CH99147A - Elektrodeneinführung für Grossgleichrichter. - Google Patents
Elektrodeneinführung für Grossgleichrichter.Info
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Description
Elektrodeneinführung für Grofigleichrichter. Die im allgemeinen zur Einführung der Elektroden dienenden Porzelianisolatoren ha,ben dengrossen Nachteil, dass sie sehr leicht infolge der Einwirkung der Hitze zersprin gen. Alle Versuehe, sie idurch ein anderes Material zu ersetzen, sind mehr oder -weniger gescheitert, da es nicht gelungen ist, ein Ma terial zu finden, das gleichzeitig genügend hitzebeständig und zugleich isolierend ist.
Ylan hat zwar versucht, Meiallteile unter Zwischenlage von Glimmer isolierend auf einander zu pressen. Doch scheiterte #dies bei grösseren Abmessungen des Gleichrichters daran, dass entsprechend grosse Glimmerplat- ten nicht mehr zu bes,cliaffen sind und,die in den Quer-hsilberdaAmpfrauni hineinragenden Kriechflächen sich sehr bald mit Queck- silberniedersühlägen überziehen und dann zerstört werden.
Nachstehende Erfindung betrifft die luft- und wärrnebeständige Einführung von Elektroden von Quecksilbergleichrichtern. Die beschriebene Ausführung gestattet, die Einführung der Elektroden, speziell der Ka thode in einer einwandfreien, allen Verhält- nissen Rechnung tragenden Weise vorzuneli- men. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung durch zwei Ausführungsbeispiele veranschaulicht. In Fig. <B>1</B> ist die Einführung des mit Quecksilber gefüllten Kathoden behälters<B>k</B> angegeben.
Auf dem Kathoden- be'hälter ist ein Stahlring s befestigt, der innen schwach konisell gedreht ist. In diesen Ring passt ein zweiter Stalilring r. Zwischen den Ring s und r ist als Einlage ein Asbest ring a gepresst, welcher in den innern Teil ,des Gleiehrichters ziemlich -weit hineinragt, so dass eine verhältnismässig grosse Kriech fläche zwisthen dem Ring r und s entsteht.
Dieser Asbestring wird, um-seinen Zweck zu erfüllen, in folgender Weise behandelt: er wird nur so weit, als er zwischen die Stahl- rmge gepresst ist, mit einem geeigneten, hitze beständigen Lack, z. B. Bakelit, imprägniert und sodann unter starkem Druck zwischen die Ringe gepresst und inder Hitze getrock net.
Auf diese Weise entsteht einesteils eine sehr gute Isolierung der beiden Stahlringe voneinander, andernteils eine sehr grosse Überstelleilde Kriechfläche aus reinem Asbest, das sieh infolge seiner schlechten Wärme- leitfähicheit nicht mit einer leitenden Queck- silbersühielit überzieht und keine schädlichen Gase entwickelt.
Diese so vereinigten Stahl- rinue r und s können nun wie ein -ewöhn- licher Isolator zur Einführung der Kathode oder auch der Anode in das Gleiehrichter- "efäss 11 g verwendet werden. Es kann natür- lieh aueli. der Ring r init dem Gefäss aus einem
Stüek her-estellt sein und der Ring<I>s</I> gegebenenfalls mit den Elektroden, z. B. mit el der Kathode oder der Anode. Im all-einei- neu wird es jedoch vorteilhaft sein, die Binge r und s zusammengepresst als Isolator für sich, zu behandeln. Eine weitere Verbesse rung besteht darin, dass die Einge in ihrem obern Ende eino Aussparung<B>b</B> erhalten.
Man ist dadurch in der Lage, nachträglich noch von dein isolierenden Lack aufzu- v e tDi ssen, welcher sieh unter Wirkung des Va- lzuums, das im Gleiehrichtergefäss herrscht, noch in etwa vorhandene Poren einsaugt und diese verstopft. Eine abgeänderte L\.usfüli- riiiigsform zeigt Fig. 2.
Hier ist der _Asbest- schutzring a nicht konisch zwischen die bei.- den Stahlringe s und r geklemmt, sondern mit Hilfe der Befestigungsschrauben<B>b,</B> wel che auf den Umfang verteilt sind und deii Ring r und s unter Anwendung von Isolier- buelisen -i zusammenpressen.
In einen oder in beide Ringe sind Rillen o eingedrehl, zu welchen Bohrlöcher<B>1</B> führen. -,Auch hierbei wird der Asbestrilig nur so weit mit dem Isolierlack imprägniert, als er sieh zwischen den Stahlplatten befindet. Die erwähnten eingedrehten Rillen o können in Verbindung mit den Bohrlöchern<B>1</B> dazu dienen, nachträg- lieh ebenfalls noch mit Lack aufgefüllt zil werden, so dass ebenfalls ein sicheres Ver- stopfc..i der Poren erzielt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANNSPRUCH: <B>EI</B> iiifüliranosisolator für die Elektroden ori Quecksilber-Grossgleichrichterii, dadurch gekennzeichnet, dass er eine nach dem Innern des Gefässes weil übersteliende, zwischen zwei Stahlringen eiligepresste Asbestzwiselien- des Gefässes weit;überstchende, zwischen sehen den aufeinandergepressten Stahlteilen befindet, mit einem isolierenden Laek. im prägniert ist, zum Zweeke, einerseits eine luftdichte, gut isolierende Verbiiidung za erhalten, anderseits eine nieht gasende, dei,# Wirkungen des Quecksilbergases gut #vider- stehende grosse Krieehfläelle zu erzielen.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einführungsisolator nach Patentanspruch, dadiirch dass die Stahl teile an den Stullen. z-,visehen wel(#he die Asbesleinlage gepresst ist, koniseh ansge- führt sind.Einführungsisolator nach Patentansprueh und Unteransprueb, <B>1.,</B> dadurch gekenn zeichnet" dass in der Nähe, der Asbest einlage aussen an den Stahlringen eine Dichtungsrille aii2-ebracht ist, die nach- träfflich noch mit- Isolierlack an-eiüllt zu werden besflinnit ist.<B>3.</B> Eiiiführiip,-,-z#;soliti#or nach Patentanspruch uii(1 Unteranspriich 1., dadurch gekenn zeichnet, dass der Einfülirungsisolator <I>für</I> sich ein vom Gleiehrichtergefäss unab hängiges Ganzes bildet, so dass er getrennt von diesem angefertigt und behandelt tD werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE350587T | 1920-12-12 |
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| CH99147A true CH99147A (de) | 1923-05-16 |
Family
ID=6263037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH99147D CH99147A (de) | 1920-12-12 | 1921-12-09 | Elektrodeneinführung für Grossgleichrichter. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE350587C (de) |
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1920
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- 1921-12-09 CH CH99147D patent/CH99147A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE350587C (de) | 1922-03-22 |
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