DD112043B1 - Schaltungsanordnung für einen elektronischen Gleichstromsteller - Google Patents

Schaltungsanordnung für einen elektronischen Gleichstromsteller

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Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für einen elektronischen Gleichstromsteller, der ein oder mehrere leistungsschaltende steuerbare Hauptventile besitzt, deren Abschaltung mit Hilfe einer Kommutierungseinrichtung erfolgt, v/obei der in ihr enthaltene Eeihenschwingkreis aus einem Kommutierungskondensator und einer Koromutierungsdrossel gebildet wird.
Es sind bereits mehrere Schaltungsanordnungen elektronischer Gleichstromsteller bekannt, bei denen die Kommutierungseinrichtung einen Reihenschwingkreis beinhaltet· Insbesondere Gleichstromsteller, bei denen mit Hilfe einer Kommutierurigseinrichtung zwei oder mehrere Hauptventile im G-egentakt gelöscht werden und bei denen verlustarme Kommutierungsdrosseln angewendet werden, tritt eine Aufschaukelung der Kommutierungskondensatorspannung auf. Daraus resultierend, überschreitet die Kommutierungskondensatorspannung wesentlich die Spannung der speisenden Quelle.
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Nachteilig ist bei diesen Schaltungsanordnungen, daß, wenn kurzzeitige Erhöhungen der speisenden Spannung oder des Laststromes auftreten, die Bauelemente des Gleichstromstellers spannungsmäßi-g überdimensioniert werden müssen·
Zweck der Erfindung ist es, die dem Stand der Technik anhaftenden Nachteile zu vermeiden, um dadurch den Bauelementenaufwand für den elektronischen Gleichstromsteller zu verringern·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, bei der die Spannungsaufsehaukelung am Kommutierungskondensator, bei Verwendung von verlustarmen Kommutierungsdrosseln, im Bereich der höheren Speisespannungen und Lastströme stark reduziert wird·
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zu einem der Kommutierungsbauelemente, insbesondere der Kommutierungsdrossel, zwei antiparallel geschaltete Halbleiterventile, welche entweder eine höhere Leistung im Sperrzustand zulassen oder über die positive Anoden-Katoden-Spannung eingeschaltet werden dürfen oder über die Zündelektrode eingeschaltet werden können, parallel geschaltet sind. Ebenfalls kann in Reihe mit den antiparallel geschalteten Halbleiterventilen ein Widerstand angeordnet werden·
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Die Erfindung soll nachstellend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt eine Schaltungsanordnung für einen elektronischen Gleichstromsteller nach der Erfindung.
Die Spannung der Speisespannungsquelle 1 wird über die beiden steuerbaren Hauptventile 6; 7 an die Gleichstromreihenschlußmoijoren 2; 3 und 4-; 5 angelegt. Sind die steuerbaren Hauptventile 6; 7 abgeschaltet, fließt der Motorstrom über das nichtsteuerbare Ventil 8 bzw. 9· Die Abschaltung der steuerbaren Hauptventile 6;, 7 erfolgt mittels des Reihenschwingkreises, der aus der Kommutierungsdrossel 13 und dem Kommutierung skondensat or 12 gebildet wird. Der Reihenschwingkreis wird über die steuerbaren Ventile 14} 15 am steuerbaren Hauptventil 7 zu dessen Löschung angeschlossen bzw. über die steuerbaren Ventile 16; 17 am steuerbaren Hauptventil 6. Die nichtsteuerbaren Ventile 10; 11 bilden die zum Verlöschen der steuerbaren Hauptventile 6; 7 notwendige Sperrspannung.
Wird eine verlustarme Koinnmtierungsdrossel 13 angewendet, steigt die Spannung am KoGimutierungskondensator 12 über die Spannung der Speisespannungsquelle 1 an. Diese Spannungserhöhung ist bei elektronischen Gleichstromstellern, die mit stark veränderlicher Speisespannung betrieben werden, als Vorteil für die Dimension!erung des Kommutierungskondensators zu werten. !Treten aber kurzzeitige Spannungserhöhungen bei der Speisespannungsquelle 1 auf, dann wird bei der vorgeschlagenen Schaltungsanordnung durch die Beschaltung der Kommutierungsdrossel 13 die Spannungsaufschaukelung am Kommutierungskondensator 12 v/eitgehend vermieden. Die Beschaltung besteht aus den Halbleiterventilen 18; 19» die über die positive Dioden-Katoden-Spannung eingeschaltet v/erden können und aus dem spannungsabhängigen Y/iderstand 20. Die Halbleiterventile 18; 19sollen so gewählt sein, daß deren Kippspannung in der positiven Richtung der Anoden-Katoden-Spannung kleiner ist als die zulässige negative Spannung.
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Erreicht die Spannung des Kommutierungskondensators 12, d· h· auch der Kommutierungsdrossel die Kippspannung der Halbleiterventile 18; 19» dann schalten diese den spannungsabhängigen Widerstand 20 parallel zur Kommutierungsdrossel 13 ein. Dadurch entstehen zusätzliche Verluste im Komimtierungskreis und eine Aufschaukelung der Kommutierungslcondensatorspannung wird weitgehend vermieden· Durch die Spannungsabhängigkeit des Widerstandes 20 wird erreicht, daß die zusätzlichen Verluste nur in dem Maße auftreten, wie es für die Vermeidung der Spannungsaufschaukelung notwendig ist.

Claims (2)

_5- 177323 Patentansprüche
1. Schaltungsanordnung für einen elektronischen Gleichstromsteller, der ein oder mehrere leistungsschaltende steuerbare Hauptventile besitzt, deren Abschaltung mit Hilfe einer Kommutierungseinrichtung erfolgt, wobei der in ihr enthaltene Reihenschwingkreis aus einem Kommutierungskondensator und einer Kommutierungsdrossel gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verminderung der Spannungsbeanspruchungen der Bauelemente des elektronischen Gleichstromstellers beim Auftreten von kurzzeitigen Erhöhungen der speisenden Spannung oder des Laststromes eine zusätzliche Verlustquelle im Kommutierungskreis über mehrere Pulsperioden des elektronischen Gleichstromstellers dadurch realisiert wird, daß zu einem der Kommutierungsbauelemente, insbesondere der Kommutierungsdrossel (13)» zwei antiparallel geschaltete Halbleiterventile (18; 19)».welche entweder eine höhere Leistung im Sperrzustand zulassen oder über die positive Anoden-Katoden-Spannung eingeschaltet werden dürfen oder über die Zündelektrode eingeschaltet werden können, parallel geschaltet sind.
2· Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Eeihe mit den antiparallel geschalteten Halbleiterventilen (18; 19) ein Widerstand (20) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnung

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