangen·
Die Wirkungsweise der Erfindung ist folgende:
Durch die Anordnung des erfindungsgemäßen Leitkegels 4 in Verbindung mit den Überlauföffnungen 10 erfolgt eine bessere Trennung des JFlüssigkeits-Gas-Gemisches und eine direkte Ableitung des freiwerdenden Gases in den oberen Kolonnenteil 5, ohne daß der Hauptanteil des Gases mit dem Mantel der Entgasungsblase 9 i& Verbindung tritt· Dadurch ist -der zylindrische Mantel der Entgasungsblase 9 einem geringeren Korrosionsangriff ausgesetzt, wodurch ein ökonomischerer Werkstoffeinsatz ermöglicht wird, da hierfür kein besonders korrosionsfestes Material mehr eingesetzt zu werden braucht. Die Entgasungsblase 9 kann jetzt aus gewöhnlichem Kohlenstoffstahl hergestellt werden·
Die infolge des großen Durchmessers und festgelegter Lademaße für den Transport erforderliche Teilung der Entgasungsblase 9 in mehrere Segmente und die dadurch notwendige Baustellenmontage der Entgasungsblase 9 wird durch die erfindungsgemäße Ausführung der Kolonne wesentlich erleichtejjb, da infolge der Verbindung des zylindrischen Innenteils 8 mit dem oberen Kolonnenteil 5 durch den Leitkegel 4 ein durchgängiger Kolonnenkörper entsteht, und damit gute Voraussetzungen zum Anpassen der einzelnen Segmente der Entgasungsblase 9 bei der Baustellenmontage gegeben sind·
Außerdem kann durch den erfindungsgemäßen Leitkegel 4 die Kolonne ohne Entgasungsblase 9 bereits einer Druckprobe im Herstellerwerk unterzogen werden.
Claims (2)
1· Trenn- мМ leiteinrichtung zum Trennen von Gasen aus Flüssigkeits-Gas-Gemischen in Kolonnen, vorzugsweise in Regenerationskolonnen, die aus einem unteren und einem oberen Kolonnenteil bestehen und beide Teile durch eine Entgasungsblase verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Inaenteil (8) der Kolonne an seinem oberen Ende innerhalb der Entgasungsblase (9) mit einer Anzahl von Überlauföffnungen (10) versehen und um die Höhe der Überlauföffnungen (10) verlängert sowie das obere Ende durch einen Leitkegel (4) fest mit dem oberen Kolonnenteil (5) verbunden ist, wobei in dem Leitkegel (4·) öffnungen (11) vorgesehen sind.
2« Trenn- und Leiteinrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Überlauföffnungen (10) schmale Stege (12) vorgesehen sind.
Hierzu _i3__Seiien Zeichnungen
Priority Applications (3)
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| DD20193477A DD136105B1 (de) | 1977-11-08 | 1977-11-08 | Trenn-und leiteinrichtung fuer kolonnen,vorzugsweise fuer regenerationskolonnen |
| SU787770320A SU946588A1 (ru) | 1977-11-08 | 1978-10-10 | Разделительное и направл ющее устройство дл выделени газов из смеси жидкость-газ в колоннах,преимущественно в регенеративных колоннах |
| CS667978A CS213650B1 (cs) | 1977-11-08 | 1978-10-13 | Rozdělovači a rozvádž ; zařízeni |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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| DD136105A1 DD136105A1 (de) | 1979-06-20 |
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Family Applications (1)
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| RU2327516C2 (ru) * | 2006-05-25 | 2008-06-27 | Открытое Акционерное Общество "Невская Косметика" | Химический реактор |
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- 1977-11-08 DD DD20193477A patent/DD136105B1/de unknown
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Also Published As
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